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Der Grammatikalisierungsprozess von habēre während der Entwicklung des Futurs vom Lateinischen zum Spanischen

Titel: Der Grammatikalisierungsprozess von habēre während der Entwicklung des Futurs vom Lateinischen zum Spanischen

Hausarbeit , 2011 , 18 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: B.A. Patrick Siebeneicher (Autor:in)

Romanistik - Hispanistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Diese Untersuchung hat zum Ziel, dass ein grober Überblick über die
Veränderungen der Futurbildung und der damit einhergehenden Grammatikalisierung des lateinischen Verbes hab"re vom Lateinischen zum Neuspanischen gegeben wird, um daran die elementar theoretischen Eigenschaften vom Prozess der Grammatikalisierung selbst beispielgebend zu erläutern. Dabei verzichtet diese Arbeit
auf den Anspruch einer detailgetreuen Darstellung der einzelnen Evolutionsschritte sowie deren wissenschaftliche Analyse, da eine intensive Auseinandersetzung mit diesen, den Rahmen der vorliegenden Arbeit überstiege und die Absicht einer übersichtlichen Darstellung der Veränderungen des Futurs zerstörte. Daher wird sie ihre
Aufmerksamkeit eher auf die verständliche Erläuterung der ausschlaggebendsten und grundlegendsten Mechanismen sowie Erscheinungen jener Grammatikalisierungsprozedur
widmen.
Die Grundlage wird dabei das Themengebiet der Grammatikalisierung darstellen, deren Charakterisierung die Basis des untersuchten Themas bildet, um im weiteren Verlauf auf die Schilderung der ursprünglichen Ausgangsbasis des Futurs im Lateinischen zu sprechen zu kommen.
Dessen Ausfall und die Suche nach einer Ersatzform, sowie die
damit einhergehende Grammatikalisierung des lateinischen Verbes habere, führen unweigerlich im weiteren Verlauf der Arbeit zur Erscheinungsform des Futurs im Altspanischen, die unter Verwendung einer Verbalperiphrase mit dem Verb habere realisiert wurde. Um den gesamten Themenkomplex zu vervollständigen und abzurunden, werden zuletzt die Übergänge der altspanischen zur heutigen Futurbildung
erläutert und deren Motivation geschildert.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. ZUM BEGRIFF GRAMMATIKALISIERUNG

3. DAS FUTUR IM LATEINISCHEN

3.1 DIE FORMEN DES FUTURS DER VOKALISCHEN KONJUGATIONEN

3.2 DIE FORMEN DES FUTURS DER KONSONANTISCHEN KONJUGATIONEN

4. DER GRAMMATIKALISIERUNGSPROZESS VON HABĒRE ZUM AUXILIAR

5. DIE FUTURBILDUNG IM ALTSPANISCHEN

6. DIE ENTWICKLUNG ZUM NEUSPANISCHEN FUTUR

7. SCHLUSS

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, einen Überblick über die Entwicklung der Futurbildung vom Lateinischen zum Neuspanischen zu geben und dabei den Prozess der Grammatikalisierung des Verbes habēre zu erläutern, wobei der Fokus auf den grundlegenden Mechanismen des Sprachwandels liegt.

  • Grundlagen der Grammatikalisierungsforschung
  • Strukturen der lateinischen Futurbildung
  • Die Entwicklung von habēre vom Vollverb zum Hilfsverb
  • Analyse der altspanischen Verbalperiphrase
  • Übergang zur synthetischen Futurbildung im Neuspanischen

Auszug aus dem Buch

4. DER GRAMMATIKALISIERUNGSPROZESS VON HABĒRE ZUM AUXILIAR

Zur Zeit des klassischen Lateins, wurde habēre als transitives Vollverb gebraucht. In der Bedeutung von etwas haben oder etwas besitzen konnte habēre das finite Verb eines Satzes in allen Zeitstufen darstellen, das unter transitiver Verwendung mindestens ein weiteres direktes Objekt mit sich führte. Dies kann man in folgenden Beispielen betrachten:

(7) Inimicos habeo.

(8) Bonos habebo equos.

Während der fortschreitenden Emanzipation des Vulgärlateinischen zwischen dem 12. und 15. Jahrhundert allerdings veränderte sich die Verwendung von habēre und es verlor im Laufe jener Zeit seine Vollverbfunktion. „A lo largo de los siglos XII al XV haber restringe progresivamente sus empleos como verbo pleno [...]”16.

Spätestens aber im Zeitalter des Siglo de Oro wurde dessen Funktion durch das Verb tener ersetzt und haber fungierte im Spanischen ausschließlich nur noch als Auxiliar.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Einführung in die linguistische Disziplin der Grammatikalisierungsforschung und Darlegung der Zielsetzung der Arbeit bezüglich des lateinisch-spanischen Sprachwandels.

2. ZUM BEGRIFF GRAMMATIKALISIERUNG: Theoretische Klärung des Grammatikalisierungsbegriffs sowie Abgrenzung zwischen lexikalischen und grammatischen Zeichen anhand linguistischer Konzepte.

3. DAS FUTUR IM LATEINISCHEN: Darstellung der synthetischen Futurbildung im klassischen Latein unter Berücksichtigung verschiedener Konjugationsklassen.

4. DER GRAMMATIKALISIERUNGSPROZESS VON HABĒRE ZUM AUXILIAR: Untersuchung der diachronen Entwicklung von habēre vom transitiven Vollverb hin zum Hilfsverb im Vulgär- und Altspanischen.

5. DIE FUTURBILDUNG IM ALTSPANISCHEN: Analyse der analytischen Futurbildung mittels Verbalperiphrasen aus Infinitiv und haber im Altspanischen.

6. DIE ENTWICKLUNG ZUM NEUSPANISCHEN FUTUR: Erklärung der erneuten Synthetisierung der Futurbildung im Neuspanischen durch phonologische und morphologische Kohäsionsprozesse.

7. SCHLUSS: Zusammenfassende Betrachtung der Ergebnisse zum Grammatikalisierungsprozess und dessen Bedeutung für die Evolution romanischer Sprachen.

Schlüsselwörter

Grammatikalisierung, Sprachwandel, Latein, Spanisch, Futur, habēre, Auxiliar, Verbalperiphrase, Diachronie, Morphologie, Syntax, Sprachgeschichte, Synthese, Analytik, Lexem.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht den historischen Sprachwandel, insbesondere den Prozess der Grammatikalisierung des lateinischen Verbes habēre während der Entwicklung des Futurs zum Spanischen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Grammatikalisierungsforschung, die lateinische Verbalsyntax, die Entwicklung von Hilfsverben und die analytische sowie synthetische Futurbildung in den romanischen Sprachen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist es, die Mechanismen aufzuzeigen, die von einer lateinischen Verbalperiphrase zu einer synthetischen neuspanischen Futurform führten, um theoretische Eigenschaften der Grammatikalisierung zu verdeutlichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine linguistische Arbeit, die eine diachrone Sprachwandelanalyse auf Basis existierender fachwissenschaftlicher Literatur und Primärbeispiele durchführt.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die theoretischen Grundlagen der Grammatikalisierung, die Strukturen des lateinischen Futurs, den funktionalen Wandel von habēre sowie die Herausbildung der alt- und neuspanischen Futurformen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Grammatikalisierung, Sprachwandel, Futurbildung, habēre, Auxiliar sowie morphologische und syntaktische Entwicklungsprozesse.

Welche Bedeutung hat das "Siglo de Oro" für die Untersuchung?

Das Siglo de Oro markiert den Zeitraum, in dem das Verb haber seine Funktion als Vollverb im Spanischen endgültig an das Verb tener verlor und ausschließlich als Auxiliar fest etabliert wurde.

Wie unterscheidet sich die lateinische Futurbildung von der spanischen?

Das Lateinische bildete das Futur synthetisch durch Flexion, während das Spanische eine analytische Verbalperiphrase entwickelte, die im Neuspanischen wieder zu einer synthetischen Form verschmolz.

Ende der Leseprobe aus 18 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Der Grammatikalisierungsprozess von habēre während der Entwicklung des Futurs vom Lateinischen zum Spanischen
Hochschule
Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main  (Institut für Romanische Sprachen und Literaturen)
Veranstaltung
Syntax des Spanischen und Portugiesischen
Note
1,0
Autor
B.A. Patrick Siebeneicher (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2011
Seiten
18
Katalognummer
V203774
ISBN (eBook)
9783656304272
ISBN (Buch)
9783656304623
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Grammatikalisierung habere Futur Entwicklung Futurbildung altspanisches Futur Auxiliar lateinisches Futur
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
B.A. Patrick Siebeneicher (Autor:in), 2011, Der Grammatikalisierungsprozess von habēre während der Entwicklung des Futurs vom Lateinischen zum Spanischen, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/203774
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Leseprobe aus  18  Seiten
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