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Zur Shop-Startseite › Pädagogik - Pädagogische Soziologie

Aufklärung in zwei Dekaden

Ein fokussierter Vergleich

Titel: Aufklärung in zwei Dekaden

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2008 , 24 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Melanie Johannsen (Autor:in)

Pädagogik - Pädagogische Soziologie

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Wie wurde Sexualaufklärung in zwei verschiedenen Dekaden durchgeführt? Wie ist der Weg in den zeitgenössischen Aufklärungsbüchern von 1961 und 1983 auf dem ein Mädchen zur Frau wird und welche Veränderungen ergeben sich im Vergleich? Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Sozialisation der Mädchen. Die Überschneidungen mit der aktuellen Aufklärungsstrategie bleiben dennoch in beiden Dekaden teilweise erschreckend aktuell.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Klärung der Grundbegriffe

3 Sozialisation im Vergleich

3.1 Zur Aufklärung im Jahr 1961

3.2 Zur Aufklärung im Jahr 1983

3.3 Wie wird ein Mädchen zur Frau?

3.3.1 Die Kleinkinderzeit (1961)/ Die Kindheit (1983)

3.3.2 Die Schulkinderzeit (1961)/ Jugendliche bis 14 Jahre (1983)

3.3.3 Die Reifezeit (1961)/ Jugendliche - Eintritt in das Erwachsenenalter (1983)

4 Schlussbemerkungen

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht den Wandel der Sexualaufklärung und die damit verbundenen Sozialisationsprozesse für Mädchen anhand eines Vergleichs von zwei Aufklärungsbüchern aus den Jahren 1961 und 1983, um zu analysieren, wie sich das Bild des Mädchens zur Frau sowie die geschlechtsspezifischen Rollenerwartungen verändert haben.

  • Vergleichende Analyse zeitgenössischer Aufklärungsstrategien der 60er und 80er Jahre.
  • Untersuchung der geschlechtsspezifischen Sozialisation und Rollenzuweisungen.
  • Analyse des Wandels in der Wahrnehmung von Sexualität und Verhütung.
  • Betrachtung der Einflussfaktoren wie Frauenbewegung und gesellschaftliche Normen auf die Erziehung.

Auszug aus dem Buch

3.3 Wie wird ein Mädchen zur Frau?

Die Beantwortung dieser Frage stellt LeserInnen 1961 vor eine kleine Herausforderung. Zum einen werden Mädchen nicht annähernd so häufig wie Jungen explizit angesprochen und zum anderen erscheinen sie ganze Strecken in der Beschreibung im Subtext, so dass sie ein Teil der männlichen Entwicklung werden. Andersherum geschieht dies nicht einmal. Dennoch wollen wir uns dieser Frage stellen und mit den offensichtlichen Thematisierungen beginnen, um die entstehenden Lücken, klar gekennzeichnet, mit den Subtexten zu füllen.

Eine ähnliche Problematik besteht auch 1983. Allerdings richtet sich hier die Aufklärung eher an die Mädchen, als an die Jungen, so dass die Frage deutlicher beantwortet werden kann. Jungen hingegen werden durch die Intention, der Nichte ihre Fragen zu beantworten, nicht so intensiv aufgeklärt. Sie erfahren, wie sie ein Mädchen kennenlernen können und wie es zu der ersten sexuellen Erfahrung kommen kann. Der Grund ist hierbei eindeutig in der Intention des Buches zu suchen, so dass unsere Fragestellung sehr deutlich beantwortet werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung definiert das Forschungsinteresse an der Entwicklung der Sexualaufklärung zwischen 1961 und 1983 mit einem Fokus auf die Sozialisation von Mädchen.

2 Klärung der Grundbegriffe: Dieses Kapitel erläutert zentrale Konzepte wie Geschlechtsdarstellung, Geschlechtszuständigkeit sowie die Definition der Jugendphase und ihrer Entwicklungsaufgaben.

3 Sozialisation im Vergleich: Dieser Hauptteil analysiert und vergleicht detailliert die Aufklärungsansätze der beiden gewählten Werke und untersucht die Entwicklung des Mädchens zur Frau in verschiedenen Lebensphasen.

3.1 Zur Aufklärung im Jahr 1961: Vorstellung des Werkes von Kurt Seelmann (1961) und dessen zweigeschlechtlicher, konservativer Vorstellung von Rollen und bürgerlicher Familie.

3.2 Zur Aufklärung im Jahr 1983: Vorstellung des Werkes von Antje Kunstmann (1983), das eine emanzipatorische Perspektive einnimmt und Sexualität enttabuisiert.

3.3 Wie wird ein Mädchen zur Frau?: Analyse der in den Büchern vermittelten Entwicklungsprozesse vom Kind zum erwachsenen Mädchen.

3.3.1 Die Kleinkinderzeit (1961)/ Die Kindheit (1983): Gegenüberstellung der frühen Sozialisation, in der 1983 bereits früh eine sexuelle Selbstständigkeit thematisiert wird, während 1961 eine zunehmende Trennung der geschlechtsspezifischen Interessen betont wird.

3.3.2 Die Schulkinderzeit (1961)/ Jugendliche bis 14 Jahre (1983): Untersuchung der pubertären Phase, wobei der Fokus auf dem zunehmenden Bedarf an Aufklärung und dem Umgang mit Sexualität liegt.

3.3.3 Die Reifezeit (1961)/ Jugendliche - Eintritt in das Erwachsenenalter (1983): Vergleich der Anforderungen am Übergang zum Erwachsenenalter, insbesondere hinsichtlich Ausbildung, Ehevorbereitung und Rollenverständnis.

4 Schlussbemerkungen: Zusammenfassung der Ergebnisse, wobei betont wird, dass sich zwar die Perspektive auf Sexualität durch Enttabuisierung gewandelt hat, die grundlegende Hierarchie der Geschlechter und die Rollenverteilung in der Erziehung jedoch fortbestehen.

Schlüsselwörter

Sexualaufklärung, Sozialisation, Geschlechterrolle, Adoleszenz, Emanzipation, Pubertät, Mädchensozialisation, Erziehung, Identitätsentwurf, Biographisierung, Rollenbilder, Familienmodell, Sexualität, Geschlechtsreife, Strukturwandel

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht den Wandel der Sexualaufklärung und der Mädchensozialisation zwischen den Jahren 1961 und 1983.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind der Vergleich von Aufklärungsstrategien, geschlechtsspezifische Rollenerwartungen sowie der Einfluss von Sozialisation und Gesellschaft auf das Erwachsenwerden.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die Veränderungen im Bild der Frau und in der Aufklärungspraxis anhand von zwei spezifischen Lehrbüchern herauszuarbeiten und sozialisationstheoretisch einzuordnen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um einen komparativen Ansatz, der eine vergleichende Analyse von Literatur und Quellen nutzt, ergänzt durch sozialisationstheoretische Perspektiven.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der beiden Werke, einen Vergleich der Aufklärungspraxis und eine detaillierte Analyse der Phasen der Mädchenentwicklung (Kleinkind-, Schul- und Reifezeit).

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Sexualaufklärung, Geschlechterrolle, Sozialisation, Emanzipation und Identitätsentwurf.

Inwiefern unterscheidet sich die Rolle der Frau in den beiden analysierten Dekaden laut den Büchern?

Während die 60er Jahre ein konservatives, am biologischen Geschlecht orientiertes Modell der Hausfrau und Mutter propagieren, betont der Ansatz von 1983 die individuelle Selbstbestimmung und sexuelle Emanzipation.

Welche Rolle spielt der Begriff "Subtext" in der Analyse des Buches von 1961?

Die Autorin stellt fest, dass Mädchen im Werk von Seelmann oft nicht explizit angesprochen werden, sondern ihre Rolle und Anforderungen an sie nur indirekt im "Subtext" bzw. im Kontext der männlichen Entwicklung transportiert werden.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Aufklärung in zwei Dekaden
Untertitel
Ein fokussierter Vergleich
Hochschule
Europa-Universität Flensburg (ehem. Universität Flensburg)
Note
1,7
Autor
Melanie Johannsen (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
24
Katalognummer
V202422
ISBN (eBook)
9783656286387
ISBN (Buch)
9783656288145
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Aufklärung Mädchensozialisation Adoleszenz Kindheit Jugend Gesellschaftliche Probleme Pubertät Sozialisation Seelmann Kurt Kunstmann Antje Ratgeberliteratur Geschlechterrollen Stereotype Sexualität Jugend und Sexualität Geschlechtsreife
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Melanie Johannsen (Autor:in), 2008, Aufklärung in zwei Dekaden, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/202422
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  24  Seiten
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