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Risiken einer Going Private Entscheidung

Title: Risiken einer Going Private Entscheidung

Seminar Paper , 2007 , 20 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Christiane Mohr (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance

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Summary Excerpt Details

Zu den zentralen Problemstellungen der Unternehmensfinanzierung zählt die Frage, ob ein Unternehmen börsennotiert sein sollte, oder nicht. Nachdem der Deutsche Markt einen regelrechten Going Public Boom hinter sich hat, ist inzwischen ein entgegensetzter Trend zu verzeichnen. Gemäß einer von Florian Eisele zwischen 1995 und 2002 durchgeführten Studie , erfolgten ⅔ aller umgesetzten Going Privates (31 Transaktionen) zwischen 1999 und 2002. „Mittlerweile kann man also nicht mehr nur von einem Einzelphänomen sprechen. Die Zahl der Unternehmen, die ein Going Private durchführen bzw. prüfen, steigt stetig.“ Exemplarisch für bereits erfolgreich abgeschlossene Going Private Transaktionen sind die Honsel AG, die Friedrich Grohe AG und die Rolf Benz AG zu nennen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Begriff des Going Private

3. Risiken einer Going Private Entscheidung

3.1 Kosten

3.1.1 Reine Umwandlungs- und Transaktionskosten

3.1.2 Verteuerung der Fremdkapitalaufnahme

3.2 Verlust des Zugangs zum öffentlichen Markt für Eigenkapital

3.3 Sinkender Bekanntheitsgrad

3.3.1 Geringere Image- und Werbewirkung

3.3.2 Geringere Attraktivität als Arbeitgeber

3.4 Geringere Fungibilität der Anteile

3.4.1 Verlust der Transaktionswährung „Aktie“

3.4.2 Eingeschränkte Möglichkeiten der Mitarbeiterbeteiligung

3.5 Nachteile für die Kleinaktionäre

3.6 Dauer der Transaktion

3.7 Sonstige Risiken für die Gesellschaft

3.8 Umsetzungsprobleme des Initiators

3.8.1 Beschaffung von Informationen

3.8.2 Mehrheit gewinnen

3.8.3 Klagen abwehren

4. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das primäre Ziel dieser Arbeit besteht in der systematischen Herausarbeitung der Risiken, die mit einer Going-Private-Entscheidung einhergehen. Dabei wird untersucht, warum der Rückzug von der Börse trotz potenzieller Vorteile nicht in jeder Situation die optimale Strategie für ein Unternehmen darstellt und welche negativen Konsequenzen für das Management und die Gesellschaft entstehen können.

  • Kostenstrukturen und Finanzierungsschwierigkeiten nach dem Delisting
  • Verlust der öffentlichen Marktzugänge und der Transaktionswährung „Aktie“
  • Auswirkungen auf Image, Werbewirkung und Attraktivität als Arbeitgeber
  • Interessenkonflikte und Risiken für Minderheitsaktionäre
  • Operative Herausforderungen bei der Durchführung der Transaktion

Auszug aus dem Buch

3.1.2 Verteuerung der Fremdkapitalaufnahme

Aufgrund der potenziellen Erhöhung des Kreditrisikos durch den Wegfall spezifischer Vorschriften zur Unternehmensüberwachung werden die Kosten für Fremdkapital nach einem Going Private steigen. Es entsteht unter Umständen auch eine Gefährdung für das Wachstum des Unternehmens, wenn die finanziellen Mittel des neuen Eignerkreises beschränkt sind. Ein weiterer Grund, warum die Kosten zur Aufnahme von Fremdkapital steigen, ist, dass es für externe Kapitalgeber in Folge der Einschränkung der Publizität wesentlich aufwendiger und kostenintensiver ist, Informationen über die Gesellschaft und deren Kreditwürdigkeit zu beschaffen. Kann ein Fremdkapitalgeber bei einer Kapitalgesellschaft zur Bewertung der Bonität des Unternehmens auf Ratings zurückgreifen, ist dies nach dem Börsenrückzug nicht mehr möglich.

Informationen bekommt er nur noch durch Unternehmensinsider, die sich jedoch durch Herausgabe von Insiderwissen strafbar machen können. Aufgrund dieser Schwierigkeit unternehmensbezogene Informationen zu beschaffen, erhöhen sich die Kosten zur Fremdkapitalaufnahme beträchtlich. Es ergeben sich höhere Zinsen auf Anleihen, die das Unternehmen aufgrund des höheren Unsicherheitsfaktors an die Fremdkapitalgeber zahlen muss. Zudem werden potentielle Geldgeber vorsichtiger investieren, da in Zukunft stets die Möglichkeit besteht im Rahmen einer Going Private Transaktion aus dem Unternehmen gedrängt zu werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet den Trend zum Börsenrückzug und diskutiert die gesetzlichen sowie marktökonomischen Rahmenbedingungen in Deutschland.

2. Begriff des Going Private: Dieses Kapitel definiert den Begriff Going Private als Gegenstück zum Going Public und erläutert verschiedene Techniken der Umwandlung.

3. Risiken einer Going Private Entscheidung: Hier werden die vielfältigen ökonomischen, rechtlichen und strategischen Risiken detailliert analysiert, die nach einem Delisting auftreten können.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und warnt davor, das Going Private als Allheilmittel zu betrachten, da die Entscheidung wohlüberlegt sein muss.

Schlüsselwörter

Going Private, Börsenrückzug, Delisting, Fremdkapital, Transaktionskosten, Kapitalmarkt, Minderheitsaktionäre, Publizität, Eigenkapital, Unternehmensfinanzierung, Squeeze-out, Management Buyout, Bonität, Transaktionswährung, Unternehmenskontrolle

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die negativen Aspekte und spezifischen Risiken, die mit einem Börsenrückzug (Going Private) für Unternehmen verbunden sind.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zu den Schwerpunkten zählen Finanzierungsprobleme, der Verlust der Publizitätsvorteile, die Beeinträchtigung der Unternehmensreputation sowie Herausforderungen für Minderheitsaktionäre.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, ein kritisches Verständnis für die oft unterschätzten Nachteile des Delistings zu schaffen, um eine fundierte Entscheidungsgrundlage für Unternehmen zu bieten.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Literaturanalyse und der Auswertung bestehender Studien zur Thematik des Delisting und der Unternehmensfinanzierung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit detailliert untersucht?

Der Hauptteil gliedert sich in verschiedene Risikokategorien, darunter Kosteneffekte, Schwierigkeiten bei der Kapitalbeschaffung und operative Umsetzungshürden für den Initiator.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Going Private, Delisting, Transaktionskosten, Kreditrisiko, Minderheitenschutz und Eigenkapitalfinanzierung.

Warum wird die Fremdkapitalaufnahme nach dem Going Private teurer?

Da weniger öffentliche Publizitätsvorschriften gelten, steigen die Informationskosten für Kapitalgeber; zudem erhöht sich das wahrgenommene Kreditrisiko, was zu höheren Zinsforderungen führt.

Welches Problem beschreibt der Begriff "Verlust der Transaktionswährung Aktie"?

Nach dem Börsenrückzug ist die Aktie nicht mehr börsennotiert und verliert somit ihre Liquidität und Standardisierung, wodurch sie als attraktives Zahlungsmittel für Unternehmensakquisitionen entfällt.

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Details

Title
Risiken einer Going Private Entscheidung
College
Johannes Gutenberg University Mainz
Grade
1,7
Author
Christiane Mohr (Author)
Publication Year
2007
Pages
20
Catalog Number
V199748
ISBN (eBook)
9783656261919
ISBN (Book)
9783656262374
Language
German
Tags
Risiken going private
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Christiane Mohr (Author), 2007, Risiken einer Going Private Entscheidung, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/199748
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