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Management-Buy-out: Eine Möglichkeit der Unternehmensnachfolge in Deutschland?

Title: Management-Buy-out: Eine Möglichkeit der Unternehmensnachfolge in Deutschland?

Seminar Paper , 2012 , 22 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Georg Stiefel (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance

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Summary Excerpt Details

Inhaltsverzeichnis

Inhaltsverzeichnis I
Abkürzungsverzeichnis II
Abbildungsverzeichnis III
1 Relevanz des Themas und Gliederung der Arbeit 1
2 Unternehmensnachfolgen in Deutschland 2
2.1 Das Nachfolgeproblem 2
2.2 Wie werden Unternehmen in Deutschland übergeben? 3
3 Begriffliche Abgrenzung eines Management-Buy-outs 5
4 Erfolgsfaktoren einer erfolgreichen Unternehmensnachfolge durch einen MBO 6
4.1 Motive der beteiligten Personen 6
4.2 Möglichkeiten der Zielerreichung und sich hieraus ergebenden Probleme 7
5 Zusammenfassung und Fazit 12
Literaturverzeichnis 13

1 Relevanz des Themas und Gliederung der Arbeit
„Deutschland sucht die neuen Firmenchefs“ ist nicht etwa eine neue Castingshow, sondern beinahe Alltag in deutschen Familienunternehmen. Demographischer Wandel, geringe Geburtenraten oder mangelndes Interesse am Familienbetrieb führen dazu, dass 95 % aller Familienbetriebe den Sprung in die vierte Generation nicht schaffen. Somit werden Unternehmer immer öfter gezwungen, die Unternehmensnachfolge familienextern zu regeln. Eine Möglichkeit der externen Unternehmensnachfolge ist ein Management-Buy-out (MBO), also der Verkauf des Unternehmens an das eigene Management. Oftmals ist der Kauf eines Unternehmens für das Management nicht zu finanzieren, sodass die Unterstützung eines Finanzinvestors unumgänglich ist.
Das Ziel der Arbeit ist es zu untersuchen, ob durch ein MBO den Motive und Ziele aller beteiligten Personen, also Alteigentümer, Management und Finanzinvestor, grundsätz-lich entsprochen werden kann, sodass der MBO aus der Sicht jedes Einzelnen ein erfolgreicher MBO wird. Ein aus Sicht jedes Einzelnen erfolgreicher MBO stellt somit auch eine aussichtsreiche Möglichkeit der Unternehmensnachfolge dar.
Die Arbeit gliedert sich in fünf Teile. Nach der kurzen Einführung in das Thema im Kapitel 1 wird im Kapitel 2 auf die Nachfolgeproblematik in Deutschland eingegangen. Kapitel 3 definiert den Management-Buy-out und grenzt ihn inhaltlich zu anderen Be-grifflichkeiten ab. Kapitel 4 bildet den Hauptteil der Arbeit. Hier werden die wesentli-chen Motive und Ziele der beteiligten Personen identifiziert. Im Anschluss wird unter-sucht, inwieweit man mit einem MBO die identifizierten Ziele erreichen kann. Kapitel 5 fasst Wesentliches in einem Fazit zusammen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Relevanz des Themas und Gliederung der Arbeit

2 Unternehmensnachfolgen in Deutschland

2.1 Das Nachfolgeproblem

2.2 Wie werden Unternehmen in Deutschland übergeben?

3 Begriffliche Abgrenzung eines Management-Buy-outs

4 Erfolgsfaktoren einer erfolgreichen Unternehmensnachfolge durch einen MBO

4.1 Motive der beteiligten Personen

4.2 Möglichkeiten der Zielerreichung und sich hieraus ergebenden Probleme

5 Zusammenfassung und Fazit

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht, ob ein Management-Buy-out (MBO) als Instrument der externen Unternehmensnachfolge dazu geeignet ist, die unterschiedlichen Motive und Zielsetzungen der beteiligten Parteien – Alteigentümer, Management und Finanzinvestoren – gleichermaßen zu erfüllen und so eine erfolgreiche Nachfolgelösung darzustellen.

  • Analyse der aktuellen Nachfolgeproblematik bei deutschen Familienunternehmen.
  • Definition und inhaltliche Abgrenzung des Management-Buy-outs.
  • Identifikation der zentralen Motive und Interessen der beteiligten Stakeholder.
  • Untersuchung der Zielerreichung und potenzieller Konfliktfelder bei der Umsetzung eines MBO.
  • Erörterung der Erfolgsfaktoren für eine nachhaltige Unternehmensnachfolge durch MBO.

Auszug aus dem Buch

4.1 Motive der beteiligten Personen

Es ist davon auszugehen, dass ein MBO aus Sicht aller Beteiligten dann als erfolgreich angesehen wird, wenn alle Beteiligten ihre Interessen wahren können und die mit dem MBO verbundenen Ziele erreichen. Somit sind in einem ersten Schritt die wesentlichen Motive und Ziele der am MBO beteiligten Personen zu identifizieren.

Aus Sicht des Verkäufers ist die Erzielung eines angemessenen Kaufpreises, der teilweise zur Absicherung der eigenen Altersvorsorge dient, eines der Hauptmotive. Da gerade in eigentümergeführten Unternehmen die Verbundenheit zum Unternehmen an sich sehr groß ist, ist es nicht verwunderlich, dass für den Eigentümer die Fortführung des Unternehmens inklusive der Unternehmenstradition und dem Erhalt der Arbeitsplätze ein weiteres entscheidendes Kriterium darstellt.

Das Management, als zukünftiger Käufer des Unternehmens, verbindet mit dem MBO andere Ziele. Ein häufig angeführtes Motiv ist der Schritt in die unternehmerische Selbstständigkeit sowie die damit verbundenen unternehmerischen Herausforderungen. Die Aussichten auf die Mehrung des eigenen Vermögens und finanziellen Anreize stellen ebenfalls ein wichtiges Motiv dar.

Die Private-Equity-Gesellschaft, die als Geldgeber und Mit-Käufer beteiligt ist, tritt mit dem Ziel an, die Investition nach einer Haltezeit von ca. drei bis sieben Jahren wieder zu verkaufen (Exit). Durch den Verkauf soll eine Rendite von ca. 25 % p. a. auf das eingebrachte Kapital realisiert werden. Für den Investor ist die Beteiligung am Unternehmen von Anfang an nur eine Beteiligung auf Zeit.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Relevanz des Themas und Gliederung der Arbeit: Einführung in die Problematik der Unternehmensnachfolge und Vorstellung des MBO als Lösungsansatz, verbunden mit einer Erläuterung der Zielsetzung und Struktur der Seminararbeit.

2 Unternehmensnachfolgen in Deutschland: Untersuchung des demografischen Nachfolgeproblems sowie der verschiedenen Übergabewege, wobei die familieninterne Nachfolge dominiert, aber familienexterne Lösungen wie der MBO an Bedeutung gewinnen.

3 Begriffliche Abgrenzung eines Management-Buy-outs: Definition des MBO als Erwerb durch das bestehende Management, unter Einbeziehung von Finanzinvestoren und der Abgrenzung zu verwandten Konzepten wie dem Leverage-Buy-out.

4 Erfolgsfaktoren einer erfolgreichen Unternehmensnachfolge durch einen MBO: Detaillierte Identifikation der Motive aller beteiligten Akteure sowie eine kritische Prüfung, wie Zielkonflikte bei der Kaufpreisfindung und bei strategischen Entscheidungen gelöst werden können.

5 Zusammenfassung und Fazit: Synthese der Ergebnisse, wonach ein MBO bei entsprechendem Management eine aussichtsreiche Nachfolgeoption darstellt, die jedoch trotz guter Voraussetzungen keine Erfolgsgarantie bietet.

Schlüsselwörter

Management-Buy-out, Unternehmensnachfolge, Familienunternehmen, Finanzinvestor, Private Equity, Nachfolgeproblematik, Kaufpreisfindung, Unternehmensverkauf, Eigenkapital, Fremdkapital, Leverage-Effekt, Management, Unternehmensfortführung, Exit-Strategie, Wertsteigerung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die Eignung eines Management-Buy-outs (MBO) als Lösungsweg für die Unternehmensnachfolge, speziell für deutsche Familienunternehmen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Arbeit fokussiert sich auf Nachfolgestatistiken, die Interessenkonflikte zwischen Verkäufern, Managern und Investoren sowie die Finanzierungs- und Erfolgsfaktoren von MBOs.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es zu analysieren, ob ein MBO die individuellen Motive aller beteiligten Parteien so in Einklang bringen kann, dass die Nachfolge als erfolgreich betrachtet werden kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Auswertung von Statistiken sowie Studien zu Unternehmensnachfolgen und MBO-Transaktionen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Motive der beteiligten Gruppen identifiziert und die Möglichkeiten sowie die Herausforderungen bei der Zielerreichung im Rahmen eines MBO erörtert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den zentralen Begriffen zählen Management-Buy-out, Unternehmensnachfolge, Private Equity, Finanzinvestor und unternehmerische Selbstständigkeit.

Warum scheitern viele MBO-Vorhaben laut dieser Arbeit?

Ein häufiger Grund ist die Schwierigkeit der Kaufpreisfindung, was oft trotz der Unterzeichnung eines Letter of Intent zum Abbruch der Verhandlungen führen kann.

Welche Rolle spielt die „Heuschreckendebatte“ für das Thema?

Die kritische öffentliche Wahrnehmung von Finanzinvestoren wird thematisiert, wobei die Arbeit aufzeigt, dass das Engagement dieser Investoren bei korrekter Gestaltung durchaus wertsteigernd für das Unternehmen sein kann.

Inwiefern beeinflusst der Alteigentümer den Erfolg eines MBO?

Der Alteigentümer beeinflusst den Erfolg maßgeblich dadurch, ob er sich rechtzeitig lösen kann und inwieweit er ein fähiges Management frühzeitig aufbaut und mit entsprechenden Befugnissen ausstattet.

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Details

Title
Management-Buy-out: Eine Möglichkeit der Unternehmensnachfolge in Deutschland?
College
University of Applied Sciences Essen
Grade
1,7
Author
Georg Stiefel (Author)
Publication Year
2012
Pages
22
Catalog Number
V200278
ISBN (eBook)
9783656264675
ISBN (Book)
9783656264965
Language
German
Tags
MBO Management-Buy-out; Nachfolge Mittelstand Unternehmensnachfolge
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Georg Stiefel (Author), 2012, Management-Buy-out: Eine Möglichkeit der Unternehmensnachfolge in Deutschland?, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/200278
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