In dem vorliegenden Buch habe ich die Sehnsüchte, Phantasien und Träume, die das tägliche Leben „bereichern“ benannt und dargestellt.
Im Anschluss daran werden die einzelnen Bereiche aus Sicht der unterschiedlichen Disziplinen diskutiert und auf die unterschiedlichen Altergruppen (Kinder, Erwachsene) übertragen, beziehungsweise angewendet.
Der Leser wird aktiv in das Buch einbezogen, indem er regelmäßig dazu aufgefordert wird, sich zu einzelnen Fragen zu positionieren.
Kinder, Jugendliche und Erwachsene kommen mit ihren Träumen und Wünschen zu Wort.
In einem weiteren Schritt habe ich den Versuch unternommen, schlechte Gewissen zu erleichtern, Mut zu machen, die persönlichen Probleme in Angriff zu nehmen und nach Lösungswegen für das eigene Leben zu suchen. Das Buch versteht sich als Lebenshilfe in der täglichen Arbeit im Pfarramt, aber auch als Diskussiongrundlage für den Unterricht an der Schule.
Inhaltsverzeichnis
Gedanken zum Einstieg in die Problematik
1. Phantasie
1.1 Phantasie und phantastisch
1.2 Was ist Phantasie
1.3 Die kindliche Phantasie
1.4 Die Gute Nacht Geschichte
1.5 Selbst Geschichten erfinden
1.6 Die unsichtbaren Freunde
1.7 Unsichtbare Freunde sind ein Zeichen von Einsamkeit
1.8 Was können Eltern tun?
1.9 Die Geschichte eines achtjährigen Mädchens
1.10 Die Rolle der Phantasie im Leben der Erwachsenen
1.10.1 Die gelenkte Phantasiereise
1.10.2 Die halboffene Phantasiereise
1.10.3 Die offene Phantasiereise
1.11 Die fünft Schritte einer Phantasiereise
1.12 Anwendungsmöglichkeiten der Phantasiereise
1.13 Eine Phantasiereise als Beispiel selbst erleben
2. Träume
2.1 Träume – Lebensträume
2.2 Was sind Träume?
2.3 Träume in der Werbung
2.4 Der Traum vom großen Geld – Traumgewinn
2.5 Das Traumhaus
2.6 Wir erfüllen Ihre Träume, Ihre Bausparkasse
2.7 Wohnen Sie oder leben Sie? Wo Träume wahr werden
2.8 Der Traum vom großen Geld
2.9 Traumurlaub
2.10 Der Traumberuf
2.11 Kinderträume
2.12 Erwachsenenträume
2.13 Der Traum vom idealen Partner, vollkommener Partnerschaft
2.13.1 Eigenschaften des Traumpartners
2.13.2 weiblich?
2.13.3 männlich?
2.14 Träume und Traumtypen
2.15 Thesen zur Funktion des Traums
2.16 Träume in der Bibel
2.17 Der Traum im Alten Testament
2.18 Der Traum im Neuen Testament
2.19 Wirre Botschaften aus dem Jenseits?
2.20 Sieben magere Kühe?
3. Der Alltag und das Leben
3.1 Die Phantasie
3.2 Lebe ich noch?
3.2.1 Gedicht: Du musst das Leben nicht verstehen
3.3 Schönes Frei
3.4 Ich lebe – man lebt
3.5 Bestimme ich mein Leben noch?
3.6 Wer bestimmt Ihr Leben?
3.6.1 Ich sage
3.7 Lebe ich ein Leben das ich nicht bestimme, aber es nicht merke?
3.8 Der Satan verstellt sich als Engel des Lichts
3.9 Bestimme ich mein Leben oder werde ich gelebt?
3.9.1 Träume ich mein Leben, weil andere mich lenken?
3.10 In einem Pflegefachzentrum
4. Der Kreislauf des Lebens
4.1 Was bestimmt mein Leben
4.2 Lebensziele
4.2.1 Am Steuer des Lebensschiffes
4.2.2 Fragen die inspirieren und der Zielfindung dienen
4.2.3 Lebensziele mit auf den Weg geben
4.3 Den Kreislauf durchbrechen
4.3.1 Was ist Erfolg?
4.4 Weiterleben im Jenseits
4.4.1 Grafik zu einem Lebenskreislauf
4.4.2 Die Mentalwelt nach Steiner in vier Regionen
4.5 Aufstieg in höhere Himmelswelten
5. Wie wichtig ist die Phantasie im Leben eines Menschen
5.1 Phantasie und Träume
5.2 Traumphasen
5.3 Traumdeutung Tod
5.4 Die drei Arten der Traumdeutung
5.4.1 die konventionelle Methode
5.4.2 die spirituelle Methode
5.4.3 die alles zusammenfassende Methode
5.5 Ein Beispiel von Traumdeutung
5.5.1 Traumdeutung nach Freud
5.6 Drei Annäherungen an das Traumgeschehen
5.7 Die vier Mechanismen der Traumarbeit
5.7.1 die Verdichtung
5.7.2 die Verschiebung im Sinne von Ersetzung
5.7.3 die Umsetzung der Gedanken in Bilder
5.7.4 die sekundäre Bearbeitung
5.8 Träume ich mein Leben nur?
5.9 Gründe für Lebensträume
5.9.1 Warum träume ich?
5.10 Der Traum einer Nonne – Gemälde
5.11 Träumen statt leben?
6. Der Traum in Leben eines Kindes
6.1 Wenn Kinder schlecht träumen
6.2 Träume sind keine Schäume
6.3 Heinzelmännchen ordnen das Chaos neu – nachts
6.4 Kinder zum Erzählen animieren
6.5 Man muss kein Traumdeuter sein
6.6 Vertrauen aufbauen
6.7 Schulstundenthema
6.8 Die Welt der Bilder
6.9 Manchmal ist die Hilfe von Profis erforderlich
6.10 Passiv und doch aufgeregt und angespannt
6.11 Ich habe heute Nacht geträumt
6.11.1 regelmäßige Mahlzeiten
6.11.2 feste Bettzeiten
6.12 Rituale
7. Lebensängste blockieren das Leben, den Lebenstraum
7.1 Gedicht: Lukas ist allein
7.2 Beispiele für Lebensangst
7.3 Wie werde ich diese Ängste und Gedanken los?
7.4 Lebensängste behindern
7.5 Die Suche nach Ursachen in der eigenen Identität
7.6 Blockierende Ängste und Phobien
7.7 Ursachen nach Frau Dr. Barbara Günther – Haug
7.7.1 Die häufigsten 26 Ursachen
7.8 Warum ist der Umgang mit Emotionen so entscheidend?
7.9 Ursachen der Angst
7.10 Die sieben Haupttypen negativer Emotionen
7.11 Angst vor Prüfungen
7.12 Wege aus der Angst und den negativen Emotionen
7.12.1 Der systematische Umgang
7.13 Blockaden
7.14 Der Umgang mit blockierenden Emotionen
7.15 Konsequenz: Der Mensch wird gelebt
7.16 Träume nicht dein Leben – lebe deine Träume
7.17 Das neue Ziel: Leben und nicht gelebt werden
Zielsetzung & Themen
Dieses Buch zielt darauf ab, dem Leser zu helfen, seine eigenen Lebensziele und Träume klarer zu definieren, den Unterschied zwischen konstruktiven Träumen und bloßer Realitätsflucht zu erkennen und ein selbstbestimmtes Leben im Hier und Jetzt zu führen, anstatt sich von äußeren Einflüssen oder unbewussten Ängsten steuern zu lassen.
- Die Rolle der Phantasie und ihre Bedeutung für Kreativität und Lebensgestaltung.
- Die psychologische Analyse von Träumen, Traumtypen und deren Funktion.
- Der Umgang mit Lebensängsten und die Überwindung blockierender Emotionen.
- Berufliche Neuorientierung und die Suche nach dem eigenen Traumberuf.
- Die Bedeutung von Spiritualität und der "Kurskorrektur" für ein erfülltes Leben.
Auszug aus dem Buch
Gedanken zum Einstieg in die Problematik
Gedanken in der Fußgängerzone: „Das Wetter heute ist wieder einmal ganz besonders schlecht; ach was würde ich alles dafür geben, wenn ich jetzt auf einer warmen Inseln leben könnte!“ „Oh Gott, wie sieht der/die denn aus, schauen die Menschen denn nie in einen Spiegel?“ „Wasser und Seife sind die Erfindungen der Neuzeit; der/die sollte sich auch einmal entsprechende Artikel kaufen, denn mit dieser persönlichen „Duftnote“ wird er/sie wohl nie eine Frau/Mann finden“.
„Ich denke mir, dass der ohnehin den ganzen Tag nur auf seinem Sofa sitzt und Fernsehen schaut. Diese Menschen machen leider oft nichts aus ihrem Leben“. „Oh hier riecht es aber komisch, was da wohl passiert ist“. „Was könnte ich denn jetzt als Nächstes machen? Ob ich mir noch etwas zu Essen kaufe. Ich hätte richtige Lust auf etwas Süßes. Da muss ich doch einmal schauen, was sich in meinen Beständen noch so findet.
Heute Abend kommt doch ein spannender Krimi, da ist es schon erforderlich, dass ich noch etwas Gutes zum Essen/Knabbern habe“. „Wie spät ist es eigentlich? Hoffentlich schaffe ich das noch rechtzeitig, denn der Bus kommt ja immer wann er will; wenn das so weitergeht, dann wird bald so sein, wie ich von Venezuela gehört habe, denn dort fährt der Bus immer erst dann los, wenn er auch voll besetzt ist.
Ja, Venezuela, ein Traum, da wäre jetzt schön und ich wäre unheimlich gerne dort. Sommer, Sonne und Meer. Ach ja, man hat es eben nicht leicht. Die Menschen dort genießen das Leben in vollen Zügen, und ich muss hier arbeiten. Mal sehen, vielleicht wandere ich ja doch noch aus. Aber zuerst muss ich noch ein bisschen Geld verdienen und sparen. Hoffentlich gibt es hier keine weiteren Krisen mehr, sonst ist doch alles aus, das Geld verloren und die ganze Arbeit war umsonst. So, welches Stückchen Kuchen kaufe ich mir heute? Der sieht ja fruchtig und lecker aus, oder nehme ich doch lieber ein Stück mit Schokolade? Wer die Wahl hat, der hat auch die Qual! Worauf habe ich überhaupt Appetit?“
Zusammenfassung der Kapitel
1. Phantasie: Das Kapitel erläutert die Bedeutung der Phantasie als kreative Fähigkeit und beleuchtet ihre Rolle in der Entwicklung von Kindern sowie als notwendiges Werkzeug für Erwachsene.
2. Träume: Hier werden Träume als Lebensträume und psychologische Phänomene analysiert, inklusive ihrer Darstellung in Medien, Religion und Alltag.
3. Der Alltag und das Leben: Dieses Kapitel hinterfragt, inwiefern das eigene Leben noch selbst bestimmt wird und welche Rolle Phantasie und Bewusstsein im Alltag spielen.
4. Der Kreislauf des Lebens: Das Kapitel befasst sich mit Lebenszielen, dem Konzept des Erfolgs und der Suche nach dem Sinn, oft unter spirituellen Gesichtspunkten.
5. Wie wichtig ist die Phantasie im Leben eines Menschen: Es wird die Bedeutung von Träumen, deren Deutung und der bewusste Umgang mit dem "Hier und Jetzt" vertieft.
6. Der Traum im Leben eines Kindes: Der Fokus liegt hier auf dem Umgang mit kindlichen Albträumen, der Bedeutung von Ritualen und der Förderung der kindlichen Erzählkultur.
7. Lebensängste blockieren das Leben, den Lebenstraum: Dieses Kapitel bietet Ansätze zur Überwindung von Ängsten, Blockaden und irrationalen Glaubenssätzen, um ein selbstbestimmtes Leben zu führen.
Schlüsselwörter
Phantasie, Lebensträume, Träume, Traumdeutung, Lebensgestaltung, Achtsamkeit, Lebensängste, Selbstbestimmung, Spiritualität, Berufsfindung, Psychologie, Unterbewusstsein, Hier und Jetzt, Kurskorrektur, Zielerreichung
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Das Buch untersucht die Bedeutung von Phantasie und Träumen für die individuelle Lebensgestaltung und wie man ein authentisches, selbstbestimmtes Leben führt.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Zu den zentralen Themen gehören die psychologische und spirituelle Betrachtung von Träumen, der Umgang mit Ängsten, die berufliche Neuorientierung und die bewusste Lebensführung.
Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?
Das primäre Ziel ist es, den Leser zu ermutigen, seine Träume zu hinterfragen, destruktive Verhaltensweisen aufzubrechen und ein Leben zu führen, das wirklich den eigenen Werten entspricht.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit kombiniert psychologische Grundlagen (z.B. Freud, Jung), soziologische Beobachtungen und spirituelle sowie biblische Ansätze zur Lebensdeutung.
Was wird im Hauptteil behandelt?
Der Hauptteil befasst sich mit dem Alltag, dem Kreislauf des Lebens, der Bedeutung von Phantasie, dem Umgang mit kindlichen Träumen sowie der Analyse von Lebensängsten und Blockaden.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Phantasie, Selbstbestimmung, Traumarbeit, Lebensqualität, Spiritualität und psychologische Kurskorrektur sind zentrale Begriffe.
Wie unterscheidet der Autor zwischen gesundem Träumen und Realitätsflucht?
Ein gesundes Träumen ist eine Vision, die zu Taten anspornt, während Realitätsflucht als passives Verharren in einem "Wartesaal" beschrieben wird, das lediglich zur Frustration führt.
Welche Rolle spielt die Spiritualität im Buch?
Die Spiritualität, insbesondere ein christliches Weltbild, dient dem Autor als Kompass, um Sinn in einem Leben zu finden, das oft als sinnlos oder fremdbestimmt wahrgenommen wird.
- Arbeit zitieren
- Religionspädagoge Günter-Manfred Pracher (Autor:in), 2012, Träume des Lebens – Lebensträume, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/203088