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Politökonomische Ansätze zur Lösung des Klimawandelproblems: Cap-and-Trade ökologischer Knappheiten

Titel: Politökonomische Ansätze zur Lösung des Klimawandelproblems: Cap-and-Trade ökologischer Knappheiten

Bachelorarbeit , 2010 , 50 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Leonid Borin (Autor:in)

VWL - Umweltökonomie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Im Rahmen dieser Bachelor-Arbeit wird untersucht, welche Möglichkeiten es gibt, um den globalen Klimawandel möglichst effizient zu bewältigen und welche politökonomischen Probleme es dabei zu überwinden gilt.

Es lässt sich vermuten, dass der unkontrollierte menschliche Umgang mit knappen Ressourcen nicht immer effizient ist. Dieser Umstand führt zu einer Reihe ökonomischer Probleme und zur Belastung der Umwelt. Warum der Markt versagt und wie durch die Berücksichtigung der Umweltkomponente im Kalkül der Wirtschaftssubjekte der Normalzustand hergestellt werden kann, wird im Abschnitt 1 untersucht. Da aber die Umweltgüter besondere Eigenschaften aufweisen, die im Abschnitt 2 angesprochen werden, erscheint der Eingriff des Staates in das Wirtschaftsgeschehen unabdingbar. Zwei umweltpolitische Instrumente: Emissionssteuer und Emissionshandel, werden abwägend im Abschnitt 3 thematisiert.

Beide Instrumente spielen eine dominante Rolle in den umweltpolitischen Handlungsmöglichkeiten. Insbesondere der Emissionshandel, in seiner besonderen Ausprägung als Cap-and-Trade System, überzeugt die internationale Gemeinschaft durch seine Potentiale. Wie Cap-and-Trade funktioniert und welche Beispiele des erfolgreichen Einsatzes dieses Mittels es gibt, ist das Thema des Abschnitts 4. Das Kyoto-Protokoll und seine Beschlüsse, sowie die Ergebnisse des größten international koordinierten Mechanismus zur Reduktion des Kohlendioxidgehaltes in der Atmosphäre als Ursache des Klimawandels, werden im Abschnitt 5 problematisiert. Der Teilabschnitt 5.3. fasst die aus den vorangehenden Abschnitten ergebenden politökonomischen Probleme zusammen.
Abschließend werden im letzten Kapitel einige defizitäre Punkte angesprochen
und mögliche Lösungsalternativen, sowie die aktuellen Entwicklungen im
Umgang mit Klimawandel vorgestellt.[...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Externe Effekte

2.1. Wirkung der externen Effekte

2.2. Internalisierung externer Effekte, Coase-Theorem

3. Umweltgüter – öffentliche Güter

4. Instrumente der Umweltpolitik

4.1. Emissionssteuer

4.2. Emissionszertifikate

4.3. Emissionszertifikate vs. Emissionssteuer – Zwischenfazit

5. Cap-and-Trade

5.1. Das Cap-and-Trade System als Ausgestaltung des Zertifikathandels

5.2. Cap-and-Trade am Beispiel der USA

6. Globale Umweltpolitik

6.1. Das Kyoto-Protokoll

6.2. Europäischer Emissionshandel

6.3. Ergebnisse der internationalen Umweltpolitik

6.4. Probleme der globalen Klimapolitik

7. Lösungsalternativen

7.1. Intensitätsbasierte Emissionsziele

7.2. Bottom-up Ansatz zur Erreichung globaler klimapolitischer Ziele

8. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, mit welchen effizienten Möglichkeiten der globale Klimawandel bewältigt werden kann und welche politökonomischen Hürden dabei bestehen. Im Zentrum steht die Analyse des Cap-and-Trade-Systems als Instrument zur Internalisierung externer Effekte und zur Reduktion von Treibhausgasen im Vergleich zur Emissionssteuer.

  • Wirtschaftswissenschaftliche Grundlagen externer Effekte und öffentlicher Güter.
  • Vergleichende Analyse von Emissionssteuer und Emissionszertifikaten.
  • Funktionsweise und historische Beispiele von Cap-and-Trade-Systemen.
  • Evaluierung der internationalen Klimapolitik, insbesondere des Kyoto-Protokolls.
  • Diskussion alternativer Lösungsansätze wie intensitätsbasierte Ziele und Bottom-up-Initiativen.

Auszug aus dem Buch

2.1. Wirkung der externen Effekte

Die Wirtschaftswissenschaft befasst sich im Grunde mit Knappheitsproblemen. Die Knappheit der Ressourcen kann leider nicht beseitigt werden, was eines effizienten Umgangs mit ihrer Nutzung und einer gerechten Verteilung bedarf.7

„Befindet sich eine Ökonomie in einem Preis-Gleichgewicht, bei dem alle Märkte geräumt sind, so ist die dabei realisierte Allokation unter gewissen Voraussetzungen in dem Sinne effizient, als durch Reallokation kein Individuum besser gestellt werden kann, ohne ein anderes schlechter zu stellen.“8

Wären die Umweltgüter effizient alloziert, so gäbe es auch keine Umweltprobleme. Mit anderen Worten, wenn sich ein Markt in einem Pareto-Optimum befindet, so ist das Kosten-Nutzen-Maximierungsproblem gelöst. Eine der dafür notwendigen Voraussetzungen, von der die Rede ist, ist der sog. externe Effekt.

„Beeinflussungen, die gewissermaßen am Preissystem vorbei den direkten Nutzen betreffen, und die deshalb durch den Preismechanismus auch nicht koordiniert werden können, nennt man externe Effekte oder Externalitäten.“9

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Dringlichkeit der Klimaerwärmung durch wissenschaftliche Daten und führt in die ökonomische Problemstellung der Ressourcennutzung und Klimapolitik ein.

2. Externe Effekte: Dieses Kapitel definiert externe Effekte als Marktversagen und erläutert deren Wirkungsweise sowie den Ansatz des Coase-Theorems zur Internalisierung.

3. Umweltgüter – öffentliche Güter: Hier wird der Charakter von Umweltgütern als öffentliche Güter (Nichtrivalität und Nichtausschluss) erörtert und die daraus resultierende Notwendigkeit staatlicher Eingriffe begründet.

4. Instrumente der Umweltpolitik: Es erfolgt eine Gegenüberstellung der Emissionssteuer und der Emissionszertifikate als marktorientierte Instrumente zur Korrektur von Marktversagen.

5. Cap-and-Trade: Das Kapitel erläutert das Cap-and-Trade-System als spezifische Ausgestaltung des Zertifikathandels und zeigt dessen Anwendung am Beispiel der USA auf.

6. Globale Umweltpolitik: Die internationale Klimapolitik, insbesondere das Kyoto-Protokoll und der europäische Emissionshandel, wird kritisch auf ihre Effizienz und Probleme wie "Carbon Leakage" hin untersucht.

7. Lösungsalternativen: Es werden innovative Konzepte vorgestellt, wie intensitätsbasierte Emissionsziele und Bottom-up-Ansätze, um Klimaschutz und Wirtschaftswachstum in Einklang zu bringen.

8. Fazit: Das Fazit fasst die ökonomischen Ergebnisse zusammen und bewertet die Zukunftsaussichten des globalen Emissionshandels sowie die Bedeutung regionaler Initiativen.

Schlüsselwörter

Klimawandel, Externe Effekte, Marktversagen, Cap-and-Trade, Emissionszertifikate, Emissionssteuer, Kyoto-Protokoll, Umweltgüter, Coase-Theorem, EU ETS, Treibhausgase, Klimaschutz, Ressourceneffizienz, Carbon Leakage, Nachhaltigkeit.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert aus ökonomischer Sicht, wie der globale Klimawandel durch effiziente umweltpolitische Instrumente bekämpft werden kann.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die Arbeit behandelt die Theorie externer Effekte, den Vergleich zwischen Steuern und Zertifikaten sowie die praktische Umsetzung des Emissionshandels auf globaler und lokaler Ebene.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsarbeit?

Das Ziel ist die Untersuchung der Möglichkeiten, den Klimawandel kosteneffizient zu bewältigen und die damit verbundenen politökonomischen Probleme aufzuzeigen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Es handelt sich um eine Literatur- und Theorieanalyse der Umweltökonomie, ergänzt durch die Auswertung empirischer Daten und Fallbeispiele.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen zu Marktversagen, die Vorstellung umweltpolitischer Instrumente und die Analyse globaler Klimaschutzabkommen wie das Kyoto-Protokoll.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Klimawandel, Cap-and-Trade, Emissionszertifikate, Marktversagen, Externe Effekte, Kyoto-Protokoll und Emissionssteuer.

Warum ist das Coase-Theorem für die Umweltökonomie wichtig?

Es zeigt theoretisch auf, wie externe Effekte durch Verhandlungen zwischen Verursachern und Geschädigten internalisiert werden können, sofern Eigentumsrechte klar definiert sind.

Was versteht man unter dem in der Arbeit erwähnten "Carbon Leakage"?

Dies bezeichnet die Abwanderung emissionsintensiver Industrien in Länder mit laxeren Umweltvorschriften, was die Effektivität globaler Klimaschutzmaßnahmen untergräbt.

Wie bewertet der Autor den Erfolg des Kyoto-Protokolls?

Die Ergebnisse werden kritisch bewertet; der Autor kommt zu dem Schluss, dass das Abkommen hinsichtlich der globalen Emissionsreduktion weitgehend versagt hat.

Was sind intensitätsbasierte Emissionsziele?

Dabei wird das Emissionsziel nicht absolut festgesetzt, sondern in Relation zu einer wirtschaftlichen Größe wie dem Bruttoinlandsprodukt (BIP), um das Wirtschaftswachstum zu schonen.

Ende der Leseprobe aus 50 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Politökonomische Ansätze zur Lösung des Klimawandelproblems: Cap-and-Trade ökologischer Knappheiten
Hochschule
Helmut-Schmidt-Universität - Universität der Bundeswehr Hamburg  (Wirtschaftspolitik)
Note
1,3
Autor
Leonid Borin (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
50
Katalognummer
V207236
ISBN (eBook)
9783656368052
ISBN (Buch)
9783656369349
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Cap and Trade Umweltökonomik Kyoto Protokoll Emissionshandel Emissionszertifikate Klimapolitik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Leonid Borin (Autor:in), 2010, Politökonomische Ansätze zur Lösung des Klimawandelproblems: Cap-and-Trade ökologischer Knappheiten, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/207236
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  50  Seiten
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