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Diversität in der beruflichen Benachteiligtenförderung

Schulsozialarbeit als Arbeitsfeld – Struktur, Aufgaben, Methoden

Titel: Diversität in der beruflichen Benachteiligtenförderung

Hausarbeit , 2011 , 15 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Roman R (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In meiner Hausarbeit geht es um die Schulsozialarbeit – einem Kooperationsfeld von Schule und Jugendhilfe.

Die rasante gesellschaftliche Entwicklung der letzten Jahrzehnte, hat viele verschiedenen Sphären unseres Lebens stark beeinflusst: der wirtschaftliche Strukturwandel hat den Arbeitsmarkt verändert, es herrscht Arbeitslosigkeit und Ausbildungsplatznot, dementsprechend werden die beruflichen Perspektiven von Jugendlichen unsicherer. Familie ist auch getroffen, beziehungsweise hat ihre Bedeutung als zentrales Sozialisationsfeld verloren und ihre elementaren Aufgaben müssen außerfamiliäre Institutionen übernehmen.

Diese gesellschaftlichen Veränderungen hindern in der ersten Linie die Kinder und Jugendlichen ihre Zukunftsmöglichkeiten realistisch einzuschätzen und das Leben konstruktiv planen zu können. Dazu kommt noch ein enormer Leistungsdruck, der entweder von den Eltern oder von der Schule ausgeübt wird. Also steigt die Zahl derjenigen Kindern und Jugendlichen, „ die an den gesellschaftlichen Chancen und Möglichkeiten nicht teilnehmen können, weil sie in sozial benachteiligten Verhältnissen aufwachsen“ (Verein für Kommunalwissenschaften 1996, S. 3). In der Situation scheint ganz nachvollziehbar zu sein, dass der Bildungs- und Erziehungsauftrag Schule stark erschwert wird und die Jugendhilfe seinerseits gefordert wird, die Folgen dieses Wandlungsprozesses durch sozialpädagogisches Handeln zu glätten. Zwar haben die beiden Bereiche mit den selben Kindern und Jugendlichen zu tun, weisen aber eher eine Tendenz der Abgrenzung von einander auf.

In dem ersten Kapitel möchte ich die Geschichte der Schulsozialarbeit angehen und die wichtigen Entwicklungsetappen beschreiben. Im Folgenden geht es um die Begriffs- und Zielbestimmung, was natürlich sehr wichtig ist um zu verstehen, was genau Schulsozialarbeit ist und welche Besonderheiten die aufweist. In dem zweiten Kapitel beschreibe ich die rechtlichen Grundlagen sowie Trägerschaften der Schulsozialarbeit und im dritten ihre wesentlichen Aufgaben. Folglich stelle ich zusammengefasst drei Hauptmethoden der Schulsozialarbeit vor: Sozialpädagogische Einzelfallhilfe, soziale Gruppenarbeit und gemeinwesenorientierte Arbeit. Im Fazit fasse ich zusammen, welche positive Beiträge Schulsozialarbeit zur Schulentwicklung beigetragen hat.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1. Entwicklungsgeschichte und Begriffsbestimmung

1.1 Historische Entwicklung der Schulsozialarbeit

1.2 Begriffs- und Zielbestimmung

2. Struktur der Schulsozialarbeit

2.1 Rechtsgrundlagen und Funktionsbereiche der Schulsozialarbeit

2.2 Träger von Schulsozialarbeit

3. Aufgaben der Schulsozialarbeit

4. Methoden der Schulsozialarbeit

4.1 Sozialpädagogische Einzelfallhilfe

4.2 Soziale Gruppenarbeit

4.3 Gemeinwesenorientiere Arbeit

Fazit

Literaturverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit untersucht die Schulsozialarbeit als zentrales Kooperationsfeld zwischen Schule und Jugendhilfe. Ziel ist es, die strukturellen Rahmenbedingungen, die spezifischen Aufgabenfelder sowie die methodischen Ansätze zur Unterstützung von Kindern und Jugendlichen in benachteiligten Lebenslagen zu analysieren und deren Bedeutung für die Schulentwicklung aufzuzeigen.

  • Historische Entwicklung der Schulsozialarbeit in Deutschland
  • Strukturelle Einbettung und rechtliche Grundlagen im SGB VIII
  • Aufgabenspektrum von der Beratung bis zur Vernetzungsfunktion
  • Methoden der Sozialen Arbeit im Kontext des Systems Schule
  • Bedeutung der Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe

Auszug aus dem Buch

1.1 Kurzer Exkurs in die Geschichte

Die Entwicklung der heutigen Schulsozialarbeit in Deutschland geht auf einen Aufsatz von Abels mit dem Titel „Schulsozialarbeit – ein Beitrag zum Ausgleich von Sozialisationsdefiziten“ zurück, der im Jahr 1971 veröffentlich wurde. Zu diesem Zeitpunkt hatte die amerikanische „School Social Work“ schon eine lange Geschichte und hat dementsprechend die Schulsozialarbeit in Deutschland konzeptionell und begrifflich beeinflusst (vgl. Schermer 2001, S. 1; Speck 2006, S. 15; Speck 2007, S. 9).

Als entscheidender Ausgangspunkt für diese Entwicklungen gilt die Bildungsreform der 70er Jahre. Eins der zentralen Zielen der Reform war „Kinder und Jugendliche aus bildungsfernen Schichten zu mobilisieren, um herkunftsbedingte Benachteiligungen im Schulsystem zu überwinden und Bildungsreserven besser auszuschöpfen“ (Raab 1994, zit. in Olk 2000, S.19). Die ersten Projekte der Schulsozialarbeit strebten demzufolge „das bildungspolitische Ziel“ (Olk 2000, S.19). Die Annahme der Bildungsreform war, dass bei der entsprechenden Unterstützung von allen Kindern und Jugendlichen (bzw. bei der Milderung der negativen Auswirkungen einer leistungs und selektionsorientierten Schule für sozialbenachteiligte Schichten der Gesellschaft) die gleichen Lernziele erreicht werden können und die Chancengleichheit entsteht, dafür sollten aber sozialpädagogische Hilfen für die Benachteiligten und Integrationsgefährdete organisiert werden (vgl. Olk 2000, S.19; Schermer 2001, S. 2). Da, allerdings, von der Bildungsreform erwarteter sozialpädagogischer Optimismus, empirisch keine Anwendung gefunden hat, wurde die Diskussion um Schulsozialarbeit nachgelassen und erst in den 80er bzw. 90er Jahren wieder aufgegriffen worden. (vgl. Schermer 2001, S. 2).

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik gesellschaftlicher Veränderungen ein, die den Bildungsauftrag der Schule erschweren und die Kooperation mit der Jugendhilfe notwendig machen.

1. Entwicklungsgeschichte und Begriffsbestimmung: Das Kapitel zeichnet die historische Genese der Schulsozialarbeit von den 70er Jahren bis heute nach und diskutiert verschiedene Definitionsansätze sowie die Abgrenzung zu ähnlichen Begriffen.

2. Struktur der Schulsozialarbeit: Hier werden die rechtlichen Verankerungen im SGB VIII beleuchtet und die verschiedenen Trägermodelle (schulisch, Jugendamt, freie Träger) kritisch gegenübergestellt.

3. Aufgaben der Schulsozialarbeit: Dieses Kapitel definiert zentrale Tätigkeitsfelder, darunter Beratung, unterrichtsbezogene Einzelfallhilfe, Freizeitangebote und die Vernetzung im Gemeinwesen.

4. Methoden der Schulsozialarbeit: Es werden die klassischen Methoden der Sozialen Arbeit – Einzelfallhilfe, Gruppenarbeit und Gemeinwesenarbeit – auf ihre Anwendung im schulischen Kontext hin untersucht.

Fazit: Das Fazit unterstreicht das Erfordernis einer engen, bedürfnisorientierten Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften und Schulsozialarbeitern und betont deren positiven Einfluss auf die Schulentwicklung.

Schlüsselwörter

Schulsozialarbeit, Jugendhilfe, Schulentwicklung, SGB VIII, Einzelfallhilfe, Gruppenarbeit, Gemeinwesenarbeit, Bildungsbenachteiligung, Sozialisationsdefizite, Kooperation, Schulalltag, Beratungsangebot, Prävention, Trägermodelle, Sozialpädagogik.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem Handlungsfeld der Schulsozialarbeit als wichtiger Kooperationsinstanz zwischen Schule und Jugendhilfe zur Unterstützung benachteiligter Kinder und Jugendlicher.

Welche Themenfelder stehen im Zentrum?

Zentral sind die historische Entwicklung, die rechtlichen Grundlagen, die verschiedenen Trägerschaften, die praktischen Aufgabenbereiche und die methodischen Ansätze der Schulsozialarbeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Analyse der Struktur und Praxis der Schulsozialarbeit, um aufzuzeigen, wie sie zur Bewältigung von sozialen Problemen im Schulalltag und zur positiven Schulentwicklung beitragen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literatur- und Theorieanalyse, die relevante Fachpublikationen und gesetzliche Rahmenbedingungen systematisch zusammenführt.

Was wird im Hauptteil detailliert behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der institutionellen Struktur (Recht, Träger), die konkreten Aufgaben sowie die methodische Umsetzung der Sozialen Arbeit in der Schule.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich der Text charakterisieren?

Schulsozialarbeit, Jugendhilfe, Kooperation, Bildungsbenachteiligung, SGB VIII, Beratung, Methoden, Schulentwicklung, soziale Problemlagen.

Wie unterscheiden sich die drei Trägermodelle der Schulsozialarbeit?

Die Modelle unterscheiden sich in ihrer Nähe zur Schule und zum Jugendamt sowie in ihrer Flexibilität: Örtliche schulische Träger bieten hohe Kooperationsnähe, Jugendämter direkte Anbindung, während freie Träger durch Fachkompetenz und Flexibilität punkten.

Warum wird im Buch die Bedeutung der Zusammenarbeit mit Lehrkräften hervorgehoben?

Die Zusammenarbeit ist entscheidend, da Lehrkräfte für Schüler oft die primären Vertrauenspersonen sind und ein erfolgreicher Zugang zu den Angeboten der Schulsozialarbeit nur gelingen kann, wenn Lehrer bei Problemlagen unterstützend vermitteln.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Diversität in der beruflichen Benachteiligtenförderung
Untertitel
Schulsozialarbeit als Arbeitsfeld – Struktur, Aufgaben, Methoden
Hochschule
Fachhochschule Dortmund
Note
1,7
Autor
Roman R (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
15
Katalognummer
V206544
ISBN (eBook)
9783668326088
ISBN (Buch)
9783668326095
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Schulsozialarbeit Schule Jugendhilfe Ausbildungsplatznot Ausbildungsplätze Förderung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Roman R (Autor:in), 2011, Diversität in der beruflichen Benachteiligtenförderung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/206544
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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