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Berichterstattung über Veränderungen im Konsolidierungskreis nach HGB und IFRS

Titel: Berichterstattung über Veränderungen im Konsolidierungskreis nach HGB und IFRS

Hausarbeit , 2010 , 33 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Vanessa Hüttersen (Autor:in)

BWL - Rechnungswesen, Bilanzierung, Steuern

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Auswirkungen der Globalisierung sind auch in Verbindung mit der Konzernrechnungslegung zu erkennen. So lässt sich eine zunehmende Internationalisierung der Konzerne beobachten, wodurch grenzüberschreitende Gesellschaften zunehmend gezwungen sind, ihre Rechnungslegung an internationale Standards anzupassen, um im globalen Wettbewerb bestehen zu können. Durch das Inkrafttreten des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetztes (BilMoG) im Jahr 2009, wurden in diesem Zusammenhang die umfangreichsten Anpassungen des deutschen Handelsrechts, seit der Einführung des Bilanzrichtlinien-Gesetztes (BiRiLiG) 1985, an die internationalen Vorschriften vorgenommen.
Die Änderungen des BilMoG zielten dabei, zum einen, darauf ab, die handelsrechtlichen Vorschriften anzupassen und zum anderen, sollte die Aussagekraft von HGB-Abschlüssen verbessert werden - ohne die häufig unterstellte Komplexität des IFRS-Regelwerks zu übernehmen. Im Zuge dessen, wurden einige Wahlrechte abgeschafft und Bewertungs- und Ansatzvorschriften angepasst. Auch betreffen einige Bestimmungen des BilMoG die Berichterstattung von Konzernen, die deren Informationsgehalt erhöhen sollen.
Eine jener Vorschriften, die Konzernberichterstattung betreffend, soll im Zuge dieser Arbeit näher erläutert werden. Zudem sollen die Gründe, weshalb eine Änderung dieser Bestimmung stattgefunden hat, in Form einer kritischen Betrachtung der alten Regelung, dargelegt werden.
Die Vorschrift, von der diese Arbeit handelt, beschäftigt sich mit den Berichtspflichten über Veränderungen im Konsolidierungskreis, die nach §294 Abs. 2 HGB im Anhang getätigt werden müssen. Vor dem BilMoG existierte im Handelsrecht zudem noch ein Wahlrecht zur Anwendung einer anderen Methode derartiger Berichterstattung. Beide Methoden, sowie derartige Berichtspflichten gemäß den IFRS, sollen hier dargestellt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

1.1. Problemstellung und Zielsetzung

1.2. Gang der Untersuchung

2. Definition und Abgrenzung des Konsolidierungskreises im Konzern

2.1. Abgrenzung des Konsolidierungskreises nach dem HGB

2.1.1. Konsolidierungskreis im engeren Sinne

2.1.2. Konsolidierungskreis im weiteren Sinne

2.1.3. Einbeziehungswahlrechte

2.1.3.1. Beschränkung der Rechte des Mutterunternehmens

2.1.3.2. Unverhältnismäßig hohe Kosten und Verzögerungen

2.1.3.3. Zweck der Weiterveräußerung

2.1.3.4. Untergeordnete Bedeutung

2.2. Abgrenzung des Konsolidierungskreises nach den IFRS

2.2.1. Konsolidierungskreis im engeren Sinne („group“)

2.2.2. Konsolidierungskreis im weiteren Sinne

2.2.3. Einbeziehungswahlrechte

3. Konsolidierungsmaßnahmen

3.1. Vorgelagerte Maßnahmen

3.2. Vorgang der Konsolidierung

3.2.1. Vollkonsolidierung

3.2.1.1. Kapitalkonsolidierung

3.2.1.2. Schuldenkonsolidierung

3.2.1.3. Zwischenergebniseliminierung

3.2.1.4. Aufwands- und Ertragskonsolidierung

3.2.2. Quotenkonsolidierung

3.2.3. Equity-Methode

4. Berichterstattung über Veränderungen im Konsolidierungskreis

4.1. Mögliche Veränderungen des Konsolidierungskreises

4.2. Berichterstattung über Veränderungen im Konsolidierungskreis nach dem HGB

4.2.1. Notwendigkeit und Inhalt des handelsrechtlichen Konzernanhangs

4.2.2. Berichterstattung über Veränderungen im Konsolidierungskreis

4.2.3. Drei-Spalten-Form (alte Regelung)

4.3. Berichterstattung über Veränderungen im Konsolidierungskreis nach den IFRS

4.3.1. Konzernanhänge nach der internationalen Gesetzgebung

4.3.2. Berichterstattung über Veränderungen im Konsolidierungskreis nach den IFRS

5. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Berichterstattungspflicht über Veränderungen im Konsolidierungskreis von Konzernen nach den Vorschriften des HGB sowie der IFRS. Ziel ist es, die Notwendigkeit und methodische Ausgestaltung dieser Berichterstattung unter Berücksichtigung der durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) erfolgten Anpassungen kritisch zu beleuchten und eine vergleichende Analyse der handelsrechtlichen und internationalen Standards vorzunehmen.

  • Konzernrechnungslegung und Abgrenzung des Konsolidierungskreises
  • Methoden der Konsolidierung (Vollkonsolidierung, Quotenkonsolidierung, Equity-Methode)
  • Anforderungen an den Konzernanhang bei Veränderungen im Konsolidierungskreis
  • Vergleich zwischen handelsrechtlichen Regelungen (HGB) und internationalen Standards (IFRS)
  • Kritische Analyse des BilMoG im Kontext der Konzernberichterstattung

Auszug aus dem Buch

4.2. Berichterstattung über Veränderungen im Konsolidierungskreis nach dem HGB

Die Berichtspflicht über Veränderungen des Konsolidierungskreises ergibt sich nach §294 Abs. 2 HGB: Hat sich demzufolge „die Zusammensetzung einbezogener Unternehmen im Laufe des Geschäftsjahres wesentlich geändert, so sind in den Konzernabschluss Angaben aufzunehmen, die es ermöglichen, die aufeinanderfolgenden Konzernabschlüsse sinnvoll zu vergleichen.“ Des Weiteren besteht nach §296 Abs. 3 HGB ohnehin eine spezielle Berichtspflicht, wenn der Grund einer oder mehrerer Veränderungen auf die Ausnutzung von Einbeziehungswahlrechten nach §296 Abs.1 oder 2 HGB zurückzuführen ist. Demnach ist die Inanspruchnahme dieser Wahlrechte „im Konzernanhang zu begründen.“

Die Notwendigkeit der Berichterstattung über Veränderungen des Konsolidierungskreises ist folglich in der fehlenden Vergleichbarkeit fortlaufender Konzernabschlüsse begründet. Externe Leser des Konzernabschlusses können die Veränderungen der wirtschaftlichen Daten, aufgrund des abgeänderten Konsolidierungskreises, nicht, durch alleiniges Studieren der zahlenmäßigen Angaben, auf mögliche Ursachen zurückführen und Auswirkungen erkennen. Daher ist eine zusätzliche Erläuterung der quantitativen Informationen unerlässlich und im Anhang für die Leser bereitzustellen.

Im Zuge dessen, müssen im Konzernanhang Angaben über die Folgen der Änderungen gegenüber dem letzten Konzernabschluss gemacht werden. Da die geforderten Angaben des §294 Abs. 2 HGB jedoch nicht näher spezifiziert werden, existiert in der Literatur keine einheitliche Meinung über die Ausgestaltung dieser Berichtspflicht. So wird stellenweise geraten, nebst detaillierten verbalen Erläuterungen, die Vergleichbarkeit, durch die Gegenüberstellung von betroffenen Kennzahlen (Jahresergebnis, Umsatzerlöse o.ä.) des vorherigen und des veränderten aktuellen Konzernabschlusses erfolgen, wiederherstellen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Das Kapitel erläutert die zunehmende Internationalisierung der Konzernrechnungslegung und die Auswirkungen des BilMoG auf die Berichtspflichten zur Konsolidierung.

2. Definition und Abgrenzung des Konsolidierungskreises im Konzern: Hier werden die Kriterien zur Einbeziehung von Unternehmen nach HGB und IFRS detailliert analysiert, inklusive der verschiedenen Konsolidierungsstufen und Einbeziehungswahlrechte.

3. Konsolidierungsmaßnahmen: Dieses Kapitel beschreibt die notwendigen vorgelagerten Maßnahmen zur Vereinheitlichung der Abschlüsse sowie die eigentlichen Konsolidierungsmethoden, wie Voll- und Quotenkonsolidierung.

4. Berichterstattung über Veränderungen im Konsolidierungskreis: Der Hauptteil der Arbeit befasst sich mit den konkreten Anforderungen an die Offenlegung von Kreisveränderungen im Konzernanhang unter HGB- und IFRS-Normen.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Komplexität der Berichtspflichten zusammen und bewertet die Auswirkungen des BilMoG, insbesondere die Abschaffung der Spaltenform, als methodische Verbesserung.

Schlüsselwörter

Konzernabschluss, Konsolidierungskreis, BilMoG, HGB, IFRS, Konzernanhang, Vollkonsolidierung, Equity-Methode, Berichtspflichten, Wesentlichkeitsgrundsatz, Unternehmensveränderungen, Kapitalkonsolidierung, Schuldenkonsolidierung, Zwischenergebniseliminierung, Stufenkonzept

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Pflichten von Konzernen, Veränderungen im Kreis ihrer einbezogenen Unternehmen (Konsolidierungskreis) im Konzernanhang transparent und vergleichbar darzustellen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die rechtliche Abgrenzung von Tochterunternehmen, die Methoden der Konzernabschlusskonsolidierung sowie die speziellen Berichtspflichten gemäß HGB und IFRS bei Änderungen der Konzernstruktur.

Welches primäre Ziel verfolgt die Forschungsfrage?

Ziel ist es, die Notwendigkeit der Berichterstattung über Konsolidierungskreisveränderungen zu untersuchen und zu bewerten, inwieweit die geltenden Vorschriften eine Vergleichbarkeit aufeinanderfolgender Abschlüsse sicherstellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit folgt einer rechtsvergleichenden und analytischen Methode, die gesetzliche Vorschriften (HGB) mit internationalen Standards (IFRS) in Verbindung mit der Fachliteratur kritisch gegenüberstellt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit schwerpunktmäßig behandelt?

Der Hauptteil konzentriert sich auf die praktischen Anforderungen an den Konzernanhang, die Unterschiede bei der Anwendung von Einbeziehungswahlrechten und die Entwicklung der Berichtspflichten durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die vorliegende Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Konzernrechnungslegung, Konsolidierungskreis, Berichtspflichten, HGB, IFRS, BilMoG und Konzernanhang charakterisiert.

Warum spielt das BilMoG eine so zentrale Rolle bei der Berichterstattung über Kreisveränderungen?

Das BilMoG hat wesentliche Anpassungen im deutschen Handelsrecht vorgenommen, insbesondere die Abschaffung der "Drei-Spalten-Form", um die Qualität der Berichterstattung zu verbessern und sie an internationale Standards anzugleichen.

Welche Rolle spielt die "Drei-Spalten-Form" in diesem Kontext?

Sie war eine früher zulässige, aber problematische Methode der Berichterstattung, die durch das BilMoG abgeschafft wurde, da sie in der Praxis schwer umsetzbar war und die Auswirkungen von Veränderungen nur unzureichend darlegte.

Ende der Leseprobe aus 33 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Berichterstattung über Veränderungen im Konsolidierungskreis nach HGB und IFRS
Hochschule
Universität Hamburg
Note
1,7
Autor
Vanessa Hüttersen (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2010
Seiten
33
Katalognummer
V203412
ISBN (eBook)
9783656297604
ISBN (Buch)
9783656300779
Sprache
Deutsch
Schlagworte
berichterstattung veränderungen konsolidierungskreis ifrs hgb
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Vanessa Hüttersen (Autor:in), 2010, Berichterstattung über Veränderungen im Konsolidierungskreis nach HGB und IFRS, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/203412
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Leseprobe aus  33  Seiten
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