Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Philosophy - Practical (Ethics, Aesthetics, Culture, Nature, Right, ...)

Sind Philosophen die besseren Politiker bzw. Herrscher?

Title: Sind Philosophen die besseren Politiker bzw. Herrscher?

Essay , 2011 , 3 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Anonym (Author)

Philosophy - Practical (Ethics, Aesthetics, Culture, Nature, Right, ...)

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Mit der Frage, ob Philosophen die besseren Herrscher sind, beschäftige ich mich in diesem Essay. Es handelt sich hierbei um eine Frage, die man sich, vielleicht gerade heutzutage und vor allem in letzter Zeit, wieder stellen sollte. In Zeiten von täglich neuen Berichten über namhafte Politiker, die von Sexskandalen, Korruption, Plagiatsaffären und sonstigen handeln, gerät Platons für seine Zeit sehr gewagte These, dass Philosophen die besseren Herrscher sind, zumindest nicht in Vergessenheit. Ich frage mich an dieser Stelle tatsächlich, was einen Herrscher ausmacht beziehungsweise welche Ausbildung er gehabt haben muss, um hinterher fähig zum regieren zu sein. Ist überhaupt die Ausbildung ausschlaggebend? Oder sind es einfach nur bestimmte Charaktereigenschaften, die nützlich zum Herrschen sind? Denn scheinbar kann man auch mit einem Studium der Physik, wie im Falle von Angela Merkel, Bundeskanzlerin sein, obwohl das Eine kaum etwas mit dem Anderen zu tun hat.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Definition des Philosophen nach Sokrates

3. Abgrenzung von Erkenntnis, Meinung und Nichterkenntnis

4. Das Schiffsgleichnis und die Rolle der Philosophen im Staat

5. Kritische Reflexion der Aktualität und Anwendbarkeit

6. Fazit und persönliche Bewertung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht Platons in der „Politeia“ formulierte These, dass Philosophen die am besten geeigneten Herrscher für einen Staat seien, und setzt diese in Bezug zu modernen Anforderungen an politische Führung sowie die heutige gesellschaftliche Rolle der Philosophie.

  • Analyse des platonischen Philosophenbegriffs und dessen Eignung für das Regierungsamt.
  • Untersuchung des Schiffsgleichnisses als Metapher für das Verhältnis zwischen Volk, Macht und Fachwissen.
  • Kontrastierung antiker Herrschaftsmodelle mit modernen, demokratisch-transparenten politischen Strukturen.
  • Bewertung der Frage, inwiefern philosophische Ethikberatung heute zur Entscheidungsfindung beitragen kann.

Auszug aus dem Buch

Das Schiffsgleichnis und die Rolle der Philosophen im Staat

Der Grund, wieso die Theorie vom gerechten Staat noch nicht verwirklicht werden konnte, ist nach Sokrates der, dass bisher immer die falschen das „Steuer in die Hand“ bekommen haben, wie er an seinem Schiffsgleichnis verdeutlichen will: Man muss sich ein Schiff mit einem geistigbeschränktem und auch schwerhörigen Reeder vorstellen. Viele andere Personen würden gern die Leitung des Schiffs übernehmen und sind überzeugt die Qualifizierteren zu sein, ohne vorher gelernt zu haben, wie man ein Schiff steuert. Sie betäuben den Reeder und lenken das Schiff selbst. Wenn nun ein erfahrener Steuermann auf das Schiff kommen würde und ihnen erzählen würde, sie müssten sich erst einmal zum Beispiel mit der Theorie beschäftigen, würden sie ihn als unnütz bezeichnen.

Mit diesem Gleichnis zeigt Sokrates Adeimantos, wieso die Philosophen im Staat als unbrauchbar angesehen werden. Der Reeder stellt das Volk dar, die Möchtegern Steuermänner, verschiedene Personen die nach Machtpositionen streben, in dem sie dem Volk schmeicheln. Der Philosoph ist der Fachkundige, den niemand für nützlich hält. Doch Sokrates erklärt diese Einstellung folgendermaßen: Zum Beispiel kommt ein Arzt auch nicht zum Patienten, um ihn zu bitten, ihn behandeln zu dürfen. Genauso geht kein Philosoph zum Volk und bittet es, es regieren zu dürfen. Doch daraus schließe ich für mich, dass Philosophen eigentlich gar nicht wirklich regieren wollen, sondern lediglich am besten dafür geeignet wären.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Der Autor stellt die Ausgangsfrage nach der Eignung von Philosophen als Herrscher in den Kontext aktueller politischer Herausforderungen und Skandale.

2. Definition des Philosophen nach Sokrates: Es wird erläutert, wie Sokrates den Philosophen als jemanden definiert, der nach Wahrheit und dem Seienden strebt, und inwieweit dies eine Grundvoraussetzung für Herrschaft darstellt.

3. Abgrenzung von Erkenntnis, Meinung und Nichterkenntnis: Dieses Kapitel arbeitet die sokratische Differenzierung zwischen wahrem Wissen (dem Erkennenden), bloßer Meinung (dem Philodoxen) und fehlendem Verständnis aus.

4. Das Schiffsgleichnis und die Rolle der Philosophen im Staat: Anhand des Schiffsgleichnisses wird die Diskrepanz zwischen dem fachkundigen Philosophen und dem machtorientierten Handeln der Politik verdeutlicht.

5. Kritische Reflexion der Aktualität und Anwendbarkeit: Der Autor hinterfragt die Übertragbarkeit antiker Ideen auf moderne, demokratische Gesellschaften und diskutiert die Rolle von Ethikberatung.

6. Fazit und persönliche Bewertung: Abschließend wird die These als veraltet, aber als Impulsgeber für ethische Beratungsinstanzen in der heutigen Regierungspraxis bewertet.

Schlüsselwörter

Platon, Politeia, Sokrates, Philosoph, Herrscher, Schiffsgleichnis, Staatstheorie, Gerechtigkeit, Erkenntnistheorie, Ethikkommission, Politik, Macht, Wissen, Wahrheit, Philodoxen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der platonischen Forderung, dass Philosophen als die am besten geeigneten Herrscher eines Staates angesehen werden sollten.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den zentralen Themen gehören das antike Verständnis des Philosophen, der Vergleich von fachlichem Wissen gegenüber Machtstreben und die kritische Distanz zur heutigen politischen Praxis.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Arbeit fragt, ob Philosophen tatsächlich die besseren Herrscher wären und wie ihre Eigenschaften im Vergleich zu modernen politischen Anforderungen bewertet werden können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Methode umfasst die textanalytische Auseinandersetzung mit der „Politeia“ von Platon sowie eine kritische philosophische Reflexion der Argumentation von Sokrates.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden der Philosophenbegriff, die erkenntnistheoretischen Stufen, das berühmte Schiffsgleichnis und die praktische Anwendbarkeit der Lehre auf moderne Demokratien diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Platon, Herrschaft, Erkenntnis, Ethik und politische Theorie charakterisiert.

Warum hält der Autor die platonische These für veraltet?

Der Autor argumentiert, dass heutige politische Systeme deutlich transparenter und partizipativer sind, als es das antike Modell vorsah, und dass Platon eine sehr einseitige Argumentation verfolgte.

Welche Rolle spielt die Ethikkommission in der Argumentation?

Die Ethikkommission dient als modernes Beispiel dafür, wie philosophische oder fachspezifische Beratung in eine Regierung integriert werden kann, ohne dass die Philosophen selbst direkt herrschen.

Excerpt out of 3 pages  - scroll top

Details

Title
Sind Philosophen die besseren Politiker bzw. Herrscher?
College
University of Göttingen
Course
Platon, Politeia
Grade
2,0
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2011
Pages
3
Catalog Number
V200706
ISBN (eBook)
9783656292579
Language
German
Tags
Philosophen Politiker Platon Politeia Staat Werte und Normen Philosophie
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2011, Sind Philosophen die besseren Politiker bzw. Herrscher?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/200706
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  3  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint