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Vorgeschichte und das Zustandekommen des Hitler-Stalin-Paktes von 1939

Title: Vorgeschichte und das Zustandekommen des Hitler-Stalin-Paktes von 1939

Term Paper , 2007 , 16 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Timo Pfänder (Author)

History of Germany - National Socialism, World War II

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Wie passt Hitlers Annäherung an die Sowjetunion in sein, ideologisch ansonsten strikt gegen den Bolschewismus ausgerichtetes, außenpolitisches Konzept, welches er in Grundsätzen bereits 1924 in seinem Werk „Mein Kampf“ formuliert hatte? Welche
Ursachen und Hintergründe sind für die sowjetische Kooperationsbereitschaft mit dem ideologischen Gegner Deutschland verantwortlich, auch nachdem dieser schon als Aggressor und Agitator in Europa aufgetreten war?

In dieser Arbeit soll erläutert werden, wie es in der damaligen historischen Situation trotz aller augenscheinlichen Gegensätzlichkeiten der beiden unterzeichnenden Staaten
und der aufgeheizten internationalen Atmosphäre zu einem Nichtangriffspakt mit geheimem Zusatzprotokoll kommen konnte und unter welchen Bedingungen dieser Vertrag zur Unterzeichnung kam. Hierzu soll zuerst betrachtet werden, wie und warum
sich trotz der ideologischen Grundsätze eine Annäherung der beiden Staaten ergab und wie diese soweit gedieh, dass der Nichtangriffsvertrag inklusive seines Zusatzprotokolls tatsächlich unterzeichnet und ratifiziert wurde.

Da der Darstellungsplatz in einer Hausarbeit beschränkt ist, muss sich auf die wichtigsten Aspekte der jeweiligen Kapitel beschränkt werden, es können daher nicht alle historischen Abläufe und Gesichtspunkte erschöpfend behandelt werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Voraussetzungen für das Zustandekommen des Hitler-Stalin-Paktes

2.1 Das deutsch-sowjetische Verhältnis von 1933 bis 1939

2.2 Politische Interessen Hitlers

2.3 Politische Interessen Stalins

2.4 Wirtschaftliche Gründe

3. Das Zustandekommen des Hitler-Stalin-Paktes

3.1 Ablauf der Vertragsverhandlungen bis zur Unterzeichnung

3.2 Inhalt des Nichtangriffspaktes

3.3 Das Geheime Zusatzprotokoll

4. kurzer Ausblick

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die historischen Voraussetzungen und den konkreten Entstehungsprozess des Hitler-Stalin-Paktes von 1939. Dabei wird analysiert, wie sich das ideologisch gegnerische Verhältnis der beiden Mächte trotz grundsätzlicher Inkompatibilität in eine temporäre politische und wirtschaftliche Zusammenarbeit verwandeln konnte und welche machtpolitischen Kalküle für Hitler und Stalin ausschlaggebend waren.

  • Analyse des deutsch-sowjetischen Verhältnisses zwischen 1933 und 1939
  • Untersuchung der strategischen Interessen und Motive Hitlers und Stalins
  • Bedeutung wirtschaftlicher Faktoren für die Annäherung der Vertragspartner
  • Ablauf und Inhalt des Nichtangriffspaktes inklusive des geheimen Zusatzprotokolls

Auszug aus dem Buch

3.3 Das Geheime Zusatzprotokoll

In diesem geheimen Zusatzprotokoll wurde die zukünftige Abgrenzung der Interessensphären in Osteuropa festgeschrieben. Die Regelung galt für den Fall einer "territorial-politischen Umgestaltung" des polnischen Staates und in den zu den baltischen Staaten Finnland, Estland, Lettland und Litauen gehörenden Gebieten. Die Abgrenzung der Interessensphären zwischen Deutschland und der Sowjetunion bei einer Aufteilung Polens sollte durch die Flüsse Pissa, Narew, Weichsel und San erfolgen. Die Frage nach der Existenz bzw. nach der eindeutigen Abgrenzung eines polnischen Reststaates wurde bewusst offengelassen und sollte erst im Laufe der nächsten politischen Ereignisse auf "freundschaftlichem Wege" festgelegt werden. Als deutsche Grenze für den Fall einer "territorial-politischen Umgestaltung" der baltischen Staaten wird die nördliche Grenze Litauens genannt. Durch die Vereinbarungen des geheimen Zusatzprotokolls wurden Finnland, das Baltikum, die östliche Hälfte Polens und darüber hinaus Bessarabien der Sowjetunion zugesprochen. Am 28. September 1939 nahmen die beiden Vertragspartner anhand von in einer Karte eingezeichneten Grenzen einige kleine Veränderungen im Geheimprotokoll hinsichtlich des litauischen Gebietes zugunsten der Sowjetunion vor, diese Karte wurde anschließend von Ribbentrop und von Stalin signiert um die Änderungen vertragswirksam zu machen. Diese kartographisch eingezeichneten Veränderungen wurden auch noch schriftlich niedergelegt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung beleuchtet die langjährige Verleugnung des geheimen Zusatzprotokolls durch die Sowjetunion und die Schwierigkeiten der historischen Aufarbeitung aufgrund der eingeschränkten Quellenlage.

2. Voraussetzungen für das Zustandekommen des Hitler-Stalin-Paktes: Dieses Kapitel erläutert das wechselvolle Verhältnis zwischen Deutschland und der Sowjetunion, die strategischen Ziele der beiden Diktatoren sowie die wirtschaftlichen Notwendigkeiten, die das Bündnis begünstigten.

2.1 Das deutsch-sowjetische Verhältnis von 1933 bis 1939: Der Abschnitt skizziert die Phase der Entfremdung nach 1933, die durch ideologische Gegensätze und die entgegengesetzte Bündnispolitik in Europa geprägt war.

2.2 Politische Interessen Hitlers: Hier wird Hitlers Kalkül dargelegt, den Pakt als Mittel zur Absicherung gegen einen Zweifrontenkrieg zu nutzen, um Polen isoliert angreifen zu können.

2.3 Politische Interessen Stalins: Stalin verfolgte primär das Ziel, den drohenden Krieg mit Deutschland hinauszuzögern und durch eine Beschwichtigungspolitik sowie Gebietsabsprachen die eigene Sicherheit zu wahren.

2.4 Wirtschaftliche Gründe: Dieser Teil beschreibt die Abhängigkeit des Deutschen Reiches von Rohstoffen und Krediten, die den Abschluss eines Wirtschaftsabkommens als notwendige Basis für die politische Einigung erscheinen ließ.

3. Das Zustandekommen des Hitler-Stalin-Paktes: Dieses Kapitel detailliert den schnellen Prozess der Vertragsverhandlungen im August 1939, der den ideologischen Feind kurzfristig zum Partner machte.

3.1 Ablauf der Vertragsverhandlungen bis zur Unterzeichnung: Hier wird der diplomatische Austausch zwischen Ribbentrop und Molotow beschrieben, der trotz anfänglichen Zögerns zügig zum Vertragsabschluss führte.

3.2 Inhalt des Nichtangriffspaktes: Der Abschnitt analysiert die Kernpunkte des Vertrags, insbesondere die Neutralitätsverpflichtung im Falle eines Angriffs auf einen der Vertragspartner.

3.3 Das Geheime Zusatzprotokoll: Hier werden die territorialen Neuordnungen und die Aufteilung Osteuropas in Interessensphären erläutert, die den eigentlichen Kern der geheimen Absprachen bildeten.

4. kurzer Ausblick: Der Ausblick resümiert die kurzfristigen machtpolitischen Vorteile Hitlers durch den Pakt sowie dessen langfristige Bedeutungslosigkeit nach dem Angriff auf die Sowjetunion 1941.

Schlüsselwörter

Hitler-Stalin-Pakt, Nichtangriffspakt, Geheimes Zusatzprotokoll, Außenpolitik, Nationalsozialismus, Sowjetunion, Molotow, Ribbentrop, Interessensphären, Zweifrontenkrieg, Polen, Diplomatie, Wirtschaftsabkommen, Osteuropa

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die historischen Rahmenbedingungen und die diplomatischen Prozesse, die im Jahr 1939 zum Abschluss des deutsch-sowjetischen Nichtangriffspaktes führten.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Die Arbeit behandelt die politischen und wirtschaftlichen Motive beider Staaten, den Ablauf der Vertragsverhandlungen sowie die geheimen territorialen Absprachen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es zu erläutern, wie trotz ideologischer Gegensätze zwischen Nationalsozialismus und Bolschewismus eine Annäherung erfolgen konnte und welche Bedingungen den Vertragsschluss ermöglichten.

Welche wissenschaftliche Methode wird in der Arbeit verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine historische Analyse, die primär auf westlichen Quellen sowie verfügbaren Dokumenten aus sowjetischen Archiven beruht.

Welche Inhalte bilden den Hauptteil?

Der Hauptteil gliedert sich in die Voraussetzungen der Annäherung, die politischen Interessen der Akteure, die ökonomischen Aspekte und die detaillierte Betrachtung des Vertragsinhalts inklusive des Zusatzprotokolls.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Hitler-Stalin-Pakt, Geheimes Zusatzprotokoll, Interessensphären, Außenpolitik und Nichtangriffspakt.

Welche Bedeutung hatte das Geheime Zusatzprotokoll für die Vertragspartner?

Das Protokoll war entscheidend für die Aufteilung Polens und die Abgrenzung der Interessensphären in den baltischen Staaten, um zukünftige militärische Konflikte untereinander zu vermeiden.

Warum war das Wirtschaftsabkommen für Hitler so dringlich?

Deutschland benötigte aufgrund seiner Autarkiebestrebungen und der Rüstungsanforderungen dringend Rohstoffe und Kredite, die nur durch eine wirtschaftliche Zusammenarbeit mit der Sowjetunion kurzfristig gesichert werden konnten.

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Details

Title
Vorgeschichte und das Zustandekommen des Hitler-Stalin-Paktes von 1939
College
University of Stuttgart  (Historisches Institut)
Course
Proseminar: Geschichte im Museum
Grade
2,0
Author
Timo Pfänder (Author)
Publication Year
2007
Pages
16
Catalog Number
V199653
ISBN (eBook)
9783656261391
ISBN (Book)
9783656263234
Language
German
Tags
Hitler-Stalin-Pakt Hitler Stalin Ribbentrop Nichtangriffspakt 1939
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Timo Pfänder (Author), 2007, Vorgeschichte und das Zustandekommen des Hitler-Stalin-Paktes von 1939, Munich, GRIN Verlag, https://www.hausarbeiten.de/document/199653
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