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Occupy the elections?

Analyse Obamas wahlstrategischer Haltung gegenüber Occupy anhand exemplarischer Stärken und Schwächen der Bewegung und deren Nutzen für die Demokraten

Title: Occupy the elections?

Pre-University Paper , 2012 , 18 Pages , Grade: 15 Punkte (1+)

Autor:in: Ann-Christin Klein (Author)

Social Studies (General)

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„Die Schweine von heute sind die Schinken von morgen” - diese und weitere Parolen schmücken die Zelte des Frankfurter Occupy-Lagers vor der EZB. Im vergangenen Jahr ist Occupy eines der Schlagwörter unserer Zeit geworden, einer Zeit des revolutionären Umbruchs, wie zuletzt der Arabische Frühling beispielhaft illustriert hat. Auch Occupy ist Teil dieser Revolution, die sich innerhalb kürzester Zeit von der Wall Street über den „großen Teich” nach Europa und mittlerweile nahezu weltweit verbreitet hat.
Occupy (dt. „Besetzt!”) ist mittlerweile zum Inbegriff des Widerstands gegen spekulative Finanzpolitiken geworden. In dieser Facharbeit bezieht sich der Occupy-Begriff lediglich auf die Bewegung in den USA, wobei aufgrund der regen Interaktion zwischen den lokalen Lagern keine exakte Trennung vorgenommen werden kann - doch warum nun die USA?

Tatsache ist, dass vor allem Occupy Wall Street in der Domäne der Smith’schen Wirtschaftspolitik für viel Furore gesorgt hat, indem die Bewegung mit teils ungewöhnlichen Methoden auf innenpolitische Missstände aufmerksam machte. Derartige Formen des Protests haben folglich auch die Blicke der internationalen Medienwelt in besonderem Umfang auf sich gezogen, weshalb sich eine vielfältige Quellenlage offeriert, weshalb sich eine vielfältige Quellenlage offeriert, die aufgrund der Aktualität des Themas bislang hauptsächlich in digitaler Form vorzufinden ist.
Bedenkt man zudem die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen zeigt sich die enorme Brisanz des Themas für die Sozialwissenschaften.
Kann Obama vielleicht sogar Nutzen aus der „broad-based frustration”1 des amerikanischen Mittelstandes ziehen? Müssten Ideale der US Democratic Party bei einer solchen Bewegung nicht auf besonders fruchtbaren Boden fallen? Warum hat sich sein Wahlkampfteam für eine bestimmte Haltung Occupys gegenüber entschieden?

Ebendiese Fragen sollen in der vorliegenden Facharbeit beantwortet werden. Im folgenden ersten Teil soll Obamas momentane Haltung gegenüber Occupy genauer dargestellt werden. Der zweite Teil der Facharbeit beschäftigt sich mit einer Analyse ausgewählter Stärken und Schwächen der Occupy-Bewegung, für die ein eigens entwickeltes Modell zur Erfassung politischer Bewegungen herangezogen werden soll.

Der abschließende dritte Teil setzt die erarbeiteten Stärken und Schwächen in Relation und bewertet anschließend, inwiefern Obama mit seiner momentanen Einstellung zu Occupy eine wahlkampftechnisch geschickte Strategie gewählt hat.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Obamas momentane Einstellung gegenüber Occupy

3. Exemplarische Stärken und Schwächen der Occupy-Bewegung

3.1 Profil der Partizipanten

3.2 Organisationsform

3.3 Öffentliche Akzeptanz

4. Obamas Haltung zu Occupy: Kluge Taktik oder ungenutzte Chance?

5. Arbeitstagebuch

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Haltung von US-Präsident Barack Obama gegenüber der Occupy-Wall-Street-Bewegung. Dabei wird analysiert, inwiefern Obamas diplomatisches Verhalten als wahlkampftechnisch geschickte Strategie im Kontext der innenpolitischen Dynamik und der öffentlichen Akzeptanz der Proteste zu bewerten ist.

  • Analyse der Haltung von Barack Obama zur Occupy-Bewegung
  • Charakterisierung der Occupy-Partizipanten und ihrer Motivation
  • Untersuchung der horizontalen Organisationsform und ihrer medialen Präsenz
  • Evaluation der öffentlichen Akzeptanz anhand von Meinungsumfragen
  • Bewertung des politischen Handlungsspielraums des Präsidenten

Auszug aus dem Buch

3.2 Organisationsform

„Die Occupy-Bewegung unterscheidet sich von allem, was wir bisher hatten“, so die US-amerikanische Bürgerrechtlerin Angela Yvonne Davis. Das trifft im Besonderen auf die dezentrale Organisation und antiautoritäre Führung der Bewegung zu. Doch ist Occupy tatsächlich so unorganisiert und strukturlos wie häufig dargestellt?

Erfahrungsberichte aus den Lagern selbst sprechen eine andere Sprache. Aus dem ehemaligen Camp von OWS im Zuccotti-Park berichtet Partizipantin Marina Sitrin, dass man sich die Organisation einer asamblea general zum Vorbild genommen habe. Diese Versammlung sei nochmals untergliedert in autonome, „dezentrale Arbeitsgruppen, die auch untereinander kommunizieren“, und trotz ihrer Autonomie für Grundsatzentscheidungen stets die gesamte asamblea general befragten. Diese Arbeitsgruppen bestehen nachweislich auch heute noch, trotz der mittlerweile erfolgten Auflösung des Camps: Über die Internetseite http://www.nycga.net/groups/ ist es nach wie vor möglich, die Arbeit in den einzelnen Komitees zu verfolgen oder sich selbst als Mitarbeiter zu registrieren.

Deutlich wird also, dass die Organisation der (in diesem Fall) OWS-Bewegung vor allem antihierarchisch, also horizontal, und nicht etwa anarchisch erfolgt. Eine besondere Rolle kommt auch dem Kommunikationsmedium Internet zuteil: Laut Nicholas Mirzoeff, Professor für Medien und Kommunikation an der New York University, könne der Einfluss des Internets auf die Organisation der Occupy-Bewegung gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Er hebt die enorme virtuelle Präsenz der Partizipanten in Blogs, sozialen Netzwerken oder Twitter hervor.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die Entstehung der Occupy-Bewegung ein und stellt die zentrale Forschungsfrage nach der Haltung Obamas zur Bewegung im Kontext der US-Innenpolitik.

2. Obamas momentane Einstellung gegenüber Occupy: Dieses Kapitel untersucht den Status Quo von Obamas Haltung, die sich durch eine diplomatische Zurückhaltung auszeichnet, welche eine klare Unterstützung oder Ablehnung schwer erkennbar macht.

3. Exemplarische Stärken und Schwächen der Occupy-Bewegung: Es erfolgt eine Analyse der Bewegung anhand der Parameter Partizipantenprofil, Organisationsform und öffentlicher Akzeptanz.

3.1 Profil der Partizipanten: Das Kapitel beschreibt die sozioökonomische Zusammensetzung der Bewegung, die maßgeblich aus von der Finanzkrise betroffenen Bürgern der amerikanischen Mittelschicht und jungen Erwachsenen besteht.

3.2 Organisationsform: Hier wird die antihierarchische und horizontale Struktur der Bewegung analysiert, die stark auf digitale Medien und Netzwerke zur Organisation angewiesen ist.

3.3 Öffentliche Akzeptanz: Die Untersuchung zeigt anhand von Umfragen, dass die Bevölkerung der Bewegung verhalten gegenübersteht und oft zu wenig über deren Ziele informiert ist.

4. Obamas Haltung zu Occupy: Kluge Taktik oder ungenutzte Chance?: Das Fazit bewertet Obamas Strategie als Ergebnis politischer Abwägung, bei der die öffentliche Wahrnehmung der Proteste seine diplomatische Handlungsfreiheit begrenzt hat.

5. Arbeitstagebuch: Eine chronologische Dokumentation der Recherche- und Schreibschritte zur Erstellung der Facharbeit.

Schlüsselwörter

Occupy Wall Street, Barack Obama, USA, Sozialwissenschaften, Finanzkrise, Partizipanten, Prekariat, Basisdemokratie, soziale Medien, politische Bewegung, öffentliche Akzeptanz, Wahlkampfstrategie, Diplomatie, Protestkultur, 99 Prozent.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert die wechselseitige Beziehung bzw. Haltung des US-Präsidenten Barack Obama gegenüber der Occupy-Wall-Street-Bewegung im Vorfeld der US-Präsidentschaftswahlen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der internen Struktur der Occupy-Bewegung, der sozioökonomischen Herkunft ihrer Aktivisten sowie der Wahrnehmung der Bewegung in der US-amerikanischen Öffentlichkeit.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Kernfrage lautet, warum sich Obamas Wahlkampfteam für eine spezifische diplomatische Haltung gegenüber Occupy entschieden hat und ob dies eine kluge Taktik oder eine verpasste Chance darstellt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein eigens entwickeltes Analysedreieck bestehend aus dem Profil der Partizipanten, der Organisationsform und der öffentlichen Akzeptanz angewandt, um die Bewegung wissenschaftlich zu erfassen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Bestandsaufnahme von Obamas Position, eine Analyse der Stärken und Schwächen der Occupy-Bewegung sowie eine Bewertung der wahlkampftechnischen Implikationen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Occupy Wall Street, Basisdemokratie, politischer Aktivismus, Obama, soziale Medien und ökonomische Ungleichheit definieren.

Warum wird die Occupy-Bewegung primär mit der jüngeren Generation in Verbindung gebracht?

Die Analyse zeigt, dass junge Erwachsene und Studenten durch Bildungspleiten und Studienkredite besonders von der Finanzkrise betroffen sind und ihre hohe Affinität zu digitalen Netzwerken für die Organisationsform der Bewegung zentral ist.

Welchen Einfluss hatte die öffentliche Akzeptanz auf Obamas Strategie?

Da die US-Bevölkerung Occupy teilweise ablehnend oder unsicher gegenüberstand, entschied sich Obama für eine diplomatische Zurückhaltung, um keine Sympathiepunkte bei der Stammwählerschaft zu riskieren.

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Details

Title
Occupy the elections?
Subtitle
Analyse Obamas wahlstrategischer Haltung gegenüber Occupy anhand exemplarischer Stärken und Schwächen der Bewegung und deren Nutzen für die Demokraten
Grade
15 Punkte (1+)
Author
Ann-Christin Klein (Author)
Publication Year
2012
Pages
18
Catalog Number
V202882
ISBN (eBook)
9783656360612
ISBN (Book)
9783656361114
Language
German
Tags
occupy analyse obamas haltung stärken schwächen bewegung nutzen demokraten
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ann-Christin Klein (Author), 2012, Occupy the elections?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/202882
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