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Gründe von ausländischen Studierenden für ein medienwissenschaftliches Studium an der Universität Fribourg

Title: Gründe von ausländischen Studierenden für ein medienwissenschaftliches Studium an der Universität Fribourg

Research Paper (postgraduate) , 2012 , 55 Pages , Grade: 4.75 (Schweizer Notensystem)

Autor:in: Carole Gobat (Author)

Communications - Research, Studies, Enquiries

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Summary Excerpt Details

Beweggründe für einen (universitären) Auslandaufenthalt gibt es unzählige, sie sind vielfältig und für jeden individuell unterschiedlich. Doch welche Erwartungen haben ausländische Studierende an einen universitären Auslandaufenthalt? Und aus welchen Gründen entscheiden sie sich für ihr medienwissenschaftliches Studium gerade für die Universität Fribourg?
Der vorliegende Forschungsarbeit liegt die Forschungsfrage zugrunde: „Weshalb und wie lange kommen ausländische Studierende für ein medienwissenschaftliches Studium an die Universität Freiburg?“ Die theoretischen Grundlagen werden ausführlich in Kap. 2 behandelt. Es wird deutlich, welche Wichtigkeit Auslanderfahrungen für die Karrierechancen der Studierenden zukommt im zunehmenden Globalisierungsprozess und in Zeiten des schnellen Wandels.
Die v.a. auf EU-politischer Ebene unternommenen Anstrengungen für eine Optimierung der studentischen Mobilität wird in Kap. 2.3 ausführlich behandelt. Beleuchtet werden in diesem Kontext die Fortschritte der Bologna-Strategie für eine Vereinheitlichung des Europäischen Hochschulraumes, sowie die Erfolgsgeschichte des Austauschprogrammes Erasmus.
In der in Kap. 3 thematisierten Situationsanalyse werden aufgrund zweier schriftlicher Arbeiten zu diesem Thema die Vorteile der Universität Fribourg aufgezeigt. Durch eigene Nachforschung werden die durch diverse Werbemittel der Universität propagierten Werbebotschaften und aufgezeigten Qualitätsmerkmale der Universität Fribourg auf die Bedürfniskonformität der ausländischen Studierenden überprüft.
Die zentralen Hypothesen und Fragestellungen werden in Kap. 4 vorgestellt, gefolgt vom empirischen Teil der Arbeit, dem eine Online-Befragung von ausländischen Medienstudierenden der Universität Fribourg (CH) zugrunde liegt. Der Beschrieb der Vorgehensweise zur Erstellung des Fragebogens und der Datenerhebung, resp. der Operationalisierung der Programmfragen in Testfragen wird in Kap. 5 erläutert. Die Durchführung der Befragung, sowie die Datenbereinigung sind ebenso Bestandteile des 5.Kap. In nächsten Kap. werden die zentralen Untersuchungsergebnisse ausgewertet und bzgl. der Hypothese und Fragestellungen analysiert.
Abschliessend werden im Fazit die wichtigsten theoretischen Grundlagen und Analyseergebnisse nochmals kurz zusammengefasst. Einhergehend damit findet eine Reflexion über die Antworten auf die der Arbeit zugrunde liegenden Forschungsfrage statt, gefolgt von einer kritischen Würdigung der eigenen Leistung im Kap.8.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Strukturationstheorie

2.2 Hochschulpolitische Konzepte der Internationalisierung

2.2.1 Hochschulen als Global Player - Zielwandel im Zeitalter der Globalisierung

2.2.2 Massnahmen zur Attraktivitätssteigerung von Hochschul(standorten)

2.3 Massnahmen zur Steigerung und Optimierung der Mobilität

2.3.1 Bologna- Reformprozess

2.3.2 ERASMUS

3. Situationsanalyse des Forschungsstandes

4. Hypothesen und Fragestellungen

5. Datenerhebung/ Operationalisierung

5.1 Fragebogenentwicklung

5.1.1 Die Programmfragen

5.1.2 Die Testfragen

5.1.3 Aufbau des Fragebogens und Reihenfolge der Fragen

5.2 Pretest des Fragebogens

5.3 Optimierung des Fragebogens

5.4 Stichprobenziehung – Durchführung der Befragung

5.5 Datenbereinigung/unbrauchbare Datensätze

6. Datenauswertung und Ergebnisse

6.1 6.1. Rücklaufquote

6.2 Analyse der Ergebnisse

6.2.1 Gründe für und Erwartungen an ein Auslandstudium

6.2.2 Argumente und Beweggründe für die Wahl der Universität Fribourg

6.2.3 Dauer des Aufenthaltes

6.2.4 Bewertung des Leistungsangebotes der Universität Fribourg

6.2.5 Bewertung des Fachbereiches Medien- und Kommunikationswissenschaften (MuKW)

6.2.6 Welche Bereicherung hat dir der Auslandaufenthalt gebracht?

7. Fazit

8. Kritische Würdigung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Beweggründe ausländischer Studierender für ein Studium der Medien- und Kommunikationswissenschaften an der Universität Fribourg. Zentral ist dabei die Frage, inwieweit die von der Universität kommunizierten Qualitätsmerkmale tatsächlich die Entscheidung der Studierenden beeinflussen und wie das Leistungsangebot aus Sicht der Zielgruppe bewertet wird.

  • Internationalisierung des Hochschulwesens
  • Studierendenmobilität und Austauschprogramme
  • Entscheidungsfaktoren für den Studienstandort Fribourg
  • Evaluation des universitären Leistungsangebots
  • Analyse des Fachbereichs Medien- und Kommunikationswissenschaften

Auszug aus dem Buch

2.1 STRUKTURATIONSTHEORIE

Die Theorie der Strukturation vom Gesellschaftskritiker Anthony Gibbens stellt eine Metatheorie der Sozialwissenschaften dar. Giddens geht vom Grundgedanken aus, dass individuelles, menschliches Handeln weder vollkommen durch gesellschaftliche Strukturen determiniert und beherrscht wird, noch kann das Verhalten sozialer Individuen gänzlich frei von der Beeinflussung durch gesellschaftlichen Normen und Strukturen stattfinden (vgl. Jansen: 5). Daraus leitet Giddens seine handlungstheoretische Leitidee der Dualität der Struktur ab, die besagt, dass die Handelnden „in und durch ihre Handlungen [...] die Bedingungen (Strukturen) reproduzieren, die ihr Handeln ermöglichen“ (Giddens 1988: 34). D.h., die sozialen Strukturen bieten die Grundlagen, aufgrund derer Individuen gesellschaftliches Handeln produzieren und reproduzieren, dessen Ergebnis wiederum Strukturen sind (vgl. Miebach: 378). Anders gesagt: Strukturen sind sowohl Grundlage als auch Ergebnis von sozialem Handeln und Interaktion, indem sie das Handeln einerseits einschränken, es aber gleichzeitig ermöglichen, woraus sich die erwähnte Dualität der Struktur ergibt (vgl. Miebach: 376).

Es besteht also eine gegenseitige Wechselwirkung zwischen reflexiver Steuerung des Handelns durch Individuen und Struktur (vgl. Jansen: 6). Bezogen auf den Untersuchungsgegenstand kann hier also argumentiert werden, dass durch die zunehmende Anzahl Studierender, die einen Studienaufenthalt im Ausland absolvieren (= Handlung), die gesellschaftlichen, sozialen und ökonomischen Strukturen – wie bspw. Studienabkommen zwischen den Universitäten, bestehende Infrastrukturen an den Studienorten oder das Studien- und Sprachlernangebote an der Gastuniversität – gleichzeitig produziert und reproduziert werden. Diese bereits bestehenden Strukturen ermöglichen einen universitäre Auslandaufenthalte überhaupt erst, begrenzen aber gleichzeitig die Wahl, den Ablauf und die Art des Auslandaufenthaltes von Studierenden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Forschungsfrage zum Auslandsstudium an der Universität Fribourg ein und skizziert den theoretischen sowie empirischen Aufbau der Arbeit.

2. Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erläutert die soziologische Strukturationstheorie und diskutiert hochschulpolitische Konzepte sowie Maßnahmen zur Förderung der studentischen Mobilität.

3. Situationsanalyse des Forschungsstandes: Hier werden bestehende Untersuchungen zur Motivation von Studieninteressierten sowie die von der Universität Fribourg propagierten Qualitätsmerkmale analysiert.

4. Hypothesen und Fragestellungen: Dieses Kapitel definiert die leitenden Hypothesen zur Wahl des Studienstandortes und formuliert die zentralen Fragestellungen der Untersuchung.

5. Datenerhebung/ Operationalisierung: Die methodische Vorgehensweise bei der Entwicklung des Fragebogens, die Durchführung des Pretests und die Organisation der Online-Befragung werden detailliert beschrieben.

6. Datenauswertung und Ergebnisse: Dieser Abschnitt präsentiert die empirischen Daten der Befragung, wertet die Beweggründe der Studierenden aus und bewertet das Leistungsangebot sowie den Fachbereich MuKW.

7. Fazit: Das Fazit fasst die theoretischen Erkenntnisse und die Analyseergebnisse zusammen und reflektiert die Beantwortung der Forschungsfrage.

8. Kritische Würdigung: Der Autor reflektiert den Arbeitsprozess, diskutiert methodische Schwierigkeiten wie die niedrige Rücklaufquote und das Zeitmanagement.

Schlüsselwörter

Auslandsstudium, Universität Fribourg, Medien- und Kommunikationswissenschaften, studentische Mobilität, Internationalisierung, Bologna-Prozess, ERASMUS, Studienentscheidung, Fachkompetenz, Hochschulmarketing, Online-Befragung, Studienbedingungen, Studienmotivation.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Forschungsarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Gründe, warum ausländische Studierende sich für ein medienwissenschaftliches Studium an der Universität Fribourg entscheiden, und evaluiert deren Erfahrungen und das Leistungsangebot vor Ort.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Zentrale Themen sind die Internationalisierung von Hochschulen, studentische Mobilität, die Rolle von Austauschprogrammen sowie die Analyse von Entscheidungsfaktoren für die Wahl eines Studienstandorts.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das primäre Ziel ist die Beantwortung der Forschungsfrage, weshalb ausländische Studierende nach Fribourg kommen, und die Überprüfung, ob die von der Universität vermittelten Werbebotschaften mit den tatsächlichen Beweggründen der Studierenden übereinstimmen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Autorin hat eine quantitative Online-Befragung bei ausländischen Studierenden mit dem Hauptfach Medien- und Kommunikationswissenschaften durchgeführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die theoretischen Grundlagen (Strukturationstheorie, Hochschulpolitik), die Situationsanalyse des Forschungsstandes, die methodische Operationalisierung sowie die detaillierte Auswertung der empirischen Ergebnisse.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere die studentische Mobilität, Studienmotivation, Internationalisierung des Hochschulraums, Qualität der Studiengänge und die Universität Fribourg als Studienstandort.

Wie bewerten die ausländischen Studierenden den Fachbereich Medien- und Kommunikationswissenschaften (MuKW)?

Die Studierenden bewerten den Fachbereich insgesamt sehr positiv, insbesondere hinsichtlich der Verständlichkeit der Inhalte und der Kompetenz der Lehrpersonen, wobei die Art der Kurseinschreibung in Seminaren vereinzelt kritisiert wurde.

Welches Ergebnis zur „Freemover“-Thematik ist bemerkenswert?

Überraschenderweise hatte keiner der Befragungsteilnehmer ein Austauschprogramm wie ERASMUS genutzt; 95,7 % der Studierenden waren als „Freemover“ an die Universität gekommen, was die Autorin vor allem auf den hohen Anteil deutscher Studierender zurückführt.

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Details

Title
Gründe von ausländischen Studierenden für ein medienwissenschaftliches Studium an der Universität Fribourg
College
University of Fribourg  (Departement für Medien- und Kommunikationswissenschaft)
Course
Forschungsseminar Befragung
Grade
4.75 (Schweizer Notensystem)
Author
Carole Gobat (Author)
Publication Year
2012
Pages
55
Catalog Number
V202044
ISBN (eBook)
9783656284420
ISBN (Book)
9783656287575
Language
German
Tags
Universität Fribourg Studium Medienwissenschaften Auslandsstudium universitärer Auslandaufenthalt ausländische Studierende Strukturationstheorie Internationalisierung Bologna Hochschule Pretest Fragebogen Rücklaufquote Auslandstudium Erwartungen an Auslandstudium Leistungsangebot Universität Fribourg Programmfragen Testfragen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Carole Gobat (Author), 2012, Gründe von ausländischen Studierenden für ein medienwissenschaftliches Studium an der Universität Fribourg, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/202044
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