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Das geteilte Berlin in der deutsch-türkischen Literatur anhand des Romans von Emine Sevgi Özdamar (2004): „Seltsame Sterne starren zur Erde: Wedding-Pankow 1976/77“

Titel: Das geteilte Berlin in der deutsch-türkischen Literatur anhand des Romans von Emine Sevgi Özdamar (2004):  „Seltsame Sterne starren zur Erde: Wedding-Pankow 1976/77“

Seminararbeit , 2012 , 17 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Bachelor Jeanette Michalak (Autor:in)

Germanistik - Neuere Deutsche Literatur

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

In den 1950er Jahren folgte der wirtschaftliche Aufschwung nach dwm zweiten Weltkrieg und brachte Vollbeschäftigung. Doch wie sollte dies zu schaffen sein, da sich viele Männer in Kriegsgefangenschaft befunden haben oder im Krieg gefallen waren. Vor allem die schlecht bezahlten Stellen an den Fließbändern in den Fabriken und die Stellen in weniger qualifizierten Bereichen wollte niemand verrichten
Konrad Adenauer sollte aber die Wende bringen, indem er Gastarbeiter aus Südeuropa, vor allem aus der Türkei, anwarb. Eigentlich sollte es eine Odyssee auf Zeit sein. Die Türken schufen sich jedoch eine neue Existenz hier in Deutschland, darunter auch in Berlin. Später holten sie dann ihre Familien nach und leben nun bereits in der dritten Generation in Deutschland. Hinzu kamen aber nicht nur die Gastarbeiter, sondern auch eine Vielzahl an Asylsuchenden und Studenten, welche sich infolge verschiedener Militärputsche eine neue Heimat, wenn auch erst mal auf Zeit, suchten.
Doch wie nahmen diese Menschen das geteilte Berlin, während des Kalten Krieges, wahr ? Es war so anders als ihre Heimat in der Türkei. Dieser Umstand sollte in den folgenden Jahren auch Eingang in das kulturelle Gedächtnis finden, „die ihr Echo in den Berlin-Romanen türkisch-deutscher Autoren finden und kennzeichnend für den ,Turkish Turn̕ in der deutschen Gegenwartsliteratur sind.“
Allerdings fanden bis zur Wiedervereinigung diese Themen kaum Eingang in die deutsche Literatur, da vermutlich davon ausgegangen wurde, dass es ein zeitlich begrenztes Phänomen konstatiert. Lediglich in Heinrich Bölls Roman „Gruppenbild mit Dame“ wird ein türkischer Charakter eingeführt.
Mit dem ,Turkish Turn̕ kam jedoch ein neues Interesse an den Migranten auf, da diese nun aus ihrer Sicht Deutschland beschrieben, was auch im Zuge der aufkommenden Migrations- und Islamdebatte einen Aufschwung erhielt. Dabei eröffnen die deutsch-türkischen Schriftsteller(innen), eine neue Perspektive auf eine vergangene Zeit und eröffnen gleichzeitig einen Blick in eine, uns doch manchmal andersartig vorkommende, Kultur. Sie tragen somit zum kulturellen Austausch bei und prägen das heutige multikulturelle Bild Deutschlands und vor allem Berlins.
Eine von ihnen ist Emine Sevgi Özdamar, die ein Berlin-Bild aus den 1970er Jahren in ihrem Roman „Seltsame Sterne starren zur Erde: Wedding-Pankow 1976/77“5 zeichnet.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Hauptteil

Emine Sevgi Özdamar

2.1. Emine Sevgi Özdamar – Kurzbiographie

3. „Seltsame Sterne starren zur Erde: Wedding-Pankow 1976/77“

3.1. Inhaltsangabe und formale Gliederung

4. Interpretation in Bezug auf meine Fragestellungen

4.1. Teil 1

4.2. Teil 2

5. Zusammenfassung der Ergebnisse

6. Quellen- und Literaturverzeichnis

6.1. Primärquellen

6.2. Sekundärliteratur

6.3. Internetquellen

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das geteilte Berlin in der deutsch-türkischen Literatur am Beispiel des Romans „Seltsame Sterne starren zur Erde: Wedding-Pankow 1976/77“ von Emine Sevgi Özdamar. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie die Ich-Erzählerin das geteilte Berlin wahrnimmt, welche Chancen ihr die Stadt bietet und wie sich ihre neue Heimat von ihrem Herkunftsland Türkei unterscheidet.

  • Analyse der autobiografischen Bezüge im Roman
  • Gegenüberstellung von Berlin und Istanbul in den 1970er Jahren
  • Die Bedeutung des Theaters als Motiv für die Emigration
  • Die Rolle der „Grenze“ als zentrales Leitmotiv der Erzählung
  • Einordnung des Werkes in die Migrantenliteratur

Auszug aus dem Buch

Interpretation in Bezug auf meine Fragestellungen

„Jedes mal, wenn ich hierherkam, vergaß ich den anderen Teil der Stadt, als ob tatsächlich ein großes Meer diese beiden Teile voneinander trennen würde. Ich konnte die beiden Teile nie zusammendenken und mir vorstellen, daß meine sieben Freunde in Westberlin nur drei Haltestellen von hier entfernt wohnten. […] Sich die beiden Teile zusammen vorzustellen, war genauso schwer wie sich Freddy Quinn und Mozart auf einer Schallplatte zu denken.“ (S. 18).

Für die Ich-Erzählerin scheint das geteilte Berlin ein normaler Zustand zu sein, wenn man bedenkt, dass sie die Teilung 1961 auch nicht aktiv miterlebt hat. Sie akzeptiert die Tatsache, dass es zwei unterschiedliche Staaten/Welten sind, die getrennt voneinander betrachtet werden müssen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Einführung in das Thema der geteilten Stadt in der deutsch-türkischen Literatur und Erläuterung des historischen Kontextes der 1970er Jahre.

2. Hauptteil: Darstellung der Kurzbiografie von Emine Sevgi Özdamar und deren Relevanz für den autobiografischen Gehalt des Werkes.

3. „Seltsame Sterne starren zur Erde: Wedding-Pankow 1976/77“: Inhaltsangabe des Romans sowie Erläuterung der formalen Gliederung in zwei Teile.

4. Interpretation in Bezug auf meine Fragestellungen: Detaillierte Analyse der beiden Romanteile unter besonderer Berücksichtigung der Wahrnehmung der Teilung, der Einsamkeit und des Traums vom Brechttheater.

5. Zusammenfassung der Ergebnisse: Synthese der Analyseergebnisse, Klassifizierung des Werkes als Berlin-Roman und Migrantenliteratur sowie Schlussbetrachtung.

6. Quellen- und Literaturverzeichnis: Auflistung der verwendeten Primärquellen, Sekundärliteratur und Internetquellen.

Schlüsselwörter

Emine Sevgi Özdamar, geteiltes Berlin, Migrantenliteratur, Theater, Autobiografie, 1970er Jahre, Identität, Heimat, Grenze, Brechttheater, Istanbul, Exil, deutsche Literatur, türkisch-deutsche Geschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert das geteilte Berlin der 1970er Jahre anhand von Emine Sevgi Özdamars Roman „Seltsame Sterne starren zur Erde: Wedding-Pankow 1976/77“.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Wahrnehmung der Berliner Teilung, der Vergleich mit der Heimat Türkei, das Leben im Exil und die Bedeutung der Theaterarbeit.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es zu ergründen, wie die Ich-Erzählerin als Migrantin das geteilte Berlin wahrnimmt und welche Bedeutung ihre beruflichen Träume in dieser Umgebung einnehmen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturwissenschaftliche Analyse durchgeführt, die den Roman in seinen historischen und autobiografischen Kontext einbettet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine biografische Einordnung, eine Inhaltsangabe sowie eine detaillierte Interpretation der beiden Romanteile in Bezug auf die Fragestellung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Schlüsselbegriffe sind Identität, Grenzerfahrung, Berlin-Roman und der kulturelle Transfer zwischen Deutschland und der Türkei.

Welche Rolle spielt das Brechttheater für die Protagonistin?

Es dient als Lebensziel und Ausweg aus den politischen Spannungen der Militärdiktatur in der Türkei; es ist der Antrieb für ihre Reise nach Berlin.

Wie unterscheidet die Protagonistin zwischen Ost- und West-Berlin?

Sie beschreibt die DDR oft als „archaisch“ und erinnert sich an Kindheitsgefühle, während West-Berlin als industriell und eher kommunikationsarm wahrgenommen wird.

Warum wird der Roman als „autobiografisch“ klassifiziert?

Aufgrund der inhaltlichen Parallelen zum Leben der Autorin und der namentlichen Erwähnung der Autorin im weiteren Verlauf des Textes.

Ende der Leseprobe aus 17 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Das geteilte Berlin in der deutsch-türkischen Literatur anhand des Romans von Emine Sevgi Özdamar (2004): „Seltsame Sterne starren zur Erde: Wedding-Pankow 1976/77“
Hochschule
Universität Potsdam  (Institut für Germanistik)
Veranstaltung
Berlin in der Nachkriegs- und Gegenwartsliteratur
Note
1,0
Autor
Bachelor Jeanette Michalak (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
17
Katalognummer
V200752
ISBN (eBook)
9783656268666
ISBN (Buch)
9783656269335
Sprache
Deutsch
Schlagworte
berlin literatur romans emine sevgi özdamar seltsame sterne erde wedding-pankow
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Bachelor Jeanette Michalak (Autor:in), 2012, Das geteilte Berlin in der deutsch-türkischen Literatur anhand des Romans von Emine Sevgi Özdamar (2004): „Seltsame Sterne starren zur Erde: Wedding-Pankow 1976/77“, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/200752
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  17  Seiten
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