Inhaltsverzeichnis
1 Der Staat als neuer Beschützer der Anleger 1
1.1 Problemstellung 1
1.2 Vorgehensweise 2
1.3 Abgrenzung 3
2 Finanzdienstleistungen von Banken 4
2.1 Bankdienstleistungen 4
2.2 Beratung als Reinform der Bankdienstleistung 5
2.3 Gesetzliche Verankerung der Anlageberatung 7
2.4 Verschärfte Anforderung ab 2010 8
3 Anlageberatung in der Volksbank Magdeburg eG 10
3.1 Das Bankensystem in Deutschland 10
3.2 Bankorganisation 11
3.3 Die Volksbank Magdeburg eG 12
3.4 Organisatorische Positionierung ab 2010 13
4 Prozessvergleich – Beratung alt und neu 16
4.1 Aktuelle Ertragslage der Banken 16
4.2 Prozessbestimmung 17
4.3 Das Platzkostenverechnungskonzept 17
4.4 Kalkulatorische Auswirkungen 18
4.5 Ergebnisbewertung 19
5 Zusammenfassung und Ausblick 21
Anhang 1: Organigramm Volksbank Magdeburg eG 22
Anhang 2: Beispielmatrix gemäß Mitarbeiterqualifikation 23
Anhang 3: Hausmeinung Volksbank Magdeburg eG für Fondsprodukte 24
Anhang 4: Beratungsprotokoll 25
Anhang 5: Prozessschritte der GenoConsult GmbH in der Standardberatung 26
Literaturverzeichnis 27
Inhaltsverzeichnis
1 Der Staat als neuer Beschützer der Anleger
1.1 Problemstellung
1.2 Vorgehensweise
1.3 Abgrenzung
2 Finanzdienstleistungen von Banken
2.1 Bankdienstleistungen
2.2 Beratung als Reinform der Bankdienstleistung
2.3 Gesetzliche Verankerung der Anlageberatung
2.4 Verschärfte Anforderung ab 2010
3 Anlageberatung in der Volksbank Magdeburg eG
3.1 Das Bankensystem in Deutschland
3.2 Bankorganisation
3.3 Die Volksbank Magdeburg eG
3.4 Organisatorische Positionierung ab 2010
4 Prozessvergleich – Beratung alt und neu
4.1 Aktuelle Ertragslage der Banken
4.2 Prozessbestimmung
4.3 Das Platzkostenverechnungskonzept
4.4 Kalkulatorische Auswirkungen
4.5 Ergebnisbewertung
5 Zusammenfassung und Ausblick
Zielsetzung & Themen
Die Arbeit untersucht die Auswirkungen der gesetzlichen Neuregelungen zur Anlageberatung ab 2010 auf Kreditinstitute, insbesondere am Beispiel der Volksbank Magdeburg eG. Zentral ist dabei die Analyse des organisatorischen Anpassungsbedarfs sowie die Kalkulation des durch die verschärften Dokumentationspflichten entstehenden Mehraufwands.
- Gesetzliche Rahmenbedingungen der Anlageberatung (WpHG/KWG)
- Organisatorische Neuausrichtung in Banken durch Anlegerschutzvorgaben
- Prozessanalyse und Zeitaufwand der Beratungsdokumentation
- Wirtschaftliche Implikationen durch veränderte Margen und gestiegene Prozesskosten
Auszug aus dem Buch
1.1 Problemstellung
Es ist der zweite Januar 2010. Ein Mann mittleren Alters betritt die Zweigstelle einer Geschäftsbank irgendwo in Deutschland. Er hatte am Abend zuvor über eine Brasilienanleihe mit einer Rendite von neun Prozent in der Zeitung gelesen. Als langjähriger Kunde dieses Kreditinstitutes mit einem vorhandenen Depot, hält er es für eine leichte Aufgabe sich über die Ausgestaltung der Anleihe kurz zu informieren und dann entsprechend zu kaufen. Doch der Anlageberater wehrt ab: „So schnell geht das nun nicht mehr!“ Ohne Beratungsprotokoll gibt es keine Informationen. Darüber hinaus sei Brasilien riskant. Es müssen nun erst einmal ganz in Ruhe die Risikoeinstufung und auch die Einkommensverhältnisse überprüft werden. „Was hat denn mein Einkommen mit dem Kauf zu tun?“ wagt der Kunde noch zu fragen. Doch es hilft alles nichts. Eine ausführliche Beratung mit gleichzeitiger Protokollierung ist ab sofort vom Staat gesetzlich vorgeschrieben. Der Anleger kommt sich doch schon etwas bevormundet vor.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Der Staat als neuer Beschützer der Anleger: Einführung in die Thematik der neuen gesetzlichen Anforderungen an die Anlageberatung sowie Definition der Forschungsfragen.
2 Finanzdienstleistungen von Banken: Theoretische Einordnung der Bankberatung als Dienstleistung und Erläuterung der gesetzlichen Verankerung sowie der Verschärfungen ab 2010.
3 Anlageberatung in der Volksbank Magdeburg eG: Analyse des Bankensystems und Darstellung der institutsspezifischen organisatorischen Umsetzung der neuen Vorgaben bei der Volksbank Magdeburg eG.
4 Prozessvergleich – Beratung alt und neu: Detaillierte prozessorientierte Kostenkalkulation und Vergleich des Beratungsaufwandes vor und nach der Gesetzesänderung.
5 Zusammenfassung und Ausblick: Resümee der organisatorischen Veränderungen und Einschätzung der zukünftigen Herausforderungen für Kreditinstitute durch gestiegene administrative Anforderungen.
Schlüsselwörter
Anlageberatung, Anlegerschutz, WpHG, Finanzdienstleistung, Bankorganisation, Prozessmanagement, Beratungsprotokoll, Dokumentationspflicht, Volksbank Magdeburg eG, Produktmarge, Platzkostenrechnung, Bankberatung, Haftung, Compliance, Standardberatung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit behandelt die praktischen Auswirkungen der gesetzlichen Neuregelungen zur Anlageberatung für Kreditinstitute ab dem Jahr 2010.
Welches ist das zentrale Themenfeld?
Im Mittelpunkt stehen die veränderten Anforderungen an den Anlegerschutz und die daraus resultierenden organisatorischen und prozessualen Anpassungen bei Banken.
Was ist die primäre Forschungsfrage?
Es wird untersucht, welche organisatorischen Änderungen durch den neuen Anlegerschutz erforderlich sind und welcher Mehraufwand für die Bank durch die umfangreichere Beratung entsteht.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit kombiniert eine theoretische Einordnung mit einer Fallstudie (Volksbank Magdeburg eG) sowie einer quantitativen Prozesskalkulation (Platzkostenrechnung).
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der gesetzlichen Grundlagen, die organisatorische Positionierung bei der Volksbank sowie einen detaillierten Prozessvergleich zwischen alter und neuer Beratungsweise.
Was sind die charakteristischen Schlüsselwörter?
Wichtige Begriffe sind Anlageberatung, WpHG, Beratungsprotokoll, Bankorganisation und Prozessmanagement.
Wie hoch ist der konkrete Mehraufwand pro Beratungsgespräch laut Kalkulation?
Die Untersuchung der GenoConsult GmbH ergibt einen berechneten Mehraufwand von 15 Minuten und damit verbundene Mehrkosten von 13,60 Euro pro Beratungsgespräch.
Warum ist eine telefonische Beratung laut Arbeit schwierig geworden?
Aufgrund der zwingenden Pflicht zur Dokumentationsübergabe vor dem Abschluss und der damit verbundenen Postlaufzeiten ist eine telefonische Beratung für viele Anlageprodukte kaum noch praktikabel.
Was ist das zentrale Ergebnis der Platzkostenrechnung im Vergleich?
Der Beratungsaufwand steigt durch die Protokollierung von 39 auf 54 Minuten, was den Kostensatz für ein Beratungsgespräch deutlich erhöht.
- Arbeit zitieren
- Thomas Schmidt (Autor:in), 2010, Anlageberatung in Finanzinstrumenten , München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/200585