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Das Problem mit der Kommunikation

Zur aktuellen Betrachtung des Kommunikationsbegriffs anhand dreier Theorien

Titel: Das Problem mit der Kommunikation

Hausarbeit , 2012 , 18 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Juliane Noßack (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Theorien, Modelle, Begriffe

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Um ein geeignetes Arbeitswerkzeug für diese Arbeit zu schaffen, muss zunächst der fundamentale Begriff „Kommunikation“ erläutert, und wenn möglich definiert werden. Dass sich dies als äußerst schwierig gestaltet, beweisen die bereits vorhandenen 160 Definitionen verschiedenster Wissenschaftler von „Kommunikation“, die sich bei Merten (vgl. 1977, S. 76ff.) wiederfinden. Deshalb soll das Augenmerk dieser Arbeit explizit auf drei ausgewählte Kommunikationstheorien, in welchen die menschliche Kommunikation als sozialer Prozess begriffen wird, das Augenmerk gelegt werden. Nach Beschreibung dieser in einem Theoriekapitel folgt eine kritische Betrachtungsweise der vorgestellten Theorien. Zunächst werden die kommunikationstheoretischen Ansichten Roland Burkarts vorgestellt, welche sich in drei Abschnitte gliedern, die systematisch durch die schrittweise Erweiterung des Kommunikationsbegriffes logisch aufeinander aufbauen. Im folgenden Abschnitt der Arbeit wird die Kommunikationstheorie nach Paul Watzlawick et al. dargestellt, welche durch deren fünf berühmten Axiome begründet wird. Nach der Klärung der Grundannahmen Watzlawicks et al. werden diese anschließend erläutert. Als dritte Theorie wird Friedemann Schulz von Thuns bekanntes Kommunikationsquadrat beschrieben. Dieses ist als eine Weiterentwicklung des Organon-Modells von Bühler (1934) in Kombination mit dem zweiten Axiom von Watzlawick et al. zu betrachten. Ebenfalls Schulz von Thuns Pendant zum Kommunikationsquadrat, der „Vierohrige Empfänger“ wird thematisiert. Das darauffolgende, kritische Diskussionskapitel behandelt Aspekte der bei allen drei Autoren vorgestellten Kommunikationsstörungen. Dabei wird vor allem auch auf Kritik seitens anderer Wissenschaftler an den Theorien verwiesen. Abschließend wird die Metakommunikation als eine Art der Lösung von Kommunikationsstörungen erläutert und ebenfalls kritisch hinterfragt. Das Ziel dieser Arbeit ist es, eine detaillierte Darstellung der Kommunikationstheorien nach Burkart, Watzlawick et al. und Schulz von Thun zu erarbeiten und diese dann mithilfe ausgewählter Diskussionsaspekte kritisch zu betrachten, um letztendlich die Erarbeitung einer eigenen Meinung zu schaffen.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Kommunikationsverständnis nach Burkart

2.1 Kommunikation als soziales Verhalten

2.2 Kommunikation als soziales Handeln

2.3 Kommunikation als soziale Interaktion

3 Kommunikationsverständnis nach Watzlawick et al.

3.1 Bedeutende Grundannahmen

3.2 Fünf pragmatische Axiome

4 Kommunikationsverständnis nach Schulz von Thun

4.1 Das Kommunikationsquadrat

4.2 Die Notwendigkeit der vier Ohren

5 Kommunikationsstörungen

5.1 Einseitige Kommunikationen

5.2 Störungen auf der Inhalts- und Beziehungsebene

5.3 Metakommunikation als mögliche Lösung

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit verfolgt das Ziel, die Kommunikationstheorien von Roland Burkart, Paul Watzlawick et al. und Friedemann Schulz von Thun detailliert darzustellen, kritisch zu diskutieren und die gewonnenen Erkenntnisse für die Analyse von Kommunikationsstörungen nutzbar zu machen.

  • Vergleichende Analyse dreier zentraler Kommunikationstheorien
  • Definition und Abgrenzung grundlegender Kommunikationsbegriffe
  • Erarbeitung von Modellen zur Einordnung menschlicher Kommunikation
  • Untersuchung von Ursachen und Erscheinungsformen bei Kommunikationsstörungen
  • Bewertung der Metakommunikation als Lösungsansatz für Interaktionsprobleme

Auszug aus dem Buch

3.2 Fünf pragmatische Axiome

Nach Klärung der Grundannahmen für Watzlawicks et al. Theorie soll nun auf die Axiome, welche im Zuge ihrer Arbeit aufgestellt wurden, näher eingegangen werden. Watzlawick et al. postulieren dabei, dass diese weder Anspruch auf Vollständigkeit noch auf Endgültigkeit erheben (vgl. 2007, S. 50). Dennoch versuchen sie mithilfe dieser Axiome, eine Definition von Kommunikation zu erarbeiten. Das erste, pragmatische Axiom lautet: Man kann nicht nicht kommunizieren. (ebd., S. 53). Unter dieser Maxime arbeiten Watzlawick et al. noch einmal heraus, dass für sie jegliches Verhalten auch gleichzeitig Kommunikation ist. Nach Watzlawick et al. haben selbst Schweigen oder Ignoranz in einer zwischenmenschlichen Situation einen Mitteilungscharakter, welcher andere Personen beeinflusst. Diesen wiederum ist es unmöglich, nicht auf die Kommunikation zu reagieren, somit kommunizieren sie dann ebenfalls (vgl. ebd., S. 51).

Das zweite, pragmatische Axiom beschäftigt sich mit der Inhalts- und Beziehungsebene der Kommunikation: Jede Kommunikation hat einen Inhalts- und einen Beziehungsaspekt, derart, daß letzterer den ersteren bestimmt und daher eine Metakommunikation ist. (ebd., S. 56). Nach Watzlawick et al. hat jede Mitteilung immer zwei Seiten. Einerseits ihren Inhalt, der aus einer reinen Information besteht, aber andererseits auch stets eine Stellungnahme, wie der Kommunikator zum Rezipienten steht. Die letztere ist der Beziehungsaspekt der Mitteilung, welcher darauf hinweist, wie der Empfänger die Nachricht zu verstehen hat (vgl. ebd., S. 53). Der Beziehungsaspekt einer Nachricht stelle somit eine Kommunikation über den Inhaltsaspekt, demzufolge eine Metakommunikation, dar (vgl. ebd., S. 55).

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Themenstellung ein und erläutert die Auswahl der drei Kommunikationstheorien sowie die Zielsetzung der Arbeit.

2 Kommunikationsverständnis nach Burkart: Dieses Kapitel stellt Roland Burkarts stufenweise Erweiterung des Kommunikationsbegriffs von sozialem Verhalten über soziales Handeln bis hin zur sozialen Interaktion dar.

3 Kommunikationsverständnis nach Watzlawick et al.: Das Kapitel erläutert die von Watzlawick et al. aufgestellten Grundannahmen sowie ihre fünf pragmatischen Axiome der menschlichen Kommunikation.

4 Kommunikationsverständnis nach Schulz von Thun: Hier wird Schulz von Thuns praxisbezogenes Kommunikationsquadrat inklusive der vier Ohren des Empfängers detailliert beschrieben.

5 Kommunikationsstörungen: Dieses Kapitel analysiert verschiedene Arten von Kommunikationsstörungen aus der Perspektive der drei Autoren und erörtert Metakommunikation als Lösungsansatz.

6 Fazit: Das Fazit fasst die unterschiedlichen Ansätze der Autoren zusammen, bewertet deren Stärken und Schwächen und unterstreicht die Eignung der Theorien für die Analyse von Alltagsproblemen.

Schlüsselwörter

Kommunikation, Kommunikationswissenschaft, Soziales Handeln, Soziale Interaktion, Axiome, Watzlawick, Kommunikationsquadrat, Schulz von Thun, Burkart, Kommunikationsstörungen, Metakommunikation, Inhaltsaspekt, Beziehungsaspekt, Empfänger, Sender

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den komplexen Kommunikationsbegriff und die verschiedenen Herangehensweisen der Wissenschaft, diesen zu definieren und zu analysieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Felder sind die theoretische Fundierung von Kommunikation, die Analyse von Kommunikationsmodellen sowie das Erkennen und Lösen von Kommunikationsstörungen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das primäre Ziel ist die detaillierte Darstellung und kritische Betrachtung der Theorien von Burkart, Watzlawick et al. und Schulz von Thun, um eine fundierte Basis für die eigene Meinungsbildung zu schaffen.

Welche wissenschaftliche Methode verwendet die Autorin?

Die Autorin nutzt eine vergleichende Literaturanalyse der ausgewählten Kommunikationstheorien und reflektiert diese anhand kritischer Diskussionsbeiträge aus der Fachwissenschaft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der drei spezifischen Kommunikationstheorien und ein anschließendes Kapitel über die Entstehung und Überwindung von Kommunikationsstörungen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren diese Arbeit?

Die wichtigsten Schlagworte sind Kommunikationstheorie, Kommunikationsstörungen, Metakommunikation sowie die zentralen Modelle von Burkart, Watzlawick und Schulz von Thun.

Inwiefern unterscheiden sich die Kommunikationsmodelle von Burkart und Watzlawick?

Während Burkart Kommunikation stufenweise als soziologischen Prozess entwickelt, gründen Watzlawick et al. ihre Theorie auf fünf pragmatische Axiome, die menschliches Verhalten und Kommunikation weitgehend gleichsetzen.

Was kritisiert die Autorin am Ansatz der Metakommunikation?

Die Autorin weist darauf hin, dass Metakommunikation keine universelle Allzwecklösung ist und selbst anfällig für die gleichen Kommunikationsfehler sein kann, die sie eigentlich beheben soll.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das Problem mit der Kommunikation
Untertitel
Zur aktuellen Betrachtung des Kommunikationsbegriffs anhand dreier Theorien
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena
Note
1,0
Autor
Juliane Noßack (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
18
Katalognummer
V204149
ISBN (eBook)
9783656309703
ISBN (Buch)
9783656310877
Sprache
Deutsch
Schlagworte
problem kommunikation betrachtung kommunikationsbegriffs theorien
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Juliane Noßack (Autor:in), 2012, Das Problem mit der Kommunikation, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/204149
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Leseprobe aus  18  Seiten
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