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Die Rolle der Ratingagenturen für die Entstehung der Finanzkrise und die Konsequenzen für die Zukunft

Titel: Die Rolle der Ratingagenturen für die Entstehung der Finanzkrise und die Konsequenzen für die Zukunft

Hausarbeit , 2011 , 23 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Kevin-René Schilling (Autor:in)

BWL - Investition und Finanzierung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Einführend erfolgt die Darlegung der Grundlagen des Ratings unter Berücksichtigung der Herkunft des Ratingbegriffs, der Ratingarten, des Ratingprozesses sowie der Symbolik des Ratings.

Anschließend findet eine Einordung der Ratingagenturen im Zusammenhang mit der globalen Finanzmarktkrise statt, wobei hier auf die Ursachen eingegangen wird. Behandelt wird das Problem der Informationsasymmetrie, welches sich mit dem Principal-Agent-Ansatz darstellen lässt.

Zum Schluss erfolgt eine Grobdarstellung der Lösungs- bzw. Regulierungsansätze. Eingegangen wird hierbei vorwiegend auf staatliche Regulierungsbemühungen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Problemstellung und Zielsetzung

2. Die Grundlagen des Ratings

2.1 Begriffsdefinition und Herkunft des Ratings

2.2 Die Ratingarten

2.3 Der Ablauf des Ratingprozesses

2.4 Die Symbolik des Ratings

3. Die Rolle der Ratingagenturen in der Finanzkrise

3.1 Die Entwicklung der Finanzkrise

3.1.1 Die Subprime-Kredite

3.1.2 Die Verbriefung von Subprime-Krediten

3.1.3 Der Zusammenbruch

3.2 Die Kritik an den Ratingagenturen

3.2.1 Das Problem der Informationsasymmetrie

3.2.1.1 Die Principal-Agent-Beziehungen

3.2.1.1.1 Die Investor-Emittent-Beziehung

3.2.1.1.2 Die Investor-Ratingagentur-Beziehung

3.2.1.1.3 Die Emittent-Ratingagentur-Beziehung

3.2.1.2 Die Gegenüberstellung von Theorie und Praxis

3.2.2 Das Problem der Marktmacht

3.2.3 Die Fehler im Ratingprozess

4. Die Konsequenzen für die Zukunft

4.1 Die Optimierung des Ratingprozesses

4.2 Die Regulierung des Ratingmarktes

4.3 Fazit

5. Schlussbemerkung

Anhang I: Der Ablauf bei einem erstmaligen Rating

Anhang II: Die Änderungen am IOSCO-Kodex

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die kritische Rolle von Ratingagenturen während der weltweiten Finanzkrise, analysiert strukturelle Defizite in deren Bewertungsmodellen sowie Interessenkonflikte und leitet daraus notwendige Regulierungsansätze für die Zukunft ab.

  • Entstehung der Finanzmarktkrise und Rolle der Subprime-Kredite
  • Verbreitung von Verbriefungsprodukten (MBS, CDO)
  • Anwendung der Principal-Agent-Theorie auf den Ratingmarkt
  • Marktmacht und oligopolistische Strukturen der führenden Agenturen
  • Regulierungsmöglichkeiten und der IOSCO-Kodex

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Das Problem der Informationsasymmetrie

Ein wesentlicher Faktor, der den Ratingprozess beeinflusst, ist die Informationsasymmetrie. Anleger sind bemüht diese durch Informationsbeschaffung zu minimieren. Aus Gründen der Kosteneffizienz erfolgt der Einbezug einer Ratingagentur, die das Analyseergebnis zur Verfügung stellt. Wie bereits in Kapitel 2.3 erläutert, findet die Interaktion hierbei überwiegend zwischen Ratingagentur und Emittenten statt. Die Tatsache, dass die Informationsbereitstellung von Agenturen im Vergleich zu der von Investoren wesentlich günstiger erfolgt, führt zum Transaktionskostenansatz, der Neoinstitutionalistischen Finanzierungstheorie. Diese begründet das Vorhandensein von Intermediären (Ratingagenturen) auf der Basis von Kosten, die durch eben diese Institutionen gesenkt werden. Eine Theorie, die dem oben genannten Ansatz unterstellt ist, ist die Principal-Agent-Theorie. Sie berücksichtigt neben den Kosten auch die Informationsasymmetrie. Hinsichtlich der asymmetrischen Informationsverteilung zwischen Principal und Agent ergeben sich unterschiedliche Probleme:

- Unsicherheit (ex-ante)

- Hold-Up (ex-ante)

- Moral Hazard (ex-post).

Der Unsicherheitsfaktor bezieht sich nicht nur auf die Einschätzung der Ratingagentur bzw. des Finanzintermediärs, sondern auch auf den Vertrag selbst, der beispielsweise Ansprüche auf Forderungen beinhaltet. Als Hold-Up wird die Problematik bezeichnet, die Interessen des Vertragspartners zu beurteilen, da dies vorvertraglich nur sehr schwer bzw. gar nicht möglich ist. Moral Hazard hingegen beschreibt die eingeschränkte Beobachtbarkeit des Emittenten durch den Investor nach Vertragsabschluss.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Problemstellung und Zielsetzung: Einführung in die Finanzmarktkrise und die Rolle der Ratingagenturen sowie Darlegung der Forschungsfragen.

2. Die Grundlagen des Ratings: Erläuterung der Begriffsdefinition, Klassifizierung von Ratingarten und Darstellung des Ratingprozesses.

3. Die Rolle der Ratingagenturen in der Finanzkrise: Analyse der Ursachen der Finanzkrise, der Rolle von Verbriefungen und der Kritik an den Ratingagenturen hinsichtlich Interessenkonflikten und Marktstruktur.

4. Die Konsequenzen für die Zukunft: Diskussion von Lösungsansätzen zur Prozessoptimierung und regulatorischen Maßnahmen im Ratingmarkt.

5. Schlussbemerkung: Resümee über die Verantwortung der Agenturen und den verbleibenden Handlungsbedarf trotz neuer Regulierungen.

Schlüsselwörter

Ratingagenturen, Finanzkrise, Subprime-Kredite, Principal-Agent-Theorie, Informationsasymmetrie, Verbriefung, MBS, CDO, Marktmacht, Regulierung, IOSCO-Kodex, Ratingprozess, Bonitätsrisiko, Finanzmarkt, Transaktionskosten

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert, inwiefern Ratingagenturen durch ihre Bewertungsentscheidungen zur Entstehung der globalen Finanzkrise beigetragen haben und welche Konsequenzen dies für zukünftige Regulierungen hat.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen sind der Ratingprozess, die Struktur der Finanzkrise, die Anwendung der Principal-Agent-Theorie auf Ratingbeziehungen sowie die Regulierungsbemühungen durch Kodizes wie den IOSCO-Standard.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Identifikation von Defiziten in der Arbeitsweise der Ratingagenturen (z.B. Informationsasymmetrien, Fehler in Modellen) und die Ableitung von Optimierungsvorschlägen für den Markt.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Fundierung durch die Principal-Agent-Theorie und einer Analyse von Marktstrukturen, ergänzt durch die Auswertung relevanter Fachliteratur zur Finanzmarktkrise.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit dem Ablauf von Ratings, den Hintergründen der Subprime-Krise, der Kritik an den Interessenverflechtungen zwischen Emittenten und Agenturen sowie der oligopolistischen Struktur des Marktes.

Welche Schlüsselwörter beschreiben diese Arbeit am besten?

Ratingagenturen, Finanzkrise, Principal-Agent-Theorie, Verbriefung, Marktmacht, Regulierung und Bonitätsrisiko.

Wie beeinflusst die Informationsasymmetrie den Ratingmarkt?

Sie führt dazu, dass Anleger kosteneffiziente Intermediäre nutzen, was jedoch zu Interessenkonflikten zwischen den Akteuren führen kann, da die Agenturen oft vom Emittenten beauftragt werden.

Warum ist die Marktstruktur der Ratingagenturen problematisch?

Der Markt wird von nur drei großen Agenturen beherrscht (Oligopol), was den Wettbewerb einschränkt und die Unabhängigkeit der Urteile gefährden kann, da bewertete Unternehmen kaum Alternativen haben.

Ende der Leseprobe aus 23 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Rolle der Ratingagenturen für die Entstehung der Finanzkrise und die Konsequenzen für die Zukunft
Hochschule
Universität Stuttgart  (Institut für Volkswirtschaftslehre und Recht )
Veranstaltung
Technisch orientierte Betriebswirtschaftslehre
Note
1,7
Autor
Kevin-René Schilling (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
23
Katalognummer
V206227
ISBN (eBook)
9783656332824
ISBN (Buch)
9783656333432
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Ratingprozess Grundlagen des Ratings Intermediäre Die Principal-Agent-Beziehungen Ratingagenturen Finanzmarktkrise Ratingagenturen Finanzkrise Ratingagenturen Marktmacht Ratingagenturen USA Finanzkrise Die Rolle der Ratingagenturen Entstehung Finanzkrise Ratingagenturen Bewertung Rating Ratingagenturen Gefahr Ratingagenturen Ratingagentur Finanzkrise Wirtschaftskrise Ratingagenturen Finanzmarktkrise USA Weltwirtschaftskrise Ratingagenturen USA Finanzkrise Rating Agenturen Finanzkrise Schuldenkrise Ratingagenturen Entstehung der Schuldenkrise Schuldenkrise USA
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Kevin-René Schilling (Autor:in), 2011, Die Rolle der Ratingagenturen für die Entstehung der Finanzkrise und die Konsequenzen für die Zukunft, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/206227
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