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Über die Sprachkritik Foucaults in seinem Werk "Die Ordnung der Dinge"

Titel: Über die Sprachkritik Foucaults in seinem Werk "Die Ordnung der Dinge"

Essay , 2011 , 6 Seiten

Autor:in: Hasret Okurlu (Autor:in)

Philosophie - Philosophie des 20. Jahrhunderts

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das bescheidene Ziel dieser Arbeit liegt darin, in seinem Werk Die Ordnung der Dinge, aber insbesondere in dem neunten Kapitel manche Stationen seiner Kritik der Repräsentation zu skizzieren, in der seine Ablehnungen an die Moderne, bzw. von der Ordnung der Dinge erzeugen. Die Ordnung der Dinge ist ein Werk, mit dem Foucault seine Absage an die Humanwissenschaften festgestellt hat. Zentrale Untersuchungsebene der Ordnung der Dinge ist eine Ordnung, die weder einfach den Dingen vorausliegt noch in Ihnen angelegt ist, sondern die erst mit den Dingen entsteht als ihr variables Arrangement. Das werk bezeichnet einen Sturmlauf gegen die normative Festlegung der Dinge

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Die Wiederkehr der Sprache

2. Der Platz des Königs

3. Resümee

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit untersucht Foucaults Sprachkritik in seinem Werk „Die Ordnung der Dinge“, wobei ein besonderer Fokus auf dem neunten Kapitel „Der Mensch und seine Doppel“ liegt, um die Ablehnung der Moderne und die Rolle der Sprache innerhalb der modernen Philosophie zu analysieren.

  • Foucaults Kritik der Repräsentation und der Humanwissenschaften
  • Die Analyse der „Wiederkehr der Sprache“ als zentrales philosophisches Thema
  • Die Deutung des Gemäldes „Las Meninas“ hinsichtlich der Platzierung des Königs und der Autor-Funktion
  • Die empirisch-transzendentale Doppelstruktur des modernen Menschen
  • Die Rolle der Sprache bei der Konstituierung von Wirklichkeit und Erkenntnis

Auszug aus dem Buch

2. Der Platz des Königs

„Der Maler steht etwas vom Bild entfernt. Er wirft einen Blick auf das Modell. Vielleicht ist nur noch ein letzter Tupfer zu setzen, vielleicht ist aber auch der erste Strich noch nicht einmal getan“ so beginnt Foucault seine berühmte Analyse des Las Meninas. Er führt seine Kritik an die klassische Repräsentation als Episteme des Wissens in seinem Werk mit dem berühmten Gemälde, Las Meninas, das eines der meistdiskutierten Gemälde der Kunstgeschichte ist. Das Bild, entstand 1656, stellt eine Unsichtbarkeit dar, zwischen dem Blick des Malers, der Rückseite der Wand, einem Spiegel in der Tiefe des Raumes und dem Betrachter. Das Gemälde Las Meninas enthält Foucault zufolge alle Elemente der Repräsentation- in deren Zerstreuung werde jedoch „eine essentielle Leere von allen Seiten gebieterisch angezeigt“

Die Figur des Malers steht in dem Sinne für Autor-Funktion, die in einer Tür an der Rückwand stehende Figur für die Funktion des Beobachters, das nur über den Spiegel in der Bildmitte erschließbare Modell für den Referenten, das sujet des Bildes. Die Figuren, der Maler und die Hoffräulein, sehen so aus, als ob sie eigentlich eine passive Position hätten, aber mit einer kleinen Bewegung, bzw. mit dem Zentrum-Wechsel leihen sie die Sujet Position aus. Während Foucault den Spiegel als Zentrum des Bildes beschreibt, muss hier betont werden, dass das Bild kein bestimmtes Zentrum habe. Zu beachten ist zusätzlich, dass der Spiegel im Bild die Sprache-Funktion charakterisiert.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Die Wiederkehr der Sprache: Dieses Kapitel erläutert die Tradition der Sprachkritik seit dem 19. Jahrhundert und beleuchtet Foucaults Ansicht, dass der Mensch durch die Sprache in die Wirklichkeit transportiert wird, dabei aber seine Vormachtstellung verliert.

2. Der Platz des Königs: Anhand der Analyse des Gemäldes „Las Meninas“ wird die Struktur der klassischen Repräsentation untersucht und aufgezeigt, wie die Position des Königspaares im Spiegel das transzendentale Subjekt der modernen Philosophie symbolisiert.

3. Resümee: Das abschließende Kapitel fasst Foucaults Rolle als Leugner unterworfener Ordnungen zusammen und betont, dass er keine neuen absoluten Systeme aufstellt, sondern herkömmliche philosophische Annahmen kritisch hinterfragt.

Schlüsselwörter

Michel Foucault, Die Ordnung der Dinge, Sprachkritik, Moderne, Repräsentation, Las Meninas, Episteme, Der Mensch und seine Doppel, Struktur, Vernunft, Transzendental, Empirie, Philosophie, Linguistik, Macht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Sprachkritik Michel Foucaults, insbesondere unter Bezugnahme auf sein einflussreiches Werk „Die Ordnung der Dinge“.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Kritik an der modernen Philosophie, die Rolle der Sprache, die Analyse der Episteme sowie die Dekonstruktion des modernen Menschenbildes.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, Foucaults Ansichten zur Sprache zu skizzieren und zu untersuchen, inwiefern seine Philosophie als eine Rückkehr zur Linguistik betrachtet werden kann, ohne dabei in die Fehler traditioneller Systeme zu verfallen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine analytische und exegese-orientierte Methode angewandt, die Foucaults Texte interpretiert und seine zentralen Leitbegriffe auf ihre philosophische Tragweite hin untersucht.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung der „Wiederkehr der Sprache“ und eine tiefgehende Analyse des neunten Kapitels „Der Mensch und seine Doppel“, inklusive der Interpretation von Velázquez’ Gemälde „Las Meninas“.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Sprachkritik, Repräsentation, Moderne, Episteme, transzendentale Doppelstruktur und Foucaults methodischer Zugang zu Wissen und Macht.

Warum ist das Gemälde „Las Meninas“ für Foucault so wichtig?

Foucault nutzt das Bild als illustratives Beispiel für die Krise der klassischen Repräsentation, da es die verschiedenen Ebenen von Beobachter, Modell und Spiegelbild in eine komplexe, „essentielle Leere“ überführt.

Was bedeutet der Titel „Der Mensch und seine Doppel“?

Er bezieht sich auf das Paradox, dass der moderne Mensch sowohl ein empirisches Subjekt als auch eine transzendentale Bedingung seiner selbst ist, was nach Foucault eine unauflösbare Spannung erzeugt.

Inwiefern unterscheidet sich Foucault von traditionellen Philosophen?

Foucault vermeidet es, ein neues „absolutes System“ zu etablieren; stattdessen hinterfragt er die Voraussetzungen und die Entstehung universalwissenschaftlicher Systeme.

Ende der Leseprobe aus 6 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Über die Sprachkritik Foucaults in seinem Werk "Die Ordnung der Dinge"
Hochschule
Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn  (Institut für Philosophie)
Veranstaltung
Foucault Die Ordnung der Dinge
Autor
Hasret Okurlu (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
6
Katalognummer
V206317
ISBN (eBook)
9783656352105
ISBN (Buch)
9783656352846
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Foucault Philosophie Die Ordnung der Dinge Gegenwartsphilosophie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Hasret Okurlu (Autor:in), 2011, Über die Sprachkritik Foucaults in seinem Werk "Die Ordnung der Dinge", München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/206317
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  6  Seiten
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