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Überblick der Vertriebswege im Retail-Banking

Titel: Überblick der Vertriebswege im Retail-Banking

Seminararbeit , 2008 , 15 Seiten , Note: 2,5

Autor:in: Monika Herrmann (Autor:in)

BWL - Bank, Börse, Versicherung

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Der Wettbewerb im Retail-Banking wird immer härter, deshalb ist es wichtig im Vertrieb richtig aufgestellt zu sein. Diese Arbeit beschäftigt sich mit den unterschiedlichen Vertriebswegen im Retail-Banking und dem Multi-Chanel-Banking, als Lösungsversuch den gestiegenen Wettbewerb im Privakundengeschäft als Bank erfolgreich zu bestreiten.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Stationärer Vertrieb

2.1 Erlebnisfiliale

2.2 Vollservice-Geschäftsstelle

2.3 Beratungszweigstelle

2.4 Bedienungszweigstelle

2.5 Banking-Shop

2.6 Zielgruppenzweigstelle

2.7 Selbstbedienungsfiliale

2.8 Vertriebskooperation

3. Mobiler Vertrieb

3.1 Fahrbare Zweigstellen

3.2 Außendienstmitarbeiter

4. Medialer Vertrieb

4.1 Telefon-Banking

4.2 Internet-Banking

4.3 Mobile Banking

4.4 TV-Finanzshop

5. Schlussbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit analysiert den Strukturwandel im Retail-Banking und untersucht die verschiedenen Vertriebswege, um aufzuzeigen, wie Banken durch eine strategische Kombination klassischer und moderner Kanäle im heutigen Wettbewerbsumfeld bestehen können.

  • Strukturwandel und verändertes Kundenverhalten im Bankenmarkt
  • Differenzierte Analyse stationärer Filialkonzepte
  • Potenziale des mobilen Vertriebs und Außendienstes
  • Mediale Vertriebswege wie Online- und Telefon-Banking
  • Strategische Bedeutung des Multi-Channel-Managements

Auszug aus dem Buch

2.1 Erlebnisfiliale

Eines der innovativsten Filialkonzepte ist zweifelsohne die Erlebnisgeschäftsstelle, wie am Beispiel der Sparkasse Forchheim erkennbar wird. Wichtig bei diesem Konzept ist Gestaltung der Innenräume, ein ansprechendes Raumkonzept macht die Schalterhalle zu Erlebnisräumen, in denen sich der Kunde wohlfühlt. Bankautomaten oder Multifunktionsterminal stehen in dieser Geschäftsstelle nicht isoliert im SB-Foyer im Eingangsbereich, sondern sind während den Öffnungszeiten im kommunikativen Kundenraum zu finden, um dadurch Kunden ins Innere der Bankstelle zu leiten. Integriert in diesem Filialtyp sind neben modernen Elementen, wie eine Wasserwand, zusätzlich Shops von Verbund- bzw. Kooperationspartnern. So werden neben banknahen Dienstleistungen wie bspw. Versicherung- oder Immobilienvermittlung auch bankfremde Produkte z. B. Mobiltelefone im eigens dafür eingerichteten Handy-Shop, passend zum Vertriebskanal Mobile Banking, angeboten.

Ein zusätzlich eingebautes Bank-Café, lädt zum Verweilen ein und wird von den Bankmitarbeitern zur Knüpfung neuer Kontakte mit Kunden sowie Nichtkunden genutzt, in denen sich weitere Akquisitionsansätze ergeben sollen. Somit wird der Besuch in der Filiale stärker emotionalisiert und zeitlich ausgedehnt, wodurch sich die Kundenbindung mit gleichzeitiger Steigerung der Kundenzufriedenheit erhöht. Die Ausrichtung am Kunden steht hier im Vordergrund, was sich einerseits an der Ausstattung der Filiale zeigt, andererseits an der Art und Weise der offerierten Bankdienstleistungen. Angeboten werden hier nicht abstrakte Produkte mit komplizierter Beschreibung mittels Faltprospekt, sondern individuelle, ganzheitliche Lösungen für den jeweiligen Kundenbedarf durch ein entsprechendes Beratungskonzept.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt den Strukturwandel im Bankenmarkt, getrieben durch Globalisierung, neue Wettbewerber und veränderte Kundenbedürfnisse.

2. Stationärer Vertrieb: Beleuchtet verschiedene Filialtypen, von der Erlebnisfiliale bis zur Selbstbedienungsfiliale, und deren Rolle im modernen Retail-Banking.

3. Mobiler Vertrieb: Erläutert den Absatz von Finanzdienstleistungen über bewegliche Stützpunkte und den Außendienst als Instrument der persönlichen Kundenbindung.

4. Medialer Vertrieb: Analysiert technologische Absatzwege wie Telefon-, Internet- und Mobile-Banking sowie den Einsatz von TV-Finanzshops.

5. Schlussbemerkung: Plädiert für ein aktives Multi-Channel-Management als strategische Antwort auf den Wettbewerbsdruck.

Schlüsselwörter

Retail-Banking, Vertriebswege, Strukturwandel, Multi-Channel-Banking, Kundenverhalten, Filialkonzepte, Direktbanken, Bankmarketing, Kundenbindung, Digitalisierung, Finanzdienstleistungen, Vertriebsstrategie, Wettbewerbsintensität, Telefon-Banking, Internet-Banking

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt den Strukturwandel im Retail-Banking und untersucht die Vielzahl an verfügbaren Vertriebswegen, die Kreditinstitute nutzen, um Privatkunden zu akquirieren und zu binden.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Felder sind der stationäre Vertrieb (Filialen), der mobile Vertrieb (Außendienst) und der mediale Vertrieb (digitale Kanäle wie Internet- und Telefon-Banking).

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Banken ihre Vertriebswege durch ein Multi-Channel-Management anpassen können, um effizient auf Kundenwünsche und Kostendruck zu reagieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und der Auswertung von Konzepten und Trends im Bankensektor im Jahr 2008.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Analyse der drei genannten Vertriebsbereiche (stationär, mobil, medial) und beschreibt spezifische Filial- und Vertriebsformen.

Was charakterisiert die Arbeit inhaltlich?

Die Arbeit zeichnet sich durch die Verknüpfung von traditionellen Bankvertriebsmodellen mit modernen digitalen und medialen Ansätzen sowie der Betonung einer klaren Vertriebsstrategie aus.

Warum gewinnt das Konzept der Erlebnisfiliale an Bedeutung?

Erlebnisfilialen zielen darauf ab, den Kunden durch ein ansprechendes Raumkonzept und ergänzende Angebote emotional an die Bank zu binden und den Aufenthalt in der Filiale zur Kontaktaufnahme zu nutzen.

Welche Rolle spielt das Multi-Channel-Banking für die Banken?

Multi-Channel-Banking ist essenziell, um dem Kunden Wahlfreiheit zwischen verschiedenen Kanälen zu bieten, gleichzeitig aber die Prozesse so zu steuern, dass Effizienz und Kostenoptimierung für das Institut gewahrt bleiben.

Ende der Leseprobe aus 15 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Überblick der Vertriebswege im Retail-Banking
Hochschule
Frankfurt School of Finance & Management  (Bankakademie e. V. )
Note
2,5
Autor
Monika Herrmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2008
Seiten
15
Katalognummer
V200167
ISBN (eBook)
9783656264316
ISBN (Buch)
9783656265221
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Private Banking Vertriebswege Vertriebskanal Absatzkanal Absatzweg Multi-Chanel-Banking Multikanalbanking Directbanking mobiler Vertrieb stationärer Vertrieb medialer Vertrieb Privatkundengeschäft Bank Banking Bankvertrieb Ges Geschäftsstelle Außendienst mobile Banking Telefonbanking Internet-Banking Online-Banking TV-Finanzshop
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Monika Herrmann (Autor:in), 2008, Überblick der Vertriebswege im Retail-Banking, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/200167
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  15  Seiten
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