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Werden Journalisten als Meinungsführer durch PR-Agenturen beeinflusst?

Eine praxisnahe Bestandsaufnahme

Titel: Werden Journalisten als Meinungsführer durch PR-Agenturen beeinflusst?

Masterarbeit , 2012 , 67 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: M.Sc. Florian Schuster (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Wahrnehmung der Umwelt wird in unserer Gesellschaft zunehmend von der Medienrealität bestimmt. Diese Realität der Medien wird neben Journalisten auch von Vertretern der Public Relations, kurz PR, den Öffentlichkeitsarbeitern produziert. Das Verhältnis dieser beiden bestimmt die Realität und damit die öffentliche Meinung. Die Leistungen der Massenmedien in dieser Medienrealität sind in einer modernen Gesellschaft kaum noch wegzudenken. Aus der ungeheuren Datenflut erstellen sie handhabbare Empfangsformate zum Konsum der Informationen, wie z.B. Zeitungsartikel, Rundfunk- oder
Fernsehbeiträge, die unsere Vorstellungen über das Weltgeschehen prägen. Aber was passiert, wenn die Annahmen über diese Medienrealität auf Irrtümern, Fehleinschätzungen oder Vorurteilen
beruhen? Die Analyse der Einflüsse der Medienmärkte auf die journalistische Arbeit und deren Ergebnisse führt zur Diskussion über die Rolle der PR. Medien sind in erster Linie ein Geschäft, deren Eigentümer, z.B. Verlage oder Sender, nicht nur Kostendeckung sondern auch Gewinnziele verfolgen. Auf diesen Märkten geht es um
viel Geld und schließlich den Wettbewerb um Anzeigen- und Abnehmerpotentiale. Obwohl Wettbewerb im Allgemeinen sinnvoll und für den Verbraucher positiv ist, entsteht die Frage nach dem Nutzen für die öffentliche Information, wenn Produktwerbung aufgrund von zusätzlichen Einnahmen, höherer Reichweite oder besserer Quote die sinnvolle Information verdrängt. Dieser Wettbewerb prägt damit das journalistische Geschehen in allen Medien und die Journalisten sehen sich durch Sparmaßnahmen oder Konkurrenz durch neue Medien zunehmend
mit ökonomischen Zwängen konfrontiert. In der Folge können journalistische Ansprüche aufgeweicht werden und zu einer stärkeren Beeinflussbarkeit durch Öffentlichkeitsarbeit führen.

Mit dieser Arbeit soll untersucht werden, ob und vor allem inwieweit Journalisten durch Vertreter der PR in ihrer Arbeit beeinflusst werden und sich beeinflussen lassen. Dazu werden Lehrmeinungen und empirische Studien aus Fachjournalen analysiert. Kern der Arbeit ist eine Befragung von Journalisten und PR-Praktikern, um eine praxisnahe Darstellung zu entwerfen. Dabei stellt sich nicht nur die Frage nach der Beeinflussung durch PR selbst, sondern auch nach der Art des Verhältnisses zwischen Journalismus und PR, nach speziellen Strategien zur Einflussnahme und anderen Einflüssen auf den Journalismus.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einführung

1.1 Problemstellung

1.2 Aufbau der Arbeit

2 Begriffsbestimmungen

2.1 Journalismus

2.2 Public Relations

3 Arbeitsweise von Journalismus und Public Relations

3.1 Funktionen und Aufgaben

3.1.1 Journalismus

3.1.2 Public Relations

3.2 Verhaltenskodizes und Ethik

3.2.1 Journalismus

3.2.2 Public Relations

3.3 Verhältnis aus kommunikationswissenschaftlicher Sicht

3.3.1 Determinationsansatz

3.3.2 Intereffikationsansatz

3.3.3 Interpenetrationsansatz

3.3.4 Bilanz

4 Stand der empirischen Forschung

4.1 Verhältnis von Journalisten und Public Relations

4.1.1 Allgemeines Verhältnis

4.1.2 Verhältnis in speziellen Ressorts

4.2 Einfluss von Werbekunden auf Journalismus

4.3 Einfluss von Expertenaussagen auf Konsumenten

5 Empirischer Anteil der Interviews mit Praktikern

5.1 Gestaltung des Kontaktes zwischen Journalisten und Public Relations

5.2 Wahrgenommenes Verhältnis zwischen Journalisten und Public Relations

5.3 Mögliche Beeinflussung durch Public Relations

5.4 Konkrete Beeinflussung durch Public Relations

5.5 Strategien zur Beeinflussung

5.6 Weitere Einflussmöglichkeiten auf die Berichterstattung

5.7 Unterschiede in der Beeinflussbarkeit

5.8 Beeinflussung von PR durch Journalisten

5.9 Zusammenfassung der Befragungsergebnisse

6 Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen Journalismus und Public Relations, um zu klären, inwieweit Journalisten bei ihrer Arbeit durch PR-Agenturen beeinflusst werden. Im Zentrum steht die Analyse des tatsächlichen Einflusses sowie der Mechanismen der gegenseitigen Wahrnehmung und Beziehung der beiden Berufsfelder unter Berücksichtigung ökonomischer Zwänge.

  • Grundlagen und Definitionen von Journalismus und PR
  • Kommunikationswissenschaftliche Ansätze zur Modellierung des Verhältnisses
  • Empirische Forschung zum Einfluss von PR, Werbung und Experten auf die journalistische Arbeit
  • Qualitative Analyse durch Experteninterviews mit Journalisten und PR-Praktikern

Auszug aus dem Buch

1.1 Problemstellung

Die Wahrnehmung der Umwelt wird in unserer Gesellschaft zunehmend von der Medienrealität bestimmt. Diese Realität der Medien wird neben Journalisten auch von Vertretern der Public Relations, kurz PR, den Öffentlichkeitsarbeitern produziert. Das Verhältnis dieser beiden bestimmt die Realität und damit die öffentliche Meinung (Rolke und Wolff, 1999, S. 161). Die Leistungen der Massenmedien in dieser Medienrealität sind in einer modernen Gesellschaft kaum noch wegzudenken. Aus der ungeheuren Datenflut erstellen sie handhabbare Empfangsformate zum Konsum der Informationen, wie z.B. Zeitungsartikel, Rundfunk- oder Fernsehbeiträge, die unsere Vorstellungen über das Weltgeschehen prägen.

Aber was passiert, wenn die Annahmen über diese Medienrealität auf Irrtümern, Fehleinschätzungen oder Vorurteilen beruhen? Die Analyse der Einflüsse der Medienmärkte auf die journalistische Arbeit und deren Ergebnisse führt zur Diskussion über die Rolle der PR. Medien sind in erster Linie ein Geschäft, deren Eigentümer, z.B. Verlage oder Sender, nicht nur Kostendeckung sondern auch Gewinnziele verfolgen (Rolke und Wolff, 1999, S. 21). Auf diesen Märkten geht es um viel Geld und schließlich den Wettbewerb um Anzeigen- und Abnehmerpotentiale. Obwohl Wettbewerb im Allgemeinen sinnvoll und für den Verbraucher positiv ist, entsteht die Frage nach dem Nutzen für die öffentliche Information, wenn Produktwerbung aufgrund von zusätzlichen Einnahmen, höherer Reichweite oder besserer Quote die sinnvolle Information verdrängt.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Die Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung der Medienrealität und die ökonomischen Zwänge, denen Journalisten ausgesetzt sind, was die Forschungsfrage nach einer möglichen Beeinflussung durch PR motiviert.

2 Begriffsbestimmungen: Dieses Kapitel definiert die zentralen Begriffe Journalismus und Public Relations auf Basis wissenschaftlicher Lehrmeinungen, um ein einheitliches Verständnis für die weitere Untersuchung zu schaffen.

3 Arbeitsweise von Journalismus und Public Relations: Hier werden die Funktionen, berufsethischen Kodizes und kommunikationswissenschaftlichen Theorien vorgestellt, die das Verhältnis der beiden Systeme erklären.

4 Stand der empirischen Forschung: Dieser Abschnitt fasst wissenschaftliche Studien zusammen, die das Verhältnis von Journalisten und PR, den Einfluss von Werbung und die Rolle von Experten auf die Berichterstattung analysieren.

5 Empirischer Anteil der Interviews mit Praktikern: Dieser Hauptteil präsentiert die Ergebnisse der qualitativen Experteninterviews mit Vertretern aus Journalismus und PR und beleuchtet die Praxis der gegenseitigen Beeinflussung.

6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass ein absolut unabhängiger Journalismus in der Praxis kaum existiert, da Beeinflussung stark von der Persönlichkeit, dem Ressort und dem Medium abhängt.

Schlüsselwörter

Journalismus, Public Relations, PR, Medienrealität, Beeinflussung, Öffentlichkeitsarbeit, Medienmärkte, Kommunikationswissenschaft, Determinationsansatz, Intereffikation, Journalistische Ethik, Experteninterviews, Medienberichterstattung, Werbekunden, Nachrichtenfaktoren

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Verhältnis zwischen Journalismus und PR, speziell die Frage, ob und wie Journalisten durch PR-Aktivitäten in ihrer Arbeit beeinflusst werden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Zentral sind die Funktionen von Journalismus und PR, berufsethische Standards, wissenschaftliche Modelle zur Systeminteraktion sowie die empirische Bestandsaufnahme durch Experteninterviews.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Das Ziel ist eine praxisnahe Bestandsaufnahme, um zu klären, wie stark die journalistische Unabhängigkeit angesichts von PR-Interessen und ökonomischen Zwängen unter Druck steht.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit kombiniert eine Literaturanalyse zu Lehrmeinungen und empirischen Studien mit einem qualitativen empirischen Teil, basierend auf Experteninterviews mit Journalisten und PR-Praktikern.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert bestehende Forschung zur Beeinflussbarkeit und vergleicht diese mit den Ergebnissen der selbst durchgeführten Interviews, um Kontaktgestaltungen und Beeinflussungsstrategien zu identifizieren.

Welche Begriffe charakterisieren die Arbeit?

Zu den Schlüsselbegriffen zählen Journalismus, PR, Beeinflussung, Intereffikation, Determinationsansatz und Medienethik.

Welche Bedeutung hat die Krise der Printmedien für die Beeinflussung?

Die Krise führt zu Stellenabbau und Zeitdruck, was Journalisten laut der Studie empfänglicher für PR-Zuarbeit macht, da diese den Rechercheaufwand reduziert.

Wie unterscheidet sich die Beeinflussbarkeit in verschiedenen Ressorts?

Die Studie deutet darauf hin, dass besonders produktnahe Ressorts wie Lifestyle- und Reisejournalismus anfälliger für PR-Einflüsse sind, während andere Bereiche eine höhere Distanz wahren.

Ende der Leseprobe aus 67 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Werden Journalisten als Meinungsführer durch PR-Agenturen beeinflusst?
Untertitel
Eine praxisnahe Bestandsaufnahme
Hochschule
Universität der Bundeswehr München, Neubiberg  (Management marktorientierter Wertschöpfungsketten)
Note
2,0
Autor
M.Sc. Florian Schuster (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
67
Katalognummer
V204055
ISBN (eBook)
9783656343172
ISBN (Buch)
9783656343790
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Journalismus Public Relations Kodex Ethik Verhaltenskodex Kommunikation Determination Intereffikation Interpenetration PR Beeinflussung Meinungsführer
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
M.Sc. Florian Schuster (Autor:in), 2012, Werden Journalisten als Meinungsführer durch PR-Agenturen beeinflusst?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/204055
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Leseprobe aus  67  Seiten
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