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Zur Shop-Startseite › Soziologie - Allgemeines und Theorierichtungen

Die Luhmann-Esser-Kontroverse

Ist eine Überwindung des multiparadigmatischen Zustands der Soziologie möglich?

Titel: Die Luhmann-Esser-Kontroverse

Seminararbeit , 2012 , 13 Seiten , Note: 3,0

Autor:in: Lars Roedel (Autor:in)

Soziologie - Allgemeines und Theorierichtungen

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In der Soziologie herrscht seit ihrem Bestehen ein Multiparadigmatismus vor, der zwar die Disziplin selbst bereichert, aber einen gezielten Vergleich diverser soziologischer Theorien aus verschiedenen Denkrichtungen stark erschwert oder teilweise gar unmöglich macht. Eine Idee, diesem Mangel an Vergleichsmöglichkeiten entgegenzutreten ist Essers Modell der soziologischen Erklärung. Jedoch stellt sich hier die Frage, inwieweit es möglich ist, den multiparadigmatischen Zustand in welchem sich die Soziologie befindet zu überwinden indem man eine integrative Theorie zu entwerfen versucht, ohne dass schon bestehende Theoriegebilde verloren gehen, bzw. außen vor gelassen werden. Aus diesen Überlegungen heraus entwickelten sich ein Disput zwischen Esser und Luhmann, welche dieser Idee der integrativen Sozialtheorie gegensätzlich gegenüberstehen.
Ziel der vorliegenden Arbeit ist es nun, der soziologischen Kontroverse zwischen Luhmann und Esser zur Idee der integrativen Sozialtheorie zunächst näher zu betrachten und danach einen Vermittlungsversuch zu unternehmen und die Tragfähigkeit der beiden Standpunkte auszuloten.
Hierzu sollen zunächst einmal die beiden Theoriekonzeptionen der beiden Soziologen dargestellt werden. Es gilt, zum einen Luhmanns Systemtheorie in den für die Kritik an Esser wichtigsten Punkten kurz zu umreißen – eine vollständige Ausführung des Theoriegebildes würde den Rahmen dieser Arbeit sprengen – zum anderen wird der Fokus dann auf das Modell der soziologischen Erklärung Essers gerichtet. Hier gilt es, das Modell detailliert zu erklären, da dieses den Auslöser der Kontroverse zwischen den beiden Soziologen darstellt.
Im weiteren Verlauf gilt das Hauptaugenmerk dann wieder Luhmann und dessen Kritik. Hier sollen die Widersprüche der beiden Theorien noch einmal pointiert herausgearbeitet werden, bevor zum Ende ein Vermittlungsversuch unternommen werden soll und die Ergebnisse dieser Arbeit noch einmal in einer kurzen Zusammenfassung dargestellt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Kapitel I: Die Theoriegebilde

I. 1: Die Theoriekonzeption Luhmanns

I. 2: Die Theoriekonzeption Essers

Kapitel II: Das Modell der soziologischen Erklärung in der Kritik

Kapitel III: Ein Vermittlungsversuch

Zusammenfassung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die soziologische Kontroverse zwischen Niklas Luhmann und Hartmut Esser hinsichtlich der Idee einer integrativen Sozialtheorie. Dabei wird analysiert, ob Essers „Modell der soziologischen Erklärung“ tatsächlich den multiparadigmatischen Zustand der Soziologie überwinden kann, oder ob die Kritik Luhmanns die Grenzen dieses Unterfangens aufzeigt.

  • Systemtheoretische Grundlagen nach Niklas Luhmann
  • Das Modell der soziologischen Erklärung nach Hartmut Esser
  • Die Kritik an der handlungstheoretischen Fundierung
  • Vergleich von Kommunikation und sozialem Handeln
  • Möglichkeiten und Grenzen der Integration soziologischer Theorien

Auszug aus dem Buch

Kapitel I: Die Theoriegebilde

In diesem Kapitel soll wie erwähnt der Fokus auf der Erläuterung der beiden theoretischen Standpunkte liegen. Zunächst gilt es, Luhmanns Systemtheorie zu umreißen um die spätere Kritik nachvollziehen zu können. Als nächstes wird dann das Modell der soziologischen Erklärung Essers erklärt, was später wiederum als Anknüpfungsstelle für die Luhmann‘sche Kritik fungiert.

I. 1: Theoriekonzeption Luhmanns

An dieser Stelle sei noch einmal darauf hingewiesen, dass hier keinesfalls der Anspruch erhoben wird, Luhmanns Systemtheorie in Gänze darzustellen und zu erklären, da dies schon alleine eine Arbeit rechtfertigen würde. Vielmehr sollen die wichtigsten Punkte kurz erläutert werden, welche für das Kritikverständnis an Esser benötigt werden.

Als erstes bleibt es natürlich dabei, zu klären, was ein System für Luhmann überhaupt ist, nämlich immer ein realer Sachverhalt und somit niemals ein Modell oder gedankliche Konstruktion. Diese Systeme sind allesamt einer selektiven Distinktion unterworfen, welche das System von der Umwelt abgrenzt, wodurch ein Diskurs auf verschiedenen Analyseebenen ermöglicht wird. Ebenfalls gilt es zu erwähnen, dass Systeme nach Luhmann autopoetisch sind, da sie „die Elemente aus denen sie bestehen, durch die Elemente, aus denen sie bestehen, selbst produzieren und reproduzieren.“

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung führt in das Problem des Multiparadigmatismus der Soziologie ein und stellt die Kontroverse zwischen Luhmanns Systemtheorie und Essers Erklärungsmodell vor.

Kapitel I: Die Theoriegebilde: In diesem Kapitel werden die theoretischen Grundpfeiler von Luhmanns Systemtheorie und Essers Modell der soziologischen Erklärung kurz skizziert.

Kapitel II: Das Modell der soziologischen Erklärung in der Kritik: Hier wird Luhmanns Kritik an der handlungstheoretischen Fundierung Essers dargelegt, insbesondere der Vorwurf der mangelnden Erfassung komplexer sozialer Sachverhalte.

Kapitel III: Ein Vermittlungsversuch: Das Kapitel sucht nach Schnittstellen zwischen den Theorien, wie etwa bei den kleinsten Einheiten (Kommunikation vs. Handeln) und den Selektionsprozessen.

Zusammenfassung: Die Zusammenfassung bilanziert, dass Essers Ansatz eine fruchtbare Basis bietet, jedoch den Anspruch einer umfassenden Integrationsleistung bisher nicht vollkommen einlösen kann.

Schlüsselwörter

Soziologie, Luhmann, Esser, Kontroverse, Systemtheorie, Rational-Choice-Theorie, Soziologische Erklärung, Multiparadigmatismus, Integrative Sozialtheorie, Kommunikation, Soziales Handeln, Strukturelle Kopplung, Frame-Selektion, Mikro-Makro-Übergang, Theorievergleich.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die theoretische Auseinandersetzung zwischen Niklas Luhmann und Hartmut Esser über die Möglichkeit, die soziologische Theoriebildung durch ein integratives Modell zu vereinheitlichen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die Systemtheorie Luhmanns, das Modell der soziologischen Erklärung nach Esser sowie die Frage nach der Überwindung theoretischer Fragmentierung in der Soziologie.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die Tragfähigkeit von Essers Erklärungsmodell im Hinblick auf den Anspruch einer integrativen Sozialtheorie anhand der systemtheoretischen Kritik Luhmanns zu prüfen.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit nutzt eine komparative Analyse, um die Widersprüche zwischen den beiden Theoriekonzeptionen pointiert herauszuarbeiten und potenzielle Schnittstellen für eine Vermittlung zu identifizieren.

Was ist der Kerninhalt des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Theorien, die kritische Auseinandersetzung mit den Defiziten von Essers Ansatz aus systemtheoretischer Sicht und den anschließenden Versuch einer begrifflichen Vermittlung.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit beschreiben?

Wichtige Schlagworte sind Multiparadigmatismus, Systemtheorie, Rational-Choice, integrative Sozialtheorie, Kommunikation, Handeln und soziologische Kontroverse.

Warum hält Luhmann die handlungstheoretische Fundierung Essers für problematisch?

Luhmann kritisiert, dass eine handlungstheoretische Basis zu einem Verzicht auf eine tiefenscharfe Erfassung komplexer sozialer Systeme führt und das Soziale lediglich auf individuelle Handlungen reduziert.

Welche Ähnlichkeit entdeckt der Autor in Kapitel III zwischen den beiden Ansätzen?

Der Autor stellt fest, dass in beiden Theorien für eine soziale Operation mindestens zwei Akteure bzw. Systeme erforderlich sind und eine Anschlussfähigkeit für das Entstehen von Sinn oder Handlungen zentral ist.

Ende der Leseprobe aus 13 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Luhmann-Esser-Kontroverse
Untertitel
Ist eine Überwindung des multiparadigmatischen Zustands der Soziologie möglich?
Hochschule
Technische Universität Dresden  (Institut für Soziologie)
Veranstaltung
Soziologische Kontroversen
Note
3,0
Autor
Lars Roedel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
13
Katalognummer
V205289
ISBN (eBook)
9783656316930
ISBN (Buch)
9783656317814
Sprache
Deutsch
Schlagworte
luhmann-esser-kontroverse überwindung zustands soziologie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Lars Roedel (Autor:in), 2012, Die Luhmann-Esser-Kontroverse, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/205289
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  13  Seiten
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