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Die Konzeption des Kunstfeldes bei Bourdieu und im New York der 1960er Jahre

Title: Die Konzeption des Kunstfeldes bei Bourdieu und im New York der 1960er Jahre

Term Paper , 2012 , 14 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Marc Huber (Author)

Sociology - Media, Art, Music

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Summary Excerpt Details

Diese Hausarbeit wird die Konzeption des Kunstfeldes von Pierre Bourdieu anhand verschiedener Texte, teilweise von Bourdieu selbst, erläutern und die Eigenschaften des beschriebenen Feldes der Kunst darlegen.

Zunächst ziehe ich dazu den Text: „Die Konzeption des Feldes der Kunst“, von Florian Schumacher heran, welcher sich daran versucht hat die Konzeption dieser Feldtheorie kurz und knapp zusammenzufassen.

Anschließend vertiefe ich diese Angaben durch eine weitere Textquelle von Pierre Bourdieu selbst: „Über einige Eigenschaften von Feldern“, in dem es hauptsächlich um die Eigenschaften von sozialen Feldern geht.

Daraufhin skizziere ich ein Modell des literarischen Feldes der 1880er Jahre, welches die Feldtheorie von Bourdieu aus seinem Werk „Die Regeln der Kunst“ aufzeigt.

Der letzte Teil der Hausarbeit wird sich mit einem konkreten empirischen Beispiel befassen: Das New York der 1960er Jahre. Die Studie von Nina Tessa Zahner wird hierfür herangezogen und wird Kritik und Grenzen der Theorie von Bourdieu thematisieren und so den Prüfstein zur zuvor erläuterten Theorie Bourdieus bilden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Feldtheorie

3. Die Eigenschaften des Feldes bei Bourdieu

4. Die dualistische Struktur des Feldes

5. Empirisches Beispiel: New York der 1960er Jahre

6. Schluss

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit setzt sich zum Ziel, die soziologische Feldtheorie von Pierre Bourdieu hinsichtlich ihrer Anwendbarkeit auf das Kunstfeld zu untersuchen und kritisch durch ein historisches Fallbeispiel zu prüfen. Dabei wird insbesondere der Frage nachgegangen, wie sich die Autonomie der Kunst in einem durch Massenmedien und Kommerzialisierung geprägten Umfeld verändert hat und inwiefern klassische Konzepte Bourdieus durch neuere Entwicklungen, wie sie etwa im New York der 1960er Jahre zu beobachten waren, ergänzt oder in Frage gestellt werden.

  • Grundlagen und zentrale Konzepte der Feldtheorie Bourdieus
  • Die Rolle von Illusio, Kapital und Machtverhältnissen in sozialen Feldern
  • Strukturelle Transformationen des Kunstfeldes im 19. und 20. Jahrhundert
  • Das New Yorker Kunstfeld der 1960er Jahre und die Karriere von Andy Warhol
  • Die Debatte um Autonomie, Kommerzialisierung und den Kunstbegriff

Auszug aus dem Buch

5. Empirisches Beispiel: New York der 1960er Jahre

Bourdieus Konzeption der Feldtheorie des modernen Feldes der Kunst im Frankreich des 19. Jahrhunderts erleuchtete die Welt nicht universell und zeitlos, sondern stieß in Betrachtung der aktuellen Kunstproduktion an seine Grenzen. Nina Tessa Zahner, eine Juniorprofessorin der Universität Leipzig, ist eine Verfechterin eben dieser Auffassung der Gültigkeit der Bourdieuschen Feldtheorie und stört sich besonders an der Trennung des Kulturfeldes in ein Subfeld der reinen Produktion und ein Subfeld der Massenproduktion, welche sie als veraltet erachtet.

Es ist daher zunächst wichtig den Hintergrund dieser Prozesse zu verstehen die nach Meinung Zahners dazu führten, dass die Feldtheorie von Pierre Bourdieu überholt sei. Zahner beschreibt diesen Vorgang an dem empirischen Beispiel des New Yorker Kunstfeldes der 1960er Jahre und wird speziell durch die Karriere des Pop-Art Künstlers Andy Warhol exemplifiziert, der in dieser Zeit durch seine Werke große Aufmerksamkeit und Ruhm erhielt.

Der gewaltige Wirtschaftsboom dieser Zeit in der breite Bevölkerungsschichten einen bis dahin weltweit einmalig hohen Lebensstandard genossen, begünstigte eine riesige Werbewirtschaft und somit eine plötzliche Aufschwungphase für die Massenmedien und die Entwicklung einer das breite Mittelschichtpublikum ansprechenden Populärkultur. Mit eben dieser Expansion des Kunstfeldes unter Einbezug der „wohlhabenden“ breiten Mittelschicht war der Weg für eine grundlegende Umstrukturierung des Feldes geebnet. Die damaligen Künstler verstanden Kunst eher als Beruf und weniger als eine soziale Rebellion, wie es vor dieser Zeit noch üblich war. Produktionsorientierte Galerien übernahmen das Ruder des Kunstfeldes und legten weniger Wert auf die künstlerische Förderung, als auf die Vermarktung der Werke der Künstler.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Arbeit führt in die Thematik der Feldtheorie Bourdieus ein und legt den Aufbau dar, der von theoretischen Grundlagen zu einer empirischen Fallstudie über das New York der 1960er Jahre führt.

2. Die Feldtheorie: Dieses Kapitel erläutert die Grundkonzeption Bourdieus, in der Kunstfelder als dynamische Räume der Auseinandersetzung zwischen konkurrierenden Akteuren verstanden werden, um Positionen und legitime Machtansprüche.

3. Die Eigenschaften des Feldes bei Bourdieu: Hier werden die Mechanismen sozialer Felder wie Interessen, Kapitalbesitz und die notwendige "Illusio" der Akteure beleuchtet, die für die Funktionalität und den Zusammenhalt eines Feldes essenziell sind.

4. Die dualistische Struktur des Feldes: Das Kapitel analysiert die Hierarchien und Differenzierungsprinzipien innerhalb des literarischen Feldes, insbesondere das Spannungsfeld zwischen ökonomischem Gewinn und künstlerischem Prestige.

5. Empirisches Beispiel: New York der 1960er Jahre: Anhand des New Yorks der 1960er Jahre wird kritisch hinterfragt, ob Bourdieus strenge Trennung von reiner Produktion und Massenproduktion in Anbetracht der Pop-Art und der Vermarktungsstrategien von Künstlern wie Andy Warhol noch Bestand hat.

6. Schluss: Das Fazit fasst zusammen, dass Bourdieus Theorie nicht obsolet ist, aber durch die von Zahner aufgezeigte Kombination antagonistischer Logiken ergänzt werden muss, was auch in aktuellen Kunstszenen beobachtbar ist.

Schlüsselwörter

Pierre Bourdieu, Feldtheorie, Kunstfeld, Soziale Felder, Illusio, Autonomie der Kunst, New York 1960er Jahre, Pop-Art, Andy Warhol, Massenproduktion, Kulturelles Kapital, Soziologie, Kunstsoziologie, Marktmechanismen, Positionskampf.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die soziologische Feldtheorie von Pierre Bourdieu und analysiert deren Gültigkeit und Anwendung auf das Kunstfeld sowie dessen historische Wandlungsprozesse.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die Konzepte des sozialen Feldes, der Habitus, die Rolle von Kapital und Macht, sowie die Transformation der Kunst durch Kommerzialisierung und Massenmedien.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, Bourdieus theoretische Modelle mit einem konkreten empirischen Fallbeispiel – dem New Yorker Kunstfeld der 1960er Jahre – zu konfrontieren, um Grenzen und Anpassungen der Theorie aufzuzeigen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse zentraler Texte von Bourdieu sowie die Auswertung einer empirischen Studie von Nina Tessa Zahner.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Erläuterung der Feldkonzeption und deren Anwendung auf das literarische Feld des 19. Jahrhunderts sowie die kritische empirische Fallstudie zum New Yorker Kunstmarkt der 1960er Jahre.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Feldtheorie, Illusio, Autonomie, Massenkultur, künstlerisches Kapital und die dualistische Struktur des Feldes.

Wie bewertet der Autor die theoretische Strenge Bourdieus in Bezug auf die 1960er Jahre?

Der Autor zeigt auf, dass Bourdieus strikte Trennung von „reiner“ und „kommerzieller“ Kunst durch die Entwicklungen der Pop-Art in New York herausgefordert wird, da diese Felder zunehmend miteinander verschmolzen.

Welche Rolle spielte Andy Warhol bei der Neudefinition des Künstlers?

Andy Warhol wird als Beispiel für einen Künstler angeführt, der durch geschickte Vermarktung und die Nutzung medialer Effekte als „Lebenskunstwerk“ die traditionelle, theoretisch fundierte Autonomie des Künstlers zugunsten einer kommerziellen Sichtbarkeit aufbrach.

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Details

Title
Die Konzeption des Kunstfeldes bei Bourdieu und im New York der 1960er Jahre
College
Technical University of Darmstadt
Course
Kunstsoziologie
Grade
1,7
Author
Marc Huber (Author)
Publication Year
2012
Pages
14
Catalog Number
V203633
ISBN (eBook)
9783656304104
ISBN (Book)
9783656306443
Language
German
Tags
Soziologie Kunstsoziologie Bourdieu Warhol Pierre Bourdieu 1960er Jahre Kunstfelder Feldtheorie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Marc Huber (Author), 2012, Die Konzeption des Kunstfeldes bei Bourdieu und im New York der 1960er Jahre, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/203633
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