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Das Unterrichtskonzept Lernen durch wechselseitiges Lehren

Titel: Das Unterrichtskonzept Lernen durch wechselseitiges Lehren

Wissenschaftlicher Aufsatz , 2009 , 9 Seiten

Autor:in: Stefan Gnehrich (Autor:in)

Didaktik - Allgemeine Didaktik, Erziehungsziele, Methoden

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Didaktische Kreativität sowie der Mut zur „[…] Abkehr vom stark lehrerorientierten Unterricht [...]“ prägen den zentralen Punkt meines wissenschaftlichen Kommentars. In jenem beschäftige ich mich mit der Thematik des kooperativen Lernens und werde dabei die Methode des wechselseitigen Lehrens genauer erklären. Hierfür ist es natürlich notwendig, im Vorfeld einen groben Überblick über das kooperative Lernen zu erhalten, um somit das Konzept des wechselseitigen Lehrens zu verstehen. Dabei sollen die Schwerpunkte im Wesentlichen auf zwei verschiedenen Formen des kooperativen Lernens liegen. Zum einem beschäftige ich mich nach einer kurzen Darstellung zum kooperativen Lernen mit der Form des selbstorganisierten Lernens (SOL) und werde danach auf die Form des Lernens durch wechselseitiges Lehren (WELL) genauer eingehen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Kooperatives Lernen

Darstellung des Selbstorganisierten Lernens (SOL)

Darstellung des Lernens durch wechselseitiges Lehren (WELL)

Die Methoden des Lernens durch wechselseitiges Lehren

Unterrichtsbeispiel für Gemeinschaftskunde Klasse 12

Schlussbetrachtung

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht kooperative Lernformen, insbesondere das Konzept des „Lernens durch wechselseitiges Lehren“ (WELL), mit dem Ziel, moderne Unterrichtsmethoden zur Förderung von Schülerkompetenzen und zur Gestaltung eines aktivierenden Unterrichts zu evaluieren. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die praktische Anwendbarkeit und Effektivität dieser Methoden im Hinblick auf eine Abkehr vom lehrerzentrierten Unterricht hin zu einem selbstgesteuerten Lernprozess.

  • Grundlagen des kooperativen Lernens
  • Methodik des Selbstorganisierten Lernens (SOL)
  • Funktionsweise und Phasen des Lernens durch wechselseitiges Lehren (WELL)
  • Methodenvielfalt innerhalb von WELL (Partnerpuzzle, Gruppenpuzzle, etc.)
  • Praktische Umsetzung eines Partnerpuzzles im Fach Gemeinschaftskunde

Auszug aus dem Buch

Die Methoden des Lernens durch wechselseitiges Lehren

Ein weiterer Vorzug von WELL ist die Methodenvielfalt. Hier nennt Hepting vier Beispiele: das Partnerpuzzle, das Gruppenpuzzle, das Lerntempoduett sowie die strukturierte Kontroverse. Alle genannten Methoden basieren auf dem Sandwich-Prinzip, somit existieren also kollektive und individuelle Phasen.

Unter dem Partnerpuzzle versteht man die Unterteilung der Schüler in zwei Gruppen, bei denen die Schüler zwei verschiedene Themen bearbeiten. Danach setzen sich zwei Schüler aus verschiedenen Gruppen zusammen und vermitteln sich wechselseitig ihr Thema, um im Nachgang den Stoff in Einzelarbeit weiter zu vertiefen.

Ein ähnliches Prinzip findet sich auch beim Gruppenpuzzle. Die Schüler werden in Gruppen zu mehreren Personen eingeteilt und erhalten unterschiedliche Aufgaben. Diese erste Einteilung bezeichnet man als Stammgruppe. Anschließend treffen sich alle Schüler gleichen Themas in einer Expertengruppe und erarbeiten die Aufgaben. Schlussendlich kehren die Schüler in ihre vorherigen Stammgruppen zurück und es kann die wechselseitige Vermittlung beginnen. Hierbei sollte der Lehrer allerdings auf die Gruppengröße achten, da eine erhebliche Gefahr der Ablenkung der Schüler besteht, wenn die Gruppen zu groß gewählt werden, da ja nicht alle Schüler gleichen Tempos arbeiten.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Der Autor führt in die Thematik des kooperativen Lernens ein und begründet die Relevanz einer methodischen Abkehr vom stark lehrerorientierten Unterricht.

Kooperatives Lernen: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen kooperativer Lernformen und betont die Notwendigkeit der Förderung von Sozial- und Methodenkompetenz.

Darstellung des Selbstorganisierten Lernens (SOL): Hier wird das SOL-Konzept als schüleraktiver Ansatz beschrieben, der auf Eigenverantwortung und Phasenwechseln zwischen individuellem und kollektivem Lernen basiert.

Darstellung des Lernens durch wechselseitiges Lehren (WELL): Das Kapitel definiert WELL als hochwirksame Lernumgebung, in der der Lernende durch wechselseitiges Lehren ein tiefes Verständnis des Lerngegenstandes erlangt.

Die Methoden des Lernens durch wechselseitiges Lehren: Es werden spezifische methodische Varianten wie das Partnerpuzzle oder die strukturierte Kontroverse vorgestellt und deren Einsatzmöglichkeiten analysiert.

Unterrichtsbeispiel für Gemeinschaftskunde Klasse 12: Der Autor skizziert eine konkrete Unterrichtsplanung zum Thema politische Theorien unter Verwendung des Partnerpuzzles.

Schlussbetrachtung: Das Fazit unterstreicht das zeitökonomische Potenzial und die motivierende Wirkung von WELL-Methoden für eine ganzheitliche Bildung der Schüler.

Schlüsselwörter

Kooperatives Lernen, Selbstorganisiertes Lernen, WELL, wechselseitiges Lehren, Sandwich-Prinzip, Partnerpuzzle, Gruppenpuzzle, Lernmotivation, Methodenkompetenz, Sozialkompetenz, schüleraktivierender Unterricht, Gemeinschaftskunde, didaktische Kreativität, Unterrichtsentwurf.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit zeitgemäßen, kooperativen Unterrichtsmethoden, die den Schüler vom rezeptiven Empfänger zum aktiven Subjekt des eigenen Lernprozesses machen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Die Schwerpunkte liegen auf den Konzepten des Selbstorganisierten Lernens (SOL) sowie dem Lernen durch wechselseitiges Lehren (WELL) und deren konkreter methodischer Umsetzung.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie durch eine methodenreiche Unterrichtsgestaltung die Qualität der Lehre gesteigert und die Entwicklung vielfältiger Schülerkompetenzen gefördert werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um einen wissenschaftlichen Kommentar, der auf einer fundierten Literaturanalyse basiert und die theoretischen Erkenntnisse durch ein praxisnahes Unterrichtsbeispiel veranschaulicht.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung in kooperative Lernformen, eine detaillierte Erläuterung der WELL-Methodik sowie eine praktische Anwendung dieser Methodik auf den Lehrplan für Gemeinschaftskunde in Klasse 12.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören insbesondere das „Sandwich-Prinzip“, die „Eigenverantwortung der Schüler“, „Methodenvielfalt“ und die „Förderung der Sozialkompetenz“.

Wie lässt sich das „Sandwich-Prinzip“ im Kontext von WELL beschreiben?

Das Sandwich-Prinzip bezeichnet den Wechsel zwischen individuellen Arbeitsphasen, in denen sich Schüler Wissen aneignen, und kollektiven Phasen, in denen dieses Wissen ausgetauscht und vermittelt wird.

Welche Rolle nimmt der Lehrer bei der Anwendung des Partnerpuzzles ein?

Der Lehrer wandelt sich vom reinen Wissensvermittler zum Lernberater und passiven Beobachter, der im Bedarfsfall steuernd eingreift und für die abschließende Ergebnissicherung sorgt.

Ende der Leseprobe aus 9 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Unterrichtskonzept Lernen durch wechselseitiges Lehren
Hochschule
Technische Universität Dresden
Autor
Stefan Gnehrich (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2009
Seiten
9
Katalognummer
V206236
ISBN (eBook)
9783656333197
ISBN (Buch)
9783656333425
Sprache
Deutsch
Schlagworte
SOL Selbstorganisiert Wechselseitiges Lernen Lernen Lehren
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Stefan Gnehrich (Autor:in), 2009, Das Unterrichtskonzept Lernen durch wechselseitiges Lehren, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/206236
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Leseprobe aus  9  Seiten
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