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Stress in der Altenpflege: Supervision und Salutogenese als Mittel der Psychohygiene für Altenpflegekräfte

Title: Stress in der Altenpflege: Supervision und Salutogenese als Mittel der Psychohygiene für Altenpflegekräfte

Bachelor Thesis , 2010 , 85 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Frank Koppelin (Author)

Social Work

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Summary Excerpt Details

Supervision ist in vielen Bereichen der Sozialen Arbeit anzutreffen. In dieser Arbeit
wird der Frage nachgegangen, welchen Beitrag Supervision im Bereich der Altenpflege
leisten kann. Damit sind zunächst zwei Bereiche angesprochen, Supervision
und Altenpflege, die in jeweils einem Kapitel untersucht werden.
Dazu wird zunächst untersucht, wie Supervision definiert wird. Nach einem kurzen
Überblick über die Geschichte der Supervision folgt eine Darstellung der Methoden
der Supervision. Zunächst wird in diesem Kapitel die Diskussion darum aufgegriffen,
ob nicht die Supervision an sich schon als Methode zu fassen ist, und was dazu
nötig ist, um Supervision als Methode zu bezeichnen. In einem weiteren Abschnitt
werden einige Methoden der Supervision beschrieben.
In einem weiteren Kapitel folgt eine Einführung in die Altenhilfe. Nach einer kurzen
geschichtlichen Darstellung der Altenhilfe werden einige Institutionen der Altenhilfe
vorgestellt sowie die stationäre Altenhilfe. Ein Abschnitt beschäftigt sich mit der
Ausbildung von Pflegekräften, vor allem nach dem in Kraft treten des AltPflG im
Jahre 2003. Ein weiterer Abschnitt greift die Probleme auf, die typisch für die Altenhilfe
sind.
Letzteres geschieht vor dem Hintergrund der erweiterten Fragestellung, wie Supervision
zur Gesunderhaltung der Pflegekräfte beiträgt. Daher wird im dritten Kapitel als
ein Gesundheitsmodel die Salutogenese beschrieben. In einem letzten Kapitel wird
diese Frage unter der Überschrift „Supervision als Psychohygiene“ aufgegriffen. Die
Psychohygiene wird zunächst definiert und in einem weiteren Abschnitt Psychohygiene
und Supervision in Beziehung gesetzt. Abschließend wird dann der Beitrag der
Supervision im Bereich der Altenpflege dargelegt.[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Supervision

2.1. Supervision – ein kleiner geschichtlicher Einblick

2.2. Methoden der Supervision

2.2.1. Die Methode Supervision

2.2.2. Methoden der Supervision

2.2.3. Verfahren der Supervision

2.3. Inhalte der Supervision

2.4. Ziele der Supervision

2.5. Auftrag der Supervision

3. Altenhilfe

3.1. Geschichte der Altenhilfe

3.2. Institutionen der Altenhilfe

3.2.1. Institutionen der ambulanten Altenhilfe

3.2.2. Stationäre Altenhilfe

3.3. Pflege in der Altenhilfe

3.3.1. Ausbildung in der Altenpflege

3.3.2. Problemstellungen in der Altenpflege

4. Salutogenese

4.1. Das Konzept der Salutogenese

4.2. Was ist Gesundheit?

4.3. Das Kohärenzgefühl

4.4. Stress und Stressbewältigung

4.5. Salutogenese für Altenpflegekräfte

5. Supervision als Psychohygiene

5.1. Was meint Psychohygiene?

5.2. Supervision und Psychohygiene

5.3. Die Aufgabe der Supervision in der Altenpflege

5.3.1. Methoden der Supervision in der Altenpflege

5.3.2. Inhalte der Supervision in der Altenpflege

5.3.3. Ziele der Supervision in der Altenpflege

5.3.4. Auftrag der Supervision in der Altenpflege

6. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit untersucht den potenziellen Beitrag von Supervision zur Gesunderhaltung von Pflegekräften im Bereich der Altenpflege. Dabei wird analysiert, wie Supervision als Reflexionsinstrument genutzt werden kann, um die hohen psychischen Belastungen in diesem Berufsfeld zu bewältigen.

  • Grundlagen und Definition der Supervision
  • Strukturen und Problemfelder der Altenhilfe
  • Das Gesundheitsmodell der Salutogenese
  • Supervision als Form der Psychohygiene für Pflegekräfte

Auszug aus dem Buch

2.2.1. Die Methode Supervision

Kamphuis sieht Supervision im Kontext der Sozialen Arbeit als „eine Methode des Lernens und Lehrens“. Fatzer versteht unter Supervision im Konkreten die Beratung im beruflichen Kontext. Er hatte in seiner Einleitung zu dem 1991 erschienenen Handbuch „Supervision und Beratung“ geschrieben, dass „Supervision kein eigenständiges Verfahren oder eine einheitliche Methode darstellt, …“ Diesen Gedanken legt im gleichen Band auch Eck dar, indem er deutlich macht, dass Supervision „keine allgemeine konsensfähige Definition … kein geschlossenes Theoriegebäude, keinen eindeutigen Methodenkanon“ bietet. Das Ziel der Darstellung Ecks ist, offen zu legen, was eine Supervisionstheorie an Elementen braucht.

Schon 1975 hatte Huppertz die Supervisionskonzepte kritisch betrachtet und bemängelt, dass es keine klare Abgrenzung zur Therapie, Fortbildung und Beratung gibt. Gotthardt – Lorenz fordert von der Supervision, die, wie oben beschrieben, eine eigene Profession darstellen will, eine deutliche Darlegung ihrer Methode. Methode ist begründetes Gestalten der eigenen Praxis. Wobei die Autorin vorher darauf hingewiesen hat, dass es oft „gar nicht in Erwägung“ gezogen wird, die Supervision als eigene Methode anzusehen. Meist spricht man eher von „der Supervision und ihren Methoden“. Sie selbst geht davon aus, dass Supervision als solche als Methode anzusehen ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Hinführung zum Thema und Darlegung der Zielsetzung der Arbeit sowie des methodischen Vorgehens.

2. Supervision: Erläuterung der geschichtlichen Entwicklung, der verschiedenen methodischen Ansätze sowie der Ziele und Aufträge der Supervision.

3. Altenhilfe: Darstellung der historischen Wurzeln der Altenhilfe, der institutionellen Formen und der spezifischen Belastungen im Pflegealltag.

4. Salutogenese: Einführung in das salutogenetische Gesundheitskonzept von Antonovsky mit Fokus auf das Kohärenzgefühl und Stressbewältigung.

5. Supervision als Psychohygiene: Zusammenführung der Themenfelder Supervision, Altenpflege und Psychohygiene zur Ableitung von Unterstützungsstrategien für Pflegekräfte.

6. Fazit: Resümee über die Bedeutung von Supervision zur Gesunderhaltung und beruflichen Entwicklung in der Altenpflege.

Schlüsselwörter

Supervision, Altenpflege, Altenhilfe, Psychohygiene, Salutogenese, Kohärenzgefühl, Stressbewältigung, Beziehungsarbeit, Pflegekonzept, Selbstreflexion, Organisationsentwicklung, Berufsbelastung, Gesundheitsressourcen, professionelles Handeln, Interaktion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht, welchen Beitrag Supervision als professionelles Reflexionsinstrument zur Gesunderhaltung von Pflegekräften in der Altenpflege leisten kann.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Felder sind die Supervision als Beratungsform, die institutionelle Altenhilfe, das salutogenetische Modell zur Gesundheitsförderung und die psychohygienische Funktion der Supervision.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie Supervision durch die Förderung von Selbstreflexion und die Stärkung von Ressourcen dazu beitragen kann, die psychischen Belastungen des Pflegeberufs zu minimieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse, die theoretische Konzepte der Supervision mit den praktischen Anforderungen und Problemstellungen der Altenpflege verknüpft.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung der Supervision, die Beschreibung der Altenhilfestrukturen, das salutogenetische Modell sowie die konkrete Anwendung der Supervision als Psychohygiene in der Altenpflege.

Welche Schlüsselbegriffe prägen die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Supervision, Salutogenese, Altenpflege, Kohärenzgefühl, Psychohygiene und Beziehungsarbeit charakterisiert.

Wie unterscheidet sich die Arbeit von rein theoretischen Abhandlungen?

Der Autor stellt explizit den Bezug zur Praxis der Altenpflege her, indem er die theoretischen Supervisionselemente direkt auf die spezifischen Belastungsmuster von Pflegekräften (wie Distanz-Nähe-Problematik oder Ekel) überträgt.

Welche Rolle spielt die Salutogenese in der Argumentation?

Die Salutogenese dient als ressourcenorientiertes Gegenmodell zur rein defizitorientierten Betrachtung von Gesundheit. Sie erklärt, warum bestimmte Pflegekräfte trotz hoher Belastung gesund bleiben können, sofern sie über ein starkes Kohärenzgefühl verfügen.

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Details

Title
Stress in der Altenpflege: Supervision und Salutogenese als Mittel der Psychohygiene für Altenpflegekräfte
College
University of Applied Sciences Koblenz
Grade
2,3
Author
Frank Koppelin (Author)
Publication Year
2010
Pages
85
Catalog Number
V202890
ISBN (eBook)
9783656308492
ISBN (Book)
9783656309550
Language
German
Tags
supervision altenpflege
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Frank Koppelin (Author), 2010, Stress in der Altenpflege: Supervision und Salutogenese als Mittel der Psychohygiene für Altenpflegekräfte, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/202890
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