Hausarbeiten logo
Shop
Shop
Tutorials
De En
Shop
Tutorials
  • How to find your topic
  • How to research effectively
  • How to structure an academic paper
  • How to cite correctly
  • How to format in Word
Trends
FAQ
Go to shop › Archaeology

Die Bedeutung und Verbreitung der Mythendarstellungen auf römischen Sarkophagen

Title: Die Bedeutung und Verbreitung der Mythendarstellungen auf römischen Sarkophagen

Seminar Paper , 2012 , 16 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Jessica Schnugg (Author)

Archaeology

Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

In der folgenden Arbeit möchte ich einen allgemeinen Überblick über die mythologischen Darstellungen auf römischen Sarkophagen geben. Hierbei werden die Entwicklungen der Mythen, Interpretationen und wichtige Themenkreise aufgeführt. Des Weiteren soll, anhand von ausgewählten Beispielen, die Auswahl bestimmter Mythen für Verstorbene dargelegt werden. Zum Schluss möchte ich noch die regionalen Unterschiede von stadtrömischen und attischen Sarkophagen aufführen. Mit Hilfe von selbsterstellten Listen über die Mythen und deren Entwicklung, sowie mit Hilfe von Bildern versuche ich mich dem Thema zu nähern.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Allgegenwart des Mythos

3. Bedeutung der Mythen am Grab

4. Die Entwicklung der mythischen Sarkophage in Italien

5. Wichtigste Mythen auf stadtrömischen Sarkophagen

6. Entwicklung und Verständnis

7. Themenkreise

8. Auswahl der Mythen und Episoden

9. Regionale Unterschiede

9.1. Stadtrömische Sarkophage

9.2. Attische Sarkophage

10. Endphase

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Bedeutung und Verbreitung mythologischer Darstellungen auf römischen Sarkophagen, um deren Funktion als Allegorien für das Leben, Sterben und die Repräsentation der Verstorbenen zu verdeutlichen und regionale Unterschiede zwischen stadtrömischen und attischen Sarkophagen aufzuzeigen.

  • Entwicklung und Wandel mythischer Bildthemen in der römischen Kaiserzeit.
  • Die Funktion der Mythenbilder als Trost und zur Bestätigung bürgerlicher Tugenden.
  • Strategien zur Auswahl und Interpretation von Mythen auf Sarkophagen.
  • Vergleichende Analyse zwischen stadtrömischen und attischen Sarkophag-Typen.
  • Die Rolle der Sarkophagreliefs als Ausdruck familiärer Trauer und emotionaler Bindung.

Auszug aus dem Buch

8 Auswahl der Mythen und Episoden

Zuerst sollte man sich fragen, um welche Szene es sich bei dem dargestellten Mythos eigentlich handelt und welche Episode hier im Mittelpunkt steht. Denn je nachdem welche Aussage der Künstler beabsichtigt, stellt er einen gewissen Protagonisten ins Zentrum der Aufmerksamkeit. Der Betrachter setzt dieses Auswählen, aber auch das Erweitern und Umbilden der mythischen Geschichte voraus. Diese Mythen waren noch keine Mythologien mit festgelegten Handlungen und kanonischen Erzählfiguren und so konnte man feststellen, dass in einzelnen Fällen die im Haus gezeigten Situationen sich von denen, die auf den Sarkophagen gezeigt wurden, unterscheiden. Vor allem in den ersten Jahrzehnten der Herstellung von Sarkophagreliefs, findet man auf den Sarkophagen zahlreiche Mythenbilder, die zum Teil dieselben Protagonisten zeigen, wie die Bilder in den Häusern. Diese thematisieren am Grab aber ausdrücklich Tod und Trauer, wobei aus größeren Geschichten auch entsprechende Szenen ausgewählt oder hinzugefügt werden konnten. Zum Beispiel konnte man beim Meleagermythos anstatt der erfolgreichen Jagd auch die Szene mit der Heimtragung und die Beweinung des Helden wählen. So konnte man also eine Geschichte auf die jeweilige Grabsituation zuschneiden. Ein Beispiel dafür wäre der Medea-Sarkophag. Hier geht es weniger um Medea selbst, sondern um Kreusa, die neue Braut des Iason. Ihr tragischer Tod im Augenblick ihres Hochzeitglücks wird dem Betrachter als Allegorie für das plötzliche Sterben seiner Angehörigen angeboten.

Auf den früheren Sarkophagen des 2. Jahrhunderts geben Bildhauer gelegentlich auf den Nebenseiten einen Kommentar zum Bild der Hauptseite ab.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Arbeit bietet einen Überblick über mythologische Darstellungen auf römischen Sarkophagen, ihre Themenkreise und regionale Unterschiede.

2. Allgegenwart des Mythos: Der griechische Mythos war im privaten und öffentlichen Leben der römischen Kaiserzeit allgegenwärtig und kulturell fest verankert.

3. Bedeutung der Mythen am Grab: Mythenbilder dienten am Grab als allegorische Form, um Tod und Trauer zu thematisieren und den Verstorbenen sowie die Hinterbliebenen zu repräsentieren.

4. Die Entwicklung der mythischen Sarkophage in Italien: Mythologische Sarkophage verbreiteten sich ab dem 2. Jahrhundert n. Chr. und erreichten verschiedene Blütezeiten, bevor sie nach den Edikten Konstantins verschwanden.

5. Wichtigste Mythen auf stadtrömischen Sarkophagen: Eine tabellarische Übersicht zeigt die häufigsten Mythenmotive und ihre inhaltlichen Schwerpunkte auf stadtrömischen Sarkophagen.

6. Entwicklung und Verständnis: Das Verständnis dieser Bilder wandelte sich von der einfachen Kenntnis mythologischer Geschichten hin zur Deutung als bürgerliche Tugend- und Wertesymbole.

7. Themenkreise: Die Reliefs lassen sich in die Themenbereiche Trauerhilfe und Totenlob/Repräsentation unterteilen, die oft miteinander verschmelzen.

8. Auswahl der Mythen und Episoden: Künstler wählten spezifische Mythenszenen gezielt aus, um die jeweilige Grabsituation und individuelle Botschaften für den Verstorbenen zu betonen.

9. Regionale Unterschiede: Die Arbeit vergleicht die unterschiedlichen Schwerpunkte und Darstellungsweisen der Themenwahl zwischen stadtrömischen und attischen Sarkophagen.

10. Endphase: Gegen Ende der Entwicklung verschob sich die Funktion der Darstellungen von einer rein mythologisch-klassizistischen Repräsentation hin zum Ausdruck persönlicher Gefühle und menschlicher Verbundenheit.

Schlüsselwörter

Römische Sarkophage, Mythologische Darstellungen, Grabkultur, Kaiserzeit, Allegorie, Trauerhilfe, Totenlob, Stadtrömische Sarkophage, Attische Sarkophage, Ikonographie, Bildungsanspruch, Bürgerliche Repräsentation, Mythen, Meleager, Theseus

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung und Verbreitung mythologischer Szenen auf römischen Sarkophagen in der Kaiserzeit und untersucht, wie diese als allegorische Ausdrucksmittel für Tod und Trauer eingesetzt wurden.

Was sind die zentralen Themenfelder der Untersuchung?

Im Zentrum stehen die Entwicklung mythischer Bildsprache, die Auswahl spezifischer Mythenepisoden für Grabmonumente sowie die regionalen Unterschiede zwischen der stadtrömischen und der attischen Sarkophagproduktion.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass Sarkophagreliefs nicht nur dekorative Elemente waren, sondern komplexe Bildchiffren, die soziale Tugenden, Lebensleistungen und die Gefühle der Hinterbliebenen widerspiegelten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer kunsthistorischen Analyse der Sarkophagreliefs, unterstützt durch den Vergleich mit literarischen Vorlagen, Grabinschriften und zeitgenössischen Forschungsergebnissen.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil analysiert die thematischen Schwerpunkte der Mythen, die Strategien zur Interpretation durch den Betrachter und die stilistische sowie inhaltliche Evolution vom 2. bis zum 3. Jahrhundert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit am besten?

Die wichtigsten Begriffe sind römische Sarkophage, mythologische Allegorie, Grabkultur, Trauerhilfe, bürgerliche Repräsentation und regionale Stilunterschiede.

Warum wurden gerade Mythenbilder für Sarkophage gewählt?

Mythen boten eine allgemein verständliche Sprache, um komplexe Themen wie den Tod oder das Leben der Verstorbenen in einen kulturellen Kontext zu setzen und den Hinterbliebenen Trost zu spenden.

Worin besteht der Unterschied zwischen stadtrömischen und attischen Sarkophagen?

Während in Rom die Vermischung von Mythos und persönlichem Porträt sowie eine kontinuierliche Darstellungsweise verbreitet waren, fehlen in Athen solche Porträtanpassungen und die Themenauswahl unterscheidet sich signifikant.

Wie lässt sich der Wandel in der Funktion der Sarkophagreliefs beschreiben?

Die Funktion verschob sich von einer eher klassizistischen, rein mythischen Repräsentation hin zu einer stärkeren Fokussierung auf den Ausdruck individueller Gefühle, familiärer Bindungen und menschlicher Lebensfreude.

Excerpt out of 16 pages  - scroll top

Details

Title
Die Bedeutung und Verbreitung der Mythendarstellungen auf römischen Sarkophagen
College
University of Salzburg
Grade
2,0
Author
Jessica Schnugg (Author)
Publication Year
2012
Pages
16
Catalog Number
V200668
ISBN (eBook)
9783656271987
ISBN (Book)
9783656272380
Language
German
Tags
Sarkophage Mythen Mythenbilder Särge römischer Totenkult römische Bestattungsform
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jessica Schnugg (Author), 2012, Die Bedeutung und Verbreitung der Mythendarstellungen auf römischen Sarkophagen, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/200668
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  16  pages
Hausarbeiten logo
  • Facebook
  • Instagram
  • TikTok
  • Shop
  • Tutorials
  • FAQ
  • Payment & Shipping
  • About us
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint