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Wie verändern die elektronischen Medien das Konzept der Literalität und unseren Umgang mit Wissen?

Positionen zwischen Euphorie und Kulturkritik

Titel: Wie verändern die elektronischen Medien das Konzept der Literalität und unseren Umgang mit Wissen?

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2010 , 25 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Anett Oertel (Autor:in)

Didaktik für das Fach Deutsch - Deutsch als Fremdsprache, DaF

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Das Ziel dieser Arbeit ist die Skizzierung und Diskussion der Kontroverse um die Auswirkungen elektronischer Medien auf die Literalität und dadurch etablierte Mechanismen der Wissensproduktion, -organisation, und -speicherung.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung: Positionen zwischen Euphorie und Kulturkritik

2 Studien zur Oralität, Literalität und Typographie

2.1 Marshall Mc Luhan`s Gutenberg Galaxy, Understandig Media und Extensions of Men

2.2 Eric A. Havelock: Gesprochener Laut und geschriebenes Zeichen

2.3 Walter Ong´s Oralität und Literalität: die Technologiesierung des Wortes

3 Das Ende der Gutenberg Galaxis? Kritische Positionen gegenüber den neuen Medien als Gefährdung der literalen Wissenstradition und -gesellschaft

3.1 Assmanns Paradigma des kulturellen Gedächtnisses

3.2 Norbert Bolz´ Prognose vom Ende der Gutenberg-Galaxis

3.3 Manfred Ostens These vom kollektiven Wissensschwund

4 Michael Gieseckes Forderung nach einem posttypographischen Wissenskonzept

5 Zusammenfassung

6 Literatur

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die Skizzierung und kritische Diskussion der Kontroverse um die Auswirkungen elektronischer Medien auf die Literalität und die damit verbundenen etablierten Mechanismen der Wissensproduktion, -organisation und -speicherung.

  • Mediengeschichtliche Analysen zu Oralität, Literalität und Typographie
  • Kritische Auseinandersetzung mit dem potenziellen Ende der Gutenberg-Galaxis
  • Theorien zum kulturellen Gedächtnis und kollektivem Wissensschwund
  • Entwurf eines posttypographischen Wissenskonzepts
  • Medientheoretische Einordnung von Koevolution und Kulturwandel

Auszug aus dem Buch

2.3 Walter Ong´s Oralität und Literalität: die Technologiesierung des Wortes

Mit Walter Ong verbindet man in erster Linie die These von der primären oder alten, und sekundären, also neuen Oralität. Neben der, schon durch Havelock diagnostizierten, ursprünglich oral geprägten Sprache und Kommunikation des Menschen, oder eben der primären Oralität, identifiziert Ong die sekundäre Oralität in Form einer wiederauflebenden Dominanz der mündlichen Kommunikation, die sich durch technische Errungenschaften wie Radio, Fernsehen, Telefon und heute durch multimediale web2.0 - Anwendungen umsetzt. Signifikanter Unterschied zur natürlichen Oralität ist vor allem die Reichweite der Aussage. „Die sekundäre Oralität ist die Oralität der Massenmedien.“ Jedoch fußen die Entwicklungen der sekundären Oralität auf den Technologien der Schrift und des Drucks. Auf diese Weise stellt Ong einen entwicklungstechnischen Zusammenhang zwischen den Kommunikationsmitteln und -technologien her und begegnet damit den Skeptikern, die in den elektronischen Medien die Zerstörung der literalen Kultur sehen wollen. Indem er Schrift, Druck und Computertechnik in einen zusammengehörigen Entwicklungshorizont einordnet, stellt er die gemeinsamen Grundlagen heraus und markiert alle Techniken als gleichermaßen unnatürlich, verglichen mit der oralen, also natürlichen Kommunikation des Menschen.

Die orale Rede ist in dem Sinn natürlich für den Menschen, daß jeder Mensch in jeder Kultur, […] sprechen lernt. Das Sprechen erschafft das bewusste Leben, ins Bewußtsein steigt es aus der Tiefe des Unbewussten, […].

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Positionen zwischen Euphorie und Kulturkritik: Diese Einleitung führt in die medientheoretische Debatte ein und definiert das Ziel der Arbeit, die Kontroverse um den Einfluss elektronischer Medien auf Wissensproduktion und Literalität zu skizzieren.

2 Studien zur Oralität, Literalität und Typographie: Dieses Kapitel beleuchtet die kanadischen Medientheoretiker (McLuhan, Havelock, Ong) und deren Erkenntnisse zur medialen Beeinflussung kognitiver Strukturen durch Schrift und Druck.

3 Das Ende der Gutenberg Galaxis? Kritische Positionen gegenüber den neuen Medien als Gefährdung der literalen Wissenstradition und -gesellschaft: Hier werden pessimistische Positionen (Assmann, Bolz, Osten) untersucht, die elektronische Medien als Gefahr für das kulturelle Gedächtnis und als Ursache für Wissensschwund betrachten.

4 Michael Gieseckes Forderung nach einem posttypographischen Wissenskonzept: Michael Giesecke wird als Gegenpol eingeführt, der für ein neues Wissensverständnis plädiert, das die Koevolution von Medien und Kultur aktiv in posttypographische Bildung integriert.

5 Zusammenfassung: Die Zusammenfassung resümiert, dass der Koevolutionsgedanke das zentrale verbindende Element aller analysierten Positionen ist und fordert eine aktive Sozialisation zum Lesen, ungeachtet des Speichermediums.

6 Literatur: Umfassendes Verzeichnis der in der Arbeit zitierten Quellen.

Schlüsselwörter

Oralität, Literalität, Gutenberg-Galaxis, Medientheorie, kulturelles Gedächtnis, Wissensproduktion, posttypographisch, Schriftkultur, elektronische Medien, Wissensschwund, Medialisierung, Koevolution, digitale Speicherung, Medienkritik, Buchdruck.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht, wie elektronische Medien das Konzept der Literalität und unseren Umgang mit Wissen verändern, und analysiert dabei die Spannweite zwischen medialer Euphorie und Kulturkritik.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Arbeit umfasst Analysen zur Geschichte der Medien (von Oralität über die Buchkultur hin zu elektronischen Medien), Theorien des kulturellen Gedächtnisses und die Auswirkungen der Digitalisierung auf das menschliche Wissen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, die Kontroverse über die Auswirkungen elektronischer Medien auf die Wissensproduktion und -organisation darzustellen und kritisch zu hinterfragen, ob die neuen Medien tatsächlich die literale Kultur zerstören.

Welche wissenschaftliche Methodik wird verwendet?

Es handelt sich um eine literaturbasierte Analyse, die sich auf zentrale medientheoretische Konzepte (Mediengenealogien) bezieht und die Positionen verschiedener Autoren (u.a. McLuhan, Assmann, Giesecke) vergleichend gegenüberstellt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung durch klassische Medientheorien, eine kritische Auseinandersetzung mit der Gefährdung literaler Traditionen und einen Ausblick auf posttypographische Wissenskonzepte.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind Koevolution, Kulturelles Gedächtnis, Gutenberg-Galaxis, Literalität, sekundäre Oralität und posttypographische Gesellschaft.

Was unterscheidet bei Assmann das Funktions- vom Speichergedächtnis?

Das Speichergedächtnis umfasst die Gesamtheit kursierender Informationen und Dokumente, während das Funktionsgedächtnis nur jene Anteile beinhaltet, die aktiv aktualisiert werden und identitätsbildend wirken.

Warum bewertet Bolz das Buch als "anthropologische Komponente"?

Bolz sieht im Buch ein Medium, das den menschlichen Bedürfnissen nach Übersichtlichkeit, klaren Strukturen und Ordnungsmustern besonders entspricht, wenngleich ihm diese Bedeutung aus medientheoretischer Sicht von anderen Autoren streitig gemacht wird.

Wie steht Giesecke zu den Verlusten durch neue Medien?

Giesecke erkennt zwar Verluste an, bewertet diese jedoch im Kontext der Koevolution von Medien und Kultur als notwendigen Wandel, der nach neuen, pragmatischen Bildungskonzepten verlangt.

Ende der Leseprobe aus 25 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wie verändern die elektronischen Medien das Konzept der Literalität und unseren Umgang mit Wissen?
Untertitel
Positionen zwischen Euphorie und Kulturkritik
Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg  (Germanistisches Institut)
Veranstaltung
Interkulturelle Wissenskommunikation
Note
1,0
Autor
Anett Oertel (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
25
Katalognummer
V205173
ISBN (eBook)
9783656313632
Sprache
Deutsch
Schlagworte
medien konzept literalität umgang wissen positionen euphorie kulturkritik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anett Oertel (Autor:in), 2010, Wie verändern die elektronischen Medien das Konzept der Literalität und unseren Umgang mit Wissen? , München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/205173
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  25  Seiten
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