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Die klassische Betriebsaufspaltung als Rechtsform für den Mittelstand

Titel: Die klassische Betriebsaufspaltung als Rechtsform für den Mittelstand

Seminararbeit , 2011 , 34 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Annika Theis (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern

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Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Seminararbeit befasst sich mit dem Thema der klassischen Betriebsaufspaltung als Rechtsform für den Mittelstand. Unter Betriebsaufspaltung ist die Aufspaltung eines Unternehmens in zwei oder mehrere, rechtlich selbstständige Unternehmen zu verstehen. Besonders für mittelständische Unternehmen ist die Betriebsaufspaltung aus zivil- und steuerrechtlicher Sicht eine interessante Rechtsform. Dies ist u.a. darauf zurückzuführen, dass durch die Trennung in Besitz- und Betriebsgesellschaft eine Haftungsbegrenzung für das Betriebsvermögen erreicht wird. Zudem kann – je nach Gestaltung – eine niedrigere Steuerbelastung anfallen als bei anderen Personen- und Kapitalgesellschaften.
In dem ersten Teil dieser Arbeit wird das Rechtsinstitut der Betriebsaufspaltung näher erläutert. Die unterschiedlichen Formen sowie die sachliche und personelle Verflechtung als Voraussetzung für eine Betriebsaufspaltung werden dargestellt. Des Weiteren werden die Besteuerung der klassischen Betriebsaufspaltung und die Rechtsfolgen bei Beendigung veranschaulicht. Bevor im zweiten Teil auf die quantitativen Aspekte eingegangen wird, werden die außersteuerlichen Aspekte der Betriebsaufspaltung näher erläutert. Der zweite Teil befasst sich mit der Besteuerung der klassischen Betriebsaufspaltung und der typischen GmbH & Co. KG. Ein ertragsteuerlicher Belastungsvergleich zwischen beiden Mischformen veranschaulicht die theoretischen Regelungen in der Berechnung der Steuerschuld. Der Belastungsvergleich soll die steuerliche Wirkung der Rechtsprechung zur Betriebsaufspaltung quantifizieren und die Frage klären, ob aus Sicht der GmbH & Co. KG im vorliegenden Fall Anlass für den Wechsel der Rechtsform in eine Betriebsaufspaltung besteht.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Problemstellung

1.2 Gang der Untersuchung

2. Das Rechtsinstitut der Betriebsaufspaltung

2.1 Formen und Voraussetzungen der Betriebsaufspaltung

2.2 Außersteuerliche Aspekte der Betriebsaufspaltung

2.3 Laufende Besteuerung der klassischen Betriebsaufspaltung

2.4 Ausblick und aktuelle Rechtsprechung

3. Steuerbelastungsvergleich: Betriebsaufspaltung und GmbH & Co. KG

3.1 Besteuerung der Betriebsaufspaltung

3.2 Besteuerung der GmbH & Co. KG

3.3 Interpretation der Ergebnisse

4. Thesenförmige Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert die steuerliche Vorteilhaftigkeit der klassischen Betriebsaufspaltung im Vergleich zur GmbH & Co. KG für den deutschen Mittelstand unter Berücksichtigung aktueller rechtlicher Entwicklungen und quantitativer Belastungsvergleiche.

  • Grundlagen und Entstehung des Rechtsinstituts der Betriebsaufspaltung
  • Analyse der steuerlichen Auswirkungen der personellen und sachlichen Verflechtung
  • Durchführung eines ertragsteuerlichen Belastungsvergleichs zwischen Betriebsaufspaltung und GmbH & Co. KG
  • Bewertung von außersteuerlichen Vor- und Nachteilen wie Haftungsbegrenzung und Unternehmenskontinuität
  • Diskussion der Auswirkungen der Unternehmenssteuerreform 2008 auf die gewerbesteuerliche Belastung

Auszug aus dem Buch

2. Das Rechtsinstitut der Betriebsaufspaltung

Kennzeichnend für die Betriebsaufspaltung ist ein einheitlicher geschäftlicher Betätigungswille, der von den hinter den Gesellschaften stehenden Personen ausgeübt wird, d.h. diese sind neben der Beherrschung der Besitzgesellschaft auch in der Lage, ihren Willen in der Betriebsgesellschaft durchzusetzen (personelle Verflechtung). Die Besitzgesellschaft überlässt dem gewerblich tätigen Betriebsunternehmen eine wesentliche Betriebsgrundlage (sachliche Verflechtung). Es kann von einer wirtschaftlichen Einheit gesprochen werden. Es handelt sich bei der Betriebsaufspaltung nicht um eine eigene Rechtsform, vielmehr wurde das Rechtsinstitut der Betriebsaufspaltung von der Rechtsprechung entwickelt. In der Literatur wird dieses Rechtskonstrukt differenziert betrachtet.

Bei der „klassischen“ Betriebsaufspaltung hat das Besitzunternehmen die Rechtsform einer Personengesellschaft und das Betriebsunternehmen die Form einer Kapitalgesellschaft. Eine „umgekehrte“ Betriebsaufspaltung liegt vor, wenn das Besitzunternehmen eine Kapitalgesellschaft ist. Des Weiteren kann nach der Art der Entstehung klassifiziert werden: Bei einer „echten“ Betriebsaufspaltung wird ein einheitliches Unternehmen in eine neugegründete Betriebskapitalgesellschaft aufgespalten, wobei die bestehende Besitzpersonengesellschaft der Betriebskapitalgesellschaft eine wesentliche Betriebsgrundlage vermietet. Bei einer „unechten“ Betriebsaufspaltung bestehen beide Unternehmen bereits als rechtlich selbstständige Unternehmen, bevor es durch die Überlassung von Wirtschaftsgütern zu einer Betriebsaufspaltung kommt. Weitere Grundformen sind die „mitunternehmerische“ und die „kapitalistische“ Betriebsaufspaltung.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in das Thema der klassischen Betriebsaufspaltung für mittelständische Unternehmen ein und erläutert den strukturellen Aufbau der Untersuchung.

2. Das Rechtsinstitut der Betriebsaufspaltung: Dieses Kapitel definiert die begrifflichen Voraussetzungen, insbesondere die personelle und sachliche Verflechtung, und beleuchtet die steuerrechtlichen Folgen sowie außersteuerliche Aspekte.

3. Steuerbelastungsvergleich: Betriebsaufspaltung und GmbH & Co. KG: Hier erfolgt eine quantitative Analyse der steuerlichen Belastung anhand von Fallbeispielen unter verschiedenen Hebesatz-Szenarien, um die Eignung der Rechtsformen gegenüberzustellen.

4. Thesenförmige Zusammenfassung: Dieses Kapitel fasst die zentralen Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt eine Empfehlung für die Rechtsformwahl unter Berücksichtigung individueller Unternehmensfaktoren.

Schlüsselwörter

Betriebsaufspaltung, Mittelstand, GmbH & Co. KG, Rechtsformwahl, Steuerbelastung, personelle Verflechtung, sachliche Verflechtung, Gewerbesteuer, Unternehmenssteuerreform 2008, Besitzgesellschaft, Betriebsgesellschaft, Ertragsteuer, Haftungsbeschränkung, Rechtsprechung, Personengruppentheorie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Eignung der klassischen Betriebsaufspaltung als Rechtsformstruktur für mittelständische Unternehmen im Vergleich zur weit verbreiteten GmbH & Co. KG.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die steuerliche Systematik der Betriebsaufspaltung, die Analyse der Verflechtungskriterien sowie ein konkreter Belastungsvergleich unter veränderten gewerbesteuerlichen Rahmenbedingungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, steuerliche Handlungsempfehlungen zu geben, ob ein Wechsel von einer GmbH & Co. KG in eine Betriebsaufspaltung vor dem Hintergrund ertragsteuerlicher Belastungen sinnvoll ist.

Welche wissenschaftliche Methode wurde für den Vergleich gewählt?

Die Arbeit verwendet eine quantitative Analyse, bei der anhand von fiktiven Szenarien (unterschiedliche Hebesätze) die Steuerbelastung auf Gesellschafts- und Gesellschafterebene berechnet und interpretiert wird.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit den Voraussetzungen der Betriebsaufspaltung, deren Besteuerung, einer umfassenden Berechnung der Steuerlast im Vergleich zur GmbH & Co. KG sowie der Interpretation der Ergebnisse unter Einbeziehung aktueller Rechtsprechung.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere die Betriebsaufspaltung, das Trennungsprinzip, der Gewerbesteuerhebesatz sowie die Unterscheidung zwischen Besitz- und Betriebsunternehmen.

Welchen Einfluss hat die Rechtsprechung auf die Betriebsaufspaltung?

Aktuelle Urteile, insbesondere zur umsatzsteuerlichen Organschaft, stellen die bisherigen Grundlagen wie die Personengruppentheorie infrage und könnten weitreichende Konsequenzen für die ertragsteuerliche Anerkennung haben.

Warum ist ein Rechtsformwechsel im Einzelfall schwer zu beurteilen?

Da qualitative Faktoren wie Haftungsrisiken, Kreditwürdigkeit und bürokratischer Aufwand neben den rein quantitativen Steuervorteilen variieren, hängt die Entscheidung stark von der unternehmensindividuellen Situation ab.

Ende der Leseprobe aus 34 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die klassische Betriebsaufspaltung als Rechtsform für den Mittelstand
Hochschule
Justus-Liebig-Universität Gießen  (Professur für Betriebswirtschaftliche Steuerlehre und Externes Rechnungswesen)
Veranstaltung
Seminar „Der Einfluss von Steuern auf die Rechtsformwahl“
Note
1,0
Autor
Annika Theis (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
34
Katalognummer
V206398
ISBN (eBook)
9783656335375
ISBN (Buch)
9783656336716
Sprache
Deutsch
Schlagworte
betriebsaufspaltung rechtsform mittelstand
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Annika Theis (Autor:in), 2011, Die klassische Betriebsaufspaltung als Rechtsform für den Mittelstand, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/206398
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Leseprobe aus  34  Seiten
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