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Das 4C/ID-Modell am Beispiel eines Lehrplanentwurfs für einen Bildungswissenschaftler in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung

Title: Das 4C/ID-Modell am Beispiel eines Lehrplanentwurfs für einen Bildungswissenschaftler in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung

Term Paper , 2012 , 22 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Vanessa Drees (Author)

Pedagogy - Job Education, Further Education

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Summary Excerpt Details

[...] Auch in Einrichtungen
für Menschen mit Behinderungen ist die Weiterbildung der dort
beschäftigten Mitarbeiter von großer Bedeutung, da die Betreuung der Menschen
mit Behinderungen (MmB) stark von der fachlichen Kompetenz der Mitarbeiter
beeinflusst wird.
Jeroen van Merriënboer hat 1997 ein Modell für das Training von komplexen
kognitiven Fähigkeiten entwickelt – das „Vier-Komponenten-Instruktions-Modell“
(engl. four-component instructional design model) (Bastiaens, Deimann,
Schrader & Orth, 2012, S. 90). Dieses Modell versucht durch authentische
Lernaufgaben der realen Arbeitswelt so nah wie möglich zu kommen, um
komplexe kognitive Fähigkeiten zu vermitteln und einzuüben. Möglichst authentische
Lernaufgaben dienen der Transferförderung (Übertragung des Gelernten
auf den Arbeitskontext). Es wird vorausgesetzt, dass das Grundwissen
bezüglich dieses Modells und anderer Instruktionsmodelle beim Leser vorliegt.
Diese Hausarbeit wendet das Modell beispielhaft an einem Biwi in der BAW,
der in einer Einrichtung für MmB in der Weiterbildungsabteilung neu eingestellt
worden ist, an. Seine Aufgabe umfasst die Ermittlung des Weiterbildungsbedarfs
sowie die Planung und Durchführung der Weiterbildungen.
Im zweiten Kapitel wird das Modell mittels eines „Blueprints“ (Entwurf), eines
Lehrplans für den oben genannten BiWi in der BAW umgesetzt. Zunächst werden „vereinfachende Annahmen“ getroffen. Im nächsten Schritt werden
„Lernaufgaben“, „unterstützende Informationen“ und „Just-in-time Informationen“
vorgestellt, um dem Leser das Modell praktisch zu verdeutlichen.
Im dritten, theoretisch ausgerichteten Kapitel, werden lerntheoretische Überlegungen
und Aspekte des situierten Lernens in Bezug auf das Vier-Komponenten-
Instruktions-Modell (abgekürzt 4C/ID) vorgestellt. Anschließend werden
didaktische Szenarien erläutert und Medien hervorgehoben, die sich eignen,
den Blueprint zu unterstützen. Ein eigenes zusammenfassendes Fazit
schließt die Arbeit ab.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Das 4C/ID Modell in der praktischen Anwendung

2.1 Analyse der Kompetenz (Schritt 1)

2.2 Sequentialisierung der Aufgabenklassen (Schritt 2)

2.3 Entwurf der Lernaufgaben (Schritt 3)

2.4 Entwurf von unterstützenden Informationen (Schritt 6)

2.5 Entwurf von Just-in-time Informationen (Schritt 9)

3 Theoretische Einbettung des 4C/ID Modells

3.1 Lerntheoretische Überlegungen und situiertes Lernen in Bezug auf das 4C/ID-Modell

3.2 Didaktische Szenarien zur Integration des 4C/ID Modells

3.3 Medien zur Unterstützung des Blueprints

4 Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Das Hauptziel dieser Arbeit ist die praxisorientierte Anwendung des 4C/ID-Modells nach van Merriënboer zur Gestaltung eines Lehrplanentwurfs für Bildungswissenschaftler in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung. Die Forschungsfrage fokussiert dabei darauf, wie komplexe kognitive Fähigkeiten in einem authentischen Arbeitskontext – hier eine Einrichtung für Menschen mit Behinderungen – durch dieses spezifische Instruktionsdesign-Modell effektiv vermittelt werden können.

  • Anwendung der 4C/ID-Modellkomponenten auf betriebliche Weiterbildungsprozesse
  • Analyse von Fertigkeitenhierarchien und Sequentialisierung von Aufgabenklassen
  • Umsetzung von Lernaufgaben, unterstützenden Informationen und Just-in-time Informationen
  • Theoretische Fundierung durch behavioristische, kognitivistische und konstruktivistische Ansätze
  • Integration didaktischer Szenarien und Medieneinsatz zur Unterstützung des Lernprozesses

Auszug aus dem Buch

1. Lösungsbeispiel (worked-out-problem)

Der Lernende hat noch nie selbstständig eine Weiterbildung geplant oder durchgeführt. Er schaut sich ein Video über den vollständigen Vorgang der Planung und Durchführung einer Weiterbildung an. Ist- und Soll-Zustand, sowie eine mögliche Lösung werden ihm vorgegeben.

In einer Einrichtung für MmB ist für zehn Gruppenleiter Bedarf für eine Weiterbildung festgestellt worden (Ist-Zustand). Die Verbesserung der Kenntnisse sowohl im Umgang mit dem Dienstplanprogramm als auch der rechtlichen Grundlagen sowie die Stärkung der Teilnehmer in ihrer Rolle als Gruppenleitung sollen Ziele dieser Weiterbildung sein (Soll-Zustand). Die vollständige Planung für die betriebliche Weiterbildung liegt bereits vor (Auswahl der Weiterbildungsmethode, Auswahl des Dozenten, Zeitmanagement, Evaluationsmethoden). Ein Experte führt die Weiterbildung wie geplant durch. Er begrüßt die Teilnehmer, gibt ihnen einen Überblick über den Ablauf, teilt die Evaluationsbögen aus, stellt den Dozenten vor und gibt die Moderation an ihn ab. Im Anschluss sammelt er die Evaluationsbögen ein, wertet sie aus und gibt die Auswertung an den Dozenten weiter (mögliche Lösung).

Aufgabe des Lernenden ist es, den Prozess nachzuvollziehen. Aufkommende Fragen werden im Anschluss mit dem Betreuer besprochen. Die Unterstützung ist hier von allen Lernaufgaben am höchsten, da der Lernende nicht selbstständig agieren muss, sondern den Prozess lediglich passiv nachvollziehen soll.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung der Weiterbildung in modernen Gesellschaften ein und stellt das 4C/ID-Modell als Methode zur Vermittlung komplexer kognitiver Fähigkeiten vor.

2 Das 4C/ID Modell in der praktischen Anwendung: Dieses Kapitel erläutert die praktische Umsetzung des Modells anhand eines Lehrplanentwurfs für einen Bildungswissenschaftler, inklusive der Analyse von Kompetenzen und der Strukturierung von Lernaufgaben.

3 Theoretische Einbettung des 4C/ID Modells: Das Kapitel bietet eine theoretische Herleitung unter Berücksichtigung von Behaviorismus, Kognitivismus und Konstruktivismus sowie eine Diskussion didaktischer Szenarien und unterstützender Medien.

4 Zusammenfassung und Fazit: Das Fazit reflektiert den Anwendungsversuch des Modells und unterstreicht dessen hohe Eignung und Flexibilität für die moderne betriebliche Aus- und Weiterbildung.

Schlüsselwörter

4C/ID-Modell, Bildungswissenschaft, betriebliche Weiterbildung, Instructional Design, Lernaufgaben, kognitive Fähigkeiten, situiertes Lernen, Scaffoldig, Fertigkeitenhierarchie, Kompetenzentwicklung, Instruktionsdesign, Wissensvermittlung, Lerntheorien, Transferförderung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die praktische Anwendung des 4C/ID-Modells von van Merriënboer zur Erstellung eines Lehrplans für Bildungswissenschaftler in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der systematischen Planung von Weiterbildungen, der Anwendung instruktionspsychologischer Modelle und der Gestaltung von Lernumgebungen in sozialen Einrichtungen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den Nutzen des 4C/ID-Modells bei der Vermittlung komplexer beruflicher Fertigkeiten durch einen konkreten Entwurf (Blueprint) zu verdeutlichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen analytisch-deskriptiven Ansatz, bei dem das Modell auf ein praxisnahes Fallbeispiel (Planung von Weiterbildungen für Menschen mit Behinderungen) angewendet wird.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil deckt die Prozessschritte des Modells ab – von der Bedarfsanalyse und Aufgabensequenzierung bis hin zur Implementierung unterstützender Informationen und Feedback-Mechanismen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Typische Schlüsselbegriffe sind 4C/ID-Modell, Instruktionsdesign, Kompetenzentwicklung, situiertes Lernen und berufliche Weiterbildung.

Wie unterscheidet die Autorin zwischen primären und sekundären Medien?

Primäre Medien werden für die eigentliche Durchführung von Lernaufgaben in realen oder simulierten Kontexten genutzt, während sekundäre Medien zur Unterstützung von Informationen wie UI oder JIT-Materialien dienen.

Welche Rolle spielt das Scaffolding innerhalb des Modells?

Scaffolding bezeichnet die graduelle Reduktion von Unterstützung durch den Lehrenden, während die Expertise des Lernenden innerhalb einer Aufgabenklasse zunimmt, um kognitive Überforderung zu vermeiden.

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Details

Title
Das 4C/ID-Modell am Beispiel eines Lehrplanentwurfs für einen Bildungswissenschaftler in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung
College
University of Hagen
Course
Allgemeine Didaktik und Mediendidaktik
Grade
1,0
Author
Vanessa Drees (Author)
Publication Year
2012
Pages
22
Catalog Number
V204422
ISBN (eBook)
9783656315254
ISBN (Book)
9783656315728
Language
German
Tags
beispiel lehrplanentwurfs bildungswissenschaftler aus- weiterbildung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Vanessa Drees (Author), 2012, Das 4C/ID-Modell am Beispiel eines Lehrplanentwurfs für einen Bildungswissenschaftler in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/204422
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