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Determinanten im Spanischen

Titel: Determinanten im Spanischen

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2007 , 20 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Dominik Menz (Autor:in)

Romanistik - Hispanistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Meiner Einleitung liegt Jiménez Juliá (2006) zu Grunde.
Erstellt man eine Biographie über die Fachliteratur, die dem Studium der Determinanten in diversen Sprachen gilt, kommt man zu dem Schluss, dass über dieses Thema weniger geschrieben wurde, als man vorher vielleicht vermutet hatte.
Der Grund hierfür liegt darin, dass diese Thematik nicht in dem Maße das Interesse der Linguisten geweckt hat, das man erwarten hätte können, da die Kategorie der Determinanten ja eine wichtige Rolle bei der Erklärung der Nominalstrukturen spielt. (vgl. ebd., S. 6).
Ohne Zweifel liegt die Ursache dafür in den unterschiedlichen Auffassungen, was denn nun unter einem Determinanten zu verstehen sei. Diese divergieren nämlich je nach Autor und dessen wissenschaftlicher Herangehensweise.
Alvar Ezquerra (1979, S. 31) definiert Determinanten folgendermaßen (zitiert nach Jiménez Juliá, S.6):
´ciertos morfemas gramaticales libres situados en la cadena hablada delante del nombre, y
cuyas funciones pueden ser de actualización, cuantificación, selección o situación del
sustantivo que viene a continuación.´

Laut Jiménez Julía (vgl. S. 6f.) könnte das allgemeine – über die Artikel hinausgehende - Verständnis davon, was ein Determinant ist, auf die Grammatik von Port Royal aus dem 17. Jahrhundert zurückgehen, worauf Alvar Ezquerra hinweist. Schon damals hat sich jener mit der Frage auseinander gesetzt, was unter den Begriff „Determinant“ falle und hat das auch (für das Französische) formuliert und bereits zwischen determinierten und nicht determinierten Nomen unterschieden.
Moderne Vorläufer der Diskussion über diese Wortklasse waren Bally und Coseriu, die zwar für wichtige Arbeiten verantwortlich zeichnen, jedoch nach Ansicht von Jiménez Juliá sich eher mit dem semantischen Prozess der Determinierung als den Determinierern an sich beschäftigten, d.h. diese waren nur eines von mehreren Studienobjekten (vgl. S. 7).
Bloomfield fasst den Determinierer als einen Art Adjektiv auf, also als ein syntaktisches Element, welches ein Nomen näher bestimmt. Er unterschied weiterhin zwischen adjectivos descriptivos o limitadores, Letztere bezeichnete er entweder als „determiners“ oder „numeratives“.

Dies ist nur ein Teil der Einleitung.

Der Hauptteil enthält folgende inhaltliche Schwerpunkte:

a) Was genau fällt in die Kategorie "Determinant"?
b) Ist der unbestimmte Artikel wirklich ein Artikel?
c) Determinanten von Nominalphrasen
d) Prä- und Postdeterminanten

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

I. Was fällt unter die Kategorie Determinant

II. Ist der unbestimmte Artikel wirklich ein Artikel?

III. Determinierer von Nominalphrasen

3.1 Determinierer von Nominalphrasen, die Argumente sind

3.1.1 Distribution der Determinanten

3.1.2 „The DP hypothesis”

3.2 Determinanten prädikativer Nominalphrasen

IV. Prä- und Postdeterminanten

Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die syntaktische Kategorie der Determinanten im Spanischen und analysiert deren Funktion, Distribution sowie theoretische Einordnung innerhalb der Nominalphrase, wobei insbesondere die Kontroversen um die Klassifizierung einzelner Wortarten und die Struktur von Determinanten- und Quantifiziererphrasen im Fokus stehen.

  • Definition und Abgrenzung der Wortklasse "Determinant"
  • Kritische Analyse des Status des unbestimmten Artikels
  • Strukturelle Untersuchung von Determinanten in prädikativen und argumentativen Nominalphrasen
  • Untersuchung von Prä- und Postdeterminanten sowie Quantifiziererphrasen (QP)
  • Diskussion theoretischer Modelle wie der „DP hypothesis“ und „Q-float“

Auszug aus dem Buch

3.1.2 „The DP hypothesis”

Diesem Abschnitt liegt gleichnamiges Kapitel in The syntax of Spanish zugrunde (S. 98-101). „We saw above that there are two limitations of the analysis of specifiers in (45) above, where specifiers are generated under a Det node as a daughter of N´´.”(Zagona, S.98) Wie schon erwähnt, treten dabei folgende zwei Probleme auf: „specifiers are not strictly optional“(ebd.), in manchen Fällen können mehrere von ihnen nebeneinander stehen. Diese zwei Probleme wurden in der neueren Forschung im Rahmen der Theorie der funktionalen Kategorien behandelt. Diese beschäftigt sich mit grammatikalischen sowie strukturellen Beziehungen zwischen den lexikalischen Kategorien, wozu Nomen, Verben und Adjektive gehören und mit ihnen im Zusammenhang stehenden Elemente grammatikalische oder funktionale Satzbausteine wie die Determinanten.

Eine wichtige Untersuchung ist die von Abney (1987), welcher zu dem Schluss kommt, dass ein Determinierer Kopf einer ebensolchen Phrase ist, was bedeutet, dass er sich eine Nominalphrase als Ergänzung „herbeiruft“. Beispielweise braucht ein bestimmter Artikel immer ein Nomen bei sich, welcher er näher bestimmt: las mesas, los coches, etc. Eine solche Satzstruktur legt nahe, dass (in diesem Fall) der bestimmte Artikel der Kopf der Phrase ist, und das Substantiv die Ergänzung. Weil ein Determinant jedoch eher als funktionale Kategorie denn als grammatikalische Einheit angesehen werden kann, wählt der Artikel – im grammatikalischen Sinne – kein Nomen als Ergänzung, sondern das Verhältnis zwischen dem Nomen und seinem Artikel ist rein funktionaler Natur, was man sich folgendermaßen vorstellen kann: das syntaktische Element „Determinant“ verwandelt das Substantiv in einen Ausdruck, der eine Beziehung zu etwas aufweist, sei es zu unbestimmten oder genau festgelegten Personen oder Gegenständen.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Forschungsstand zu Determinanten und diskutiert unterschiedliche theoretische Ansätze sowie Definitionen der Wortklasse durch verschiedene Linguisten.

I. Was fällt unter die Kategorie Determinant: Dieses Kapitel definiert Determinanten als eine Gruppe von Funktionswörtern mit spezifischen adjektivischen und substantivischen Merkmalen und untersucht deren deiktische sowie referenzielle Funktionen.

II. Ist der unbestimmte Artikel wirklich ein Artikel?: Hier wird die Klassifizierung des unbestimmten Artikels im Spanischen hinterfragt, wobei Gegenpositionen zur Auffassung der Akademie diskutiert werden, die den Artikel eher den Quantifikatoren zuordnen.

III. Determinierer von Nominalphrasen: Der Abschnitt analysiert die strukturelle Rolle von Determinanten in Nominalphrasen, die als Argumente fungieren, und untersucht die theoretische Einordnung mittels der „DP hypothesis“ sowie Besonderheiten prädikativer Nominalphrasen.

IV. Prä- und Postdeterminanten: Dieses Kapitel widmet sich der Struktur von Quantifiziererphrasen und der Interaktion zwischen Mengenangaben und Determinanten, inklusive Phänomenen wie dem „Q-float“.

Schlussbemerkung: Die Schlussbemerkung resümiert die behandelten syntaktischen Vorgänge und weist auf die fortdauernde wissenschaftliche Uneinigkeit hinsichtlich der exakten Klassifikation bestimmter Wortunterklassen hin.

Schlüsselwörter

Determinanten, Spanisch, Nominalphrase, Syntax, DP-Hypothese, Quantifizierer, Artikel, Argumente, Prädikative Nominalphrasen, Funktionswörter, Sprachwissenschaft, Grammatik, Distribution, Q-float, Sprachstruktur.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der syntaktischen Analyse der Kategorie der Determinanten innerhalb der spanischen Sprache und deren systematischer Einordnung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Zu den zentralen Themen gehören die Abgrenzung der Determinanten von anderen Wortklassen, die Distribution innerhalb der Nominalphrase sowie theoretische Konzepte wie die „DP-Hypothese“ und die Funktion von Quantifizierern.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die syntaktische Rolle und die theoretische Fundierung von Determinanten im Spanischen zu klären und dabei aufzuzeigen, warum manche Klassifizierungen in der Linguistik kontrovers diskutiert werden.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Der Autor stützt sich auf eine Literaturanalyse bestehender syntaktischer Theorien (insbesondere von Zagona) und vergleicht diese mit sprachlichen Daten des Spanischen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Bestimmung der Wortklasse "Determinant", die kritische Untersuchung des unbestimmten Artikels, die Analyse von Determinanten in Argument- und Prädikatspositionen sowie die Untersuchung von Prä- und Postdeterminanten.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Determinanten, Nominalphrase, DP-Hypothese, Quantifizierer, Argumentstruktur und Syntax.

Wie unterscheidet sich die Auffassung über den unbestimmten Artikel in der Arbeit?

Die Arbeit diskutiert, dass einige Linguisten wie Alarcos Llorach und Amado Alonso den unbestimmten Artikel aufgrund seiner spezifischen Merkmale und Funktionen eher der Klasse der Quantifikatoren oder Adjektive zuordnen als der traditionellen Artikelkategorie.

Was bedeutet das Phänomen „Q-float“ im Kontext dieser Untersuchung?

„Q-float“ beschreibt ein syntaktisches Phänomen, bei dem ein Quantifizierer (wie „todos“) von der Determinantenphrase, zu der er semantisch gehört, syntaktisch getrennt werden kann und seine Position im Satzgefüge ändert.

Warum sind prädikative Nominalphrasen laut der Analyse oft keine „echten“ Determiniererphrasen?

Der Autor argumentiert, dass prädikative Nominalphrasen meist keinen Determinanten benötigen, sofern kein Komparativ vorliegt, da sie eine andere syntaktische Funktion ausüben als Nominalphrasen, die als Argumente im Satz fungieren.

Ende der Leseprobe aus 20 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Determinanten im Spanischen
Hochschule
Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt
Veranstaltung
Hauptseminar Syntax Spanisch
Note
1,7
Autor
Dominik Menz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2007
Seiten
20
Katalognummer
V205219
ISBN (eBook)
9783656322122
ISBN (Buch)
9783656325871
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Determinant Determinant von Nominalphrasen Prädeterminant Postdeterminant
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Dominik Menz (Autor:in), 2007, Determinanten im Spanischen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/205219
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