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Konfliktlösung mit Hilfe von Mitschülern – Streitschlichtung als Gewaltprävention

Title: Konfliktlösung mit Hilfe von Mitschülern – Streitschlichtung als Gewaltprävention

Term Paper , 2010 , 11 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Maria Hesse (Author)

Didactics - Common Didactics, Educational Objectives, Methods

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Summary Excerpt Details

Selten war das Thema Gewalt und Aggression unter Kindern und Jugendlichen aktueller als heute. Der Ursprung von gewalttätigen Reaktionen ist kaum genau auszumachen und stets individuell. Umso wichtiger ist es, Kindern und Jugendlichen Wege aufzuzeigen, mit Konflikten konstruktiv umzugehen und diese gewaltfrei zu lösen. Immer mehr Schulen erkennen, dass sie einen enormen Beitrag zur Gewaltprävention liefern können. Eine Möglichkeit, die in den letzten Jahren immer mehr ins Auge gefasst wurde, ist die Mediation in Form von Streitschlichterprogrammen. Die vorliegende Arbeit soll sich deshalb damit beschäftigen, wie Schüler , die selbst nicht in einen Streit involviert sind, zur Konfliktlösung beitragen können. Zunächst soll das Prinzip der Streitschlichtung näher erklärt und danach Chancen und Grenzen dieses Vorgehens analysiert werden. Da ich selbst in meiner Schulzeit zu einem Streitschlichter ausgebildet wurde und auch als solcher tätig war, habe ich auch ein persönliches Interesse daran, die Streitschlichtung aus wissenschaftlicher Perspektive bezüglich ihrer Möglichkeiten der Gewaltprävention zu untersuchen. Verschiedene Monographien und praktisch orientierte Handbücher zum Thema sollen bei der Erstellung dieser Arbeit Verwendung finden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Streitschlichtung – eine Beschreibung

2.1 Der Ablauf einer Mediation

2.2 Die Ausbildung von Streitschlichtern

3. Anwendungsmöglichkeiten von Streitschlichterprogrammen – Chancen und Grenzen

3.1 Schlichtbare Konflikte und Grenzen der Streitschlichtung

3.2 Vorteile einer Streitschlichtung durch Mitschüler

4. Fazit

Zielsetzung und Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Potenziale von Streitschlichtungsprogrammen als Maßnahme der Gewaltprävention im schulischen Kontext, mit einem besonderen Fokus auf die Rolle von Schülern als Mediatoren bei der konstruktiven Konfliktlösung.

  • Grundlagen und Prinzipien der schulischen Mediation
  • Strukturierter Ablauf und Phasen eines Schlichtungsgesprächs
  • Konzeption und Durchführung der Ausbildung zum Streitschlichter
  • Anwendungsbereiche und Grenzen der Schlichtung bei Schulkonflikten
  • Förderung sozialer Kompetenzen durch Mitschüler-Mediation

Auszug aus dem Buch

2.1 Der Ablauf einer Mediation

Eine Streitschlichtung sollte in einem geschützten Raum stattfinden, der im besten Fall auch bezüglich seiner Ausstattung dem Bedarf angepasst ist. Beispielswiese könnten beruhigende Farben, Pflanzen und dem Zweck entsprechende Sitzgelegenheiten zur Schaffung einer angenehmen Atmosphäre verwendet werden. Dies schafft Wohlbefinden und ermöglicht somit auch Vertrauen und offene Gespräche. In der Einleitungsphase einer Streitschlichtung sollten Gesprächs- und Verhaltensregeln von dem/den Streitschlichter/n vorgestellt sowie die eigene Rolle als Konfliktvermittler verdeutlicht werden. Auch der Ablauf der Mediation muss den Streitparteien offen gelegt werden. Voraussetzung für das Gelingen eines solchen Gesprächs ist vordergründig das Einverständnis der Streitenden. Das Aufsuchen eines Streitschlichters sollte freiwillig, allenfalls aufgrund eines Vorschlags vonseiten einer Lehrperson oder eines Mitschülers geschehen, der den Streit beobachtet hat.

In der zweiten Phase der Mediation wendet sich der Streitschlichter direkt an die einzelnen Konfliktparteien und lässt diese ihre Sichtweise des Geschehens schildern. Zu den Aufgaben des Streitschlichters gehören hierbei aktives Zuhören, eventuell Neutralisation unbedachter oder auch ausfallender Äußerungen durch Umformulieren und Zusammenfassung von Gemeinsamkeiten und Differenzen des Gesagten. Es ist auch möglich, die Streitenden zunächst schriftlich festhalten zu lassen, wodurch der Streit ihrer Meinung nach entstanden ist und welche Beweggründe sie hatten/haben.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die Relevanz des Themas Gewaltprävention in Schulen und begründet das wissenschaftliche sowie persönliche Interesse an der Mediation durch Mitschüler.

2. Streitschlichtung – eine Beschreibung: Dieses Kapitel definiert die Methode der Mediation und erläutert sowohl den prozessualen Ablauf der Schlichtung als auch die notwendige Ausbildung der beteiligten Schüler.

3. Anwendungsmöglichkeiten von Streitschlichtterprogrammen – Chancen und Grenzen: Der Hauptteil analysiert, welche Konfliktarten sich für die Schlichtung eignen, wo die Grenzen liegen und welche spezifischen Vorteile sich aus dem Einsatz von Mitschülern ergeben.

4. Fazit: Das Fazit fasst die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Implementierung zusammen und reflektiert den Mehrwert der Mediation für die Schulgemeinschaft.

Schlüsselwörter

Gewaltprävention, Streitschlichtung, Mediation, Schule, Konfliktlösung, Mitschüler, Schülermediator, Sozialkompetenz, Konflikttheorie, Schulklima, Kommunikationstraining, Einvernehmen.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit dem Einsatz von Streitschlichtungsprogrammen als Mittel der Gewaltprävention an Schulen, wobei die Mediation durch Schüler im Zentrum steht.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Felder sind die Definition der Mediation, der Ausbildungsprozess für Streitschlichter sowie die Analyse von Erfolgskriterien und Grenzen bei der Anwendung an Schulen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, aus wissenschaftlicher Sicht zu beleuchten, wie Schüler, die nicht selbst in einen Streit involviert sind, einen konstruktiven Beitrag zur gewaltfreien Konfliktlösung in der Schule leisten können.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Autorin stützt sich auf eine theoretische Analyse unter Verwendung einschlägiger Fachmonographien und Praxishandbücher zum Thema Mediation im schulischen Kontext.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Beschreibung der Mediationsphasen, die Darstellung der Ausbildungskonzepte sowie eine kritische Auseinandersetzung mit der Eignung von Konfliktarten für die Streitschlichtung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie Gewaltprävention, Mediation, Mitschüler-Schlichtung und soziale Kompetenzentwicklung charakterisiert.

Warum ist die Freiwilligkeit bei der Mediation so entscheidend?

Die Freiwilligkeit bildet die Grundvoraussetzung für das Gelingen, da nur so die notwendige Offenheit und Bereitschaft zur konstruktiven Lösungsfindung bei den Konfliktparteien erreicht werden kann.

Welche Rolle spielt die Atmosphäre im Schlichtungsraum?

Eine gezielte Gestaltung (z.B. durch Farben und Ausstattung) ist essenziell, um Wohlbefinden zu erzeugen, was das Vertrauen fördert und offene Gespräche ermöglicht.

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Details

Title
Konfliktlösung mit Hilfe von Mitschülern – Streitschlichtung als Gewaltprävention
College
University of Kassel  (Erziehungswissenschaften)
Course
Seminar Jugendgewalt
Grade
2,3
Author
Maria Hesse (Author)
Publication Year
2010
Pages
11
Catalog Number
V199711
ISBN (eBook)
9783656261513
ISBN (Book)
9783656261681
Language
German
Tags
Streitschlichter Konfliktlösung Schule
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Maria Hesse (Author), 2010, Konfliktlösung mit Hilfe von Mitschülern – Streitschlichtung als Gewaltprävention, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/199711
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