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Die Intensive Sozialpädagogische Einzelbetreuung

Wie wirken die ursprünglichen Ansätze aus den späten 80er Jahren bis heute nach? Eine reflexive Skizzierung des Status Quo der intensiven sozialpädagogischen Einzelbetreuung heute.

Titel: Die Intensive Sozialpädagogische Einzelbetreuung

Zwischenprüfungsarbeit , 2012 , 34 Seiten , Note: 2,3

Autor:in: Matias Esser (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

"[...]Ich möchte in dieser Ausarbeitung den Werdegang dieser, wie beschrieben in der öffentlichen Darstellung nach telegenen Maßstäben reduzierten, sozialpädagogischen Hilfeform beschreiben. Ich versuche dazu im Folgenden Konzepte rund um die Intensive Sozialpädagogische Einzelbetreuung von heute zu erläutern und dieses den ersten Entwicklungsetappen seit etwa Mitte der 1970er Jahre gegenüber zu stellen. Dafür wird es notwendig sein, den Leser mit der Entwicklungsgeschichte vertraut zu machen.
Dazu werden eingangs in Kapitel 2 die Hilfen zur Erziehung gemäß des Kinder- und Jugendhilfegesetzes (KJHG) vorgestellt. Hier wird die besagte Hilfeform gemäß Literatur vorgestellt, wobei hier der Schwerpunkt auf Alleinstellungsmerkmalen liegen soll. Im Zuge dessen wird die Intensive Sozialpädagogische Einzelbetreuung gegenüber anderen Angeboten der Hilfen zur Erziehung abgegrenzt und wird so grob im Handlungsfeld der Kinder- und Jugendhilfe verortet. Darauf folgen die rechtlichen Grundlagen und die Finanzierung.
Im weiteren Verlauf werden in Kapitel 3 schwerpunktmäßig die Entwicklungslinien der Intensiven Sozialpädagogischen Einzelbetreuung vorgestellt. Hier wird dem Leser eine dem aktuellen Diskurs entnommene Definition an die Hand gegeben. Darauf folgt die Herleitung der wesentlichen Entwicklungslinien dieser Hilfeform und es wird die Entwicklungsgeschichte beschrieben. Die Entwicklungslinien werden zum Abschluss dieses Kapitels zusammenfassend abgeglichen und der Ausgangsdefinition kontrastiv gegenübergestellt.
Daran schließt in Kapitel 4 eine praxisorientierte Vorstellung der ISE an. Es werden die Perspektiven der Klienten sowie der Fachkräfte aufgezeigt und es werden die gängigsten Konzeptionsformen vorgestellt und mit aktuellen Zahlen untermauert. Um das Bild abzurunden wird in Kapitel 5 der aktuelle Forschungsstand grob skizziert.
Abschließend wird im sechsten Kapitel zum einen im Sinne eines Fazits auf die Ausgangsfrage rekurriert, in wie weit sich die heutigen Konzeptionen von den Herkunftslinien unterscheiden, zum anderen soll ein Ausblick gegeben werden, wie die Versuche, scheinbar ausweglosen Lebensläufen Jugendlicher eine neue Perspektiven zu geben, sich in Zukunft entwickeln werden.
Abschließend wird darauf hingewiesen, dass in dieser Arbeit der Einfachheit halber das generische Maskulinum benutzt wird.[...]"

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Intensive Sozialpädagogische Einzelbetreuung

2.1 Verortung: Die Formen der Jugendhilfe

2.2 Rechtliche Grundlagen

2.3 Finanzierung

2.4 Beteiligtenperspektive

2.4.1 Die Fachkraft

2.4.2 Die Klienten

3. Intensive Sozialpädagogische Einzelbetreuung

3.1 Vom Allgemeinen zum Speziellen: Die Entwicklungsgeschichte von Ansätzen der Intensiven Sozialpädagogische Einzelbetreuung

3.1.1 Definition: Intensive sozialpädagogische Einzelbetreuung

3.2 Die Entstehung der I.S.E.

3.2.1 Entwicklungslinien: Erlebnispädagogik

3.2.2 Entwicklungslinien: Heimerziehung

3.2.3 Entwicklungslinien: Der Erziehungsbeistand (KJHG), das Konzept der Betreuungshilfe (JGG)

3.3 Zusammenführung der Entwicklungslinien

4. Organisationsformen/Konzepte/Umsetzungen

4.1 Betreuung in der Herkunftsfamilie

4.2 Betreuung in Wohngruppen (Betreutes Jugendwohnen)/In der Wohnung des Klienten

4. 3 Betreuung auf der Straße/Mobile Betreuungsangebote

4.4 Stichwort Transnationalität: Beispiel intensivpädagogische Auslandsprojekte (Nach Matthias D. Witte)

5. Stand der Forschung

6. Fazit

Zielsetzung und Themenfelder

Die Arbeit analysiert kritisch die mediale Darstellung der Intensiven Sozialpädagogischen Einzelbetreuung und stellt dieser ein realistisches Bild des Status Quo gegenüber. Ziel ist es, die historische Entwicklung der Hilfeform zu skizzieren und die heutigen Konzeptionen, rechtlichen Rahmenbedingungen sowie deren Wirksamkeit basierend auf Fachdiskurs und Statistiken darzulegen.

  • Historische Entwicklungslinien und Vorläuferkonzepte (1970er Jahre bis heute)
  • Rechtliche Verortung im Kinder- und Jugendhilfegesetz (KJHG)
  • Professionelle Anforderungen an die Fachkraft und Perspektiven der Klienten
  • Untersuchung verschiedener Organisationsformen und Umsetzungsmodelle
  • Aktueller Stand der Forschung zur Wirksamkeit der Maßnahmen

Auszug aus dem Buch

3.2.1 Entwicklungslinien: Erlebnispädagogik

Weit gefasst reicht die Entwicklungsgeschichte bis in das 18. Jahrhundert zu Jean Jacques Rousseaus´ Überlegungen - verstanden als Vorläufer der Reformpädagogik:

„Kinder vergessen leicht, was sie gesagt haben und was man ihnen gesagt hat, aber sie vergessen nicht was sie getan haben oder was man ihnen tat“.

Daran anschließend wurde dieser Grundgedanke im Rahmen der Bewegung der Reformpädagogen wie Johann Heinrich Pestalozzi, Gustav Wyneken oder Maria Montessori zur Jahrhundertwende in ein neues Verständnis von Lernen übertragen, welches das Kind in den Mittelpunkt der Betrachtung rückte. Die Industrialisierung im Anschluss an diese Zeit hat ihre volle Kraft entfaltet und der technische Fortschritt wird für viele Grund zum Überdruss der Industrie oder konkret zur Bedrohung: Landflucht und Pauperismus sind nur zwei Gründe für eine Sehnsucht nach der Natur, welcher die Vorstellungen der Jugendbewegung zum einen, die der Reformpädagogen zum anderen, Rechnung tragen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die verzerrte Darstellung sozialpädagogischer Arbeitsfelder in TV-Doku-Soaps und begründet die Notwendigkeit, das Handlungsfeld der Intensiven Sozialpädagogischen Einzelbetreuung realitätsnah zu skizzieren.

2. Die Intensive Sozialpädagogische Einzelbetreuung: Dieses Kapitel verortet die Hilfeform rechtlich im KJHG, erläutert die Finanzierungsmodalitäten und beleuchtet die Rollenanforderungen an Fachkräfte sowie die Lebenssituation der Klienten.

3. Intensive Sozialpädagogische Einzelbetreuung: Der Abschnitt widmet sich der Definition und den historischen Entwicklungslinien, wobei insbesondere Einflüsse aus Erlebnispädagogik, Heimerziehung und traditionellen Erziehungshilfen aufgezeigt werden.

4. Organisationsformen/Konzepte/Umsetzungen: Hier werden praxisnahe Betreuungsmodelle wie die Betreuung in der Herkunftsfamilie, in Wohngruppen oder als Auslandsprojekte anhand aktueller Statistiken und Strukturen detailliert beschrieben.

5. Stand der Forschung: Das Kapitel bietet einen Überblick über heterogene Forschungsansätze zur Wirksamkeit der Intensiven Sozialpädagogischen Einzelbetreuung und diskutiert deren Erfolgsfaktoren.

6. Fazit: Das Fazit rekurriert auf die Ausgangsfrage, zieht eine Bilanz über die Entwicklung der Konzeptionen über drei Jahrzehnte und reflektiert den Professionalisierungsschub der Jugendhilfe.

Schlüsselwörter

Intensive Sozialpädagogische Einzelbetreuung, KJHG, Jugendhilfe, Erziehungshilfe, Sozialraumorientierung, Subjektorientierung, Reformpädagogik, Heimerziehung, Beziehungsarbeit, Wirksamkeitsforschung, Professionalisierung, Fallzahlen, Jugendhilfeplanung, Resilienz, Lebensweltorientierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Intensiven Sozialpädagogischen Einzelbetreuung (ISE), einer speziellen Form der Jugendhilfe für besonders herausfordernde Lebenslagen, und ordnet diese historisch, rechtlich und fachlich ein.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die Abgrenzung der ISE von anderen Jugendhilfeformen, die historische Herleitung aus den 1970er Jahren, die verschiedenen Organisationsformen der Betreuung sowie eine kritische Auseinandersetzung mit deren Wirksamkeit.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es, den Status Quo der ISE heute zu beschreiben, die ursprünglichen Ansätze aus den späten 80er Jahren zu reflektieren und die Frage zu beantworten, wie sich diese Konzepte über die Zeit hinweg entwickelt haben.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet der Autor?

Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse, die Einbeziehung rechtlicher Grundlagen (KJHG) sowie die Auswertung statistischer Daten des Bundesamtes für Statistik und bestehender Evaluationsstudien.

Welche Aspekte werden im Hauptteil schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Entstehung der ISE aus vier Entwicklungslinien (Erlebnispädagogik, Heimerziehung, Erziehungsbeistand/Betreuungshilfe), die rechtlichen Rahmenbedingungen des § 35 KJHG und konkrete Umsetzungsformen in der heutigen Praxis.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind ISE, Jugendhilfe, Erziehungshilfe, Sozialraumorientierung, Subjektorientierung, Wirksamkeitsforschung und historische Entwicklungslinien.

Inwieweit grenzt sich die ISE von einer klassischen Erziehungsbeistandschaft ab?

Die ISE ist intensiver in ihrer Betreuungsrelation und oft auf Jugendliche mit sehr komplexen, scheinbar ausweglosen Lebensläufen ausgerichtet, für die andere Hilfen nicht ausgereicht haben.

Wie bewertet die Arbeit die Kritik an intensivpädagogischen Auslandsprojekten?

Die Arbeit wertet die mediale und öffentliche Kritik als teils berechtigt im Einzelfall, jedoch als stark überzeichnet, da sie die Komplexität und die hohen Qualitätsanforderungen an heutige Auslandsprojekte ignoriert.

Ende der Leseprobe aus 34 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Die Intensive Sozialpädagogische Einzelbetreuung
Untertitel
Wie wirken die ursprünglichen Ansätze aus den späten 80er Jahren bis heute nach? Eine reflexive Skizzierung des Status Quo der intensiven sozialpädagogischen Einzelbetreuung heute.
Hochschule
Technische Universität Dortmund  (ISEP)
Note
2,3
Autor
Matias Esser (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
34
Katalognummer
V204664
ISBN (eBook)
9783656307396
ISBN (Buch)
9783656311188
Sprache
Deutsch
Schlagworte
§ 35 SGB ISE
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Matias Esser (Autor:in), 2012, Die Intensive Sozialpädagogische Einzelbetreuung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/204664
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Leseprobe aus  34  Seiten
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