Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Zur Shop-Startseite › Didaktik - Germanistik

Der Frankfurter Leseverständnistest 5-6 (FLVT 5-6)

Ein Test zur Erhebung der Lesekompetenz von Schülern

Titel: Der Frankfurter Leseverständnistest 5-6 (FLVT 5-6)

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2011 , 20 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: David Duong (Autor:in)

Didaktik - Germanistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Frankfurter Leseverständnistest 5-6 (FLVT 5-6) ist dafür konzipiert, das Leseverständnis von Schülern in den Jahrgangsstufen fünf und sechs zu erfassen. In dieser Ausarbeitung wird der Frage nachgegangen, ob dieser Test tatsächlich diesem Anspruch gerecht werden kann.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Frankfurter Leseverständistest 5-6 (FLVT 5-6)

2.1. Allgemeine Informationen zum Test und Leseverständnis

2.2. Testaufbau

2.2.1. Aufgabenformat

2.2.2. Sachtexte und narrative Texte

2.2.3. Textimmanente Veständnisleistungen

2.2.4. Schlussfolgernde Verständnisleistungen

2.3. Testdurchführung

2.4. Auswertung

3. Fazit

4. Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht kritisch, ob der Frankfurter Leseverständnistest 5-6 (FLVT 5-6) als geeignetes Instrument zur Diagnose von Lesekompetenzen im Deutschunterricht der Jahrgangsstufen fünf und sechs fungieren kann. Dabei wird analysiert, inwieweit das Testverfahren den theoretischen Anforderungen an ein diagnostisches Instrument gerecht wird und welche Stärken sowie Defizite in der praktischen Anwendung bestehen.

  • Struktureller Aufbau und methodische Konzeption des FLVT 5-6.
  • Eignung des Multiple-Choice-Formats für die Erfassung komplexer Leseprozesse.
  • Bedeutung von genrespezifischem Vorwissen bei narrativen Texten und Sachtexten.
  • Analyse der textimmanenten und schlussfolgernden Verständnisleistungen.
  • Kritische Würdigung der Auswertungsmethode und der Kompetenzstufen.

Auszug aus dem Buch

2.2.1. Aufgabenformat

Der FLVT 5-6 besteht aus einem narrativen Text und einem Sachtext, die jeweils 570 Wörter lang sind und 18 Testfragen umfassen. Dazu liegen die Texte in zwei Parallelformen A und B vor. Ebenso wie die Textstrukturen sind die Testfragen in ihrem inhaltlichen Aufbau jeweils vergleichbar. Die inhaltlichen Fragen zu den Texten sind als Mehrfachwahlaufgaben (Multiple Choice) formuliert. Somit beinhaltet der Test geschlossene Aufgabenformate, wo die Fragen vorgegeben sind und eine Auswahl an vier möglichen Antworten angeboten wird. Bei diesen Antworten handelt es sich um Auswahlantworten zu Fragen („Was ist besonders typisch für einen Vulkan?“) oder um Aussagen zum Text, die komplettiert werden müssen („Ein Vulkanausbruch geht fast jedes Mal einher mit“).

Gute Multiple-Choice-Aufgaben sollten falsche Antworten enthalten, die im Fall des Ratens gleich unwahrscheinlich sind. Ist dies nicht der Fall wird neben dem Leseverstehen auch die Fähigkeit erhoben, Unwahrscheinliches von Wahrscheinlichem zu unterscheiden. Im FLVT sind viele Fragen zu finden, bei denen dies zutreffend ist. Zum Beispiel gibt es zu der Frage „Wie stellst Du Dir das vor, wenn ein Tornado stürmt?“ Antwortmöglichkeiten, die alle wahrscheinlich sein können. Dies macht es für Schüler sehr schwierig die richtige Antwortmöglichkeit auszuwählen, da im Text nichts darüber gesagt wird. Deshalb müssten die Antwortmöglichkeiten und die Fragen besser konzipiert werden.

Die Multiple-Choice-Aufgaben haben aber den Vorteil, dass sie die Auswertung und Zuordnung der Ergebnisse erleichtern (siehe: Kapitel 2.4.). So scheint es, dass das Messen von Leseverstehen ganz einfach ist. Jedoch muss man sich hier die Frage stellen, ob dieses Aufgabenformat wirklich geeignet ist, um die komplexe Fähigkeit des Lesenverständnissses umfangreich erfassen zu können (siehe: Kapitel 2.4.). Ein weiterer Vorteil ist, dass die Schüler schnelle und einfache Antworten geben können, da nur eine richtige Antwortmöglichkeit angekreuzt werden muss. Dies ist gleichsam ein Nachteil, weil dadurch die Gefahr erhöht ist, dass die Schüler die Antworten frei nach ihren Gefühlen und Launen ankreuzen, ohne sich dabei wirklich Gedanken zu machen. Außerdem können die Schüler keine eigenen Antworten formulieren, was eigentlich zusätzlich die Schreibkompetenz fördern würde.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet den hohen gesellschaftlichen Stellenwert des Lesens und betont die Notwendigkeit, Lesedefizite durch fundierte Diagnostik im Unterricht frühzeitig zu identifizieren.

2. Frankfurter Leseverständistest 5-6 (FLVT 5-6): Dieses Kapitel analysiert das Testdesign, das Aufgabenformat, die Bedeutung von Vorwissen und die kognitiven Prozesse, die der Test bei Schülern der fünften und sechsten Klasse abfragen soll.

3. Fazit: Das Fazit stellt fest, dass der FLVT zwar gute theoretische Ansätze verfolgt, jedoch aufgrund der begrenzten Auswertungslogik und des starren Aufgabenformats seine hohen Ansprüche an eine umfassende Diagnostik derzeit noch nicht vollumfänglich erfüllen kann.

4. Literaturverzeichnis: Auflistung der in der Arbeit zitierten fachdidaktischen und psychologischen Quellen zur Untermauerung der Analyse.

Schlüsselwörter

Leseverständnis, FLVT 5-6, Lesekompetenz, Diagnostik, Deutschunterricht, Sachtexte, narrative Texte, Textverarbeitung, Kohärenzbildung, Multiple-Choice, Vorwissen, Lesemotivation, Dekodierfähigkeit, Fördermaßnahmen, Bildungsstudien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit einer kritischen Analyse des Frankfurter Leseverständnistests 5-6 (FLVT 5-6), einem diagnostischen Instrument für Schüler der fünften und sechsten Jahrgangsstufe.

Welche zentralen Themenfelder stehen im Mittelpunkt?

Die Arbeit behandelt die Testkonstruktion, das Verständnis von Sachtexten und Erzähltexten, die Rolle des Vorwissens sowie die diagnostischen Möglichkeiten zur Ermittlung der Lesekompetenz.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel besteht darin zu beurteilen, ob der FLVT 5-6 den hohen Ansprüchen an eine wissenschaftlich fundierte und differenzierte Diagnose des Leseverständnisses im schulischen Alltag tatsächlich gerecht werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Analyse verwendet?

Der Autor führt eine theoretische Analyse durch, bei der das Testverfahren unter Einbeziehung relevanter fachdidaktischer Literatur und theoretischer Modelle zur Lesekompetenz kritisch geprüft wird.

Welche Aspekte werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung des Testaufbaus, der Aufgabenformate, der Durchführungsprozesse sowie der Auswertungsmethodik.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Analyse?

Typische Schlagworte sind Leseverständnis, Testdiagnostik, multiple-choice-Aufgaben, Kohärenzbildung und Förderpotenziale.

Wie bewertet der Autor das Aufgabenformat des FLVT 5-6?

Der Autor bemängelt das Multiple-Choice-Format, da es kaum Spielraum für individuelle Formulierungen bietet und die Gefahr birgt, dass Schüler eher raten, anstatt tiefe Verständnisleistungen zu erbringen.

Warum hält der Autor die Auswertungsmethode für verbesserungswürdig?

Die Auswertung basiert lediglich auf zwei groben Kompetenzstufen und einer reinen Summierung von Punkten, was eine detaillierte qualitative Differenzierung der individuellen Leseschwächen verhindert.

Welchen Stellenwert räumt der Autor dem Vorwissen ein?

Das Vorwissen wird als essenziell erachtet, da es die Kohärenzbildung innerhalb von Texten maßgeblich beeinflusst und Schülern dabei hilft, komplexe Zusammenhänge zwischen den Textteilen herzustellen.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Frankfurter Leseverständnistest 5-6 (FLVT 5-6)
Untertitel
Ein Test zur Erhebung der Lesekompetenz von Schülern
Hochschule
Universität Bremen  (Fachdidaktik Germanistik der Universität Bremen)
Veranstaltung
Modul: PRIII A Fachdidaktik Deutsch III: Literatur- und Sprachdidaktik: Testen und Diagnostizieren Im Deutschunterricht
Note
1,3
Autor
David Duong (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
20
Katalognummer
V207147
ISBN (eBook)
9783656343059
ISBN (Buch)
9783656343622
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Frankfurter Leseverständnistest Leseverständnis Deutschunterricht Schüler Testen Diagnostizieren PISA
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
David Duong (Autor:in), 2011, Der Frankfurter Leseverständnistest 5-6 (FLVT 5-6), München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/207147
Blick ins Buch
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
  • Wenn Sie diese Meldung sehen, konnt das Bild nicht geladen und dargestellt werden.
Leseprobe aus  20  Seiten
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Zahlung & Versand
  • Über uns
  • Contact
  • Datenschutz
  • AGB
  • Impressum