Der folgende Beitrag untersucht das Schreiben vom Lebenslauf im Fremdsprachenunterricht. Anliegen dieser Arbeit ist es, die Schreibkompetenz der Studenten beim Verfassen vom Lebenslauf zu erfassen. Für diesen Zweck wurden Lebenslaufs in zwei Messzeitpunkten geschrieben und einer näheren Analyse unterzogen. Die Ergebnisse dieser Analyse wurden dargestellt.
Inhaltsverzeichnis
1. Der Lebenslauf
2. Analyse der Textsorte „Lebenslauf“
3. Methodisch-didaktische Konsequenzen
Zielsetzung & Themen
Die vorliegende Arbeit untersucht die Schreibkompetenz von Studenten beim Verfassen eines Lebenslaufs in zwei verschiedenen Messzeitpunkten, um Entwicklungstendenzen und sprachliche Auffälligkeiten zu analysieren.
- Definition und Funktion der Textsorte Lebenslauf
- Strukturelle und syntaktische Analyse studentischer Texte
- Untersuchung von Tempusgebrauch und Kohärenz
- Auswertung von Orthographie- und Interpunktionsfehlern
- Methodisch-didaktische Ableitungen für den Fremdsprachenunterricht
Auszug aus dem Buch
Analyse der Textsorte „Lebenslauf“
Gegenstand der folgenden Analyse bezieht sich auf die Textsorte „Lebenslauf“. Diese Textsorte wurde nämlich in zwei verschiedenen Messzeitpunkten. Es wurden für diesen Zweck keine tabellarische Lebenslaufs verfasst, sondern in Form von Texten. Nachfolgend werden Entwicklungstendenzen zu dieser Textsorte bei den Studenten beschrieben.
Der Umfang der geschriebenen Texte lässt sich zwischen 6 und 12 Zeilen in ihrer originalen Länge betragen. Um die schriftlichen Arbeiten der Studenten auf ihre syntaktische Ebene hin zu beurteilen, werden sie zuerst miteinander verglichen, wobei hier die gesamten Arbeiten aus syntaktischer Sicht betrachtet werden.
Im Folgenden wird die Anzahl der Sätze tabellarisch dargestellt. Bei der Betrachtung der Tabelle fällt auf, dass die aufgeführten Beispiele auf ihre Länge hin unterschiedlich ausfallen.
Wenn man die Wortanzahl pro Satz berechnet, so hat Beispiel 6 durchschnittlich die längste Anzahl von Wörtern pro Satz (11,33 Wörter pro Satz) und im Gegensatz dazu hat Beispiel 3 durchschnittlich die kürzeste Anzahl von Wörtern pro Satz (8,33 Wörter pro Satz). So steckt der Proband 6 mehr Informationen in seinem Text als die anderen Beispiele.
Zusammenfassung der Kapitel
Der Lebenslauf: Erläutert die theoretischen Grundlagen, Definitionen und Funktionen des Lebenslaufs basierend auf fachliterarischen Quellen.
Analyse der Textsorte „Lebenslauf“: Präsentiert die empirische Auswertung studentischer Texte hinsichtlich Satzlänge, Wortwahl, Kohärenz, Tempusgebrauch sowie orthographischer und interpunktionsbezogener Fehler.
Methodisch-didaktische Konsequenzen: Zieht Bilanz aus der Analyse und unterstreicht die Notwendigkeit, das Verfassen von Lebensläufen stärker in die universitäre Ausbildung zu integrieren.
Schlüsselwörter
Lebenslauf, Fremdsprachenunterricht, Schreibkompetenz, Textsortenanalyse, Syntax, Orthographiefehler, Interpunktion, Kohärenz, Personalpronomen, Pronominalisierung, Fehleranalyse, Sprachdidaktik, beruflicher Werdegang, Bewerbungsunterlagen, Wortschatz.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit untersucht, wie Studenten im Fremdsprachenunterricht Lebensläufe in Textform verfassen und welche sprachlichen Kompetenzen sowie Defizite dabei zutage treten.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Die Schwerpunkte liegen auf der theoretischen Bestimmung des Lebenslaufs als Textsorte und der empirischen Analyse von studentischen Texten bezüglich ihrer formalen und syntaktischen Qualität.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das Ziel ist es, die Schreibkompetenz der Probanden zu erfassen und die Entwicklung dieser Kompetenz über zwei verschiedene Messzeitpunkte hinweg zu dokumentieren.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Es wurde eine vergleichende Analyse von sechs studentischen Textbeispielen durchgeführt, wobei quantitative Daten wie Satzanzahl, Wortanzahl, Fehlerhäufigkeiten und grammatikalische Strukturen ausgewertet wurden.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil analysiert die Struktur der Texte, die Verwendung von Hypotaxen, die inhaltliche Kohärenz durch Pronominalisierung, den Tempusgebrauch sowie die Korrektheit von Orthographie und Interpunktion.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Lebenslauf, Schreibkompetenz, Fehleranalyse, Textsorte und Sprachdidaktik charakterisieren.
Warum spielt die Interpunktion eine so wichtige Rolle in der Analyse?
Die Interpunktion dient als Indikator für die Beherrschung der schriftlichen Ausdrucksfähigkeit; die Analyse zeigt jedoch, dass bei den Probanden keine einheitlichen Verbesserungen in diesem Bereich vorliegen.
Welche Rolle spielen die Hilfsverben „haben“ und „sein“ laut der Analyse?
Die Analyse stellt fest, dass diese Verben bei allen Probanden intensiv genutzt werden, da sie für die Beschreibung des eigenen Werdegangs und der bisherigen Ausbildung unentbehrlich sind.
Gibt es signifikante Verbesserungen bei den Probanden zwischen den Messzeitpunkten?
Insgesamt zeigt die Analyse ein heterogenes Bild: Während bei einigen Probanden positive Tendenzen erkennbar sind, bleiben andere Fehlerquellen stabil oder nehmen sogar leicht zu, was gegen eine einheitliche Entwicklung spricht.
- Quote paper
- Mohamed Chaabani (Author), 2012, Die Textsorte "Lebenslauf" im Fremdsprachenunterricht, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/203558