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Vertrauensverlust in strategischen Unternehmensnetzwerken

Titel: Vertrauensverlust in strategischen Unternehmensnetzwerken

Seminararbeit , 2012 , 15 Seiten , Note: 1,3

Autor:in: Anton Frick (Autor:in)

BWL - Unternehmensführung, Management, Organisation

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Zusammenfassung Leseprobe Details

Netzwerke, insbesondere strategische Netzwerke, lassen sich unter verschiedenen Bezeichnungen in beinahe allen Branchen finden: So gibt es beispielsweise strategische Allianzen in der Automobilindustrie, Joint Ventures in der Biotechnologie und Forschungsverbünde im Maschinenbau, um nur einige zu nennen (vgl. Sydow 1999: 19). Netzwerke sind dabei eine Organisationsform, die im Gegensatz zu marktlichem Ressourcenaustausch oder hierarchisch verflochtenen Organisationen über weiche Faktoren koordiniert werden (vgl. Wald/Jansen 2007: 97). Unternehmensnetzwerke werden hauptsächlich durch Vertrauen der einzelnen Akteure zueinander und durch Vertrauen in die Kooperation gesteuert (vgl. Herzog 2006: 18). Der weniger starre Aufbau dieser Organisationsform bietet viele Vorteile: Netzwerke können schneller und flexibler reagieren und bieten die Basis zur Zeit- und Kostenersparnis. In Netzwerken steht der gegenseitige Austausch bestimmter Ressourcen zur Erreichung individueller Ziele im Vordergrund (vgl. Balling 1998: 10).
Diese Arbeit untersucht den Verlust von Vertrauen in strategischen Unternehmensnetzwerken und damit, welche Auswirkungen ein Ausfall des Steuerungsmechanismus auf Kooperationen hat. Im ersten Schritt werden sowohl die Begriffe strategisches Netzwerk und Vertrauen klar definiert und die Bedeutung des einen (Vertrauen) für das andere (Netzwerke) erläutert. Es folgt eine kurze Exkursion in den Bereich der Vertrauensforschung, um den Verlust von Vertrauen erklären zu können. Im folgenden Kapitel werden anhand der Analyse verschiedener Fälle grundsätzliche Konsequenzen des Vertrauensverlusts in strategischen Unternehmensnetzwerken herausgearbeitet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Strategische Unternehmensnetzwerke

2.1 Abgrenzung zu anderen Kooperationen

2.2 Gründe zur Netzwerkbildung

3. Vertrauen

3.1 Die ökonomische Bedeutung von Vertrauen

3.2 Grundlegende Elemente von Vertrauen und Vertrauensverlust

4. Die Bedeutung von Vertrauen für strategische Allianzen

5. Analyse: Vertrauensverlust in strategischen Netzwerken

6. Zusammenfassung und Fazit

7. Literaturverzeichnis

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Diese Arbeit untersucht die kritische Rolle von Vertrauen als zentralem Steuerungsmechanismus in strategischen Unternehmensnetzwerken und analysiert die weitreichenden negativen Konsequenzen, die ein Verlust dieses Vertrauens auf die Stabilität und Effizienz solcher Kooperationen hat.

  • Definition und Charakteristika strategischer Unternehmensnetzwerke
  • Ökonomische Bedeutung und Entstehungsfaktoren von Vertrauen
  • Identifikation zentraler Ursachen für Vertrauensverlust in Netzwerken
  • Analyse der Auswirkungen von Vertrauensverlust auf Kooperationsleistung
  • Wechselwirkung zwischen Vertrauen und formellen Kontrollmechanismen

Auszug aus dem Buch

3. Vertrauen

Vertrauen ist in erster Instanz ein positiv besetzter Alltagsbegriff. Menschen vertrauen einander in Partner- und Freundschaften, sie vertrauen Institutionen beispielsweise für ihre Sicherheit zu sorgen und sie vertrauen technischen Geräten, erwartete Leistung zu bringen. Vertrauen tritt dann auf, wenn grundsätzlich Unsicherheit über das Verhalten eines bestimmten Akteurs oder Systems vorherrscht. Die Wissenschaft definiert dieses schwer greifbare und trotzdem jedem bekannten Phänomen Vertrauen, im Kern als „den Wille, sich verletzlich zu zeigen“ (Rousseau et al. 1998: 395). Der Vertrauende hat gegenüber dem Vertrauensnehmer positive Erwartungen, riskiert dabei aber Verletzungen (vgl. Osterloh/Weibel 2006: 35). Vertrauen bezieht sich damit nicht auf äußere, umweltbedingte Risiken, sondern auf konkret kalkulierbare Risiken, die im Bewusstsein vorhanden, allerdings durch den Prozess des Vertrauens als nicht eintretend eingestuft werden (vgl. Herzog 2006: 119).

Eine solche Definition schließt auf der einen Seite jegliche Art von Akteuren ein: natürliche Personen genauso wie Organisationen oder Unternehmen. Auf der anderen Seite gibt die Definition keine Richtung für die Art der Verletzung vor – diese kann persönlich sein, genauso wie auch wirtschaftlicher Art.

Vertrauen ist nach dieser Definition abzugrenzen von ähnlichen Phänomenen wie Hoffnung, Zuversicht und Vertrautheit (vgl. Osterloh/Weibel 2006: 41). Hoffnung bezeichnet zwar die gleiche, positive Erwartungshaltung wie Vertrauen, das Risiko liegt bei diesem Begriff allerdings außerhalb der beeinflussbaren Möglichkeiten. Zuversicht bezeichnet eine bestimmte Einstellung zu Entscheidungen, die zwar generell mit einem Risiko behaftet sind, dieses aber als so unwahrscheinlich einzustufen ist, dass es nicht wirklich bei der Entscheidung in Betracht gezogen werden muss – im Gegensatz zu einer Vertrauensentscheidung. Vertrautheit bezeichnet im häufigsten Fall eine Vorstufe von Vertrauen, nämlich die Erwartungshaltung, dass sich Dinge aufgrund von Erfahrung, entsprechend bekannter Muster gleich abspielen (vgl. Gilbert 2007: 71ff; Osterloh/Weibel 2006: 41/42).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz von Unternehmensnetzwerken in der modernen Wirtschaft und stellt die Forschungsfrage nach den Auswirkungen eines Vertrauensverlustes auf die Kooperationssteuerung.

2. Strategische Unternehmensnetzwerke: Dieses Kapitel definiert strategische Unternehmensnetzwerke als kooperative Organisationsform zwischen Markt und Hierarchie und grenzt sie von anderen Kooperationsformen ab.

3. Vertrauen: Es werden der Begriff Vertrauen wissenschaftlich hergeleitet, seine ökonomische Bedeutung erörtert und die wesentlichen Elemente sowie Ursachen für Vertrauensverlust identifiziert.

4. Die Bedeutung von Vertrauen für strategische Allianzen: Das Kapitel erläutert das wechselseitige Verhältnis von Vertrauen und kooperativem Verhalten sowie dessen zentrale Steuerungsfunktion innerhalb strategischer Allianzen.

5. Analyse: Vertrauensverlust in strategischen Netzwerken: Auf Basis empirischer Fallstudien werden Konsequenzen von Vertrauensverlust, wie etwa Leistungsabfall und die Zunahme bürokratischer Kontrollmechanismen, untersucht.

6. Zusammenfassung und Fazit: Die Arbeit resümiert, dass Vertrauen eine schwer aufbaubare, aber leicht zu beschädigende Ressource ist, deren Verlust die gesamte Kooperation gefährdet.

7. Literaturverzeichnis: Hier werden sämtliche in der Arbeit zitierten wissenschaftlichen Quellen und Studien aufgelistet.

Schlüsselwörter

Vertrauen, Vertrauensverlust, Strategische Unternehmensnetzwerke, Kooperation, Strategische Allianzen, Transaktionskosten, Opportunismus, Interorganisational, Netzwerksteuerung, Wissensnetzwerke, Integrität, Kontrollmechanismen, Organisationsform, Unternehmensführung, Netzwerkanalyse

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der zentralen Bedeutung von Vertrauen als Steuerungsmechanismus in strategischen Unternehmensnetzwerken und den Folgen, wenn dieses Vertrauen verloren geht.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Themen umfassen die Definition strategischer Netzwerke, die theoretische Fundierung von Vertrauen, die ökonomische Wirkung von Kooperation sowie die empirische Analyse von Vertrauensbrüchen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie ein Ausfall des Vertrauens als Steuerungsmechanismus die Stabilität und den Erfolg von Unternehmenskooperationen negativ beeinflusst.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine theoretisch-analytische Arbeit, die auf einer umfassenden Literaturrecherche und der Auswertung existierender empirischer Fallstudien basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Definitionen von Netzwerken, die Bedeutung von Vertrauen für die Senkung von Transaktionskosten und leitet aus verschiedenen Fallbeispielen konkrete Konsequenzen bei Vertrauensverlust ab.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den Kernbegriffen zählen Vertrauen, strategische Unternehmensnetzwerke, Transaktionskosten, Kooperation, Kontrollmechanismen und Leistungsfähigkeit.

Warum wird Vertrauen in strategischen Netzwerken als "intangible Ressource" bezeichnet?

Es wird als solche bezeichnet, da es schwer messbar ist, auf subjektiven Wahrnehmungen basiert und im Gegensatz zu physischen Ressourcen sehr schnell durch kommunikative oder strukturelle Probleme zerstört werden kann.

Wie reagieren Unternehmen laut der Analyse auf einen Verlust an Vertrauen?

Unternehmen versuchen den Vertrauensverlust häufig durch eine Erhöhung anderer Steuerungs- und Kontrollmechanismen zu kompensieren, was sich beispielsweise in detaillierteren Verträgen oder einer höheren Bürokratisierung äußert.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Vertrauensverlust in strategischen Unternehmensnetzwerken
Hochschule
Universität Konstanz
Note
1,3
Autor
Anton Frick (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
15
Katalognummer
V204906
ISBN (eBook)
9783656316992
ISBN (Buch)
9783656318668
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Trust Strategische Unternehmensnetzwerke Vertrauensforschung Kooperationssteuerung Vertrauensverlust Governanace
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Anton Frick (Autor:in), 2012, Vertrauensverlust in strategischen Unternehmensnetzwerken, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/204906
Blick ins Buch
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