1. Einführende Worte…………………………………………......................................3-4
2. Dem Tod zu begegnen und Hoffnung finden…….……..……………......................5
2.1 Spirituelle Vorbereitung auf den Tod...................................6
2.2 Vorbereitung in der tibetisch-buddhistischen Tradition ……………………….…..7 -8
2.3 Resümee…………………………………………................................................8
3. Eigene Philosophie und Spiritualität..................................9-10
3.1 Was benötige ich für eine spirituelle Vorbereitung?.................11-12
3.2 Tonglen – Übungen ……………………………………………………….…………...........................13
4. Schlusswort.............................................................14
Literaturverzeichnis.......................................................15
Inhaltsverzeichnis
1. Einführende Worte
2. Dem Tod zu begegnen und Hoffnung finden
2.1 Spirituelle Vorbereitung auf den Tod
2.2 Vorbereitung in der tibetisch-buddhistischen Tradition
2.3 Resümee
3. Eigene Philosophie und Spiritualität
3.1 Was benötige ich für eine spirituelle Vorbereitung?
3.2 Tonglen – Übungen
4. Schlusswort
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit setzt sich mit der spirituellen Vorbereitung auf den eigenen Tod auseinander. Ziel ist es, durch die Reflexion fachwissenschaftlicher Ansätze und eigener philosophischer Überlegungen Wege aufzuzeigen, wie ein bewusster Umgang mit der Endlichkeit des Lebens die Lebensqualität und Akzeptanz erhöhen kann.
- Grundlagen der Spiritualität und Definition des Todes
- Methodische Ansätze der Sterbevorbereitung nach Christine Longaker
- Die Bedeutung der tibetisch-buddhistischen Tradition und Praxis
- Die Rolle von Selbstakzeptanz und Loslassen
- Praktische Übungen wie Tonglen zur emotionalen Klärung
Auszug aus dem Buch
3.2 Tonglen – Übung
Eine mögliche Methode, die mir bei der Beschäftigung mit dem Thema zugesagt hat, möchte ich hier kurz vorstellen.
Zusammengefasst besteht diese Übung aus drei Phasen:
1. Die achtsame Ruhe
Hier sitzen wir einige Augenblicke im Stillen und stimmen uns auf die uns innewohnende Gelassenheit ein. – (Ähnlich wie in der vorher erlebten Meditation)
2. Aufnehmen und Aussenden
Bei jedem Einatmen, stellen wir uns vor dunkle Eigenschaften wie Schmerz oder Enge einzuatmen. Beim Ausatmen senden wir dann Kühle und Licht aus.
Wir lassen uns also bewusst spüren, wie wir die „dunklen“ Eigenschaften einatmen und die lichten ausatmen.
3. Direkte Aufmerksamkeit auf jeglichen emotionalen Schmerz
Wir empfangen und senden weiter, wobei wir unsere Aufmerksamkeit zielgerichtet auf jeglichen emotionalen Schmerz richten und dessen Qualitäten ein-, und Kühle und Frieden ausatmen.
Die Tonglen3 - Übungen stellen zunächst ein Paradox an sich dar, weil es uns gefährlich er-scheinen mag unerwünschte Dinge in uns hineinzulassen, und gute auszusenden.
Diese Praktiken des Tonglen können uns von unserer Selbstbezogenheit befreien und uns ermöglichen mit unserem Ego in Frieden zu kommen, dies wiederum lässt uns frei von Anhaftung werden. Somit macht es uns den Weg frei, sich spirituell auf die kommende Reise vorzubereiten.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einführende Worte: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe Spiritualität und Tod unter Einbeziehung gängiger Nachschlagewerke und leitet in die Fragestellung ein.
2. Dem Tod zu begegnen und Hoffnung finden: Der Autor reflektiert das Konzept von Christine Longaker zu den Lebensaufgaben im Umgang mit dem Tod und fokussiert dabei auf die spirituelle Vorbereitung.
2.1 Spirituelle Vorbereitung auf den Tod: Hier wird betont, wie wichtig eine tägliche spirituelle Praxis ist, um auch in Extremsituationen Zugang zu innerer Versöhnung und Frieden zu finden.
2.2 Vorbereitung in der tibetisch-buddhistischen Tradition: Das Kapitel erläutert drei wesentliche Punkte dieser Tradition, darunter die Abwesenheit von Anhaftung und die Vereinigung des Geistes mit dem Weisheitsgeist.
2.3 Resümee: Es wird zusammenfassend festgehalten, dass eine bewusste Vorbereitung auf den Tod die Freiheit des Geistes im Leben fördert.
3. Eigene Philosophie und Spiritualität: Der Autor legt seine persönliche Sichtweise dar, die Spiritualität als angeboren betrachtet, und präsentiert eine Übung aus der Körperpsychotherapie.
3.1 Was benötige ich für eine spirituelle Vorbereitung?: Dieses Kapitel beleuchtet das „bedingungslose Ja“ als Basis für die Akzeptanz der Existenz und der eigenen Natur.
3.2 Tonglen – Übungen: Es wird die Methode des Tonglen vorgestellt, bei der durch ein spezielles Atemtraining Schmerz transformiert und Selbstbezogenheit abgebaut werden soll.
4. Schlusswort: Die Arbeit schließt mit einer philosophischen Betrachtung des Todes als Übergang und regt den Leser zur Selbstreflexion durch gezielte Fragen an.
Schlüsselwörter
Spiritualität, Tod, Sterbebegleitung, Tibetischer Buddhismus, Tonglen, Lebensaufgaben, Christine Longaker, Selbstakzeptanz, Loslassen, Phowa, Bewusstsein, Existenz, Meditation, Achtsamkeit, Sterbevorbereitung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit thematisiert die spirituelle Vorbereitung auf den eigenen Tod als wesentliche Lebensaufgabe, um Frieden mit der Endlichkeit zu schließen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Arbeit verknüpft psychologische Aspekte mit spirituellen Traditionen, insbesondere dem tibetischen Buddhismus, und ergänzt diese durch persönliche philosophische Reflexionen.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, dem Leser Möglichkeiten aufzuzeigen, wie durch spirituelle Praktiken und eine Änderung der inneren Haltung eine sinnvollere Auseinandersetzung mit dem eigenen Lebensende gelingen kann.
Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?
Der Autor nutzt die Literaturanalyse, um fachliche Ansätze (z.B. von C. Longaker) zu sichten, und kombiniert diese mit dem beschreibenden Ansatz der eigenen Philosophie und der Darstellung praktischer Übungen.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Im Hauptteil werden sowohl theoretische Konzepte zur spirituellen Vorbereitung als auch spezifische traditionelle und moderne Methoden wie das Tonglen und Übungen zur Körperwahrnehmung detailliert vorgestellt.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die wichtigsten Begriffe sind Spiritualität, Sterbevorbereitung, Bewusstseinstransformation, Loslassen und Achtsamkeit.
Welche Bedeutung kommt dem Tonglen in der Arbeit zu?
Das Tonglen dient als konkretes, praktisches Werkzeug, um durch das bewusste Einatmen von Schmerz und das Aussenden von Kühle das Ego zu überwinden und Anhaftungen zu lösen.
Was ist der Kern der "Phowa-Praxis", die im Text erwähnt wird?
Die Phowa-Praxis wird als wertvolle Methode beschrieben, um das Bewusstsein in den Zustand der Wahrheit zu übertragen und die Angst vor dem Sterben durch regelmäßige Übung zu verringern.
- Arbeit zitieren
- Bachelor of Arts Eugen Daser (Autor:in), 2010, Spirituelle Vorbereitung auf den Tod, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/206940