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Zur Shop-Startseite › Didaktik für das Fach Französisch - Grammatik, Stil, Arbeitstechnik

Grammatik im Französischunterricht

Titel: Grammatik im Französischunterricht

Seminararbeit , 2008 , 22 Seiten

Autor:in: Sandra Ilg (Autor:in)

Didaktik für das Fach Französisch - Grammatik, Stil, Arbeitstechnik

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

(...) Die Tendenz zum Mündlichen wird noch deutlicher, wenn man die aktuellen Lehrpläne betrachtet: Im neuen G8-Lehrplan für die 6. Klasse, in der Französisch als 2. Fremdsprache erlernt wird, ist bspw. als erstes Lernziel aufgeführt, dass die Schüler „die kommunikativen Fertigkeiten und sprachlichen Mittel zur ersten elementaren Sprachverwendung entsprechend der Stufe A1 des Gemeinsamen europäischen Referenzrahmens“ erwerben sollen. Eine ähnliche Formulierung ist auch an oberster Stelle bei anderen Klassenstufen zu finden. Man sieht hier bereits sehr deutlich, dass die dem Lateinunterricht ähnliche Vorgehensweise im Unterricht der modernen Fremdsprachen immer mehr in den Hintergrund rückt und die Pragmatik und der Wortschatz die Grammatik vom „Thron“ zu drängen scheinen. Dies mag das Französische als Unterrichtsfach, das gemeinhin als „schwer“ konnotiert ist, wieder reizvoller erscheinen lassen, es wirft aber zugleich die Frage auf, inwiefern dieser Weg fort von der Grammatik rechtzufertigen ist und wie dieser zu gestalten ist. Schließlich soll die Sprachkompetenz der Schüler nicht abnehmen. Diese Fragen und der Stellenwert der Grammatik im Fremdsprachenunterricht sollen im Folgenden näher erörtert und vor dem Hintergrund des aktuellen Forschungskontextes betrachtet werden. Hierbei soll natürlich auch die Praxis der Grammatikvermittlung nach neuesten Erkenntnissen miteinbezogen und dann in einem Unterrichtsentwurf dargestellt werden.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Positionen zur Grammatik in der Schule

2.1. Definition: Grammatik

2.2. Linguistische Grammatik vs. didaktische Grammatik

2.3. Fachdidaktische Diskussionsbereiche

3. Grammatik im Französischunterricht

3.1. Der Grammatikunterricht im Allgemeinen

3.2. Planung des Grammatikunterrichts

3.3. Methoden des Grammatikunterrichts

3.4. Struktur des Grammatikunterrichts

3.5. Grammatikübungen

3.6. Schwierigkeiten beim Grammatikunterricht

4. Unterrichtsentwurf

4.1. Datenteil

4.2. Klassensituation

4.3. Die Unterrichtsstunde

4.4. Lernziele der Stunde

4.5. Didaktische Analyse

4.6. Methodische Überlegungen

4.7. Detailplanung des Unterrichtsverlaufs

5. Fazit und Ausblick

6. Bibliographie

7. Anhang

7.1. Einstiegsübung: S. 68, „A vous“ oben – Tafelanschrieb

7.2. Tafelanschrieb

7.3. Übungen auf Folie

7.4. Übung: S. 71, Nummer 3a) – Folie

7.5. Partnerarbeit – Karteikarten

7.6. Arbeitsblatt für die Hausaufgabe

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht den Stellenwert und die methodische Vermittlung von Grammatik im modernen Französischunterricht an Gymnasien. Ziel ist es, auf Basis aktueller fachdidaktischer Erkenntnisse aufzuzeigen, wie grammatikalische Strukturen sinnvoll in einen kommunikativ orientierten Unterricht integriert werden können, um die Motivation der Lernenden zu fördern und Sprachkompetenz nachhaltig aufzubauen.

  • Theoretische Konzeptionen von Grammatik und ihre didaktische Relevanz.
  • Herausforderungen der Grammatikvermittlung im Spannungsfeld zwischen Systematik und Kommunikation.
  • Methoden des Grammatikunterrichts (Instruktion, Entdeckendes Lernen, Arbeit an authentischen Texten).
  • Konkreter Unterrichtsentwurf zur Einführung von Bedingungssätzen.

Auszug aus dem Buch

3.3. Methoden des Grammatikunterrichts

Die Grammatikarbeit erfordert immer gleichermaßen die Aktivität des Schülers als auch die des Lehrers. Da gerade in der Vergangenheit der Schüler hierbei oft zu kurz gekommen ist, muss auf diese Rollenverteilung verstärkt Wert gelegt werden. Es ist unverzichtbar, die Schüler stets persönlich mit den Lehrinhalten zu konfrontieren und sie in den Grammatikunterricht miteinzubeziehen. Der Lehrer muss je nach Klassensituation und Kenntnislage der Schüler versuchen, die für einen möglichst großen Teil der Schüler angemessene Lehrmethodik auszuwählen und diese ggf. mit den anderen Methoden verbinden oder abwechseln. Die drei didaktisch-methodischen Möglichkeiten des Grammatikunterrichts sind:

- Grammatik mittels Instruktion

Diese heute oftmals verpönte Art zu unterrichten ist letzlich immer noch dominant und in manchen Situationen schlicht unerlässlich. Dies trifft bspw. dann zu, wenn die Zeit es nicht anders zulässt, die Schüler schwach sind oder eine Wiederholungsphase ansteht. Bei dieser Methode ist es sehr wichtig darauf zu achten, die Grammatik nicht durch metasprachliche Bemerkungen hervorzuheben, den Unterricht abwechslungsreich zu gestalten und selbst in großen Klassen für den Einzelnen aufmerksam zu bleiben, falls dieser besondere Schwierigkeiten hat.

- Grammatik als Entdeckendes Lernen

Dies ist ein neuartiges Verfahren, das nur wohlüberlegt bei gewissen Themen eingesetzt werden kann. Es steigert die Lerner- und Prozessorientierung des Unterrichts. Die Schüler bekommen einen Arbeitsbogen, anhand welchem sie sich eine grammatische Struktur samt der zugrunde liegenden Regel selbst erarbeiten. So setzen sie sich selbst kognitiv mit der Thematik auseinander, was zu gesteigertem Interesse und längerer Merkfähigkeit führt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Erläutert die Relevanz des Themas im Fremdsprachenunterricht und führt in die Verschiebung von einer rein grammatikfokussierten zu einer kommunikationsorientierten Didaktik ein.

2. Theoretische Positionen zur Grammatik in der Schule: Definiert Grammatik aus verschiedenen wissenschaftlichen Perspektiven und unterscheidet zwischen linguistischer und didaktischer Grammatik.

3. Grammatik im Französischunterricht: Beleuchtet Planung, Methoden, Struktur und die spezifischen Herausforderungen der Grammatikvermittlung im schulischen Französischunterricht.

4. Unterrichtsentwurf: Präsentiert ein konkretes didaktisches Szenario zur Einführung von Bedingungssätzen in einer 8. Klasse, inklusive Planung und Begründung der Phasen.

5. Fazit und Ausblick: Resümiert die Notwendigkeit einer ausgewogenen Grammatikarbeit, die kommunikative Ziele mit kognitiver Strukturierung verbindet.

6. Bibliographie: Listet die für die Arbeit verwendete Fachliteratur auf.

7. Anhang: Enthält praktische Materialien wie Tafelanschriebe, Übungsblätter und Karteikarten für den Unterricht.

Schlüsselwörter

Französischunterricht, Grammatikunterricht, Fachdidaktik, Entdeckendes Lernen, Bedingungssätze, Sprachkompetenz, Kommunikation, Grammatikarbeit, Unterrichtsentwurf, Motivation, Lerntypen, Sprachvermittlung, Sprachsystem, grammatikalische Strukturen, Fremdsprachenunterricht.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit im Kern?

Die Arbeit analysiert den Stellenwert der Grammatik im Französischunterricht und untersucht, wie diese als notwendige Teilkompetenz sinnvoll in den heutigen kommunikationsorientierten Fremdsprachenunterricht integriert werden kann.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Themen umfassen die Definition von Grammatik, die methodische Gestaltung des Unterrichts, die Rolle des Lehrers und der Schüler sowie die praktische Anwendung durch einen Unterrichtsentwurf.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Grammatik durch moderne Vermittlungsverfahren, wie z. B. Entdeckendes Lernen, lebendiger und motivierender gestaltet werden kann, ohne die notwendige Systematik zu vernachlässigen.

Welche wissenschaftliche Methodik wird zugrunde gelegt?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche fachdidaktischer Theorien, die durch die Anwendung dieser Erkenntnisse in einem konkreten, authentischen Unterrichtsentwurf evaluiert werden.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen der Grammatikvermittlung, die Analyse der Situation im Französischunterricht sowie die detaillierte Ausarbeitung eines Unterrichtsentwurfs zur Einführung von Bedingungssätzen.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit am besten?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Grammatikunterricht, kommunikative Didaktik, Entdeckendes Lernen und praktische Unterrichtsgestaltung charakterisiert.

Warum wird im Unterrichtsentwurf die Methode des Entdeckenden Lernens gewählt?

Die Methode wurde gewählt, um die kognitive Auseinandersetzung der Schüler mit der Grammatik zu intensivieren, was zu einem gesteigerten Interesse und einer höheren Merkfähigkeit führt.

Wie geht die Autorin mit dem Problem der Schwierigkeit der französischen Grammatik um?

Sie betont die Notwendigkeit, Grammatik kontextualisiert und in ansprechenden, für Schüler interessanten Situationen darzubieten, um das negative Image als "schweres" Fach abzubauen.

Warum ist ein Wiederholungselement für die Bedingungssätze geplant?

Die Wiederholung soll die Nachhaltigkeit des Gelernten sicherstellen, da die Klasse erfahrungsgemäß Schwierigkeiten beim Behalten neuer Strukturen zeigt.

Ende der Leseprobe aus 22 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Grammatik im Französischunterricht
Hochschule
Ludwig-Maximilians-Universität München  (Institut für Romanische Philologie)
Veranstaltung
Fachdidaktik
Autor
Sandra Ilg (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
22
Katalognummer
V202348
ISBN (eBook)
9783656285427
ISBN (Buch)
9783656287261
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Fachdidaktik Fremdsprachendidaktik Französisch Grammatik Grammatikunterricht Didaktik
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Sandra Ilg (Autor:in), 2008, Grammatik im Französischunterricht, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/202348
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Leseprobe aus  22  Seiten
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