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The Empire strikes back - Wirtschaftsorganisationen und Verbände im Mediensektor

Titel: The Empire strikes back - Wirtschaftsorganisationen und Verbände im Mediensektor

Seminararbeit , 2001 , 24 Seiten , Note: 1

Autor:in: Thomas Kahmann (Autor:in)

Medien / Kommunikation - Medien und Politik, Pol. Kommunikation

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Einleitung

Wie der überwiegende Teil der deutschen Wirtschaft ist auch die Medienwirtschaft stark in Interessenverbänden organisiert. Um jene Wirtschaftsorganisationen und Interessenverbände im Mediensektor wird es in dieser Arbeit gehen.
Vergleicht man die Medienpräsenz dieser Interessenverbände
mit derer anderer Interessenverbände der Wirtschaft und setzt dies in Relation zur Popularität ihrer Mitglieder, so wird dabei eine deutliche Diskrepanz deutlich. Ausgehend von dieser Beobachtung werden unter den Leitfragen „Welcher Aktionsformen bedienen sich Interessenverbände aus dem Mediensektor in Deutschland? Und wie
erfolgreich ist ihre Arbeit?“ im Punkt 2 der Arbeit die wichtigsten Interessenverbände des Mediensektors aus den Bereichen „Rundfunk“, „Film“, „Multimedia“ und „Werbung“ vorgestellt. Mit dieser Auswahl sollen alle Bereiche der audiovisuellen Medien abgedeckt werden.
Eine genaue Kenntnis der Organisationsstrukturen und Ziele dieser Verbände ist notwendig, um Rückschlüsse auf ihre Arbeitsweisen ziehen zu können. Abschnitt 3.1 dieser Arbeit beschäftigt sich mit allgemeinen Formen der Verbandsarbeit, während in Abschnitt 3.2 die den Medienverbänden möglichen Aktionsweisen beschrieben werden, so dass eine abschließende vergleichende Bewertung der Arbeit der Medienverbände auch im Hinblick auf Möglichkeiten und Erfolge von Interessenverbänden anderer Branchen ermöglicht wird. Eine den Leitfragen folgende Bewertung und Zusammenfassung des Erarbeiteten
wird im Fazit vorgenommen.
[...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Vorstellung der bedeutendsten deutschen Medienverbände

2.1 Der VPRT

2.2 Die SPIO

2.3 Der DMMV

2.4 Der ZAW

3. Generelle Arbeitsweise und Aktionsformen von Verbänden in Deutschland mit Beispielen aus der Arbeit der Medienverbände

3.1 Formen des Verbandseinflusses in Deutschland

3.2 Arbeits- und Aktionsmöglichkeiten der Medienverbände

4. Fazit

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die Arbeit untersucht, welcher Aktionsformen sich Interessenverbände im deutschen Mediensektor bedienen und wie erfolgreich ihre politische Interessenvertretung ist. Dabei wird analysiert, wie diese Organisationen ihre spezifischen Einflussmöglichkeiten nutzen, um branchenrelevante Rahmenbedingungen zu gestalten und ihre wirtschaftlichen Interessen gegenüber Politik und Öffentlichkeit durchzusetzen.

  • Analyse der Organisationsstrukturen bedeutender Medienverbände (VPRT, SPIO, DMMV, ZAW).
  • Darstellung der gesetzlich verankerten und strategischen Einflussmöglichkeiten von Verbänden in Deutschland.
  • Untersuchung der spezifischen Aktionsweisen von Medienverbänden im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen.
  • Bewertung der Effektivität von Lobbyarbeit, Informationsbereitstellung und Öffentlichkeitsarbeit.
  • Erörterung der Rolle brancheninterner Selbstkontrollgremien für die politische Akzeptanz.

Auszug aus dem Buch

3.2 Arbeits- und Aktionsmöglichkeiten der Medienverbände

Zur Abschätzung von Aktionsmöglichkeiten im Bereich der Medienverbände bietet sich als erstes ein Blick auf Struktur, Gestalt und Größe der in dieser Arbeit vorgestellten Medienverbände an.

Alle vorgestellten Medienverbände sind keine Massenverbände, sie sind vielmehr Interessenverbände bestimmter, z.T. sehr spezialisierter Wirtschaftszweige. Hieraus ergibt sich, dass den Medienverbänden wenig direkter Einfluss auf die Wählerstimmen gegeben ist. Es ist ihnen allenfalls möglich, über die Medien den öffentlichen Meinungsbildungsprozess vor Wahlen zu beeinflussen. Die Medien sind jedoch bemüht, diese Möglichkeit zur Wahrung der journalistischen Integrität in einem vertretbaren Rahmen zu halten. Das sich dennoch ergebende Drohpotential sollte allerdings nicht unterschätzt werden, da es den Medienverbänden auf jeden Fall möglich ist, ihre Verbandspositionen in Form von Stellungnahmen zu relevanten Themen zu verbreiten. Hierfür verfügen sie entweder über eigene Medien oder können auf die Medien bzw. Massenmedien ihrer Mitglieder zurückgreifen. Dadurch lassen sich sicherlich selten Wählerstimmen beeinflussen, doch können die Verbände auf diese Weise eine Sensibilität für die ihnen wichtigen Themen in der Bevölkerung hervorrufen.

Finanzielle Unterstützung der Parteien ist für einen Großteil der Medienverbände eine adäquate Möglichkeit, ihren Interessen Geltung zu verschaffen. Bei einem Blick in die Mitgliederverzeichnisse der vorgestellten Verbände zeigt sich, dass ihnen in der ohnehin aufstrebenden Medienwirtschaft sehr finanzstarke Firmen und z.T. global agierende Konzerne angehören. In dieser Branche sollte es nicht schwer fallen, den Parteien entsprechende Summen zu spenden. Zwar müssen Parteispenden angezeigt werden, doch gelangen Informationen zu diesem Teil der Verbandsarbeit in nur sehr geringem Umfang auf offiziellem Weg in die Öffentlichkeit, so dass in dieser Arbeit keine Belege für diese These angeführt werden können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Thema der Interessenvertretung in der deutschen Medienwirtschaft und Formulierung der leitenden Forschungsfragen.

2. Vorstellung der bedeutendsten deutschen Medienverbände: Detaillierte Porträts der Verbände VPRT, SPIO, DMMV und ZAW inklusive ihrer Strukturen und Zielsetzungen.

3. Generelle Arbeitsweise und Aktionsformen von Verbänden in Deutschland mit Beispielen aus der Arbeit der Medienverbände: Analyse der politischen Einflussmöglichkeiten und der spezifischen Aktionsstrategien, die von Medienverbänden genutzt werden.

4. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Effektivität der Interessenvertretung und der strategischen Besonderheiten der Medienbranche.

Schlüsselwörter

Medienverbände, Interessenvertretung, Lobbyismus, VPRT, SPIO, DMMV, ZAW, Medienwirtschaft, Aktionsformen, politische Einflussnahme, Selbstkontrolle, Rundfunkstaatsvertrag, Brancheninteressen, Medienpolitik, Verbandsarbeit

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Organisation und die politische Einflussnahme von Interessenverbänden innerhalb des deutschen Mediensektors.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die Struktur bedeutender Verbände wie VPRT, SPIO, DMMV und ZAW sowie deren spezifische Methoden der Lobbyarbeit.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Beantwortung der Fragen, welcher Aktionsformen sich diese Verbände bedienen und wie erfolgreich sie ihre Interessen gegenüber der Politik durchsetzen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es handelt sich um eine deskriptive und analysierende Arbeit, die auf einer Auswertung von Verbandspublikationen und politikwissenschaftlicher Literatur basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Verbände und die systematische Erörterung ihrer Einflussmöglichkeiten in Deutschland.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Interessenvertretung, Medienverbände, Lobbyismus, Verbandseinfluss und politische Aktionsformen.

Wie unterscheidet sich die Arbeit des DMMV von den anderen Verbänden?

Der DMMV legt im Vergleich zu den anderen Verbänden einen stärkeren Fokus auf Kooperation und Harmonie, da es vorrangig um die Definition und Etablierung des noch jungen Multimediabereiches geht.

Welche Rolle spielt der Deutsche Werberat innerhalb des ZAW?

Der Werberat dient als selbstdisziplinäres Kontrollorgan der Werbewirtschaft, um durch freiwillige Standards gesetzliche Reglementierungen zu verhindern und die öffentliche Akzeptanz zu sichern.

Ende der Leseprobe aus 24 Seiten  - nach oben

Details

Titel
The Empire strikes back - Wirtschaftsorganisationen und Verbände im Mediensektor
Hochschule
Technische Universität Carolo-Wilhelmina zu Braunschweig  (Institut für Sozialwissenschaften)
Veranstaltung
Proseminar Regulierung der Medienwelt
Note
1
Autor
Thomas Kahmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2001
Seiten
24
Katalognummer
V2019
ISBN (eBook)
9783638112413
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Medienverbände Medienpolitik Verbände VPRT
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Thomas Kahmann (Autor:in), 2001, The Empire strikes back - Wirtschaftsorganisationen und Verbände im Mediensektor, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/2019
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  24  Seiten
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