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Internationale Währungskrisen: Die Lateinamerikakrise am Beispiel Argentinien

Titel: Internationale Währungskrisen: Die Lateinamerikakrise am Beispiel Argentinien

Seminararbeit , 2012 , 46 Seiten , Note: 1,0

Autor:in: Oliver Lehmann (Autor:in)

BWL - Industriebetriebslehre

Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

Die Arbeit gliedert sich in insgesamt fünf Kapitel. Die Darstellung der verschiedenen Krisenursachen stellt den wesentlichen Bestandteil des zweiten Kapitels dar. Mit Blick auf die Zielsetzung dieser Arbeit wird im Anschluss in Kapitel drei der Krisenverlauf der Jahre 1998 bis 2003 aufgezeigt und analysiert. In Kapitel vier werden darauffolgend die einzelnen Instrumente der Krisenbekämpfung diskutiert und bewertet. Abschließend erfolgt in Kapitel fünf eine Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse.

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1. Problemstellung und Motivation

1.2. Gang der Untersuchung

2. Ursachen der Währungskrise in Argentinien

2.1. Korruption und mangelhaftes Staatswesen

2.2. Konvertibilitätsgesetz

2.3. Abhängigkeit von internationalen Kapitalgebern

3. Krise im Zeitverlauf

3.1. Vor dem Krisenausbruch - Juli 1998 bis Dezember 2001

3.2. Höhepunkt der Krise - Dezember 2001 bis April 2003

3.3. Stabilisierungsphase – ab April 2003

4. Bewertung des Krisenmanagements und der Krisenursachen

4.1. Verhalten politischer Akteure in der Krise

4.2. Rolle des Currency Board-Systems

4.3. Entwicklung der (Auslands-) Schulden

5. Zusammenfassung und Ausblick nach der Krise

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit analysiert die Ursachen, den Verlauf sowie das Management der argentinischen Währungskrise von 2001 und bewertet die getroffenen Maßnahmen zur Krisenbekämpfung.

  • Sozio-politische Ursachen wie Korruption und mangelhaftes Staatswesen
  • Die Auswirkungen des Konvertibilitätsgesetzes und der Wechselkursbindung
  • Die Abhängigkeit von internationalen Kapitalgebern und externen Schocks
  • Der Krisenverlauf von 1998 bis zur Stabilisierungsphase ab 2003
  • Die Bewertung politischer Akteure und struktureller Reformen

Auszug aus dem Buch

2.1. Korruption und mangelhaftes Staatswesen

Die Krisenanfälligkeit der argentinischen Währung resultierte unter anderem aus dem mangelnden Vertrauen in die staatlichen Institutionen des Landes. Insbesondere die massive Korruption kann als kritischer Punkt betrachtet werden. Zieht man Befragungen des Latinobarómetro heran, kam es zu einem Anstieg der gefühlten Korruption. Zwischen 1995 und 2000 nahmen im Schnitt über 90 % der Befragten einen Anstieg der Korruption wahr (vgl. Abb. 1).

Auch anhand von Erhebungen der Organisation Transparency International ist mit einem Corruption Perception Index (CPI) im Jahr 1995 von 5,2 und einem CPI im Jahr 2000 von 3,5 ein negativer Trend zu erkennen (vgl. Anhang 1).

Als Ursache für die größer werdende Korruption sei maßgeblich die Straflosigkeit von Wirtschaftsdelikten der Machthaber in Argentinien genannt, die eine „Verallgemeinerung der Korruption im öffentlichen Bereich begünstigt“ hat. Die Folgen von Korruption sind für die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes weitreichend. Die Weigerung von lateinamerikanischen Beamten und Politikern in einem bürokratischen Prozess eine Leistung ohne Bestechung auszuüben, stellte ein Wachstumshindernis dar und beeinflusste u.a. die Funktionalität des Steuersystems negativ. Wachstumshindernisse durch Korruption resultieren beispielsweise aus der ineffizienten Allokation von knappen Ressourcen. Auch die fehlende Rechtssicherheit in Argentinien einhergehend mit einem mangelnden Glauben an die Gerechtigkeit der Justiz (nur einer von zehn Argentiniern glaubte an eine Gleichbehandlung vor der Justiz, vgl. Anhang 2) minderte das Vertrauen. Nach Erhebungen des Latinobarómetros war der Anteil der Argentinier, die nur wenig bis kein Vertrauen in die Justiz besaßen, von 1995 bis 1998 kontinuierlich von 65 % auf 80 % angestiegen (vgl. Anhang 3).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Vorstellung der Problemstellung und Motivation sowie Erläuterung des methodischen Vorgehens der Untersuchung.

2. Ursachen der Währungskrise in Argentinien: Analyse der zentralen Faktoren Korruption, Konvertibilitätsgesetz und Abhängigkeit von internationalem Kapital.

3. Krise im Zeitverlauf: Detaillierte Betrachtung der Rezession, des Höhepunkts der Krise und der anschließenden Stabilisierungsmaßnahmen.

4. Bewertung des Krisenmanagements und der Krisenursachen: Kritische Reflexion der politischen Maßnahmen und der Rolle des Currency Board-Systems.

5. Zusammenfassung und Ausblick nach der Krise: Fazit der Untersuchungsergebnisse und Ausblick auf die wirtschaftliche Entwicklung nach der Krise.

Schlüsselwörter

Argentinien, Währungskrise, Konvertibilitätsgesetz, Currency Board, Korruption, Staatsverschuldung, IWF, Wirtschaftsrezession, Arbeitslosigkeit, Kapitalmarkt, Finanzkrise, Strukturreformen, Schuldenschnitt, Wirtschaftsleistung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit untersucht die argentinische Währungskrise, die im Jahr 2001 ihren Höhepunkt fand, und betrachtet die verschiedenen Ursachen und Entwicklungsphasen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen Korruption, staatliche Institutionen, die Wechselkursbindung an den US-Dollar sowie die Abhängigkeit des Landes von ausländischem Kapital.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Analyse der Währungskrise sowie eine fundierte Bewertung der Krisenursachen und der durchgeführten Managementmaßnahmen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine analytische Aufarbeitung des Krisenverlaufs unter Verwendung makroökonomischer Daten und Literaturanalysen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Ursachenanalyse, den chronologischen Verlauf der Krise sowie die Bewertung der getroffenen politischen und wirtschaftlichen Gegenmaßnahmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen zählen Argentinien, Währungskrise, Konvertibilitätsgesetz, Currency Board und Staatsverschuldung.

Warum konnte das Currency Board-System die Krise nicht verhindern?

Obwohl es die Inflation kurzfristig senkte, schränkte es den geldpolitischen Spielraum ein, führte zur Überbewertung des Peso und verhinderte flexible Reaktionen auf externe Schocks wie die Brasilienkrise.

Welche Rolle spielte der IWF bei der Krisenbewältigung?

Dem IWF wird vorgeworfen, durch umfangreiche Kredite fundamentale wirtschaftliche Missstände aufgeschoben zu haben, anstatt tiefergreifende strukturelle Reformen zu erzwingen.

Ende der Leseprobe aus 46 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Internationale Währungskrisen: Die Lateinamerikakrise am Beispiel Argentinien
Hochschule
Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt  (WFI - Ingolstadt School of Management )
Veranstaltung
Ordnungstheorie und -politik
Note
1,0
Autor
Oliver Lehmann (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2012
Seiten
46
Katalognummer
V199761
ISBN (eBook)
9783656261278
ISBN (Buch)
9783656261711
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Argentinien Währungskrise Lateinamerika Currency Board Schuldenkrise Konvertibilitätsgesetz
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Oliver Lehmann (Autor:in), 2012, Internationale Währungskrisen: Die Lateinamerikakrise am Beispiel Argentinien, München, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/199761
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  46  Seiten
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