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Leistungsorientierte Vergütung im Gesundheitswesen: P4P bei niedergelassenen Ärzten

Titel: Leistungsorientierte Vergütung im Gesundheitswesen: P4P bei niedergelassenen Ärzten

Masterarbeit , 2012 , 68 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Jens Dell´Anna (Autor:in)

Gesundheit - Gesundheitswesen

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Ein Großteil der heutigen Organisationen wenden sich von einer rein festverbindlichen Entlohnung ab und tendieren zu einer Kombination aus einem fixen und variablen Vergütungsanteil. Das Ziel dieser Vergütungsform liegt in den motivationalen Anreizen, die durch den variablen Entlohnungsanteil zum Ausdruck kommen. Dieser monetäre Anreiz hat das Ziel, die Motivation eines Mitarbeiters zu erhöhen, um den damit korrelierenden Unternehmenserfolg positiv zu beeinflussen.Seit längerem werden ähnliche Ansätze im Rahmen der Gesundheitsökonomie hinterfragt und diskutiert. Hierbei geht es um die Fragestellung, ob durch ein adäquates System von erfolgsorientierter Vergütung, die Versorgungsqualität verbessert, respektive die Versorgungskosten reduziert werden können.Die vorliegende Arbeit erläutert die wesentlichen Grundzüge dieser variablen Vergütungssystematik und gibt Einblicke in bereits bestehende Indikatorenprogramme, mit denen die jeweilige Leistung gemessen und anschließend vergütet werden kann. Die Arbeit fokussiert damit die Methodik und Praxisrelevanz des P4P Konzeptes im Rahmen niedergelassener Leistungserbringer und betrachtet die Wirkungsmechanik dieses Entgeltprinzips kritisch. Neben der Entstehungsgeschichte von P4P werden zudem Spezifika des deutschen Gesundheitssystems, wie gesetzliche Anforderungen, unterschiedliche Vergütungsformen und Implementierungsmodalitäten erläutert, um anschließend den Aufbau des P4P Konzeptes ausführlich zu beschreiben. Das grundlegende Problem bei der performancebasierten Vergütung stellt die objektive Operationalisierung von medizinischen Leistungen dar. Hierfür werden im dritten Kapitel neben allgemeinen Voraussetzungen und Rahmenbedingungen von Qualitätsindikatoren, die Qualitätsdimensionen nach Avedis Donabedian dargestellt. Die Quali-tätsindikatorenprogramme QiSA und AQUIK sind praxistaugliche und evidenzbasierte Projekte, mit denen der Leistungserfolg eines Anbieters evaluiert werden kann. Diese Programme werden daher eigenständig und umfassend im vierten Kapitel detailliert beschrieben. Inwieweit Wirtschaftlichkeitsüberlegungen sowie Akzeptanz und Nutzung im Praxisalltag Berücksichtigung finden, werden in Kapitel fünf kritisch betrachtet. Beendet wird dieses Kapitel mit dem Betrachtungsobjekt der Vereinbarkeit der P4P Systematik mit dem Ärztestand und beschreibt den Zusammenhang zwischen intrinsischer und extrinsischer Motivation.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das Konzept des P4P Ansatzes

2.1 Begriffsdefinition von Pay for Performance

2.2 Entstehung und Entwicklung des P4P Konzeptes

2.3 Einordnung des P4P Ansatzes in das System des deutschen Gesundheitswesens

2.3.1 Gesetzliche Anforderungen und Möglichkeiten

2.3.2 Vergütungsformen im Gesundheitssystem

2.3.3 Implementierungsmodalitäten im Gesundheitssystem

2.4 Ziele und Aufbau des P4P Konzeptes

2.4.1 Ziele des P4P Konzeptes

2.4.2 Erfolgsorientierte Vergütung

2.4.3 Public Reporting

3 Qualitätsmessung im Rahmen des P4P Ansatzes

3.1 Rahmenbedingungen und Voraussetzungen von Qualitätsindikatoren

3.2 Qualitätsindikatoren nach Avedis Donabedian

4 Ausgewählte Indikatorenprogramme im deutschen Gesundheitssystem

4.1 Das Qualitätsindikatorensystem für die ambulante Versorgung

4.1.1 Entstehung und Zieldimensionen von QiSA

4.1.2 Methodik und Module von QiSA

4.1.3 Einsatzfelder von QiSA

4.1.4 Entwicklung von neuen Qualitätsindikatoren für die ambulante Versorgung

4.2 Ambulante Qualitätsindikatoren und Kennzahlen

4.2.1 Ziele des Projektes AQUIK

4.2.2 Methodischer Aufbau des AQUIK Projektes

4.2.3 Ergebnisbetrachtung

5 Kritische Betrachtungsfelder des P4P Konzeptes im Gesundheitswesen

5.1 Wirtschaftlichkeit im P4P Konzept

5.2 Akzeptanz und Nutzung des P4P Systems in der BRD

5.3 Vereinbarkeit von P4P mit dem Ärztestand

6 Zusammenfassung und Resümee

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Konzept von Pay for Performance (P4P) als Vergütungssystematik für niedergelassene Ärzte im deutschen Gesundheitssystem. Das primäre Ziel ist es, die Methodik, Anwendbarkeit und kritischen Aspekte dieses Leistungsanreizmodells zu beleuchten sowie dessen Potenzial zur Qualitätsverbesserung und effizienteren Ressourcensteuerung zu bewerten.

  • Grundlagen und Entstehungsgeschichte des P4P-Konzepts
  • Analyse von Vergütungsformen im deutschen Gesundheitssystem
  • Qualitätsmessung anhand von Indikatorenmodellen (z.B. Avedis Donabedian)
  • Praxisbeispiele wie die Indikatorenprogramme QiSA und AQUIK
  • Kritische Reflexion zu Wirtschaftlichkeit, Akzeptanz und Ärzteethos

Auszug aus dem Buch

2.4.3 Public Reporting

In Kapitel 2.1 wurde „Public Disclosure“ als Vorreiter des P4P Konzeptes beschrieben. Im Detail geht es darum, das Wirkungsprinzip von „Public Disclosure“ zum Teil in das P4P Konzept zu transferieren. In dieser zweiten Säule der erfolgsorientierten Vergütung wird die Veröffentlichung von Qualitätsdaten zum Gegenstand der Betrachtung. Das Public Reporting beschreibt dabei den Zusammenhang zwischen dem immateriellen Vergütungsanreiz und der damit verbundenen Qualitätsverbesserung im Gesundheitswesen. Hierbei wird versucht, die Qualifikation und Leistungsfähigkeit eines Anbieters von Gesundheitsleistungen transparent und öffentlich darzulegen. Auf Grundlage von Auszeichnung, Anerkennung, Lob oder Wertschätzung wird auf nicht-monetäre Weise, indirekt Einfluss auf die Behandlungsqualität genommen.60 Diese Wirkungsweise umfasst zwei wesentliche Funktionen, die neben der Verbesserung der Versorgungsqualität, dem P4P Konzept einen Wettbewerbscharakter verleiht.

Die erste Funktion setzt den Patienten in den Mittelpunkt der Betrachtung. Durch Veröffentlichung der Leistungsdaten, beispielsweise niedergelassener Ärzte, erhält der Patient eine gewisse Freiheit und Transparenz bei der Wahl, den für ihn adäquatesten Leistungserbringer. Dadurch werden Autonomie und Selbstbestimmungsrecht der Patienten gestärkt, was impliziert, dass sie beispielsweise aktiv an Therapieentscheidungen teilnehmen können.61 Dies führt zu einem Wettbewerb um positive Reputationen unter den Anbietern von Versorgungsleistungen. So vermeiden es beispielsweise niedergelassene Ärzte, schlechte oder dem Ruf schädigende Bewertungen zu erhalten, weil dadurch die Wahrscheinlichkeit steigt, dass potentielle Patienten und das damit verbundene Einkommen ausbleiben.62

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Thematik der erfolgsabhängigen Vergütung im Gesundheitswesen ein und beschreibt die Relevanz des P4P-Ansatzes zur Qualitäts- und Effizienzsteigerung.

2 Das Konzept des P4P Ansatzes: Dieses Kapitel definiert den P4P-Begriff, beleuchtet dessen Entstehung und ordnet das System in den gesetzlichen Rahmen des deutschen Gesundheitssystems ein.

3 Qualitätsmessung im Rahmen des P4P Ansatzes: Es werden Grundlagen und Methoden der Qualitätsmessung sowie das klassische Qualitätsmodell nach Avedis Donabedian (Struktur-, Prozess-, Ergebnisqualität) erläutert.

4 Ausgewählte Indikatorenprogramme im deutschen Gesundheitssystem: Die Kapitel 4.1 und 4.2 beschreiben detailliert die praxisorientierten Qualitätsindikatorensysteme QiSA und AQUIK.

5 Kritische Betrachtungsfelder des P4P Konzeptes im Gesundheitswesen: Eine kritische Auseinandersetzung mit der Wirtschaftlichkeit, der Akzeptanz durch Akteure sowie der ethischen Vereinbarkeit mit dem ärztlichen Stand.

6 Zusammenfassung und Resümee: Den Abschluss bildet eine komprimierte Zusammenfassung der Arbeit sowie ein Fazit zur zukünftigen Bedeutung von P4P.

Schlüsselwörter

Pay for Performance, Gesundheitswesen, Qualitätsindikatoren, Ergebnisqualität, Honorarsystem, Vergütungsmodell, Patientenversorgung, QiSA, AQUIK, Ärzteethos, Effizienz, Transparenz, Leistungsanreize, Gesundheitsreform, Benchmark

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Vergütungssystematik „Pay for Performance“ (P4P) und deren Anwendung zur Qualitätssteigerung und Steuerung in der ambulanten ärztlichen Versorgung.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen von P4P, die gesetzlichen Rahmenbedingungen, die operative Qualitätsmessung durch Indikatoren sowie die kritische Betrachtung ethischer und wirtschaftlicher Auswirkungen auf das ärztliche Handeln.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, die Eignung und Herausforderungen von P4P-Systemen im deutschen Gesundheitssystem zu untersuchen, insbesondere hinsichtlich ihrer Fähigkeit, Behandlungsqualität objektiv zu messen und die Versorgung durch finanzielle Anreize nachhaltig zu verbessern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Indikatorenanalyse, die theoretische Konzepte mit bestehenden, evidenzbasierten Praxisprogrammen wie QiSA und AQUIK verknüpft.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil befasst sich mit der Definition des P4P-Konzepts, der methodischen Qualitätsoperationalisierung nach Donabedian sowie einer detaillierten Beschreibung der Indikatorenprogramme QiSA und AQUIK.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind P4P, Qualitätsindikatoren, Ergebnisqualität, ambulante Versorgung, Patientenorientierung, Transparenz und Anreizsysteme.

Wie unterscheidet sich die Struktur- von der Ergebnisqualität nach Donabedian?

Die Strukturqualität bewertet organisatorische und physische Voraussetzungen (wie Ausstattung), während die Ergebnisqualität den tatsächlichen Behandlungserfolg und die Verbesserung des Gesundheitszustandes des Patienten misst.

Welche Rolle spielt das Public Reporting in diesem Modell?

Public Reporting ist die zweite Säule von P4P; es nutzt die Veröffentlichung von Qualitätsdaten zur Schaffung von Transparenz und Reputation, um indirekt den Wettbewerb um Behandlungsqualität unter den Leistungserbringern zu fördern.

Ende der Leseprobe aus 68 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Leistungsorientierte Vergütung im Gesundheitswesen: P4P bei niedergelassenen Ärzten
Hochschule
Universität der Bundeswehr München, Neubiberg  (Management öffentlicher Aufgaben, Betriebswirtschaftslehre des öffentlichen Bereichs und des Gesundheitswesens)
Note
1,3
Autor
Jens Dell´Anna (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
68
Katalognummer
V205073
ISBN (eBook)
9783656323112
ISBN (Buch)
9783656325918
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Pay for Performance P4P Braun Management Gesundheitswesen Medizin Ärzte Arzt Entwicklung BRD Vergütungsformen Aufbau Ziele erfolgorientierte Vergütung Public Reporting Qualität Qualitätsmessung Indikatoren Avedis Donabedian Donabedian QiSA Qualitätsindikatorensystem Module AQUIK Kennzahlen Wirtschaftlichkeit Akzeptanz Ärzteethos Ärztestand ÄZQ BÄK GKV WSG IOM KBV MDK QEP RAND SVR Public Disclosure Value Based Performance Rosenthal Dudley integrierte Versorgung stationäre Versogrung Strukturqualität Prozessqualität Ergebnisqualität Bdura Diel Emmert EQUAM GBE intrinsisch extrinsisch
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Jens Dell´Anna (Autor:in), 2012, Leistungsorientierte Vergütung im Gesundheitswesen: P4P bei niedergelassenen Ärzten, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/205073
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Leseprobe aus  68  Seiten
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