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Zur Shop-Startseite › Politik - Thema: Europäische Union

Wo liegen die Chancen und Grenzen der EU für eine demokratische und effektive Politik?

Titel: Wo liegen die Chancen und Grenzen der EU für eine demokratische und effektive Politik?

Essay , 2012 , 7 Seiten , Note: 1,7

Autor:in: Thorsten Foltz (Autor:in)

Politik - Thema: Europäische Union

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details


Wo liegen die Chancen und Grenzen der EU für eine demokratische und effektive Politik? EU? Dieses bürokratische, ineffiziente, geldvernichtende Behördenmonster, welches als Abstellgleis für mehr oder weniger verdiente Politiker fungiert, die in gemütlicher und schöner Atmosphäre sich die Jahre bis zur Pension mit wenig Arbeit, aber viel Geld versüßen? Jene, die wahrscheinlich nur bemängeln können, dass in Brüssel nicht ihre Sprache, es sei denn sie sind des französischen und/oder englischen mächtig, gesprochen wird und dass ihre Arbeitsplätze in Belgien und leider nicht an der Côte d’Azur liegen. Solche und ähnliche Aussagen sind nicht ausschließlich für britische Bürger – um ein weiteres Klischee zu bedie-nen – reserviert, sondern finden sich mehr oder weniger stark in jedem Staat. Ordnet man die Bevölkerung in diverse Gruppen, zeigt sich, dass eine Pro- bzw. Antieuropäische Meinung weniger eine Frage der politischen Einstellung (links oder rechts), sondern der Bildung ist. So sind Studenten, höhere Angestellte, Fachleute und Führungskräfte eher für die EU, während Rentner, einfache Arbeiter und besonders Arbeitslose der EU eine hohe Skepsis, bis hin zur völligen Ablehnung, entgegen bringen. Nun stellte sich die Frage, warum? Folgende Punkte könnten dies erklären:

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Krise der Legitimität und der politische Status Quo

3. Herausforderungen durch die Finanz- und Staatsschuldenkrise

4. Wege aus der Krise: Der Weg zum europäischen Staat

5. Grenzen der europäischen Integration

6. Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die strukturellen Defizite der Europäischen Union hinsichtlich ihrer demokratischen Legitimation und politischen Effektivität, um der zentralen Frage nachzugehen, wie die EU langfristig als handlungsfähiges und demokratisches Gebilde bestehen kann.

  • Analyse der Akzeptanzprobleme und der demokratischen Defizite innerhalb der EU-Institutionen.
  • Untersuchung der Auswirkungen der europäischen Finanz- und Staatsschuldenkrise auf den Zusammenhalt.
  • Diskussion über die Notwendigkeit einer stärkeren politischen Integration bis hin zu einem europäischen Staat.
  • Auseinandersetzung mit den kulturellen, ökonomischen und politischen Grenzen einer weiteren Integration.

Auszug aus dem Buch

Die Ambivalenz der europäischen Integration

Denn ist die EU überhaupt demokratisch legitimiert? „Dumme Frage“, mag man jetzt intuitiv, aber vorschnell antworten. Natürlich, nur Demokratien können Mitglied der EU werden. Aber muss eine Organisation, welche nur aus Demokratien besteht deshalb zwangsläufig selbst demokratisch sein?

Nein, muss sie nicht. Innerhalb der EU sind zwar Institutionen und Organe wie z.B. die Kommission, der Rat oder das Parlament und ein Gerichtshof vorhanden, aber ihre Zusammenstellung bzw. die Berufung der handelnden Akteure ist für Außenstehende oftmals schwer bis unmöglich nachzuvollziehen. So hat das Parlament zwar im Laufe der Zeit an Einfluss gewonnen, aber es verfügt bei Weitem nicht über die Macht, welche die nationalen Parlamente besitzen. Und dennoch ist es das demokratischste Organ der EU. Aber selbst hier mussten nach der Gründung 1952 fast 30 Jahre vergehen, bevor 1979 die ersten Direktwahlen durch die europäischen Bürger stattfanden.

Die Mitglieder der anderen Organe und Institutionen werden hingegen von den nationalen Regierungen gewählt oder bestimmt. Zwar sind die Regierungsvertreter seitens der Bevölkerung gewählt worden, aber nicht die Vertreter der EU. Freilich, die EU ist deswegen kein autoritärer Staat. Staat? Jetzt offenbart sich das nächste Problem. Ein Staat ist sie nicht. Aber auch kein Staatenbund. Mehr eine Mischung aus Beidem, da sowohl intergouvernementale, als auch supranationale Aspekte vorhanden sind. Diese Mischung aus "Halbstaat" und "Quasidemokratie" lässt die Bürger Europas an der Legitimität der EU zweifeln.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in die Wahrnehmung der EU als bürokratisches Konstrukt und Aufarbeitung sozioökonomischer Gründe für die europäische Skepsis.

2. Die Krise der Legitimität und der politische Status Quo: Kritische Beleuchtung der mangelnden demokratischen Legitimierung der EU-Organe und der Problematik der "Quasidemokratie".

3. Herausforderungen durch die Finanz- und Staatsschuldenkrise: Analyse der Belastungsprobe durch die Schuldenkrise und die daraus resultierende Gefahr von Populismus und Identitätsverlust.

4. Wege aus der Krise: Der Weg zum europäischen Staat: Plädoyer für eine tiefere Integration mit dem Ziel eines europäischen Bundesstaates nach dem Slogan "One man, one vote".

5. Grenzen der europäischen Integration: Diskussion über die Widerstände der Bevölkerung und die Schwierigkeiten bei der Abstimmung so unterschiedlicher politischer und kultureller Interessen.

6. Fazit und Ausblick: Abschließende Betrachtung, dass eine Demokratisierung nur durch einen eigenständigen Staat erreicht werden kann, um sich global behaupten zu können.

Schlüsselwörter

Europäische Union, Demokratiedefizit, Politische Integration, Finanzkrise, Staatsschuldenkrise, Legitimität, Supranationalität, Nationalismus, Europäischer Staat, Mitspracherecht, Institutionen, Effektivität, Populismus, Intergouvernementalismus, Integration

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das Spannungsfeld zwischen dem Anspruch der EU auf demokratische Legitimität und ihrer tatsächlichen Effektivität in der heutigen politischen Praxis.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zu den Kernpunkten zählen die Institutionen der EU, die Auswirkungen der Finanz- und Staatsschuldenkrise sowie die Frage nach der Identität und dem Zusammenhalt der Mitgliedsstaaten.

Welches primäre Ziel verfolgt der Autor?

Der Autor möchte aufzeigen, warum das aktuelle System der EU als "Quasidemokratie" problematisch ist und argumentiert, dass eine vertiefte Integration der einzige Weg zu mehr Demokratie und Handlungsfähigkeit ist.

Welche wissenschaftliche Methode wird in dieser Arbeit primär verwendet?

Es handelt sich um eine politikwissenschaftliche Analyse, die historische Kontexte mit aktuellen sozioökonomischen Entwicklungen verknüpft, um strukturelle Probleme der EU herzuleiten.

Was wird schwerpunktmäßig im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil widmet sich der Frage, warum die EU bei den Bürgern oft auf Skepsis stößt, und analysiert, wie Krisen (wie die Schuldenkrise) als Katalysator für eine Systemreform wirken könnten.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Publikation am besten?

Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie Demokratiedefizit, europäische Integration, politischer Reformprozess und institutionelle Effizienz beschreiben.

Wie bewertet der Autor die Rolle des Europäischen Parlaments?

Das Parlament wird als das demokratischste Organ der EU hervorgehoben, dem jedoch im Vergleich zu nationalen Parlamenten die notwendige Macht fehlt, um seinen Namen voll zu verdienen.

Was sind laut Autor die größten Hindernisse für einen geeinten europäischen Staat?

Neben den historischen und kulturellen Unterschieden der Nationen sieht der Autor insbesondere die wachsende Politikverdrossenheit und das Fehlen eines europäischen Identitätsgefühls als Barrieren an.

Ende der Leseprobe aus 7 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Wo liegen die Chancen und Grenzen der EU für eine demokratische und effektive Politik?
Hochschule
Universität Siegen
Note
1,7
Autor
Thorsten Foltz (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
7
Katalognummer
V202126
ISBN (eBook)
9783656292494
Sprache
Deutsch
Schlagworte
grenzen politik EU effektive Politik mehr Demokratie
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Thorsten Foltz (Autor:in), 2012, Wo liegen die Chancen und Grenzen der EU für eine demokratische und effektive Politik?, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/202126
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Leseprobe aus  7  Seiten
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