Der Begriff Statistik ist mehrdeutig und nicht klar abgrenzbar. Zum einen deutet er auf eine tabellarische oder grafische Darstellung eines vorliegenden Datensatzes hin, wie etwa die Statistik der Umsatzzahlen des letzten halben Jahres oder Ausfuhrzahlen eines Landes. Zum anderen bedeutet der Begriff „Statistik“ die Gesamtheit der Methoden, die für die Gewinnung und Verarbeitung empirischer Informationen relevant sind.
Die Aufbereitung, Beschreibung und Darstellung von Informationen als Daten in Tabellen oder Grafiken nennt man beschreibende oder deskriptive Statistik. Der zweite Teilbereich der Statistik nennt sich induktive, schließende Statistik. Hierbei zieht man Schlussfolgerungen aus dem mit statistischen Erhebungen (meist Stichproben) gewonnen Datenmaterial. Als Mittelbereich zwischen der beschreibenden Statistik und der induktiven Statistik kann die
explorative Statistik gesehen werden.
Hierauf beruht der Fokus dieser Studienarbeit. Bei der explorativen Statistik werden Hypothesen aufgestellt, die mithilfe von statistischen Analysen überprüft werden. Mithilfe der Statistiksoftware SPSS sollen nun herausgefunden werden, welche Variablen zu Zufriedenheit beim „weiblichen“ Geschlecht führen, ob es Zusammenhänge zwischen Berufsausbildung und Führungswahrscheinlichkeit gibt und ob es Indizien dafür gibt, dass
Spaß an der Arbeit etwas mit Führungszufriedenheit zutun hat.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
2 Statistische Analyse des Datensatzes mit SPSS
2.1 Allgemeine Zusammenhänge Geschlecht/Bildungsstand
2.2 Allgemeine Zusammenhänge Geschlecht/Führungsverantwortung
2.3 Allgemeine Zusammenhänge Geschlecht/Zufriedenheit mit Führung
2.4 Führungszufriedenheit
2.5 Führungsverhalten und Zufriedenheit am Beispiel „Frauen“
2.6 Zufriedenheit mit dem Führungsstil der Führungskraft
3 Fazit
4 Anhang
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht mittels explorativer statistischer Analysen auf Basis von IBM SPSS, welche Faktoren die Arbeitszufriedenheit von Frauen in Bezug auf ihr Führungsverhalten und ihre Führungskräfte beeinflussen. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, ob geschlechtsspezifische Unterschiede bei der Zufriedenheit mit Führungskräften bestehen und welche Rolle dabei der Bildungsstand sowie die Übernahme von Führungsverantwortung spielen.
- Anwendung explorativer Statistik zur Hypothesenprüfung
- Analyse geschlechtsspezifischer Zusammenhänge mit SPSS
- Bildung und Validierung eines Führungszufriedenheits-Index
- Untersuchung von Korrelationen zwischen Arbeitszufriedenheit und Führungsstil
Auszug aus dem Buch
1 Einleitung
Der Begriff Statistik ist mehrdeutig und nicht klar abgrenzbar. Zum einen deutet er auf eine tabellarische oder grafische Darstellung eines vorliegenden Datensatzes hin, wie etwa die Statistik der Umsatzzahlen des letzten halben Jahres oder Ausfuhrzahlen eines Landes. Zum anderen bedeutet der Begriff „Statistik“ die Gesamtheit der Methoden, die für die Gewinnung und Verarbeitung empirischer Informationen relevant sind.
Die Aufbereitung, Beschreibung und Darstellung von Informationen als Daten in Tabellen oder Grafiken nennt man beschreibende oder deskriptive Statistik. Der zweite Teilbereich der Statistik nennt sich induktive, schließende Statistik. Hierbei zieht man Schlussfolgerungen aus dem mit statistischen Erhebungen (meist Stichproben) gewonnen Datenmaterial. Als Mittelbereich zwischen der beschreibenden Statistik und der induktiven Statistik kann die explorative Statistik gesehen werden.
Hierauf beruht der Fokus dieser Studienarbeit. Bei der explorativen Statistik werden Hypothesen aufgestellt, die mithilfe von statistischen Analysen überprüft werden. Mithilfe der Statistiksoftware SPSS sollen nun herausgefunden werden, welche Variablen zu Zufriedenheit beim „weiblichen“ Geschlecht führen, ob es Zusammenhänge zwischen Berufsausbildung und Führungswahrscheinlichkeit gibt und ob es Indizien dafür gibt, dass Spaß an der Arbeit etwas mit Führungszufriedenheit zutun hat.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Definition statistischer Grundbegriffe und Erläuterung der explorativen Forschungsfokussierung mittels SPSS zur Analyse weiblicher Arbeitszufriedenheit.
2 Statistische Analyse des Datensatzes mit SPSS: Durchführung konkreter Analysen zu Zusammenhängen zwischen Geschlecht, Bildungsstand, Führungsverantwortung und Zufriedenheit mit Führungskräften.
2.1 Allgemeine Zusammenhänge Geschlecht/Bildungsstand: Untersuchung der Häufigkeitsverteilung des Bildungsniveaus in der Stichprobe und Prüfung auf geschlechtsspezifische Unterschiede mittels Chi-Quadrat-Test.
2.2 Allgemeine Zusammenhänge Geschlecht/Führungsverantwortung: Analyse, inwieweit das Geschlecht die Übernahme von Führungsaufgaben in der untersuchten Stichprobe beeinflusst.
2.3 Allgemeine Zusammenhänge Geschlecht/Zufriedenheit mit Führung: Überprüfung, ob signifikante Unterschiede in der Zufriedenheit mit Führungskräften zwischen männlichen und weiblichen Probanden bestehen.
2.4 Führungszufriedenheit: Konstruktion und Reliabilitätsprüfung eines neuen Index zur Messung der Führungszufriedenheit mittels verschiedener Items.
2.5 Führungsverhalten und Zufriedenheit am Beispiel „Frauen“: Regressionsanalytische Untersuchung, ob Zufriedenheit mit der Führungskraft das eigene Streben nach Führungsverantwortung bei Frauen beeinflusst.
2.6 Zufriedenheit mit dem Führungsstil der Führungskraft: Analyse mittels Varianzanalyse, wie Faktoren wie Selbstverwirklichung und Einbezug in Entscheidungen die Gesamtzufriedenheit mit dem Führungsstil prägen.
3 Fazit: Zusammenfassende Bewertung der statistischen Ergebnisse und Bestätigung, dass Führungszufriedenheit maßgeblich durch den Raum zur Selbstverwirklichung und Einbeziehung in Entscheidungen beeinflusst wird.
4 Anhang: Bereitstellung der zugrunde liegenden Datenstruktur und Tabellenwerke für die durchgeführten statistischen Analysen.
Schlüsselwörter
Statistik, SPSS, explorative Datenanalyse, Führungszufriedenheit, Geschlechtervergleich, Arbeitszufriedenheit, Regressionsanalyse, Varianzanalyse, Bildungsstand, Führungsverantwortung, Reliabilitätsanalyse, Chi-Quadrat-Test, Datensatz, Selbstverwirklichung, Führungskräfteverhalten
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit analysiert mittels statistischer Methoden, welche Faktoren die Zufriedenheit von Arbeitnehmern mit ihren Führungskräften beeinflussen und welche geschlechtsspezifischen Unterschiede dabei bestehen.
Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?
Die Schwerpunkte liegen auf der Korrelation zwischen Geschlecht und Bildungsgrad, der Übernahme von Führungsrollen, der Reliabilität eines eigens gebildeten Zufriedenheitsindex sowie der Untersuchung von Regressionsmodellen zu Karrierestreben.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist die Identifikation von Variablen, die zu einer höheren Arbeitszufriedenheit führen, sowie die Prüfung, ob Zufriedenheit mit Führungskräften die Motivation zur Übernahme eigener Führungsaufgaben beeinflusst.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Es wird eine explorative statistische Datenanalyse auf Basis des Softwareprogramms IBM SPSS durchgeführt, inklusive Chi-Quadrat-Tests, Varianzanalysen und Regressionsmodellen.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil werden nacheinander die Einflüsse von Bildungsstand, Führungsverantwortung und Führungsstil auf die Zufriedenheit der Befragten untersucht und auf statistische Signifikanz geprüft.
Welche Begriffe charakterisieren diese Arbeit am besten?
Wichtige Begriffe sind SPSS-gestützte Statistik, Führungszufriedenheit, Geschlechtsspezifik, Korrelationsanalyse und Validierung von Messinstrumenten.
Beeinflusst der Bildungsgrad die Führungsverantwortung der Probanden?
Die Analysen in Kapitel 2.1 und 2.2 zeigen auf, ob es signifikante Zusammenhänge zwischen den demografischen Variablen und der beruflichen Positionierung gibt.
Was beeinflusst laut Arbeit die Zufriedenheit mit dem Führungsstil am stärksten?
Wie in Kapitel 2.6 dargelegt, sind der eingeräumte Raum zur Selbstverwirklichung sowie die Einbeziehung in Entscheidungsprozesse zentrale Treiber für die Zufriedenheit mit dem Führungsstil.
- Quote paper
- Anja Meixner (Author), 2012, Mitarbeiterbefragung - Geschlechterspezifische Zufriedenheit mit Führungskräfteverhalten, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/203769