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Die Darstellung zukünftiger Gesellschaften in der Science-Fiction-Literatur in H.G. Wells "Die Zeitmaschine"

Titel: Die Darstellung zukünftiger Gesellschaften in der Science-Fiction-Literatur in H.G. Wells "Die Zeitmaschine"

Studienarbeit , 2011 , 22 Seiten , Note: 3,0

Autor:in: Andreas Plank (Autor:in)

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Arbeit untersucht Die Darstellung zukünftiger Gesellschaften in der Science-Fiction-Literatur in H.G. Wells „Die Zeitmaschine“, dabei wird wie folgt vorgegangen: Kapitel 2 bemüht sich erstens um eine Definition des Begriffs Science-Fiction,geht auf damit verbundene Problematiken ein, wobei hier die Forschungsposition
von Sarah Pohlmann herangezogen wird, splittet den Terminus etymologisch im Sinne Peter Schlobinskis und Oliver Siebolds, verweist auf differente Definitionstraditionen nach Ulrich Suerbaum, exemplifiziert an den Begriffsbestimmungen von Robert A. Heinlein und Theodore Sturgeon, ehe auf eine weit gefasste Definition von Ulrich Suerbaum verwiesen wird. In einem zweiten Schritt wird versucht Science-Fiction von der Phantastischen Literatur
abzugrenzen, wobei hier die Thesen von Andreas Ohme, Karlheinz Steinmüller, Florian Marzin und Tzvetan Todorov zum Tragen kommen.
Anschließend wird knapp auf eine Typologisierung von Karlheinz Steinmüller verwiesen und der hierfür essentielle Terminus Novum nach Darko Suvin erläutert, ehe im abschließenden Teil des Kapitels auf das Motiv der Zeitreise, mit Konnexion auf die Relativitätstheorie Albert Einsteins einerseits und dem
Aufzeigen der Beziehung des Primärtextes Die Zeitmaschine auf das Motiv der Zeitreise andererseits, mittels der Forschungspositionen von Harald Lesch, Harald Zaun, Peter Schlobinsi und Oliver Siebold erläutert wird. Kapitel 3 fragt konkret nach der Darstellung zukünftiger Gesellschaften , wobei in drei Schritten vorgegangen wird: Punkt 3.1 schlägt eine Schneise zum viktorianischen England und sucht Parallelen zwischen der Klassengesellschaft Englands und den fiktiven Zukunftsgesellschaften im Primärtext.Im Punkt 3.2 wird der Einfluss der Thesen Darwins auf das Primärwerk sowie die Influenz des Sozialdarwinismus auf den Autor Herbert George Wells diskutiert.
Punkt 3.1 widmet sich der Darstellung von Utopie und Antiutopie im Primärwerk,wobei zuallererst der Begriff Utopie, beziehungsweise knapp dessen Historie erläutert werden soll, ausgehend von den Thesen Uwe Spörls und Richard Saages,ehe im Anschluss die Bedeutung von Dystopie auf das Primärwerk, nach Hans- Ulrich Seeber diskutiert wird. Das gesamte Kapitel 3 bemüht sich bei allen genannten Punkten stets nachkonkreter Lokalisierung von Beispielen im Primärwerk.
Kapitel 4 fasst die wesentlichen Forschungsergebnisse in einem Fazit zusammen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition und Problematik des Begriffs Science-Fiction

2.1 Typologisierung der Science-Fiction

2.2 Das Motiv der Zeitreise

3. Gesellschaftsdarstellung in Die Zeitmaschine

3.1 Eloi und Morlock als Klassenvertreter der Industrialisierung

3.2 Literarischer Darwinismus am Beispiel von Eloi und Morlock

3.3 (Anti-)Utopische Darstellung in Wells Die Zeitmaschine

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese wissenschaftliche Arbeit untersucht die Darstellung zukünftiger Gesellschaftsstrukturen in H.G. Wells' Roman "Die Zeitmaschine". Dabei steht die zentrale Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie der Autor zeitgenössische gesellschaftliche Verhältnisse des viktorianischen Englands mittels darwinistischer Theorien in eine fiktive Zukunft überträgt und kritisch hinterfragt.

  • Definition und theoretische Abgrenzung der Gattung Science-Fiction
  • Das literarische Motiv der Zeitreise und seine wissenschaftlichen Hintergründe
  • Analyse der Klassengesellschaft (Eloi und Morlock) als Spiegel der Industrialisierung
  • Einfluss des Sozialdarwinismus auf die Konstruktion zukünftiger Gesellschaftsmodelle
  • Die Spannung zwischen utopischen und dystopischen Narrativen im Primärtext

Auszug aus dem Buch

3.1 Eloi und Morlock als Klassenvertreter der Industrialisierung

Dieses Kapitel sucht Konnexion zwischen den imaginierten Gesellschaftsstrukturen im Roman Die Zeitmaschine von Herbert George Wells und den historisch Verbürgten, im Entstehungszeitraum des Primärtextes. Eingehens empfiehlt es sich historische Kongruenz des hier untersuchten literarischen Werkes, welches 1895 in London unter den Titel „The Time Machine. An Invention“ publiziert wurde, mit der gesellschaftlichen Ausgangssituation im England um 1900 herzustellen, wobei hier die Anfangsworte, mit denen Martin Middeke seine Untersuchung Zur Poetologie gelebter Zeit im spätviktorianischen Roman einleitet, als Ausgangspunkt dienen sollen:

„Das England der Jahrhundertwende beschreibt eine sich mit rasender Geschwindigkeit weiterentwickelnde, hochdifferenzierte Industriegesellschaft.“

Weiters postuliert Middeke eine Konfrontation zwischen der rasch fortschreitenden Industrialisierung, Technisierung, Modernisierung auf der einen, und einem kulturellen Krisenbewusstsein, Zukunftsängste, etc. auf der anderen Seite. Der Glaube an einen allen Bereiche umfassenden Fortschritt offenbart sich als zunehmend naiv hinsichtlich der politisch auftretenden Spannungen, einem apokalyptischen Endzeitgefühl und vielen anderen, die Zeit des sogenannten Fin de Siecle charakterisierenden Attributen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung legt den Aufbau der Arbeit dar, benennt die verwendete Forschungsliteratur und umreißt die methodische Vorgehensweise bei der Untersuchung des Primärtextes.

2. Definition und Problematik des Begriffs Science-Fiction: Dieses Kapitel diskutiert verschiedene theoretische Ansätze zur Definition von Science-Fiction, grenzt das Genre von der phantastischen Literatur ab und beleuchtet das Motiv der Zeitreise.

3. Gesellschaftsdarstellung in Die Zeitmaschine: Im Hauptteil wird die im Roman dargestellte Zukunftsgesellschaft analysiert, wobei soziale Klassenstrukturen, darwinistische Einflüsse und die utopische bzw. dystopische Ausgestaltung des Romans im Vordergrund stehen.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und resümiert, wie Wells das viktorianische England durch eine dystopische Transformation kritisch spiegelt.

Schlüsselwörter

H.G. Wells, Die Zeitmaschine, Science-Fiction, Gesellschaftsdarstellung, Klassengesellschaft, Darwinismus, Sozialdarwinismus, Dystopie, Utopie, Industrialisierung, Eloi, Morlock, Zeitreise, viktorianisches England, Zukunftsforschung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Darstellung zukünftiger Gesellschaftsstrukturen im Roman "Die Zeitmaschine" von H.G. Wells unter besonderer Berücksichtigung historischer und wissenschaftstheoretischer Kontexte.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Zu den Schwerpunkten gehören die Definition der Gattung Science-Fiction, die Funktion der Zeitreise als literarisches Motiv sowie die soziopolitische Kritik am viktorianischen England durch die Projektion in die Zukunft.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Wells gesellschaftliche Missstände seiner Zeit (insbesondere Klassengegensätze) durch darwinistische Konzepte in ein dystopisches Zukunftsmodell übersetzt.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine literaturwissenschaftliche Analyse, die den Primärtext mit Forschungspositionen zu Literaturtheorie, Geschichte, Evolutionstheorie und Utopieforschung verknüpft.

Welche inhaltlichen Aspekte stehen im Hauptteil im Fokus?

Im Hauptteil wird die soziale Differenzierung in Eloi und Morlock sowie deren Interpretation als Auswirkung von Kapitalismus und sozialdarwinistischen Tendenzen detailliert untersucht.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich primär über Begriffe wie Science-Fiction, Darwinismus, Klassengesellschaft, Dystopie und die Werk-Analyse von H.G. Wells erschließen.

Wie deutet der Autor das Schicksal der Eloi?

Der Autor interpretiert die Eloi als degenerierte Nachfahren einer privilegierten Klasse, die ihre einstige Macht und Intelligenz durch ein Leben in totaler Absicherung und ohne Notwendigkeit zur Arbeit verloren haben.

Welche Rolle spielt der Darwinismus für die Interpretation der Morlocks?

Die Morlocks werden als Ergebnis einer extremen evolutionären Anpassung an eine proletarische Unterklasse gesehen, die in der Dunkelheit als "geknickte" und "affenartige" Wesen überlebt haben, wobei die natürliche Selektion hier eine negative, destruktive Wendung nimmt.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Darstellung zukünftiger Gesellschaften in der Science-Fiction-Literatur in H.G. Wells "Die Zeitmaschine"
Hochschule
FernUniversität Hagen  (Neuere deutsche Literaturwissenschaft und Geschichte der Medienkulturen)
Note
3,0
Autor
Andreas Plank (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
22
Katalognummer
V205342
ISBN (eBook)
9783656316312
ISBN (Buch)
9783656319047
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Die Zeitmaschine; H.G. Wells; Herbert George Wells; The time machine; Marxismus; Zukunft; Science-Fiction; Eloi; Morlok; Die Darstellung zukünftiger Gesellschaften;
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Andreas Plank (Autor:in), 2011, Die Darstellung zukünftiger Gesellschaften in der Science-Fiction-Literatur in H.G. Wells "Die Zeitmaschine", München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/205342
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Leseprobe aus  22  Seiten
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