Anhand der vorliegenden Bachelorarbeit wird eine theoretische Annäherung an die Diskussion über die Handlungskompetenzen und die Professionalität in der Sozialpädagogischen Familienhilfe angestrebt. Dabei werden zwei wichtige Perspektiven beleuchtet: Eine erste Betrachtungsweise der Sozialpädagogischen Familienhilfe ist der Grundsatz der „Hilfe zur Selbsthilfe“, denn in jeder Familie muss anfänglich geklärt werden, inwieweit die Fremdhilfe förderlich ist und an welchem Punkt sie das genaue Gegenteil bewirkt. Zweitens ist zu betrachten, welche professionellen Kompetenzen Familienhelfer mitbringen müssen, die ein hohes Maß an Organisation erfordern.
Zu untersuchen ist daher die erkenntnisleitende Fragestellung der BA-Arbeit, wie professionelle Handlungskompetenzen bezüglich der sozialpädagogischen Familienhilfe in der Literatur diskutiert werden.
Inhaltsverzeichnis
- Einleitung
- Die Soziale Arbeit in der Gesellschaft - Rahmenbedingungen sozialpädagogischen Handelns
- Soziale Arbeit als Arbeit in Fällen
- Lebensweltorientierung in der Sozialen Arbeit - Wende in der Professionalität
- Der professionelle Habitus
- Die Sozialpädagogische Familienhilfe
- Die Familie als Ausgangspunkt
- Die Familie in der Kinder- und Jugendhilfe
- Hilfe zur Selbsthilfe im Kontext „Freiwilligkeit“ und Fremdplatzierung
- Zur Diskussion der Qualifikation in der Sozialen Arbeit, unter besonderer Berücksichtigung der Sozialpädagogischen Familienhilfe
- Qualifikation und Kompetenz - Eine Begriffsnäherung
- Qualifikationen in der Sozialpädagogischen Familienhilfe
- Kompetenzen der Familienhelfer in der Sozialpädagogischen Familienhilfe
- Zusammenfassung / Ausblick
Zielsetzung und Themenschwerpunkte
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der Frage, wie professionelle Handlungskompetenzen in der Sozialpädagogischen Familienhilfe in der Literatur diskutiert werden. Die Arbeit strebt eine theoretische Annäherung an die Diskussion über die Handlungskompetenzen und die Professionalität in der Sozialpädagogischen Familienhilfe an. Dabei werden zwei wichtige Perspektiven beleuchtet: Zum einen der Grundsatz der „Hilfe zur Selbsthilfe“ und zum anderen die Frage, welche professionellen Kompetenzen Familienhelfer mitbringen müssen.
- Die Bedeutung des Prinzips „Hilfe zur Selbsthilfe“ in der Sozialpädagogischen Familienhilfe
- Die Rolle der Professionalität und der notwendigen Kompetenzen von Familienhelfern
- Die Einordnung der Sozialpädagogischen Familienhilfe in die Kinder- und Jugendhilfe
- Die Rahmenbedingungen des professionellen Handelns in der Sozialen Arbeit
- Die Diskussion um die Qualifikation in der Sozialen Arbeit
Zusammenfassung der Kapitel
- Einleitung: Die Arbeit stellt die Problemstellung der Professionalität in der Sozialpädagogischen Familienhilfe dar und definiert die Forschungsfrage, welche Handlungskompetenzen in der Literatur diskutiert werden.
- Die Soziale Arbeit in der Gesellschaft: Dieses Kapitel beleuchtet die Rahmenbedingungen des professionellen Handelns in der Sozialen Arbeit, insbesondere die „Fallförmige Organisation“ und die Bedeutung der Lebensweltorientierung.
- Die Sozialpädagogische Familienhilfe: Dieses Kapitel erläutert die Einordnung der Sozialpädagogischen Familienhilfe in die Kinder- und Jugendhilfe und beleuchtet den Begriff der „Hilfe zur Selbsthilfe“ im Kontext von Freiwilligkeit und Fremdplatzierung.
- Zur Diskussion der Qualifikation: Dieses Kapitel behandelt die Bedeutung von Qualifikation und Kompetenz in der Sozialen Arbeit, unter besonderer Berücksichtigung der Sozialpädagogischen Familienhilfe.
Schlüsselwörter
Die Arbeit konzentriert sich auf die Themenbereiche Sozialpädagogische Familienhilfe, Professionalität, Handlungskompetenzen, „Hilfe zur Selbsthilfe“, Lebensweltorientierung, Qualifikation, und Kompetenz. Der Fokus liegt auf der Analyse der Literatur und der Diskussion über die notwendigen Kompetenzen von Familienhelfern.
Häufig gestellte Fragen
Was ist das Ziel der Sozialpädagogischen Familienhilfe (SPFH)?
Das Hauptziel ist die "Hilfe zur Selbsthilfe", um Familien in ihren Erziehungsaufgaben, bei der Bewältigung von Alltagsproblemen und im Kontakt mit Ämtern zu stärken.
Was bedeutet Lebensweltorientierung in der Sozialen Arbeit?
Es bedeutet, dass die Hilfe direkt an den realen Lebensbedingungen und dem Alltag der Klienten ansetzt und deren eigene Ressourcen einbezieht.
Welche Kompetenzen müssen Familienhelfer mitbringen?
Neben fachlichem Wissen (Qualifikation) sind hohe soziale Kompetenzen, Reflexionsfähigkeit, organisatorisches Geschick und ein professioneller Habitus erforderlich.
Wie wird "Hilfe zur Selbsthilfe" praktisch umgesetzt?
Es muss ständig abgewogen werden, wie viel Unterstützung nötig ist, ohne die Eigenverantwortung der Familie zu untergraben oder eine dauerhafte Abhängigkeit von der Hilfe zu schaffen.
Was ist der "professionelle Habitus" in der SPFH?
Er beschreibt die verinnerlichte professionelle Haltung, die es ermöglicht, auch in komplexen und widersprüchlichen Situationen sicher und ethisch begründet zu handeln.
- Arbeit zitieren
- Michael Rückwaldt (Autor:in), 2012, Grundfragen, Widersprüche, Balancen in der Sozialpädagogischen Familienhilfe, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/205607