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Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit Autismus-Spektrum-Störungen

Mit Fokus auf das Asperger-Syndrom

Title: Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit Autismus-Spektrum-Störungen

Term Paper , 2012 , 24 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Merlin Perowanowitsch (Author)

Pedagogy - Orthopaedagogy and Special Education

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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit stellt die Frage, welche Rahmenbedingungen eine bestmögli­che integrative bzw. inklusive Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit ASS er­möglichen. Dazu ist es erforderlich, zunächst das Störungsbild darzustellen, Möglich­keiten (und Grenzen) einer Beschulung aufzuzeigen und didaktische Herausforde­rungen in der Arbeit mit Autisten zu benennen.



Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Störungsdarstellung

2.1 Klassifikation und Symptomatik

2.2 Epidemiologie und Komorbidität

2.3 Ätiologie

3. Die aktuelle Schulsituation von Kindern und Jugendlichen mit ASS

3.1 Rechtliche Grundlagen

3.2 Formen der Beschulung

3.3 Symptomatische Besonderheiten und didaktische Herausforderungen im Schulalltag

4. Integrative bzw. inklusive Beschulung bei Kindern u. Jugendlichen mit ASS

4.1 Geeignete Schulformen

4.2 Förderliche Rahmenbedingungen

4.3 TEACCH-Ansatz

5. Schlusswort

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die notwendigen Rahmenbedingungen, um eine optimale integrative oder inklusive Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit Autismus-Spektrum-Störungen (ASS) zu ermöglichen, wobei ein besonderer Fokus auf dem Asperger-Syndrom liegt.

  • Störungsbild des Autismus und des Asperger-Syndroms
  • Aktuelle rechtliche und schulische Rahmenbedingungen
  • Symptomatische Herausforderungen im Schulalltag
  • Didaktische Strategien und Ansätze wie das TEACCH-Programm
  • Bedeutung von Nachteilsausgleichen und Schulbegleitung

Auszug aus dem Buch

3.3 Symptomatische Besonderheiten und didaktische Herausforderungen im Schulalltag

In der Schule haben Kinder und Jugendliche mit der Asperger-Symptomatik trotz normaler bis überdurchschnittlicher Intelligenz – ähnlich wie bei der Schülergruppe mit hochfunktionalem frühkindlichen Autismus – oft Schwierigkeiten zu lernen, zumal ihre Aufmerksamkeit schnell nachlässt. Dabei findet die Ablenkung zum größten Teil von 'innen' statt, da sie mit sich selbst beschäftigt sind (Remschmidt 2008, S. 49).

Schuster (2010/11, S. 20ff.) erklärt das zu beobachtende 'Konzentrationsdefizit' mit einem stark eingeschränkten Filter im Gehirn, wodurch jede Art von Reiz mit gleicher Intensität wahrgenommen wird. Demzufolge kann Relevantes nicht von Irrelevantem differenziert werden. So erkannte schon Hans Asperger, dass seine beobachteten Kinder im Unterricht einem zufällig gewählten Objekt ihr Interesse schenkten und somit alles wesentliche ausblendeten: „[sie sind] vielmehr von vornherein gar nicht geneigt, ihre Aufmerksamkeit, ihre Arbeitskonzentration auf das zu richten, was die Außenwelt, in diesem Fall die Schule, von ihnen verlangt“ (Asperger 1943, S. 119).

Durch diese Filterschwäche muss das Gehirn autistischer Menschen stets eine große Anzahl von Informationen verarbeiten, die jedoch nicht simultan ausgewertet werden können. Das führt in der Schule häufig zu einer Reizüberflutung mit resultierenden Überlastungserscheinungen: Insbesondere dann, wenn z. B. dem Lehrer zugehört und von der Tafel abgelesen werden soll oder bei diktiertem Mitschreiben (vgl. Schuster 2010/11, S. 20ff.).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die oft belastenden Schulerfahrungen autistischer Menschen und verdeutlicht die Notwendigkeit einer störungsspezifischen Didaktik im Kontext von Integration und Inklusion.

2. Störungsdarstellung: Dieses Kapitel definiert Autismus-Spektrum-Störungen, erläutert die Symptomatik und Ätiologie und differenziert dabei insbesondere zwischen dem frühkindlichen Autismus und dem Asperger-Syndrom.

3. Die aktuelle Schulsituation von Kindern und Jugendlichen mit ASS: Hier werden die rechtlichen Grundlagen und die gegenwärtige Situation in Regelschulen beleuchtet sowie die spezifischen Lernschwierigkeiten der Betroffenen im Schulalltag analysiert.

4. Integrative bzw. inklusive Beschulung bei Kindern u. Jugendlichen mit ASS: Das Kapitel diskutiert geeignete Schulformen, notwendige Rahmenbedingungen wie Nachteilsausgleiche und Schulbegleitung sowie den praktischen Einsatz des TEACCH-Ansatzes.

5. Schlusswort: Das Schlusswort resümiert die Herausforderungen der inklusiven Beschulung und plädiert für ein gesellschaftliches Umdenken, das die Ressourcen autistischer Menschen in den Vordergrund stellt.

Schlüsselwörter

Asperger-Syndrom, Autismus-Spektrum-Störungen, Inklusion, Integration, Regelschule, Sonderpädagogik, Nachteilsausgleich, TEACCH-Ansatz, Schulbegleitung, Reizwahrnehmung, Konzentrationsdefizit, soziale Interaktion, Didaktik, Förderschule, Autismus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der schulischen Integration und Inklusion von Kindern und Jugendlichen, die eine Autismus-Spektrum-Störung, insbesondere das Asperger-Syndrom, aufweisen.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die Arbeit deckt die medizinisch-psychologischen Grundlagen des Autismus, die rechtliche Situation der schulischen Bildung, die Herausforderungen im Schulalltag sowie pädagogische Konzepte und Unterstützungsmöglichkeiten ab.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, Rahmenbedingungen aufzuzeigen, die eine erfolgreiche Beschulung autistischer Kinder ermöglichen, sowie didaktische Herausforderungen und Lösungsstrategien für den Schulalltag zu identifizieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine theoretische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturanalyse aktueller Fachpublikationen, medizinischer Klassifikationssysteme und rechtlicher Empfehlungen basiert.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Symptomatik, die aktuelle Situation an Regelschulen, die Möglichkeiten des Nachteilsausgleichs sowie spezifische Ansätze wie das TEACCH-Programm.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Schlüsselbegriffe sind Asperger-Syndrom, Inklusion, TEACCH-Ansatz, Nachteilsausgleich, Schulbegleiter und autismusspezifische Didaktik.

Warum ist eine Unterscheidung zwischen Asperger-Syndrom und frühkindlichem Autismus für die Schule relevant?

Aufgrund der in der Regel normalen bis überdurchschnittlichen Intelligenz bei Schülern mit Asperger-Syndrom ergeben sich andere Anforderungen an die Regelschulbeschulung als bei Kindern mit frühkindlichem Autismus, die oft schwerere kognitive oder sprachliche Beeinträchtigungen zeigen.

Welche Rolle spielen Schulbegleiter im Unterricht?

Sie fungieren als Brücke zwischen dem autistischen Schüler und dem sozialen Umfeld, helfen beim Abbau von Barrieren und unterstützen den Schüler dabei, den Schulalltag zunehmend selbstständig zu bewältigen.

Wie kann der TEACCH-Ansatz konkret im Klassenzimmer helfen?

Durch visuelle Strukturierung und klare zeitliche sowie räumliche Vorgaben reduziert der Ansatz Überstimulation und bietet den Schülern Sicherheit und Orientierung im Lernprozess.

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Details

Title
Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit Autismus-Spektrum-Störungen
Subtitle
Mit Fokus auf das Asperger-Syndrom
College
Catholic University for Applied Sciences Berlin
Course
Inklusive Didaktik und Kooperation
Grade
1,0
Author
Merlin Perowanowitsch (Author)
Publication Year
2012
Pages
24
Catalog Number
V205463
ISBN (Book)
9783656329961
ISBN (eBook)
9783656330301
Language
German
Tags
Autismus-Spektrum-Störungen ASS Asperger-Syndrom Beschulung Pädagogik Inklusion
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Merlin Perowanowitsch (Author), 2012, Beschulung von Kindern und Jugendlichen mit Autismus-Spektrum-Störungen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/205463
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