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Grundzüge der Sprachökonomie

Titel: Grundzüge der Sprachökonomie

Magisterarbeit , 2010 , 64 Seiten , Note: 1,15

Autor:in: Sandy Quartey (Autor:in)

Germanistik - Linguistik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Mit der vorliegenden Arbeit möchte ich die Entwicklung und Notwendigkeit der sprachökonomischen Theorie näher beleuchten. Dazu sollen im Folgenden sprachökonomische Prozesse, deren Entstehung sowie deren Auswirkungen auf verschiedene sprachliche Ebenen erläutert und hinterfragt werden. Außerdem werde ich einen Zusammenhang zwischen sprachsystematischen und funktionalen Aspekten herstellen, um die Problematik deutlich zu machen.
Zum Einstieg lässt sich Sprachökonomie als ein Prinzip auffassen, dessen Bestrebung es ist, den sprachlichen Kraftaufwand eines Sprechers möglichst gering zu halten. Dies muss jedoch bei gleichbleibender Verständlichkeit für den Hörer geschehen. Denkt man an die lautliche Abschwächung von Vokalen, wie gehn statt gehen, wird schnell deutlich, worauf das Prinzip der Sprachökonomie ausgerichtet ist. An dieser Stelle möchte ich bereits den soziolinguistischen Aspekt der Sprachökonomie betonen. Danach ist sie immer als ein interdisziplinäres Phänomen zu verstehen. Auf Grund dessen wird in meiner Arbeit auch der Einfluss von extralinguistischen Elementen eine Rolle spielen.
Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Sprachökonomie werden von vielen Autoren traditionell im Bereich des Sprachwandels angesiedelt. Daher ist sie nicht isoliert zu betrachten, sondern immer als Teil dieses klassischen Forschungsbereichs. Doch obwohl die sprachökonomische Forschung auf eine lange Geschichte zurückblicken kann, ist ihr Wesen im Allgemeinen immer noch eher unbekannt. Aus diesem Grund möchte ich mit meiner Arbeit zu einem besseren Verständnis und einer größeren Bekanntheit der Theorie beitragen.
Im Laufe meiner Argumentation werde ich einerseits detaillierter erörtern, auf welchen Ebenen sich die Sprachökonomie als besonders produktiv erweist und andererseits der Frage nachgehen, wo ihre Grenzen liegen. Sprachökonomie ist in der linguistischen Forschung eine Randerscheinung und grundlegendes Prinzip zugleich. Dieser Umstand verhindert einerseits ihre genaue Definition und ist andererseits ihre Chance sich zukünftig als eine feste Größe in der Sprachwissenschaft zu etablieren und als solche wahrgenommen zu werden.
Meine Arbeit soll nun einen Überblick über den Ist-Zustand der Forschung vermitteln, um aus der heutigen Sicht festzustellen, wo sie anzusiedeln ist.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Kontext und Konditionen einer sprachökonomischen Theorie

2.1 Sprachwandel als übergeordnetes Phänomen

2.2 Das „Principle of Least Effort“

2.3 Konversationsmaximen

2.4 Der darwinistische Ansatz

3 Sprachökonomie und ihre Auswirkungen

3.1 Vorläufer sprachökonomischer Forschungen

3.2 Optimalitätstheorie

3.3 Sprachökonomie und Efficiency

3.4 Die Typologisierung sprachökonomischer Phänomene nach Moser

3.4.1 Funktionalstile

4 Sprachökonomische Phänomene

4.1 Analogie

4.1.1 Ursachen und Erforschung analoger Prozesse

4.2 Ökonomie auf phonologischer Ebene nach Martinet

4.2.1 Phonologische Abschwächung

4.3 Das Verhältnis von Wortfrequenz zu Wortlänge

4.4 Kurzwörter und Fachsprachen

4.5 Exkurs

5 Probleme in der Sprachökonomie

5.1 Gibt es einen bewussten Sprachwandel?

5.2 Die Abhängigkeit von Ökonomie und Kommunikationsbedürfnissen

5.3 Die universelle Ausrichtung von Sprachökonomie

6 Die Notwendigkeit fortlaufender Forschung

7 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit beleuchtet die Entwicklung und Notwendigkeit der sprachökonomischen Theorie, indem sie sprachökonomische Prozesse, deren Entstehung und Auswirkungen auf verschiedene sprachliche Ebenen hinterfragt und einen Zusammenhang zwischen sprachsystematischen und funktionalen Aspekten herstellt.

  • Grundlagen des Sprachwandels und des Prinzips der Sprachökonomie
  • Die Rolle der Konversationsmaximen in der sprachökonomischen Theorie
  • Phänomene der Sprachökonomie wie Analogie, Kurzwortbildung und phonologische Prozesse
  • Die Abgrenzung und Differenzierung zwischen Sprachökonomie und Efficiency
  • Empirische Anwendung am Beispiel der Fachsprache des Computerspiels StarCraft 2

Auszug aus dem Buch

1 Einleitung

Mit der vorliegenden Arbeit möchte ich die Entwicklung und Notwendigkeit der sprachökonomischen Theorie näher beleuchten. Dazu sollen im Folgenden sprachökonomische Prozesse, deren Entstehung sowie deren Auswirkungen auf verschiedene sprachliche Ebenen erläutert und hinterfragt werden. Außerdem werde ich einen Zusammenhang zwischen sprachsystematischen und funktionalen Aspekten herstellen, um die Problematik deutlich zu machen.

Zum Einstieg lässt sich Sprachökonomie als ein Prinzip auffassen, dessen Bestrebung es ist, den sprachlichen Kraftaufwand eines Sprechers möglichst gering zu halten. Dies muss jedoch bei gleichbleibender Verständlichkeit für den Hörer geschehen. Denkt man an die lautliche Abschwächung von Vokalen, wie gehn statt gehen, wird schnell deutlich, worauf das Prinzip der Sprachökonomie ausgerichtet ist. An dieser Stelle möchte ich bereits den soziolinguistischen Aspekt der Sprachökonomie betonen. Danach ist sie immer als ein interdisziplinäres Phänomen zu verstehen. Auf Grund dessen wird in meiner Arbeit auch der Einfluss von extralinguistischen Elementen eine Rolle spielen.

Forschungsergebnisse auf dem Gebiet der Sprachökonomie werden von vielen Autoren traditionell im Bereich des Sprachwandels angesiedelt. Daher ist sie nicht isoliert zu betrachten, sondern immer als Teil dieses klassischen Forschungsbereichs. Doch obwohl die sprachökonomische Forschung auf eine lange Geschichte zurückblicken kann, ist ihr Wesen im Allgemeinen immer noch eher unbekannt. Aus diesem Grund möchte ich mit meiner Arbeit zu einem besseren Verständnis und einer größeren Bekanntheit der Theorie beitragen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung führt in das Thema Sprachökonomie ein und verdeutlicht das Ziel, sprachökonomische Prozesse im Kontext des Sprachwandels zu beleuchten.

2 Kontext und Konditionen einer sprachökonomischen Theorie: Dieses Kapitel erörtert die grundlegenden Forschungsansätze, wie Sprachwandel, das „Principle of Least Effort“, Konversationsmaximen und den darwinistischen Ansatz, die für eine sprachökonomische Theorie relevant sind.

3 Sprachökonomie und ihre Auswirkungen: Hier werden die Vorläufer der Forschung, die Optimalitätstheorie, der Unterschied zwischen Sprachökonomie und Efficiency sowie eine Typologisierung der Phänomene nach Moser vorgestellt.

4 Sprachökonomische Phänomene: Das Kapitel analysiert spezifische Sprachphänomene wie Analogie, phonologische Ökonomie, das Verhältnis von Wortfrequenz zu Wortlänge sowie die Bildung von Kurzwörtern und Fachsprachen, ergänzt durch einen Exkurs zu StarCraft 2.

5 Probleme in der Sprachökonomie: Hier werden kritische Aspekte beleuchtet, insbesondere die Frage nach bewusstem Sprachwandel, die Abhängigkeit von Kommunikationsbedürfnissen und die universelle Anwendbarkeit der Theorie.

6 Die Notwendigkeit fortlaufender Forschung: Dieses Kapitel unterstreicht, dass die Sprache in ständiger Entwicklung begriffen ist und die Erforschung sprachökonomischer Prozesse essenziell für das Verständnis dieser Dynamik bleibt.

7 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und stellt fest, dass Sprachökonomie zwar als Prinzip akzeptiert ist, aber weiterhin an einer präziseren, allgemeinen Definition mangelt.

Schlüsselwörter

Sprachökonomie, Sprachwandel, Principle of Least Effort, Konversationsmaximen, Efficiency, Analogie, Kurzwörter, Fachsprache, Optimalitätstheorie, Lautwandel, morphologische Vereinfachung, Kommunikationsbedürfnisse, Systematisierung, Soziolinguistik, Sprachwissenschaft

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht das Prinzip der Sprachökonomie, welches darauf abzielt, den sprachlichen Kraftaufwand eines Sprechers bei gleichbleibender Verständlichkeit zu minimieren, und setzt dies in den Kontext des Sprachwandels.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören die theoretischen Grundlagen des ökonomischen Sprachwandels, die Rolle von Konversationsmaximen, verschiedene Typologien sprachökonomischer Prozesse sowie deren empirische Anwendung in Fachsprachen.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Hauptziel besteht darin, einen Überblick über den Ist-Zustand der sprachökonomischen Forschung zu geben, das Wesen der Theorie bekannter zu machen und kritisch zu hinterfragen, wie sich Sprachwandel durch ökonomische Prinzipien erklären lässt.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse bestehender sprachwissenschaftlicher Theorien. Zusätzlich wird ein Exkurs anhand eines aktuellen Computerspiels durchgeführt, um die Relevanz der Theorie in der modernen Alltagskommunikation zu belegen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung durch klassische Ansätze, die detaillierte Analyse spezifischer Phänomene wie Analogie und Kurzwortbildung sowie die Diskussion theoretischer Probleme und Grenzen der Sprachökonomie.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Schlagworte sind Sprachökonomie, Sprachwandel, Principle of Least Effort, Konversationsmaximen, Efficiency, Analogie und Kurzwortbildung.

Was unterscheidet "Sprachökonomie" von "Efficiency" laut Koenraads?

Koenraads definiert Sprachökonomie als eine Tendenz zur Vereinfachung, teils um jeden Preis, während er Efficiency als Fälle beschreibt, in denen eine gleiche Ausdrucksfähigkeit mit geringerem Aufwand erzielt wird.

Warum ist die Analyse der Fachsprache von StarCraft 2 für die Arbeit relevant?

Die Fachsprache des Spiels dient als empirisches Beispiel, um zu zeigen, dass sprachökonomische Prozesse wie Kurzwortbildung, Analogie und Konversion auch in modernen Freizeitkontexten und bei hoher Kommunikationsgeschwindigkeit hochgradig produktiv sind.

Ende der Leseprobe aus 64 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Grundzüge der Sprachökonomie
Hochschule
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf  (Philosophische Fakultät)
Note
1,15
Autor
Sandy Quartey (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
64
Katalognummer
V203654
ISBN (eBook)
9783656383895
ISBN (Buch)
9783656385592
Sprache
Deutsch
Schlagworte
sprachökonomie sprache ökonomie zipf grice sprachwandel least effort martinet polenz moser keller sparsamkeit koenraads efficiency
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sandy Quartey (Autor:in), 2010, Grundzüge der Sprachökonomie, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/203654
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