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Vom Bürgerschaftlichen Engagement zur Bürgerstiftung

Die Entwicklung der Bürgerstiftung in Deutschland

Titel: Vom Bürgerschaftlichen Engagement zur Bürgerstiftung

Hausarbeit , 2011 , 12 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Manuela Linn (Autor:in)

Organisation und Verwaltung - Sonstiges

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung......................................................S. 1

2. Definition von Bürgerschaftlichem Engagement
im Rahmen der Begriffe Zivil- und Bürgergesellschaft,
Dritter Sektor und Corporate Citizenship...........................S. 2

3. Die Geschichte des Stiftens in Europa...........................S. 3
3.1 Stiftungen in der römischen Antike
(7. Jhd. v.Chr. - 6. Jhd. n. Chr.).................................S. 4
3.2 Stiftungen im Mittelalter
(4.Jhd/6. Jhd. - 15. Jhd.).........................................S. 4
3.3 Stiftungen in der Frühes Neuzeit bis zur Moderne
(Ende 15. Jhd. - Ende 18. Jhd) - (Ende 18. Jhd. - 20 Jhd.).........S. 5

4. Der Weg zur modernen Bürgerstiftung.............................S. 6
4.1 Geschichtliche Entwicklung in den USA und Nordamerika.........S. 6
4.2 Geschichtliche Entwicklung in Europa und insbesondere Deutschland........................................................S. 7

5. Die Bürgerstiftung und ihre Merkmale............................S. 7

6. Resümee.........................................................S. 9

7. Literaturverzeichnis............................................S.10

1. Einleitung

Seit der Gründung der ersten Bürgerstiftung in Deutschland 1996 in Gütersloh stieg deren Anzahl bis heute rasant auf fast 300 Bürgerstiftungen mit einem Gesamtvermögen von 151,9 Mio. Euro. 35 Mio. Menschen in Deutschland leben im Einzugsgebiet einer Bürgerstiftung und können sich als Stifter, Spender oder Ehrenamtliche potenziell beteiligen.
(...)
Um die Debatte um das Thema bürgerschaftliches Engagement besser zu verstehen, gehe ich zunächst auf die Begriffe der „Bürger- und Zivilgesellschaft“ ein, als auch auf den sogenannten „Dritten Sektor“ oder den Begriff des „Corporate Citizenship“, welche immer wieder im Rahmen dieser Diskussion auftauchen. Dann gehe ich der Geschichte des Stiftens vom Mittelalter bis in die Moderne in Europa nach. Unter Hinzunahme der Entwicklung in den USA und Nordamerika mit dem Modell der „Community Foundation“ wird eine Brücke geschlagen zum Konzept der Bürgerstiftung in Deutschland und welche Merkmale diese kennzeichnet.
(...)

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition von Bürgerschaftlichem Engagement im Rahmen der Begriffe Zivil- und Bürgergesellschaft, Dritter Sektor und Corporate Citizenship

3. Die Geschichte des Stiftens in Europa

3.1 Stiftungen in der römischen Antike (7. Jhd. v.Chr. - 6. Jhd. n. Chr.)

3.2 Stiftungen im Mittelalter (4.Jhd/6. Jhd. - 15. Jhd.)

3.3 Stiftungen in der Frühes Neuzeit bis zur Moderne (Ende 15. Jhd. - Ende 18. Jhd) - (Ende 18. Jhd. - 20 Jhd.)

4. Der Weg zur modernen Bürgerstiftung

4.1 Geschichtliche Entwicklung in den USA und Nordamerika

4.2 Geschichtliche Entwicklung in Europa und insbesondere Deutschland

5. Die Bürgerstiftung und ihre Merkmale

6. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historische Entfaltung und aktuelle Bedeutung des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland, wobei ein besonderer Fokus auf der Entwicklung der Bürgerstiftung als zukunftsweisende Organisationsform liegt.

  • Bürgerschaftliches Engagement im Kontext von Zivilgesellschaft und Drittem Sektor
  • Historische Entwicklung des Stiftungswesens von der Antike bis zur Moderne
  • Das amerikanische Modell der "Community Foundation" als Vorbild
  • Die Etablierung und Merkmale der modernen Bürgerstiftung in Deutschland

Auszug aus dem Buch

3.1 Stiftungen in der römischen Antike (7. Jhd. v.Chr. - 6. Jhd. n. Chr.)

Basierend auf den Werken Ciceros und Senecas ist das Geben oder Schenken bereits in der römischen Antike Bestandteil eines rechtschaffenen Lebens. Eine wohltätige Gabe vermehrt das Ansehen des Stifters zu Lebenszeit und dauerhaft angelegt konnte sein Ruhm auch über den Tod hinaus bestehen. Die zu dieser Zeit üblichen Totenkultstiftungen am Grab des Stifters verbinden das Andenken an den Stifter aber auch mit Wohltätigkeit durch die für diese Zeit üblichen gestifteten Mahlzeiten als Teil des Opferkultes. Eine weit verbreitete Form der Stiftung war das Stiften öffentlicher Thermenanlagen an die Gemeinschaft, wobei die laufenden Kosten durch das Stiftungskapital getragen wurden. Für die Bewohner der Stadt waren diese Anlagen dann gebührenfrei. Eine solche Stiftung führte zu großem Ansehen des Stifters. Der Begriff Stiftung wurde dabei aber erst im Mittelalter gebräuchlich, in der römischen Antike sprach man eher von geben, schenken oder weihen. Die Motive waren zudem noch stark von egoistischen Impulsen geprägt und veränderten sich mit dem Einzug des Christentums immer mehr mit Fokus auf den wohltätigen Aspekt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den rasanten Anstieg von Bürgerstiftungen in Deutschland seit 1996 und definiert das Ziel der Arbeit, die historische Entwicklung bürgerschaftlichen Engagements nachzuzeichnen.

2. Definition von Bürgerschaftlichem Engagement im Rahmen der Begriffe Zivil- und Bürgergesellschaft, Dritter Sektor und Corporate Citizenship: Dieses Kapitel klärt die theoretischen Begrifflichkeiten und ordnet das bürgerschaftliche Engagement im Spannungsfeld von Markt, Staat und Familie ein.

3. Die Geschichte des Stiftens in Europa: Es wird ein chronologischer Überblick über die Entwicklung des Stiftungswesens gegeben, von den antiken Ursprüngen bis hin zur wechselvollen Geschichte in der Neuzeit.

4. Der Weg zur modernen Bürgerstiftung: Dieses Kapitel analysiert den Transfer des "Community Foundation"-Modells aus den USA nach Europa und die spezifische Etablierung in Deutschland.

5. Die Bürgerstiftung und ihre Merkmale: Hier werden die zehn vom Bundesverband Deutscher Stiftungen definierten Qualitätsmerkmale für Bürgerstiftungen detailliert erläutert.

6. Resümee: Das Schlusskapitel fasst die Bedeutung der Bürgerstiftung als langlebige, innovative Organisationsform zusammen, die auch in Zukunft das bürgerschaftliche Engagement maßgeblich tragen wird.

Schlüsselwörter

Bürgerschaftliches Engagement, Bürgerstiftung, Zivilgesellschaft, Dritter Sektor, Corporate Citizenship, Stiftungswesen, Community Foundation, Gemeinwohl, Ehrenamt, Philanthropie, Stiftergemeinschaft, Partizipation, Transparenz, Deutschland, Geschichte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Entwicklung des bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland unter besonderer Berücksichtigung der Bürgerstiftung als Organisationsform.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die Schwerpunkte liegen auf der begrifflichen Einordnung, der historischen Herleitung des Stiftungswesens, dem US-amerikanischen Vorbild und der modernen Ausgestaltung von Bürgerstiftungen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, zu verstehen, warum sich das Stiften als Form des bürgerschaftlichen Engagements bewährt hat und wie sich die Bürgerstiftung in Deutschland etabliert hat.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse aktueller Publikationen und Berichte, unter anderem der Enquete-Kommission und des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Begriffsdefinitionen, einen historischen Abriss des Stiftens in Europa sowie die konkrete Entstehungsgeschichte und Merkmalsbeschreibung von Bürgerstiftungen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Publikation?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Bürgerstiftung, Zivilgesellschaft, Gemeinwohl, Stiftungskapital und die zehn Merkmale zur Qualitätssicherung.

Wie unterscheidet sich die moderne Bürgerstiftung von historischen Stiftungen?

Während historische Stiftungen oft stark religiös oder durch den Wunsch nach Memoria geprägt waren, fokussiert sich die moderne Bürgerstiftung stärker auf ein breites, lokales Wirkungsspektrum und bürgerschaftliche Partizipation.

Welche Rolle spielt das "Community Foundation"-Modell für Deutschland?

Das US-amerikanische Modell dient als direktes Vorbild für die in den 1990er Jahren in Deutschland entstandene Bürgerstiftung, insbesondere hinsichtlich der Struktur und der Einbindung vieler Stifter.

Ende der Leseprobe aus 12 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Vom Bürgerschaftlichen Engagement zur Bürgerstiftung
Untertitel
Die Entwicklung der Bürgerstiftung in Deutschland
Hochschule
Hochschule für Musik und Theater Hamburg  (Institut für Kultur- und Medienmanagement)
Note
2,0
Autor
Manuela Linn (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
12
Katalognummer
V203791
ISBN (eBook)
9783656301929
ISBN (Buch)
9783656303114
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Bürgerschaftliches Engagement Bürgerstiftung Bürgergesellschaft Zivilgesellschaft Dritter Sektor Corporate Citizenship Stiften Stiftung
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Manuela Linn (Autor:in), 2011, Vom Bürgerschaftlichen Engagement zur Bürgerstiftung, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/203791
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  12  Seiten
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