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Bildungsungleichheiten in Deutschland

Inwiefern beeinflusst soziale Benachteiligung den Bildungserfolg?

Title: Bildungsungleichheiten in Deutschland

Research Paper (postgraduate) , 2012 , 45 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Annika Kailing (Author)

Pedagogy - School System, Educational and School Politics

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"Früher hat Gott die kleinen Leute an den Platz gestellt, auf dem auch ihre Kinder dienend bleiben sollten, statt in die Universitäten davon zu laufen. Heute sind es die Gene, mit denen die Kinder an ihren Plätzen in der Bildungshierarchie festgezurrt werden: für nicht oder schlecht deutsch sprechende Migranten- und Unterschichtenkinder die Hauptschule, für die Kinder der kleinbürgerlichen Arbeiter- und Angestelltenmilieus die Realschule, für die der normalen akademischen Mittelschicht das Gymnasium und für die der gehobenen Mittelschicht und der Oberschicht die Privatschule.“ (Preisendörfer, 2008, S. 6)
Dieses einleitende Zitat des deutschen Schriftstellers Bruno Preisendörfer greift ein häufig diskutiertes und vor allem durch die internationalen Schulleistungsstudien PISA und IGLU wieder stark in den Fokus der Öffentlichkeit gerücktes Thema auf: die Ungleichheiten im deutschen Bildungssystem. Zwar hat laut des deutschen Kinder- und Jugendhilfegesetzes, Artikel 1, Absatz 1 „jeder junge Mensch […] ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit" (Fischer et al., 2007, S. 27) - allerdings gestaltet sich die Verwirklichung dieses rechtlichen Grundsatzes in der Praxis von jeher sehr schwierig, weshalb die Ungleichheiten der Bildungschancen auch in einem der wirtschaftsstärksten Länder unserer Zeit - Deutschland - eine immer wiederkehrende Herausforderung für Pädagogik, Wissenschaft und Politik darstellen. In keinem anderen Land der Welt korreliert die soziale Herkunft so stark mit dem Bildungserfolg.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

EINFÜHRUNG

1. KAPITEL: SOZIALE BENACHTEILIGUNG

1.1 Begriffsbestimmungen

1.2 Einflussfaktoren

1.2.1 Finanzieller Status

1.2.2 Ethnische Herkunft

1.2.3 Bildung

1.3 Zahlen, Daten, Fakten

2. KAPITEL: BILDUNG

2.1 Begriffsbestimmungen

2.2 Schulbildung

2.3 Bildungsreformen

3. KAPITEL: BILDUNGSUNGLEICHHEITEN - DIE ZUSAMMENHÄNGE SOZIALER BENACHTEILIGUNG UND SCHULBILDUNG

3.1 Allgemeine Überlegungen

3.2 Empirische Ergebnisse

4. KAPITEL: PRÄVENTIONS- UND INTERVENTIONSMASSNAHMEN

SCHLUSSBETRACHTUNG

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen sozialer Benachteiligung und Bildungserfolg in Deutschland. Ziel ist es, die Mechanismen aufzuzeigen, durch die familiäre Hintergründe und soziale Lebenslagen die Bildungschancen von Kindern beeinflussen, und bestehende Lösungsansätze zu bewerten.

  • Soziale Herkunft und ihre Auswirkungen auf den Bildungsweg
  • Einflussfaktoren wie finanzieller Status, ethnische Herkunft und Bildungsressourcen im Elternhaus
  • Die Rolle der Schule und der Bildungsreformen bei der Chancengleichheit
  • Resilienzförderung und interkulturelle Kompetenz als Interventionsmaßnahmen

Auszug aus dem Buch

1.2.1 Finanzieller Status

„Armut und Niedrigeinkommen ist nicht mehr das Schicksal einer kleinen randständigen und sozialpolitisch vernachlässigten Gruppe, sondern das Armutsrisiko gehört heute zur Lebenswirklichkeit einer großen Zahl von Normalfamilien.” (Hurrelmann/Klocke, 2001, S. 11)

In diesem Zitat spricht Klaus Hurrelmann eine materielle Chancenungleichheit - im Sinne eines niedrigen finanziellen Status - an, die für betroffene Kinder und Jugendliche häufig von Geburt an besteht, da sie auf die materielle Ausstattung ihres Elternhauses angewiesen sind, die maßgeblich mit über ihre Zukunft entscheidet (vgl. Butterwegge, 2005, S. 11).

Man unterscheidet im Allgemeinen zwischen "relativer" und "absoluter" Armut. Unter „relativer Armut“ versteht man eine Unterversorgung der Angehörigen niedriger sozialer Schichten mit verschiedenen Ressourcen (materieller und immaterieller Art), die im Verhältnis zum Wohlstand der Gesamtbevölkerung betrachtet wird. Man geht im Gegensatz zur "absoluten Armut", die in den sogenannten Entwicklungsländern vorherrscht, davon aus, dass für bestimmte Grundbedürfnisse wie Kleidung, Nahrung und Wohnung gesorgt ist, aber dennoch zu wenig Mittel vorhanden sind, um auf einem Standard zu leben, der in der Gesellschaft als unterste Grenze des Akzeptablen gilt (vgl. Hurrelmann/Klocke, 2001, S. 11ff.).

Zusammenfassung der Kapitel

EINFÜHRUNG: Diese Einleitung beleuchtet die Korrelation zwischen sozialer Herkunft und Bildungserfolg in Deutschland und skizziert das Ziel der Arbeit, die Ursachen für Bildungsungleichheit zu analysieren.

1. KAPITEL: SOZIALE BENACHTEILIGUNG: Dieses Kapitel definiert soziale Benachteiligung und untersucht Einflussfaktoren wie den finanziellen Status, die ethnische Herkunft sowie das Bildungsniveau der Eltern.

2. KAPITEL: BILDUNG: Hier wird der Bildungsbegriff theoretisch gefasst und die Bedeutung der Schulbildung sowie historische Bildungsreformen in der Bundesrepublik diskutiert.

3. KAPITEL: BILDUNGSUNGLEICHHEITEN - DIE ZUSAMMENHÄNGE SOZIALER BENACHTEILIGUNG UND SCHULBILDUNG: Dieses Kapitel verknüpft die theoretischen Grundlagen mit empirischen Befunden, insbesondere durch die Analyse von PISA-Studien und der Habitus-Theorie nach Bourdieu.

4. KAPITEL: PRÄVENTIONS- UND INTERVENTIONSMASSNAHMEN: Hier werden Möglichkeiten zur Verbesserung der Bildungschancen vorgestellt, wobei ein besonderer Fokus auf Frühförderung, Resilienz und interkulturelle Erziehung liegt.

SCHLUSSBETRACHTUNG: Die Schlussbetrachtung resümiert, dass soziale Herkunft weiterhin eine Barriere im deutschen Bildungssystem darstellt und fordert ein früheres Eingreifen durch gezielte Fördermaßnahmen.

Schlüsselwörter

Soziale Benachteiligung, Bildungserfolg, Chancengleichheit, Armut, Migrationshintergrund, Bildungsungleichheit, PISA-Studie, Resilienz, Habitus, Frühförderung, Bildungsreformen, Schulbildung, soziale Herkunft, Bildungsressourcen, Integration.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert, wie soziale Benachteiligung den Bildungserfolg von Kindern und Jugendlichen beeinflusst und welche Rolle das Bildungssystem dabei spielt.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen sind soziale Ungleichheit, die Auswirkungen von Armut und Migrationshintergrund auf die Bildungsbiographie sowie die Wirksamkeit von Bildungsreformen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, das Ausmaß der bildungsbedingten Chancenungleichheit in Deutschland aufzuzeigen und Strategien zu diskutieren, wie diese durch präventive Maßnahmen abgemildert werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung soziologischer Konzepte sowie der Analyse empirischer Daten aus Studien wie PISA und IGLU.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Untersuchung von Einflussfaktoren sozialer Benachteiligung, die Rolle der Schule bei der Reproduktion von Ungleichheit und die Vorstellung von Good-Practice-Beispielen aus der Interventionspraxis.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Chancengleichheit, soziale Herkunft, Bildungsbenachteiligung, Resilienz und institutionelle Diskriminierung.

Warum spielt das Elternhaus laut der Arbeit eine so entscheidende Rolle?

Die Arbeit verdeutlicht, dass das Elternhaus die primäre Sozialisationsinstanz ist, die durch materielle Ressourcen, Sprachförderung und Bildungsorientierung den Grundstein für den späteren schulischen Erfolg legt.

Was versteht man in diesem Kontext unter dem Begriff „Resilienz“?

Resilienz bezeichnet die Fähigkeit von Kindern, trotz schwieriger Lebensumstände und sozialer Risiken erfolgreich zu lernen und ihre Kompetenzen zu entwickeln.

Welche Rolle spielt das deutsche Schulsystem bei der Entstehung von Bildungsungleichheit?

Laut der Untersuchung verstärkt das frühe Selektionssystem in Deutschland die soziale Ungleichheit, da Kinder aus bildungsfernen Schichten häufiger den Anschluss verlieren oder falsch eingeschätzt werden.

Welche Empfehlungen leitet die Arbeit für die Zukunft ab?

Es wird gefordert, früher in die Förderung zu investieren, Lehrpläne anzupassen und durch gezielte Interventionsprogramme die herkunftsbedingte Kluft zwischen Schülerinnen und Schülern systematisch zu verkleinern.

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Details

Title
Bildungsungleichheiten in Deutschland
Subtitle
Inwiefern beeinflusst soziale Benachteiligung den Bildungserfolg?
College
Justus-Liebig-University Giessen
Grade
2,0
Author
Annika Kailing (Author)
Publication Year
2012
Pages
45
Catalog Number
V204954
ISBN (eBook)
9783656311836
ISBN (Book)
9783656319443
Language
German
Tags
bildungsungleichheiten deutschland inwiefern benachteiligung bildungserfolg
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Annika Kailing (Author), 2012, Bildungsungleichheiten in Deutschland, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/204954
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