Jede Handels- und Produktionsstufe ist am Wertschöpfungsprozess zunehmend beteiligt.
Dies gilt es in Unternehmen und für das Produkt zu optimieren.
Wir beleuchten die Wertschöpfungskette im Warenfluss und erläutern die Vor- und Nachteile, die Grenzen, Risiken und die Wirkungen und Folgen aus betriebswirtschaftlicher und politischer Sicht.
Dafür wird anhand des Supply Chain Managers und seinen Aufgaben die Situation geschildert und anhand von Beispielen die Wertschöpfungskette anhand von Warenflüssen unterschiedlicher Art erörtert.
Inhaltsverzeichnis
1. Einleitung
2. Supply Chain Management
2.1 Wertschöpfungskette unternehmensinterne Schnittstellen
2.2 Wertschöpfungskette unternemensintegrierte Schnittstellen
2.3 Wertschöpfungskette vom Erzeuger bis zum Endverbraucher
2.4 Die Distributionsarten
2.4.1 Gewichtete Distribution
2.4.2 Numerische Distribution (Ubiquität)
3. Auswirkungen auf die Preisbildung des Produktes
4. Auswirkungen auf die Stimmung bei den Erzeugern
5. Auswirkungen auf die Handelsspanne
6. Auswirkungen auf die Nachfrage
6.1 Binnennachfrage
6.2 Export
7. Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt
8. Auswirkungen auf die Steuereinnahmen und die Politik
9. Fazit
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die Struktur der Wertschöpfungskette (Value Chain) im Warenfluss und analysiert deren Auswirkungen aus betriebswirtschaftlicher sowie politischer Perspektive. Das primäre Ziel ist es, die Optimierungspotenziale im Supply Chain Management unter Berücksichtigung von Schnittstellen, Distributionsarten und marktseitigen Faktoren zu beleuchten.
- Analyse von Wertschöpfungsstufen im Warenfluss
- Bedeutung und Aufgaben des Supply Chain Managements
- Einfluss der Distributionsarten auf den Markterfolg
- Zusammenhänge zwischen Preisbildung, Handelsspanne und Nachfrage
- Politische und sozioökonomische Auswirkungen von Wertschöpfungsketten
Auszug aus dem Buch
2. Supply Chain Management
Supply Chain Management ist in der Betriebswirtschaftslehre nicht exakt definiert, entstammt einem Trend von Unternehmensberatungsergebnissen aus den USA in den achtziger Jahren und schwappte nach Europa und Deutschland in den neunziger Jahren hinüber.
Supply Chain Management soll in erster Linie die Warenströme und die Überlappungen der einzelnen Produktions und Handelsabläufe optimieren. Dies erfordert, so die Theorie, die Spezialisierung der Kernkompetenzen einzelner Fachabteilungen und Stelleninhaber, die darüber hinaus optimal im Warenflussprozess aufeinander abgestimmt sein sollen.
Dem Supply Chain Manager kommt damit eine, je nach Unternehmensstruktur, hohe Bedeutung im Management des Unternehmens zu, welche an den des Marketingleiters oder des Vorstandes heranreicht.
Zusammenfassung der Kapitel
1. Einleitung: Diese Einführung erläutert die Bedeutung der Wertschöpfungsprozesse und definiert den Fokus der Arbeit auf die Analyse von Warenflüssen unter betriebswirtschaftlichen und politischen Gesichtspunkten.
2. Supply Chain Management: Das Kapitel definiert das Supply Chain Management als Instrument zur Optimierung von Warenströmen und beschreibt die verschiedenen Schnittstellen sowie Distributionsarten im Warenfluss.
3. Auswirkungen auf die Preisbildung des Produktes: Hier wird analysiert, wie jede Stufe der Wertschöpfungskette zur Preissteigerung beiträgt und inwieweit reale Herstellungskosten von marktseitigen Preisen abweichen.
4. Auswirkungen auf die Stimmung bei den Erzeugern: Dieses Kapitel thematisiert die oft schwierige Machtposition der Erzeuger am Anfang der Kette sowie deren Versuche, durch Kooperationen und Kartellbildungen gegenzusteuern.
5. Auswirkungen auf die Handelsspanne: Der Autor beschreibt den Machtkampf zwischen Einkauf, Industrie und Einzelhandel, der maßgeblich über die Verteilung der Handelsspanne entscheidet.
6. Auswirkungen auf die Nachfrage: Hier wird der Zusammenhang zwischen Produktqualität, Preisschwellen und der Entwicklung der Binnennachfrage sowie dem Export untersucht.
7. Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt: Das Kapitel beleuchtet den Bedarf an hochqualifizierten Fachkräften und die Folgen der Prozessoptimierung auf die Beschäftigungssituation.
8. Auswirkungen auf die Steuereinnahmen und die Politik: Es wird analysiert, wie globale Wertschöpfungsketten die Politik unter Druck setzen und welche Rolle staatliche Subventionen in diesem Gefüge spielen.
9. Fazit: Das Fazit fasst zusammen, dass eine sinnvolle Optimierung des Wertschöpfungsprozesses primär die Qualität und Effizienz steigern sollte, ohne das Produkt künstlich zu verteuern.
Schlüsselwörter
Wertschöpfungskette, Supply Chain Management, Warenfluss, Distribution, Preisbildung, Handelsspanne, Nachfrage, Arbeitsmarkt, Politik, Globalisierung, Prozessoptimierung, Handel, Industrie, Erzeuger, Effizienz.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die Analyse der Wertschöpfungskette im Warenfluss und untersucht, wie verschiedene Handels- und Produktionsstufen die Kosten, die Preisbildung und die sozioökonomischen Rahmenbedingungen beeinflussen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf dem Supply Chain Management, den Distributionsarten, der Preisgestaltung, der Nachfrageentwicklung und den Auswirkungen dieser Prozesse auf Arbeitsmärkte und staatliche Politik.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, die Vor- und Nachteile sowie die Risiken und Wirkungen von Wertschöpfungsketten aus betriebswirtschaftlicher und politischer Sicht aufzuzeigen und Optimierungsmöglichkeiten zu diskutieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Der Autor stützt sich auf eine theoretische Analyse betriebswirtschaftlicher Konzepte und deren Anwendung auf reale Fallbeispiele, unterfüttert durch eine fundierte Literaturrecherche.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Schnittstellen, die verschiedenen Arten der Distribution, die Auswirkungen auf Preise und Handelsspannen sowie die Einflüsse auf die Nachfrage, Arbeitsmärkte und staatliche Steuereinnahmen.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wesentliche Begriffe sind Wertschöpfungskette, Supply Chain Management, Preisbildung, Distribution, Handelsspanne, Nachfrage sowie die sozioökonomischen Folgen für Staat und Arbeitsmarkt.
Welche Rolle spielt der "Supply Chain Manager" laut dem Autor?
Der Supply Chain Manager nimmt eine zentrale Rolle ein, da er die komplexen Warenströme und Schnittstellen optimieren muss, wobei seine Bedeutung oft an die von Marketingleitern oder Vorständen heranreicht.
Wie bewertet der Autor den Einfluss des Staates?
Der Staat agiert als wichtiger Teilnehmer, der einerseits durch Subventionen eingreift, andererseits jedoch durch den Verlust von Arbeitsplätzen infolge von Unternehmensoptimierungen selbst unter finanziellen Druck gerät.
- Arbeit zitieren
- Jan Paul Schmitz (Autor:in), 2010, Wertschöpfungskette (Value Chain) im Warenfluss, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/205980