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Die Bedeutung des Holocaust und der Gedenkstättenpädagogik im Unterricht. Ein historisch-pädagogischer Vergleich zwischen Österreich und Bayern

Titel: Die Bedeutung des Holocaust und der Gedenkstättenpädagogik im Unterricht. Ein historisch-pädagogischer Vergleich zwischen Österreich und Bayern

Forschungsarbeit , 2012 , 49 Seiten

Autor:in: Mag. Wolfgang Bilewicz (Autor:in)

Geschichte Deutschlands - Nationalsozialismus, Zweiter Weltkrieg

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ziel dieser Forschungsarbeit fokussiert darauf, das Thema „Die Bedeutung des Holocaust und der Gedenkstättenpädagogik im Unterricht für Geschichte und Sozialkunde/Politische Bildung“ in den umfangreichen Forschungskomplex der internationalen Schulbuchforschung einzubetten.
Da in diesem Forschungsprojekt nicht ein Buch einer Analyse zugeführt wird- in diesem Fall wäre der Begriff der „Einzelanalyse“ gebräuchlich - sondern eine Mehrzahl von Schulbüchern untersucht wird, verwendet man diesbezüglich den gängigen Terminus „Gruppenanalyse“ . Im Zentrum dieses Untersuchungsprojektes steht ein inhaltlicher, auf Kategorien basierender Vergleich von 46 Geschichteschulbüchern der Sekundarstufe 1 hinsichtlich der Thematisierung des Holocaust seit dem Beginn der Zweiten Republik beziehungsweise der Neugründung des Freistaates Bayern im Jahre 1945.
Auf dieser thematischen Einschränkung basierend, resultieren daraus drei Forschungsfragen:
1. Wie hat sich die Darstellung des Holocaust in den Schulbüchern seit dem Beginn der Zweiten Republik verändert? Was hat sich verändert? Was ist gleich geblieben?
2. Was kann über den politischen Diskurs, den Holocaust betreffend, aus den Schulbüchern abgeleitet werden?
3. Inwiefern wurden die aus den Lehrplänen vorgeschriebenen Inhalte beziehungsweise pädagogisch-didaktischen Konzepte in den Schulbüchern umgesetzt?

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Raumanalyse

2.1. Der Holocaust in den bayerischen und österreichischen Geschichtsschulbüchern

2.2 Der Nationalsozialismus in den bayerischen und österreichischen Schulbüchern

2.3 Der Anteil des Holocaust am Nationalsozialismus

2.4 Raumanalysen zu den Kategorien

2.4.1 Nationalsozialistischer Antisemitismus und dessen Vorgeschichte

2.4.2 Antijüdische Gesetzgebung

2.4.3 Novemberpogrom

2.4.4 Vertreibung und Ghettoisierung

2.4.5 Konzentrations- und Vernichtungslager

2.4.6 Jüdischer Widerstand

2.4.7 Frauen im Holocaust

2.4.8 Schuld und Verantwortung

3. Die deskriptive Analyse

3.1 Der Begriff des Antisemitismus

3.1.1 Der nationalsozialistische Antisemitismus in den bayerischen und österreichischen Schulbüchern der 50er und 60er Jahre

3.1.2 Der nationalsozialistische Antisemitismus in den bayerischen und österreichischen Schulbüchern der 70er Jahre

3.1.3 Der nationalsozialistische Antisemitismus in den bayerischen und österreichischen Schülbüchern der 80er Jahre

3.1.4 Der nationalsozialistische Antisemitismus in den bayerischen und österreichischen Schulbüchern im Zeitraum von 1990 bis 2005

3.2 Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Thematisierung des Holocaust und der Gedenkstättenpädagogik in bayerischen und österreichischen Schulbüchern der Sekundarstufe 1 seit 1945 zu untersuchen und in den Kontext internationaler Schulbuchforschung einzubetten, um Unterschiede in der Darstellung und pädagogischen Aufarbeitung zu identifizieren.

  • Vergleichende Analyse von 46 Geschichtsschulbüchern.
  • Untersuchung der quantitativen Darstellung des Holocaust und Nationalsozialismus.
  • Analyse der inhaltlichen Umsetzung von Lehrplanvorgaben.
  • Identifikation von Trends in der historischen Aufarbeitung über verschiedene Jahrzehnte.

Auszug aus dem Buch

3. Die deskriptiv-analytische Methode

Als dominierend bezeichnet Wolfgang Marienfeld, der sich in mehreren Publikationen mit der Methodenproblematik der Schulbuchforschung auseinandersetzte, die deskriptiv-analytische Methode.

Die deskriptiv-analytische Methode, auch hermeneutische Methode genannt, beruht im Grunde auf zwei entscheidenden Komponenten: Zunächst muss der Inhalt erfasst und verstanden werden. Anschließend muss das Ergebnis der hermeneutischen Darstellung unter Beachtung des Sinns, der didaktischen Konzeption, der Werte und Normen, der Denkvoraussetzungen und der pädagogischen, fachlichen oder politischen Zielsetzungen, in einer zusammenfassenden Beschreibung analysiert und so dem Leser verdeutlicht werden.

Sie ähnelt in der Vorgehensweise der Quelleninterpretation in der Geschichtswissenschaft, wobei die Schulbücher in diesem Fall die Quelle darstellen. Ein besonderes Merkmal der deskriptiv-analytischen Methode ist die häufige Verwendung von Originalzitaten, wodurch die Aussagekraft der Analyse bestärkt werden soll. Allerdings müssen hier, wie bei jeder wissenschaftlichen Arbeit, für die Auswahl und Verwendung der Zitate bestimmte Prinzipien beachtet werden, d.h. sie müssen charakteristisch sein und im Gesamtzusammenhang betrachtet werden. Andernfalls lassen sich mit wahllos eingestreuten Zitaten alle möglichen vorgefassten Meinungen und Subjektivitäten belegen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung legt das Ziel der Dissertation dar, den Forschungskomplex der internationalen Schulbuchforschung bezüglich des Holocaust zu untersuchen und die zentralen Forschungsfragen zu definieren.

2. Die Raumanalyse: Dieses Kapitel führt eine Kategorienbildung durch, um die Schulbücher hinsichtlich ihres quantitativen Holocaust-Bezugs zu gewichten und in verschiedenen Unterkapiteln Detailanalysen zu Themen wie Antisemitismus oder Konzentrationslagern vorzunehmen.

3. Die deskriptive Analyse: Hier wird die verwendete Methode erläutert und der Begriff des Antisemitismus sowie seine Darstellung in den Schulbüchern über verschiedene Jahrzehnte hinweg detailliert analysiert.

Schlüsselwörter

Holocaust, Schulbuchforschung, Geschichtsunterricht, Nationalsozialismus, Antisemitismus, Gedenkstättenpädagogik, Österreich, Bayern, Sekundarstufe 1, Raumanalyse, deskriptiv-analytische Methode, NS-Propaganda, Schulbuchanalyse, Holocaust-Darstellung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, wie das Thema Holocaust und Gedenkstättenpädagogik in bayerischen und österreichischen Geschichtsschulbüchern für die Sekundarstufe 1 dargestellt wird.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den zentralen Themenfeldern gehören die quantitative Darstellung des Holocaust, der Antisemitismus, die Rolle des Nationalsozialismus sowie die Umsetzung didaktischer Konzepte in den Lehrwerken.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die primäre Forschungsfrage zielt darauf ab, wie sich die Darstellung des Holocaust in den Schulbüchern seit 1945 verändert hat, welche politischen Diskurse daraus abgeleitet werden können und inwiefern didaktische Konzepte umgesetzt wurden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Der Autor verwendet eine deskriptiv-analytische Methode, die auf einem vorher festgelegten Kategorienschema basiert, um Schulbücher vergleichend zu analysieren.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden sowohl eine quantitative Raumanalyse des Holocaust-Anteils in verschiedenen Schulbüchern als auch eine detaillierte deskriptive Analyse zur Darstellung des Antisemitismus vorgenommen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Holocaust-Forschung, Schulbuchvergleich, Geschichtsdidaktik, nationalsozialistische Ideologie und Antisemitismus charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die Darstellung des Antisemitismus in Österreich und Bayern?

Die Analyse zeigt, dass bayerische Schulbücher den Antisemitismus oft früher und intensiver thematisierten als österreichische, wo erst Ende der 80er Jahre eine intensivere Auseinandersetzung einsetzte.

Welche Bedeutung hat das Jahr 1988 für die Forschungsergebnisse?

Das Gedenkjahr 1988 fungiert in der Untersuchung als eine Art Zäsur, nach der sich die inhaltliche Annäherung an den Holocaust in den österreichischen Geschichtsschulbüchern den bayerischen Standards annähert.

Ende der Leseprobe aus 49 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Bedeutung des Holocaust und der Gedenkstättenpädagogik im Unterricht. Ein historisch-pädagogischer Vergleich zwischen Österreich und Bayern
Hochschule
Johannes Kepler Universität Linz
Autor
Mag. Wolfgang Bilewicz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
49
Katalognummer
V206539
ISBN (eBook)
9783656339335
ISBN (Buch)
9783656339878
Sprache
Deutsch
Schlagworte
bedeutung holocaust gedenkstättenpädagogik unterricht geschichte sozialkunde/politische bildung sekundarstufe vergleich österreich bayern präsentationspapier
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Mag. Wolfgang Bilewicz (Autor:in), 2012, Die Bedeutung des Holocaust und der Gedenkstättenpädagogik im Unterricht. Ein historisch-pädagogischer Vergleich zwischen Österreich und Bayern, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/206539
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  49  Seiten
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