Bevor ich genauer darauf eingehe, welchen Tätigkeiten ich in den diversen Schulpraktika und im außerschulischen Praktikum nachgegangen bin, und welchen Erkenntnisgewinn ich daraus für meinen ZFBA ziehe, möchte ich kurz beschreiben, was mich überhaupt dazu bewogen hat, diesen Studiengang parallel zu meinem Lehramtsstudium GyGe (Englisch und Mathematik) aufzunehmen.
Ein Grund für die Aufnahme dieses Studiums ist ganz klar der internationale Abschluss im Gegensatz zu meinen anderen Staatsexamens Abschlüssen. Ich habe mich noch nicht vollständig entschieden in welcher Stadt, oder sogar welchem Land ich später leben möchte, so dass mir der ZFBA neue Möglichkeiten eröffnet. Dadurch, dass ich mir von meinem Lehramtsstudium sehr viele Veranstaltungen anrechnen lassen konnte ist der weitere Abschluss schon zum Greifen nah und lädt dazu ein, sich nähere Gedanken über die Zukunft zu machen.
Genau dies ist auch ein Punkt, den ich in meinem Lehramtsstudium vermisse, denn die Mathematikveranstaltungen, die ich hier belegen muss sind sehr schwer abzuschließen. Durch den ZFBA erhoffe ich mir die Motivation am Studium generell aufrechterhalten zu können, da ich hier mit den Fächern „Englischsprachige Literatur und Kultur“ und „Erziehungswissenschaft“ eine für mich persönlich interessante Wahl getroffen habe.
Außerdem bin ich der Meinung, dass sich der ZFBA sehr gut mit dem Lehramtsstudium verbinden lässt, den auch auf der Webpage der Uni Paderborn, die den ZFBA für Studieninteressierte vorstellt, werden als berufliche Tätigkeitsfelder die Erwachsenenbildung, die betriebliche Aus- und Weiterbildung oder außerschulische Jugendarbeit genannt. Diese Tätigkeitsfelder werden durch gewisse Didaktik Veranstaltungen des Lehramtsstudienganges gestärkt.
Inhaltsverzeichnis
1. Motivation für das Parallelstudium
2. Kurzbeschreibungen über die Tätigkeiten in den verschiedenen Praktika
3. Erkenntnisgewinn für den ZFBA- Bezug zum außerschulischen Kontext
4. Reflexion
Zielsetzung und thematische Schwerpunkte
Dieser Praktikumsbericht dokumentiert die Erfahrungen der Autorin aus verschiedenen schulischen und außerschulischen Praktika im Rahmen ihres Lehramtsstudiums und erläutert den Erkenntnisgewinn für ihr parallel dazu absolviertes Studium des Zwei-Fach-Bachelor (ZFBA). Die Forschungsfrage untersucht dabei, wie sich die gewonnenen praktischen Einblicke in pädagogische Handlungsfelder mit den beruflichen Zielsetzungen des ZFBA-Studiengangs in Einklang bringen lassen.
- Motivation zur Aufnahme eines Parallelstudiums (ZFBA)
- Überblick über diverse Schulpraktika
- Erfahrungen in der schulbezogenen Sozialarbeit und im Projekt Be8ung
- Transfer der praktischen Erfahrungen auf potenzielle Tätigkeitsfelder des ZFBA
- Reflexion über die Schnittmengen zwischen Lehrerrolle und außerschulischen Berufsfeldern
Auszug aus dem Buch
Kurzbeschreibungen über die Tätigkeiten in den verschiedenen Praktika
In diesem Kapitel möchte ich einen kurzen Überblick über die verschiedenen Tätigkeiten geben, die ich in meinen Schulpraktika und im außerschulischen Praktikum ausgeübt und erfahren habe.
Die Tätigkeiten der Schulpraktika sind genau so zu beschreiben, wie sie ein jeder erwarten würde. Nach einer Hospitationsphase folgte immer eine eigene Unterrichtsphase. Dabei war die Planung und die Evaluation des Unterrichts in allen Praktika sehr verschieden. In manchen Praktika wurden Gruppenplanungen sowie –Evaluationen durchgeführt, in anderen Praktika war die Betreuung nicht so intensiv, und ich als Praktikantin schon ziemlich auf mich allein gestellt. Es kam auch öfter vor, dass die Anwesenheit von Praktikanten genutzt wurde, um die Klasse zu teilen, damit eine intensivere Schülerbetreuung vorlag, oder sogar, dass ich als Praktikantin eigenständig Vertretungsstunden gegeben habe. In einigen Praktika wurde mehr auf die Lehrerrolle geachtet, als auf die Wahl der Unterrichtsmethoden, oder der Lehrform. In anderen Praktika habe ich Unterrichtsstunden gemeinsam mit meinem Praktikumsbetreuer geplant und im Team-Teaching durchgeführt. Die Praktika haben mir einen ersten Einblick über die Lehrerrolle innerhalb, aber auch außerhalb des Klassenzimmers gegeben. Ich habe erfahren wie viele Faktoren an jeder Schule in den Schulalltag spielen. Dies kann sowohl die Arbeit im Kollegium, als auch die Zusammenarbeit mit Eltern oder Netzwerken sein.
Ein solches Netzwerk kann beispielsweise das Projekt Be8ung sein, welches ich während meines außerschulischen Praktikums bei der schulbezogenen Sozialarbeit der Stadt Blomberg kennen und mitgestalten gelernt habe. Um meine Tätigkeiten während dieses außerschulischen Praktikums zu erläutern möchte ich kurze Beschreibungen zur schulbezogenen Sozialarbeit als auch zum Projekt Be8ung geben. (vgl. www.blomberg-lippe.de)
Zusammenfassung der Kapitel
1. Motivation für das Parallelstudium: Die Autorin erläutert ihre Beweggründe, neben ihrem Lehramtsstudium (GyGe) den Zwei-Fach-Bachelor (ZFBA) zu absolvieren, um ihre beruflichen Perspektiven zu erweitern.
2. Kurzbeschreibungen über die Tätigkeiten in den verschiedenen Praktika: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die gesammelten Praxiserfahrungen in verschiedenen Schulen und bei der schulbezogenen Sozialarbeit.
3. Erkenntnisgewinn für den ZFBA- Bezug zum außerschulischen Kontext: Die Autorin analysiert die Transfermöglichkeiten ihrer gesammelten Erfahrungen auf die spezifischen Tätigkeitsfelder ihres ZFBA-Studiengangs.
4. Reflexion: Zusammenfassende Betrachtung der Synergien zwischen der pädagogischen Schulpraxis und den Anforderungen an ZFBA-Absolventen.
Schlüsselwörter
Praktikumsbericht, Lehramtsstudium, ZFBA, Pädagogik, Schulpraktikum, außerschulisches Praktikum, Schulsozialarbeit, Projekt Be8ung, Unterrichtsplanung, Beratung, Berufsorientierung, Bildungsarbeit, Didaktik, Lehrerrolle, Kompetenzentwicklung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in diesem Praktikumsbericht grundsätzlich?
Der Bericht dokumentiert die Reflexion der Autorin über verschiedene absolvierte Schulpraktika sowie ein außerschulisches Praktikum und deren Bedeutung für ihren weiteren Studienverlauf im Zwei-Fach-Bachelor.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Neben der Lehrertätigkeit und den damit verbundenen didaktischen Aufgaben stehen die Bereiche schulbezogene Sozialarbeit, Beratung und die berufliche Perspektivplanung im Vordergrund.
Was ist das primäre Ziel des Dokuments?
Ziel ist es, den Erkenntnisgewinn aus der praktischen Arbeit in Schulen und sozialen Projekten auf die beruflichen Qualifikationsprofile des ZFBA-Studiengangs zu übertragen.
Welche wissenschaftliche Perspektive wird eingenommen?
Die Arbeit basiert auf einer subjektiven, reflektierenden Analyse der eigenen Praxiserfahrungen in Verbindung mit den Studieninhalten der Erziehungswissenschaften und der Anglistik.
Was umfasst der Hauptteil des Berichts?
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Beschreibung der Tätigkeiten in den Praktika sowie die methodische Herleitung des Mehrwerts dieser Erfahrungen für den ZFBA.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Werk?
Zentrale Begriffe sind Praktikumsbericht, Schulsozialarbeit, ZFBA-Studiengang, Berufsorientierung und pädagogische Reflexion.
Was zeichnet das Projekt Be8ung aus?
Das Projekt Be8ung ist eine Form der schulbezogenen Sozialarbeit, die sich auf die Früherkennung und Förderung benachteiligter Kinder und Jugendlicher durch sozialintegrative Angebote konzentriert.
Warum hält die Autorin die Schnittmengen zwischen ZFBA und Lehramt für bedeutsam?
Die Autorin erkennt, dass viele Berufsfelder der Bildungsarbeit sowohl für Lehrkräfte als auch für ZFBA-Absolventen zugänglich sind und sich gegenseitig in ihrer Kompetenzentwicklung verstärken.
- Arbeit zitieren
- Melissa Naase (Autor:in), 2012, Praktikumsbericht über den Bezug von Schulpraktika im ZFBA Englischsprachige Literatur und Kultur & Erziehungswissenschaft, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/205609