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Der Attische Seebund: Hegemonie oder Arché der Athener?

Title: Der Attische Seebund: Hegemonie oder Arché der Athener?

Term Paper , 2008 , 18 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Caroline Walz (Author)

World History - Early and Ancient History

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Die Herrschaft der Athener im 5. Jahrhundert vor Christus ist ein Phänomen, das in der Forschung vielseitig thematisiert wird. Grundlage, auf der sich diese Macht entwickeln konnte, ist der 478/77 gegründete delisch-attische Seebund. Vielfach untersucht wird dieses Phänomen unter der Fragestellung, wann sich der Wandel von der Hegemonie zur Arché vollzogen hat, desweiteren auch, ob der Seebund Element einer imperialistischen Politik Athens war, oder nicht.
In dieser Arbeit soll die Entwicklung des Bundes unter der Fragestellung aufgezeigt werden, inwieweit der Begriff der Hegemonie angemessen erscheint und ob bereits bei der Gründung des Bundes von einer Arché gesprochen werden kann.
Zunächst werden die Ziele und die Struktur des Bundes vorgestellt, um anhand der Struktur die sich später entwickelnden Machtverhältnisse besser verstehen zu können und um zu sehen, inwieweit eine Arché bereits bei der Gründung des Bundes angelegt war.
Anschließend werden die ersten Unternehmungen des Bundes und seine weitere Entwicklung unter der Führung Kimons thematisiert und wie sich der Begriff der Hegemonie mit diesen Entwicklungen vereinbaren lässt.

Im dritten Kapitel wird zunächst die demokratische Herrschaftsform vorgestellt, da diese innenpolitische Entwicklung ebenfalls in Zusammenhang mit dem Seebund steht und daher nicht ausgelassen werden sollte. Daraufhin wird die Konsolidierungspolitik des Perikles behandelt, wobei auf die genaue Kriegsführung nicht eingegangen wird, da dies zu weit führen würde.
Abschließend wird auf die Machtideologie der Athener näher eingegangen: diese wird anhand der Rede der athenischen Gesandten in Sparta untersucht.
Die Arbeit endet mit der Politik des Perikles, auf die weitere Entwicklung bis zur Auflösung des Bundes kann an dieser Stelle nicht eingegangen werden, da dies ebenfalls zu weit führen würde.
Wichtige Quellen, die für diese Arbeit herangezogen wurden, sind zum einen die Historien des Herodot, der peloponnesische Krieg des Thukydides und die Vitae Parallelae des Plutarch: aus diesen wurden die Biographien des Kimon und des Perikles verwendet, um die Entwicklungen des Bundes zu belegen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.) Einleitung

2.) Die Anfänge des Bundes

2.1) Struktur und Ziele des Bundes

2.2) Der Bund unter Kimon

3.) Der Bund als Arché

3.1) Die Demokratie

3.2) Konsolidierung des Bundes unter Perikles

3.3) Die Machtideologie der Athener

4.) Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht die Transformation des delisch-attischen Seebundes von einem ursprünglich hegemonialen Schutzbündnis hin zu einer absolutistisch geprägten Arché unter athenischer Führung. Dabei wird analysiert, wie Athen die internen Strukturen und die außenpolitische Ideologie nutzte, um seinen Machtanspruch systematisch zu festigen und gegen die Bundesgenossen durchzusetzen.

  • Historische Entstehung und anfängliche Struktur des Seebundes
  • Die Rolle der athenischen Führung unter Kimon und Perikles
  • Zusammenhang zwischen innenpolitischer Demokratisierung und imperialer Machtpolitik
  • Legitimierung der athenischen Herrschaft durch Machtideologie
  • Die Entwicklung von der Hegemonie zur „Tyrannis“

Auszug aus dem Buch

3.3) Die Machtideologie der Athener

In diesem Kapitel soll untersucht werden, wie die Athener ihre Herrschaft legitimieren und somit weiterhin gezeigt werden, dass der Begriff der Hegemonie nicht mehr angemessen ist. Um die Machtideologie der Athener besser beurteilen zu können, soll an dieser Stelle auf die Rede der athenischen Gesandten in Sparta eingegangen werden. Thukydides stellt diese in Buch I 73-78 dar. Obwohl diese Rede nicht den exakten Wortlaut der Gesandten wiedergibt, war Thukydides dennoch bestrebt, sich so genau wie möglich an den Gedankengang des tatsächlich Gesprochenen zu halten. Infolgedessen lassen sich aus dieser Rede durchaus Schlussfolgerungen hinsichtlich des Machtanspruchs der Athener ziehen.

Die Athener leiten ihren Führungsanspruch für die Gegenwart aus den politisch-militärischen Leistungen der Vergangenheit ab: sie begründen dies vor allem mit der Rettung der Freiheit der Griechen in den Perserkriegen. Sie sind der Meinung, für die Kriege die drei nützlichsten Dinge geliefert zu haben, nämlich die größte Schiffszahl, den umsichtigsten Feldherrn und den glühendsten Eifer. Dieser erste Teil der Rede (Thuk. I 73,3-75,1) besteht vor allem aus einer gewissen Rechtfertigung der attischen Herrschaft.

Zusammenfassung der Kapitel

1.) Einleitung: Die Einleitung stellt die Fragestellung nach dem Wandel des Seebundes von der Hegemonie zur Arché vor und erläutert die methodische Herangehensweise sowie die verwendeten Quellen.

2.) Die Anfänge des Bundes: Dieses Kapitel behandelt die Gründung des Seebundes als Reaktion auf das Verhalten von Pausanias und analysiert die ursprüngliche Struktur sowie die Ambivalenz zwischen Schutzauftrag und Machtstreben.

2.1) Struktur und Ziele des Bundes: Hier werden die vertraglichen Grundlagen und die strategischen Interessen Athens bei der Gründung des Bundes näher beleuchtet.

2.2) Der Bund unter Kimon: Das Kapitel beschreibt die ersten militärischen Unternehmungen und zeigt auf, wie Athen bereits unter Kimon seine ökonomische und strategische Vormachtstellung ausbaute.

3.) Der Bund als Arché: Dieser Abschnitt analysiert die radikale Transformation des Bundes unter perikleischer Führung hin zur absoluten Herrschaft.

3.1) Die Demokratie: Untersuchung der Verbindung zwischen athenischer Innenpolitik und der Instrumentalisierung der Demokratie als Herrschaftsmittel in den anderen Poleis.

3.2) Konsolidierung des Bundes unter Perikles: Analyse der Maßnahmen zur Machtzentralisierung, einschließlich wirtschaftlicher Eingriffe und der Unterdrückung von Abfallbewegungen der Bündner.

3.3) Die Machtideologie der Athener: Dieses Kapitel dekonstruiert die Rechtfertigungsstrategien Athens und arbeitet den Übergang zum „Recht des Stärkeren“ heraus.

4.) Fazit und Ausblick: Zusammenfassung der Ergebnisse, die den Transformationsprozess hin zur Tyrannis bestätigen und das Ende des Seebundes im Jahr 404 v. Chr. einordnen.

Schlüsselwörter

Delisch-attischer Seebund, Athen, Hegemonie, Arché, Perikles, Kimon, Thukydides, Imperialismus, Tyrannis, Machtideologie, Symmachie, Peloponnesischer Krieg, Antike, Machtpolitik, Souveränität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die Entwicklung des delisch-attischen Seebundes und untersucht, ab welchem Zeitpunkt die athenische Führungsrolle von einer bloßen Hegemonie zu einer tatsächlichen Herrschaft, der sogenannten Arché, überging.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die zentralen Themen umfassen die Entstehung des Seebundes, die militärische und wirtschaftliche Strategie Athens, die ideologische Legitimierung dieser Politik sowie die Auswirkungen auf die Souveränität der beteiligten griechischen Städte.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, inwieweit der Begriff der Hegemonie zur Beschreibung des Bundes angemessen ist und ob bereits bei der Gründung imperialistische Tendenzen vorhanden waren, die später in einer Arché und Tyrannis gipfelten.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Autorin bzw. der Autor stützt sich auf eine quellenkritische Analyse der Schriften antiker Historiker wie Thukydides, Herodot und Plutarch, ergänzt durch moderne politikwissenschaftliche und historische Sekundärliteratur.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Anfänge unter Kimon, die Konsolidierung unter Perikles durch innen- und außenpolitische Maßnahmen sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit der Machtideologie anhand athenischer Reden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung am besten?

Die wichtigsten Schlagworte sind Delisch-attischer Seebund, Arché, Hegemonie, Tyrannis, Machtideologie und die athenische Imperialpolitik im 5. Jahrhundert vor Christus.

Warum spielt das Jahr 454 v. Chr. in der Argumentation eine so bedeutende Rolle?

Das Jahr 454 v. Chr. markiert den entscheidenden Wandel, da in diesem Jahr die Bundeskasse von Delos nach Athen verlegt wurde, was als deutliches Indiz für den endgültigen Machtübergang auf Athen gewertet wird.

Welche Rolle spielt der sogenannte Melierdialog in der Beweisführung?

Der Melierdialog dient als konkretes Fallbeispiel, um die Radikalisierung der athenischen Herrschaft und das öffentliche Eingeständnis des „Rechts des Stärkeren“ gegenüber schwächeren Städten zu illustrieren.

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Details

Title
Der Attische Seebund: Hegemonie oder Arché der Athener?
College
University of Freiburg
Grade
1,3
Author
Caroline Walz (Author)
Publication Year
2008
Pages
18
Catalog Number
V203788
ISBN (eBook)
9783656305408
ISBN (Book)
9783656306320
Language
German
Tags
attische seebund hegemonie arché athener
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Caroline Walz (Author), 2008, Der Attische Seebund: Hegemonie oder Arché der Athener? , Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/203788
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